Beiträge von Brit

    Moin Traumwandlerin,
    Wow, da hast du ja jetzt ziemlich schnell "Nägel mit Köpfen" gemacht . Du stellst dich deiner Problematik. Klasse!
    Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass du mitnichten Todesangst vor einer stationären Entgiftung haben musst. Du wirst sowohl ärztlich als auch psychologisch bestens betreut.
    Klar, so ein Entzug ist kein Spaziergang, aber nur wenn du deine Blockade aus dem Kopf bekommst, steht der "Heilung" erst einmal nichts im Weg. Die einzige Blockade beim Behandlungserfolg bist Du selbst. Ich finde jedenfalls, du bist auf dem Weg in die richtige Richtung, also Kopf hoch !
    Komm gut durch das Wochenende. Am Montag beginnt ein ganz neues Leben.

    Herzliche Grüße von Britt

    Moin
    und willkommen zurück, du „Zwischenposterin“ :D
    Ich freu mich, dass du wieder da bist.
    Was hast du denn in Bezug auf das Thema EKA in den letzten Wochen noch dazugelernt?

    Herzlichen Gruß Britt

    Moin Sunny,
    Ich bin Britt, Mitte 50 und trockene Alkoholikerin.
    Wenn du Buch über deine Trinkmengen führst, denkst du da über "Kontrolliertes Trinken" nach?
    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, kontrolliert Trinken geht bei den meisten Alkoholikern nicht. Irgendwann wirst du dein Trinktagebuch anlügen. Es ist sehr anstrengend, nur an 3 Tagen/Woche und nicht mehr als 2 Einheiten zu trinken.
    Oder führst du das Trinktagebuch auch dazu, um zu notieren, wann du was in welchen Situationen trinkst, wann du Lust auf Alkohol oder Saufdruck hast und was du dabei fühlst und denkst?
    Das könnte dir helfen, zu erkennen, wo deine Risikosituationen sind bzw. wann der Saufdruck gerne zu Tage tritt. Und wenn du dann noch Bewältigungstrategien hast, diese Risikosituation gar nicht erst aufkommen zu lassen, bist du auf einem guten Weg zurück in ein alkoholfreies Leben.
    LG Britt

    P.S. Sorry Yanis, wir hatten wohl den gleichen Gedanken

    Ja, du hast Recht. Der Begriff Respekt leitet sich vom lateinischen respectio ab und bedeutet so viel wie „Rückschau“. Aber, stellt sich Respekt tatsächlich dann ein, wenn ich zurückschaue? Wenn ich darauf achte, was mein eigenes Leben bisher an Höhen und Tiefen durchgemacht hat? Wenn ich beachte, was andere Menschen in ihrem Leben zu dem gemacht hat, was sie sind? Alle tragen ihre Geschichten mit sich, und die meisten davon sind schwer zu tragen. Sich das vor Augen zu halten bewirkt Respekt.
    Als Jugendliche mochte ich den Begriff „Respekt“ auch nicht besonders. Er war mir irgendwie verdächtig, weil ich dabei an die sogenannten Respektspersonen dachte. Das waren Menschen, die es zu etwas gebracht hatten, und denen man deshalb Achtung schuldete wie z.Bsp.mein Vater, Opa oder Lehrer. Von meinem Vater hörte ich immer - wie zur Erklärung - "Respekt muss man sich erst verdienen". Was ja nichts anderes bedeutete, als dass ich als junger Mensch nichts davon abbekommen sollte, weil ich ja noch nichts verdient hatte. Auf diese Weise verlor bei mir der Ausdruck Respekt seine Glaubwürdigkeit. Ich weiß gar nicht mehr wann das Diktum, dass ich mir Respekt erst verdienen müsse, bei mir Risse bekam. Respekt ist keine Forderung von Autoritäten, sondern vielmehr eine grundlegende Haltung, mit der ich als Mensch anderen Menschen gegenüberstehe.
    Manchmal hilft es , sich zu fragen, wann und wo ich gern selbst für das respektiert würde, was ich bin. Und das kann sogar gelingen – wenn nicht nur eine Seite glaubt, den Respekt für sich beanspruchen zu dürfen.
    Respekt bedeutet für mich: Rücksicht zu nehmen. Ein Gefühl dafür zu haben, dass ich nicht allein auf der Welt bin.


    Meine Meinung über Dich ist die, das ich Dich demnächst auf meine Ignorier-Liste setze. Die Forensoftware und damit die Regeln hier geben das her.
    Für Deine Verständnisprobleme bin ich wie gesagt nicht zuständig. Ob Du das verstehst, kann mir egal sein. Und was hätte ich konkret von Deinem Respekt?


    Die Frage kannst du dir nur selber beantworten.
    Respekt ist das Gegenteil von Ignoranz und Arroganz.
    Ich brauche ihn: Respektiert zu werden und auch anderen Respekt zu zollen, ist aus meiner Sicht ein menschliches Grundbedürfnis in der gesellschaftlichen Interaktion.

    Schade Susanne, ich habe immer gern mit dir „disputiert".

    LG Britt

    Doch! es gibt eine Lösung: Ich kann dir nur dringend empfehlen:
    Lass dein Kind betreuen (zur Not ruf das Jugendamt an, die können dich dabei unterstützen) und lass dich in ein Psychiatriekrankenhaus Notfall-einweisen.
    Was willst du dir und deinem Kind denn noch antun? Worauf wartest du noch? In der Suchtberatung kannst du keinen Entzug machen!

    Rumjammern hilft dir nicht. Tu was!

    LG Britt

    Moin Traumwandlerin,
    ich bin Britt, Mitte 50 und trockene Alkoholikerin.
    Weißt du, was Suchtmittelabhängigkeit, Toleranzentwicklung und Entzug bedeuten?
    Wenn du regelmäßig ein bestimmtes Verhalten (Alkohol trinken) wiederholst, wird dein Körper daraus lernen und eine ausgleichende Reaktion zeigen.
    An dieser Stelle beginnt die Toleranzentwicklung, die Einstellung einer erhöhten Verträglichkeit.
    Das heißt du musst mehr und mehr trinken, um eine ähnliche Wirkung wie vorher zu erreichen.
    Wenn du deinen Alkoholkonsum einschränkst oder ganz einstellst, werden deine Glückshormone drastisch absinken. Aber die Kompensation durch den Alkoholkonsum bleibt aus und es treten die von dir beschriebenen Symptome auf. Das sind Entzugserscheinungen. Diese Entzugserscheinungen führen in der Regel dazu, dass du erneut trinken musst, um dich besser zu fühlen. Bitte bedenke, ein kalter Entzug kann gefährlich, ja sogar lebensbedrohlich sein.
    Hast du Personen in deinem Umfeld, die dir beim Entzug helfen können? Rede mit ihnen und weihe sie in deine Pläne ein.
    Ich brauchte einen stationären Entzug.
    Alles Gute für dich!
    LG Britt

    Moinsen,

    spielt Neid ein Rolle bei der Motivation zur Abstinenz?

    Ich unterscheide zwischen Neid und Missgunst.
    Ich hatte eine Zeit, da war ich neidisch auf Menschen, die Alkohol genießen konnten bzw. ohne Alkohol keinen Gedanken an Alkohol verschwendeten, die damit ganz unkompliziert umgehen konnten, ohne süchtig zu werden.
    Warum hatte ich immer das miese Gefühl, dass hinter beleuchteten Fenstern die Glückseligkeit wohnt?
    Ich war neidisch auf Menschen, die ihr Leben (scheinbar) im Griff hatten. Warum haben andere nur so viel Glück in Ihrem Leben und ich nicht?
    Ich denke, dass dieser Neid eine ungute Form des Selbstmitleids war. Heute definiere ich Neid ganz anders. Neid ist an und für sich nichts Schlechtes und kann Motivation erzeugen, neue Ziele in Angriff zu nehmen.
    Der Neid sagt:“ Boah toll, das will ich auch!“
    Die Missgunst (Impfneid) hingegen sagt:“ Menno, DIR gönne ich das nicht, weil ICH es nicht haben kann. Das ist destruktiv.
    Neid hat nur etwas mit einem selbst zu tun. Ich allein bin für die Zufriedenheit in meinem Leben verantwortlich, wie ich mir meinen Weg frei mache und wie mein Leben verläuft; ich allein kann mein Leben umkrempeln,
    um nicht mehr auf andere Menschen neidisch zu sein. Dieses Wissen war und ist nach wie vor eine große Motivation, um (ohne Neid) auf meinem abstinenten Weg zu bleiben.

    Zitat

    Ich bin schon mal aus einer Alkoholiker-Selbsthilfe-Gruppe rauskomplimentiert worden, weil ich keine Rückfälle hatte und damit keiner von denen war.
    Zum Teil wirst Du aber mehr dafür respektiert, wenn Du es erst im 20sten oder 50sten Anlauf schaffst, und ich glaube, viele Rückfälle geschehen auch nur, um Aufmerksamkeit zu erlangen.

    ganz ehrlich Susanne, diese Behauptungen wage ich zu bezweifeln und sicher werden die Meinungen hier im Forum dazu weit auseinander gehen.

    Bleibt oder werdet gesund :)

    Sorry Susanne,
    ich verstehe nur Bahnhof...
    was haben jetzt Gesetzestexte damit zu tun?
    Jeder Impfwillige kann sich bei seinem Arzt aufklären (und auch impfen)lassen...ich bin dafür nicht zuständig. Schon mal bei deinem Arzt nachgefragt bzw. dich auf die Warteliste setzen lassen?
    So, Thema erledigt, verweise auf meine Signatur und wünsche einen Schönen Abend.
    Britt

    Susanne, jetzt stehe ich aber auf dem Schlauch und ich denke, dein Vergleich hinkt.
    Was habe ICH denn geschafft, wenn ich mich impfen lasse, und welche Information will man von mir haben ? Verstehe ich nicht.
    Und warum werde ich dafür beglückwünscht? Ich kann mich nicht erinnern, das ich jemals beglückwünscht wurde, weil ich mich gegen die Grippe, Tetanus oder FSME impfen lassen habe.
    Gratulation gebührt den Herstellern der Vakzine. Die haben wahrlich in Kürze eine große Leistung erbracht. Chaos herrscht m.Mng. nach nicht. Es gibt eine klare Impfverordnung, die jeder nachlesen kann.
    LG Britt

    Moin,
    auch ich denke, dass dieser Thread am Thema Allgemeines (rund um den Alkohol) vorbei geht.
    Dennoch möchte ich meine Erfahrungen mit der Impfung teilen:
    Ich traue mich gar nicht mehr zu sagen, dass ich schon und zudem noch mit BioNTech vollständig geimpft wurde. Warum? Weil mir direkt die volle Ladung „Impfneid“ entgegenschlägt. Einfach nur zum…
    In letzter Zeit häuft sich in Gesprächen die Frage: Bist du schon geimpft und was hast du gekriegt ? Und auf meine Antwort dann die Reaktion: „Gratuliere, da bin ich ja richtig neidisch und dann noch der gute Stoff…du bist doch noch keine 60, wie hast du das denn gemacht?“ Häääh, was ist das denn für eine dämliche Frage und wieso gratuliert man mir dazu ? Ist es nicht schlimm, dass ich mich rechtfertigen muss, wieso ich geimpft wurde? Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Geht es bei diesen Menschen um die Angst nicht „gerettet“ zu werden (der Sturm auf die Rettungsboote) oder sind die Menschen einfach nur neidisch? Ersteres kann ich noch verstehen, denn Angst ist ein Gefühl.
    Von „Neid“ aber reden besonders gerne Leute, die vermeiden wollen, dass von Gerechtigkeit geredet wird –so meine Erfahrung-
    Ich bin geimpft worden, weil ich in einem systemrelevanten Beruf arbeite und zum anderen, weil ich aufgrund meiner Vorerkrankungen eine hohe Priorität und Anspruch auf Schutzimpfung habe.
    Die Impfreaktion war eine Witz gegenüber dem, was ich sonst so durch habe.
    Ach ja, wenn ich hätte tauschen können, Impfdosis gegen Krebs…ich hätte es getan.
    Wie dem auch sei, ich drücke allen die Daumen, dass sie bald geimpft sind. Jeder Geimpfte zählt.

    LG Britt

    Moin Erkenntnis,

    geht es dir heute Morgen besser? Konntest du nüchtern bleiben?

    Zitat

    Das ich es nicht brauche. Körperlich. Bei mir besteht keine körperliche Abhängigkeit.


    Bist du dir da ganz sicher? Bist du alkoholkrank, was denkst du? Du machst gerade einen (kalten) körperlichen Entzug durch, ist dir das eigentlich klar?

    Zitat

    Ich habe noch nie einen Entzug in einer Einrichtung ins Auge gefasst und werde es auch jetzt nicht. Ein Entzug in einer Klinik kommt für mich nicht in Frage. Aber einen Therapeuten aufsuchen, nein da habe ich einen Bremsklotz im Gleis. Ich habe von Ärzten, ohne alle über einen Kamm zu scheren, keine gute Meinung.


    Ich möchte mich den Fragen meiner Vorschreiber anschließen:
    Wieso sollte es dieses Mal endgültig klappen? Wie sieht dein Plan (deine Umsetzung) aus? Warum nimmst du keine fachliche Hilfe an? Willst du dir das Hintertürchen offen halten?

    Jeder muss es selber schaffen, aber nicht alleine…

    Gruß Britt

    Moin Erkenntnis,

    Ich bin Britt, Mitte 50 und trockene Alkoholikerin.
    Es gibt 3 Stufen:
    Wer in der Lage ist, sein Denken und Handeln selbst – ständig zu hinterfragen, hat die erste Stufe mit Namen Wahrnehmung erfolgreich genommen. Die nächste, weitaus höhere Stufe mit Namen Erkenntnis liegt nun vor ihm. Dort bist du ja nach deinen Angaben nebst Nick nun angekommen. Diese Stufe ist allenfalls eine Zwischenbilanz … denn nun gilt es, die letzte der drei Stufen, die den Namen Umsetzung trägt, zu erreichen… eine wahrlich hohe Stufe...
    Wie willst du die letzte Stufe erreichen?

    Lieben Gruß Britt

    Moin Proky,
    du kannst einfach googlen: z. Bsp. Kiss Selbsthilfe Niedersachsen
    Dann kannst du nachlesen, welche Standorte, Selbsthilfegruppen und Themen es gibt oder welche sich in der Planung oder in der Gründungsphase befinden. Und du kannst auch Termine für Vortragsserien und aktuelle Themen in der KISS in Erfahrung bringen.
    Rina, leider kam ich mit meiner Anmeldung zu spät.
    Wegen Corona ist nur eine sehr kleine Gruppe erlaubt. Andere waren schneller. Online-Meetings sind auch möglich, aber ich wollte gerne gegenseitiges Erleben und Wahrnehmen, gemeinsames Lachen und Weinen und intensive Begegnungen und Gespräche von Angesicht zu Angesicht.
    LG Britt