Beiträge von Greenfox

    Tees und Baldriantropfen oder der Gleichen kannst du vergessen, die wirken nie und nimmer! Ich nehme täglich Schlafmedikamente und fahre gut damit. Ich wünschte, ich hätte bereits in meiner Kindheit solche Medikamente genommen

    Ich möchte mich mal vorsichtig ausdrücken: Bei derartigen Weisheiten fürchte ich, dass es heftige Nebenwirkungen gab ...


    Heiligabend muss er sich für paar Stunden am Abend Benehmen da wir bei seinen Eltern und vorher zum Weihnachtsgottesdienst.
    ...
    könnte mich so nun nicht so schnell Trennen, weil wohin soll ich und meine Mutter wohnt in Nrw.

    Dem entnehme ich, dass seine Eltern noch da sind. Theoretisch könntest Du ihn eigentlich rausschmeissen ... Vermute allerdings, dass Du es nicht tun wirst, weil "was sollen denn die Leute denken" :-\ und lieber noch bis nach Neujahr in dieser besch...eidenen Situation bleibst und Dich weiter demütigen lässt nixweiss0

    Sorry, aber ich bin ein typisches Stadtkind - ich glaube, da ist soetwas leichter als auf dem Land. Also nimm mir mein Unverständnis nicht zu krumm ...

    Gruß
    Greenfox

    Okay - ich freue mich, dass Du Dir die Schritte gut überlegt hast (auch, dass und warum ein Zweit-Wohnsitz günstiger ist/sein könnte) 44.

    Entschuldigung das ich so egoistisch denke.

    Schau doch zu diesem Thema mal hier - nicht nur Betroffene, die aussteigen wollen, auch Angehörigen können manchmal nicht egoistisch genug sein ...

    Gruß
    Greenfox

    Hi, Chrissi!

    Ich kann Brant nur zustimmen - bin vollkommen derselben Meinung.
    Wenn Du jetzt nicht gehst/Deine Ankündigung wahr machst, wird er es als Freifahrtschein ansehen und Dich erst recht nicht für voll nehmen.

    Übrigens: Warum "Zweit-Wohnsitz"?
    Advocatus diaboli: "Aah - Madame haben zu viel Geld und wollen Zweitwohnsitzsteuer bezahlen! Madame meint es ja gar nicht ernst - kann sich also auch an den laufenden Kosten beteiligen!"
    Etc.

    Melde Dich dort komplett ab! Das Einzige, was Du bei einer Trennung mitbezahlen musst, ist die Hälfte der Miete - für die Dauer der Kündigungsfrist (er muss ja nicht unbedingt kündigen ... könnte aber). Warum willst Du ihm auch noch Geld "in den Rachen werfen"? Soll er doch die tatsächlichen Konsequenzen spüren/tragen. Dieses Thema habe ich übrigens gerade im Rahmen
    meiner Scheidung durch ;)

    Gruß
    Greenfox

    Guten Morgen!

    Ich habe keine Angst Alleine zu Leben, kann mir auch alleine gut Helfen nur seine Reaktion wenn ich Ihn Konfrontiere zum Thema/Scheidung davor hab ich Angst!

    Wovor genau hast Du Angst?

    Doch nicht etwa, ihn zu enttäuschen?! DAS hat er ja wohl schon alleine hingekriegt.
    Dass er damit nicht klarkommt und nochmehr säuft? Er ist erwachsen und hat schon vorher getrunken - und hätte ja die Möglichkeit, sich helfen zu lassen beim Ausstieg ...
    Dass er aggressiv wird? Du schriebst, dass er nicht aggressiv wäre (bis auf eine "Ausnahme" ??? ) - und auch, wenn er es wäre, gibt es da diverse Möglichkeiten (z.Bsp. Polizei rufen und IHN aus der Wohnung werfen lassen C:-) ).

    Ich habe lange immer zur außen Welt hin alles schön Geredet auch zu Leuten die mein Mann genau kennen und Wissen wie er Alkohol mag, aber das mache ich auch nicht mehr so wie es war, soviel zum Co-Abhängige.
    Ich habe Ihn mal mehr Geliebt ja, seine Liebe zum Alkohol macht die Ehe auf Dauer aber kaputt und vor allem macht es mich nun schon ehrlich gesagt kaputt!

    Zum ersten Teil - klingt für mich, als wenn Du es Dir selbst schon "verniedlichst" (ihn vor den Anderen zu "beschützen", nicht co-abhängig zu sein) ...

    Zum zweiten und wichtigsten Teil:
    Ich kann Dir nur empfehlen, ihm die Pistole auf die Brust zu setzen - zumal Du schreibst, dass Du auch im Falle einer Trennung finanziell etc unabhängig von ihm zu sein.
    Sag ihm z.bsp., dass Du ihm hilfst, wenn er etwas gegen seine Sucht unternimmt, für ihn da bist. Falls nicht - Adieu, tschüß und weg, bevor er Dich auch in den Abgrund zieht.
    Und dass er Dich bereits jetzt in den Abgrund zieht, zeigen Deine Posts hier im Forum ...

    Sei in diesem Fall egoistisch, denk an Dich! Und zwar, BEVOR Du auch/endgültig kaputt gehst!

    Meine Frau hat damals zu mir gestanden und hat mir geholfen, aus der Sucht auszusteigen - allerdings mit einer ziemlich deutlichen Prämisse ...
    Das wir heute doch geschieden sind, hat völlig andere Ursachen. Trotzdem bin ich ihr (DAFÜR) dankbar - allein hätte ich vor über 8,5 Jahren den Absprung weder in Angriff genommen noch geschafft!
    Nur: Entscheiden musst DU Dich, welches Leben Du zukünftig führen willst.

    LG
    Greenfox

    Hallo, Glitzerstern, und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Zunächst einmal @Franz: Der Altersunterschied spielt m.E. keine Violine! Wo die Liebe halt hinfällt ...

    Aber nun zu Dir/Euch: Ich glaube, Du willst von uns keine Einschätzung - sondern eine Bestätigung.

    Denn das, was Du von Deinem Mann schilderst ... kenne ich leider aus eigener Erfahrung.


    was Du von Deinem Mann berichtest, ist eigentlich eine klassische Alkoholikerkarriere.
    Betty hat Dir schon den guten Rat gegeben, Dich an eine Suchtberatungsstelle (z. B. Caritas) zu wenden. Du findest die Adressen dazu, wenn Du im Internet unter „Suchtberatungsstelle“ und Deinem Wohnort suchst.

    Hast Du schon mal in unsere Linksammlung geschaut? Da findest Du auch eine Menge hilfreicher Tipps und Links.

    Und was die Scheidung angeht: Überleg Dir einfach, ob Du dieses Leben wirklich noch etliche Jahre weiterführen willst. Und sprich - wenn Du einen Entschluß gefasst hast - auch mit Deinem Mann darüber. Setz ihm die Pistole auf die Brust: "Entweder der Alkohol geht - oder ich!" (so in etwa) und zieh es dann auch so durch!

    Hier kannst Du viele Erfahrungen (sowohl von Betroffenen wie mir, als auch von Angehörigen wie Dir) nachlesen. Tu das. Such Dir auch externe Hilfe (z.Bsp. Suchtberatung).

    Sei stark - sonst wirst Du co-abhängig!

    Ich wünsche Dir viel Kraft!

    Gruß
    Greenfox

    Die Ärztin und Pfleger und die Psychologin sind mit mir und meinem erfolg sehrt zufrieden ich auch und meine Familie ebenso

    Ich denke mal, Du kannst auch zufrieden mit Dir sein - oder? 44.

    es sind natürlich in den letzten Wochen neue Patienten gekommen aber was jetzt gekommen ist ist eine pure Katastrophe entweder möchten oder können die nicht

    Sorry, wenn ich schmunzeln musste beim lesen. Aber man merkt schon, dass sich nicht nur die Wahrnehmung, sondern auch die Bewertung von Situationen etc im Laufe der Therapie (und danach) verändert.
    Auch zu Zeiten meiner LZT gab es solche oder ähnliche Patienten ("Was - kein Bier zum Mittag? Ich fahr wieder!"). Zu Beginn habe ich die garnicht wahrgenommen. Später schon - und habe den Kopf geschüttelt und/oder fremdgeschämt ... bis ich merkte, dass die teilweise so reagiert haben, wie ich es noch vor einiger Zeit auch getan hätte.

    Ist halt so - und auch völlig legitim (in meinen Augen). Hauptsache, man sieht es auch als Spiegel ...

    Freu Dich über Deine Fortschritte und sei auch stolz auf das Erreichte!

    Gruß
    Greenfox

    Selbsthilfegruppe um mal Sabbeln zu können

    Genau dafür sind SHG nach meiner Erfahrung hervorragend geeignet: sich einfach mal diese komischen kleinen und oft unausgegorenen Gedanken von der Seele zu sprechen und möglichst auch ein sofortiges Feedback zu kriegen.
    Also, was hält Dich - such Dir eine in Deiner Umgebung und teste sie (ob sie [zu Dir] passt).

    Gruß
    Greenfox


    seitdem ich nichts mehr Trinke bin ich seit einiger Zeit auch gedanklich viel unterwegs. zB. bei meinem Einkauf gucke ich immer was die Leute vor oder hinter mir Einkaufen. Da sieht man echt viel Alkohol und dann denke ich mir immer.. stell dir vor, dass das du wärst, der jetzt den Doppelkorn oder sowas im Wagen hat und wie sieht dann dein restlicher Tag wohl aus...

    Ich glaube, das ist normal. Mir ging es genauso und die Meisten aus meiner SHG haben dasselbe berichtet.
    Man schaut wie in einen Spiegel ...

    Bei mir hat es sich mit der Zeit gegeben. Und solange die Flaschen im ANDEREN Einkaufswagen liegen ... :D

    Gruß
    Greenfox

    Da geht mir ja beim bloßen Lesen das Herz auf! :sun:

    Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Und dass Du nach der Therapie beim Blaukreuz weiter in der Richtung arbeiten möchtest - na klar, warum nicht. So kannst Du anderen helfen (und wenn es nur ist, ihnen ein Aha-Erlebnis zu verschaffen) - und hilfst Dir damit selbst. Solange es DIR damit gut geht.


    fakt ist das meine frau komplett von der rolle ist ...
    ...
    also ich kann nicht sagen das meine frau schuld ist das ich trinke ...
    ...
    aber meine Frau versteht so etwas nicht warum ich das mache

    Wenn Deine Frau nicht selber ein Alkoholproblem hat, dann KANN sie gar nicht verstehen, was mit Dir los war, warum Du Dich verhalten hast, wie Du es hast - und kann daher auch nicht verstehen, was gerade in Dir vor- und abgeht.
    Nicht umsonst heisst es ja, dass auch die Angehörigen von Betroffenen oft Hilfe brauchen.
    Wenn ich daran denke, wie oft ich meine Frau (mittlerweile Ex-Frau, hat aber nix mit dem Saufen damals zu tun) belogen und verletzt (nicht im wörtlichen Sinne!) habe, wie ich ihr Vertrauen immer wieder mit Füßen getreten habe. Und dann habe ich eine Therapie gemacht, bin wieder nach Hause gekommen und habe sinnbildlich gesagt "So, da bin ich wieder und jetzt wird alles wieder gut/ganz anders!" Natürlich hat sie mir nicht mehr vertraut, hat misstrauisch beäugt, was ich mache.
    Vertrauen zerstören geht leicht und schnell. Aber es wieder aufbauen ...

    Vielleicht hat Deine Frau auch nur Angst, dass ihr schöner Traum auch nur wieder platzt ...

    Ich denke schon, dass das gemeinsaame Gespräch bei der Psychologin Euch helfen kann. Wohlgemerkt: KANN.

    Gruß
    Greenfox

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum!

    Ich habe mich auch schon über SHG hier in meinem Wohnort informiert...ich hab' aber ehrlich gesagt Schiss davor, dort hin zu gehen. Es ist so der letzte Schritt hin zum “Ja, ich bin Alkoholikerin und ich benötige Hilfe“.

    Zunächst einmal: Die Leute in den SHG beissen nicht - sie haben genau dasselbe Problem wie Du. Und vielleicht sind sie schon ein Stückchen weiter auf ihrem Weg zum Ausstieg.
    Natürlich kann es sein, dass Du Dich in einer Gruppe nicht wohl fühlst - dann schau Dir halt eine andere an. Es gibt so viele unterschiedliche SHG mit unterschiedlichen Ansätzen: Monolog- und Dialog-Gruppen, angeleitete (von Therapeuten) und reine Betroffenen-Gruppen, Gruppen mit wohlklingenden und/oder alten Namen, relativ junge, unbekannte Gruppen etc. Das soll Dich zunächst einmal nicht kümmern. Schau einfach nur, ob Du Dich in dieser oder jener Gruppe wohlfühlst.

    Und ganz wichtig: Es ist - für niemanden - eine Schande zuzugeben, dass man etwas nicht alleine schafft, dass man Hilfe braucht.
    Schlimmer ist es, ein Problem alleine anzugehen in dem Wissen, es nicht alleine zu schaffen - und dann mörderisch krachen zu gehen ... und vielleicht noch andere mitzureissen.

    Hier wirst Du von den unterschiedlichsten Erfahrungen der unterschiedlichsten Menschen lesen können. Stell es Dir wie einen Grabbeltisch vor - Du nimmst das für Dich, was Dir am Besten für Dich erscheint heraus und probierst es aus. Und nochmal zum Thema SHG: Das hier ist nix anderes. Nur dass Du hier die Menschen nur anonym siehst. In einer realen SHG hast Du zu der Geschichte auch ein Gesicht. Ansonsten - genau dasselbe.
    Jeder berichtet von seinen Erfahrungen - und jeder kann aus den Erfahrungen der anderen lernen, etwas für sich herausnehmen.

    Auch aus Deinen!

    Auf einen guten Austausch!

    Greenfox


    ... aber für mich ist es extrem auffällig, dass nahezu kein Beitrag von Dir, Bassmann, vorhanden ist, in dem Du nicht auf Deinen irgendwie grandiosen Raucherstopp hinweist.
    ... Jedenfalls, wer einen eventuellen Nikotinentzug mit einem Alkoholentzug gleichsetzt, der hat entweder den Unterschied noch nicht begriffen, oder aber selbst noch nie eine richtigen Alkoholentzug miterlebt.

    Puuh - ich dachte schon, ich wäre der Einzige mit diesen Gedanken.

    Sorry, aber das halte ich für Bullshit!

    ich bleibe mal höflich trotz solcher Worte wie Bullshit in deinem letzten Beitrag.

    Okay - dann entschuldige ich mich und bitte Dich, das Wort durch ein Dir mehr genehmes, aber vom Sinn her gleiches Wort zu ersetzen, z.Bsp. Unsinn, Quark ...


    Wenn du schreibst, dass du auf einen harten Entzug zurückblickst, kann ich das durchaus nachvollziehen.
    Ich hatte drei Entzüge, ...
    Dennoch heule ich nicht rum.

    Und DAS empfinde ich als Frechheit - wenn Leute hier von ihren Erfahrungen berichten und diese nicht so leicht wie bei Dir angeblich waren, das als "rumheulen" zu bezeichnen >:(

    Greenfox


    morgen werde ich in der Morgen runde eine Visite beantragen und bei der Psychologien einen Termin für ein Gespräch geben lassen

    ich habe trotz all dem Stress nicht an Alkohol gedacht und auch nichts genommen

    44. Da darfst Du ruhig stolz auf Dich sein!

    Und Dietmar kann ich nur zustimmen:

    Wenn Du dann jetzt trocken nach Hause kommst, und plötzlich aktiv wirst, nach Deinen Bedürfnissen schaust, nicht mehr alles schluckst, was Dir an den Kopf geworfen wird, dann hängt schnell mal der Haussegen schief.

    Diese Reaktion habe ich selbst beobachtet (allerdings in abgeschwächter Form) und oft auch von Gruppenfreunden (und Gruppenfreundinnen) geschildert bekommen.

    Alkoholiker neigen nicht selten dazu, im nassen Zustand nahezu alles hinzunehmen, Hauptsache, man lässt sie in Ruhe ihren Trinkgewohnheiten nachgehen. Auch häufig dazu kommt, dass das permanent vorhandene schlechte Gewissen Alkoholiker dazu bringt, viele Dinge zu tun, um die Partner zufrieden und wohlgesonnen zu stimmen.

    Sehe ich genauso.

    Gruß
    Greenfox


    Das ist zwar schade, aber kein Beinbruch.

    44. Den stimme ich voll zu!

    Für mich sieht es so aus, als hättest du das Gefängnis als nicht so schrecklich empfunden wie ich. Oder du hast keine endgültige Ausstiegsentscheidung getroffen bzw. bist dir dahingehend nicht sicher ...

    Sorry, aber das halte ich für Bullshit!
    Was glaubst Du, wie beschissen ich mich gefühlt habe, wenn ich trotz aller fester Vorsätze doch wieder gesoffen habe und mich und den Alk verflucht habe??
    Was glaubst Du: Wenn dieser beschissene SaufDRUCK kommt, wenn man anfängt zu zittern und der ganze Körper schreit danach, endlich an den Alk zu kommen .. dann denke ich mir ganz einfach "Hey, ist alles nur Illusion!"??

    Einerseits schreibst Du

    Ab da ging es nur noch um die Frage, wie ich durch den Entzug komme.

    Andererseits scheint bei Dir der Entzug harmlos wie ein leichter Schnupfen gewesen zu sein - denn sonst würdest Du nachvollziehen können, wie beschissen man sich dabei fühlt, wie sehr in Dir alles nach dem beschissenen Alk schreit - und man verflucht viel Kraft aufwenden muss, um dem nicht nachzugeben!

    Ich habe das auch nach 8 Jahren Trockenheit nicht vergessen!

    HEUTE brauche ich kaum noch Kraft dazu, NEIN zu sagen, HEUTE ist das für mich Normalität. Aber diese Normalität habe ich mir hart erarbeitet!


    wer sagt dir eigentlich, dass du jedes Mal aufs Neue die Entscheidung treffen musst, ob du ein mit Alkohol gefülltes Glas nun unausgetrunken stehen lässt oder ob du den Inhalt konsumierst?

    Ist es nicht auch möglich, irgendwann nach oder sogar vor dem Ausstieg eine Grundsatzentscheidung zu treffen, also für sich selbst festzustellen: Das war‘s?
    Natürlich lässt sich durch eine derartige Entscheidung nicht verhindern, dass sich das Suchtgedächtnis (Ein Begriff, der den Sachverhalt m.E. nicht wirklich trifft.) in bestimmten Situationen zu Wort meldet oder (besser gesagt) positive Trinkerinnerungen wach werden.
    Aber solche Erinnerungen werden nach einem „Das war’s“ als das wahrgenommen, was sie sind, nämlich vergangenheitsbezogen.

    Das ist mal wieder eine Aussage von Dir, die ich absolut nicht nachvollziehen kann! ???

    Ich wäre froh wenn ich so einen geistigen Schalter, der das Nachgrübeln abstellt hätte...

    Da kann ich mich Christian nur anschließen. Gerade in der Zeit nach meinem Ausstieg habe ich desöfteren diese Entscheidung treffen MÜSSEN, weil mein Suchtgedächtnis immer wieder mal vorgegaukelt hat, dass ich den Alkohol BRAUCHE. Nun, ich habe mich zum Glück dafür entschieden, dagegen zu sein (etwas zu trinken). Heute sind diese Entscheidungen kaum noch wahrnehmbar - aber vorhanden. Sie zu ignorieren halte ich persönlich für kreuzgefährlich.

    Sucht ist ein Gefängnis, das umso unerträglicher ist, je stärker der Wunsch nach Freiheit wird.
    Ich bin davon überzeugt, dass bei Menschen, die diese Erfahrung machten, das von dir, Franz, beschriebene Gedankenkarussell zum Stillstand kommt.
    Bei mir war es so.

    Bei mir nicht. Welche Erfahrung habe ich also Deiner Meinung nach nicht gemacht?