Hallo, Nicki!
Auch von mir ein ganz herzliches WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:
Ja, Du hast Angst vor dem, was kommt. Vor WAS hast Du Angst: vor dem, was kommt, wenn Du so weiter machst wie bisher und Du dann vermutlich endgültig abstürzt? Oder vor dem anfänglichen schweren Weg der Veränderung, der aber die Aussicht auf ein wesentlich angenehmeres Leben bietet: OHNE Abstürze, OHNE Black outs, OHNE Schamgefühle, OHNE ständige Schuldgefühle ...
Und: JA - dieser Weg wird nicht einfach. Aber was ist daran so schlimm, Hilfe anzunehmen - auch wenn es ärztliche Hilfe ist? Ein "kalter Entzug" ist viel schlimmer, kann tödlich enden. Immer wieder abzustürzen, umzufallen ist viel schlimmer, als die helfende Hand in Anspruch zu nehmen und wieder selbstbestimmt und freihändig laufen zu lernen.
Du hast Dir Gedanken gemacht, das ist gut. Für den weiteren Weg wirst Du Kraft brauchen - die wünsch ich Dir.
Vor allem versuch, darüber auch mit Deinem Mann zu sprechen und ihn "mit ins Boot" zu holen.
Ich habe auch mal da "gestanden", wo Du jetzt stehst. Ich habe mich für meinen Weg entschieden, alle Hilfe, die ich kriegen konnte, angenommen - und kann momentan auf etwas über 8 Jahre zufriedene Abstinenz zurückblicken.
Anfänglich habe ich auch meine Schwierigkeiten gehabt, habe aber m.E. auch etliche Stolperfallen umgangen, weil ich darauf hingewiesen wurde - und es gehört(beherzigt habe. Und auch, weil ich zugegriffen habe, wenn mir Hilfe angeboten wurde.
Hier findest Du einen "Grabbeltisch" mit den unterschiedlichsten Erfahrungen - such Dir das für Dich vermeintlich passende heraus.
Ich wünsche Dir (und uns) jedenfalls einen guten Austausch hier!
Gruß
Greenfox