AmSee13
Dein Kommentar ist angriffig und unsachlich. Solche Leute wie Dich nennt man NPC.
Ich kenne Mitpatienten, die nach einem 3-monatigen Klinikaufenthalt als erstes eine Tankstelle aufsuchten um sich Alk zu besorgen. Wohlgemerkt nach 3 Monaten Klinikaufenthalt.
Geht es bei den Suchtkliniken nur darum den Mitarbeitern einen guten Job mit einem schönen Gehalt zu besorgen?
Darf man über den Sinn oder Unsinn dieser Einrichtungen, die den Krankenversicherten eine Menge Geld kosten, nicht diskutieren?
Ich vermute mal, dass nicht nur mich interessiert, was genau Du in ihrem Kommentar als "angriffig und unsachlich" siehst!? Ihre Fragen nach Deinen Intentionen??
Und was, bitte, meinst Du mit "NPC"? Dies hier ist kein Spiel ...
Und was die von Dir angesprochenen Patienten anbelangt - ja, ich kenne auch solche Typen. Nur: Was haben die Mitarbeiter der Kliniken, die Du hier so unschön und vor allem pauschal verunglimpfst, damit zu tun? Es ist ihre eigene Entscheidung, sich wieder abzuschiessen/volllaufen zu lassen. Es steht keiner der Mitarbeiter daneben mit einer Waffe und zwingt sie.
Also hör auf, hier alle möglichen Leute vollzupöbeln, nur weil Du vielleicht mit Deinem Leben selbst nicht klar kommst! Momentan tönst Du hier genau so, wie Susanne schon so treffend schrieb, wie jemand, der alle Alkoholiker, Therapeuten, Kliniken, Therapien in und auswendig kennt.
Ich bin jetzt seit knapp 14 Jahren trocken und etliche Jahre in der Suchtselbsthilfe unterwegs.
Auch mir hat damals in der Therapie nicht alles "gefallen". Natürlich, denn man wollte mir mein Lieblings-Suchtmittel wegnehmen! Aber da ich selbst auch trocken werden wollte, habe ich mich darauf eingelassen und die eine oder andere "Kröte" geschluckt. Damals habe ich den Sinn von einigen Sachen nicht gesehen - aus heutiger Sicht verstehe ich es.
Aber das hat seine Zeit gebraucht.
So wie Gerchla schrieb:
ZitatJe länger Du ohne Alkohol lebst, desto mehr wirst Du Dich verändern. Am Anfang ist erst mal wem oder fast nichts verändert, der Kopf ist nach wie vor im Alkimodus, auch ein paar Wochen nach dem letzten Tropfen noch. Erst mal verändert sich hauptsächlich das körperliche Wohlbefinden. Denkweisen, Verhaltsweisen, jahrelang antrainierte Denkmuster, das alles braucht viel mehr Zeit. Aber genau darum geht es. Letztlich geht es darum ein zufriedenes Leben zu erreichen, zufrieden ohne Alkohol. Was oft auch bedeutet, dass sehr vieles am eigenen Leben verändert werden muss.
Wenn Du es schaffst, irgendwann mal positiv, optimistisch und zuversichtlich zu sein, wenn Du es schaffst dankbar zu sein für das was Du hast, was Du erreicht hast, was Du sein darfst, wer Du sein darfst in Deinem Leben, dann hast Du es geschafft. Dann wirst Du Dich auch nicht mehr über Psychologen aufregen oder über SHG oder sonst was. Dann bist Du bei Dir, kümmerst Dich um Dich und Dein Leben und gestaltest es nach Deinen Vorstellungen. Ich wünsche Dir, dass Du dahin kommst.
Dem Wunsch kann ich mich nur anschließen.
Greenfox