Beiträge von Brit

    Moin ichso,
    ja, der enorme Digitalisierungsschub seit dem ersten Lockdown lässt sich kaum mehr zurückdrehen. Ich habe schon ein wenig Sorge, ob diese digitale Weiterentwicklung für Vereine, Organisationen und vor allen für Selbsthilfe-Gruppen wirklich so von Vorteil ist.
    Online kochen, tanzen, singen, lernen, chatten u.v.a.m. ist für mich nicht so der Brüller. Zudem finde ich es bedenklich, dass Menschen, die mit Computer (aus welchen Gründen auch immer) nichts am Hut haben unter Umständen ausgegrenzt werden.
    Digitalisierung darf nicht zu Exklusion führen. Sensible Themen in einer Selbsthilfegruppe sollten m.Mng. nach auch nicht auf ausländischen Servern landen.
    Ich finde durchaus, dass digitale Anwendungen reale Begegnungen in der Selbsthilfe ergänzen und unterstützen können , aber ich denke nicht, dass es online gelingen kann, eine einladende Atmosphäre zu schaffen,
    achtsam miteinander ins Gespräch zu kommen und für Entspannung oder Energie zu sorgen. Der virtuelle Raum ist subjektiv beschränkt und gibt mir (mit Ausnahmen) kein Gefühl von Zusammengehörigkeit.

    Heute freue ich mich auf unser „echtes Menschentreffen“ (Ehemaligentreffen organisiert von der Therapeutin) in der Suchtambulanz.

    „Hoffnung lässt den Raum leuchten, Angst kann man riechen, Einsamkeit hat einen Geschmack und das kann man nur erleben, wenn man mit Menschen in einem Raum zusammen sitzt.“ (Guttempler)

    LG Britt

    PS: Allzeit gute Fahrt mit deinem Karlchen (wobei ich bei dir eher einen genderneutralen Namen erwartet hätte ;) )

    Zitat

    Was ich damit sagen moechte –
    Alkohol ist im Moment das einzige was mich runter bringt, entspannen laesst, losslassen laesst und gehen laesst aber sich mit meiner permanenten Kicksuche auch "perfekt" vereinbaren laest/sie tw befriedigt.

    Na dann ist doch alles "perfekt"....?!

    Zitat

    – lallend in der Ecke kommt nicht vor...

    einen Kommentar verkneife ich mir hier....

    Pass auf dich auf!
    Britt

    Moin,

    ich bin Britt, gehe auf die 60 zu und seit mehreren Jahren alkoholabstinent.
    Hast du in erster Linie "einfach aufgehört..", weil dir dein Körper nicht mehr gefällt, oder weil du ein (Alkohol)-Problem erkannt hast? Wenn es ums Letztere geht, hier meine Antwort
    zu deiner Frage:
    In der Suchthilfe spricht man hier von Kontrollverlust. Gemeint ist ein Stadium der Alkoholkrankheit, wenn du nach dem ersten Bier ("kühles Blondes" verniedlicht dein Problem...)
    nicht aufhören kannst bzw. nicht mehr stoppen kannst.
    Dein Körper verlangt nach „mehr“... und irgendwann reichen auch 5 Flaschen nicht mehr...Sei dir bewusst, dass dieses Stadium schon eine kritische Phase der Alkoholabhängigkeit ist.
    Das Thema kontrolliertes Trinken wurde hier schon in vielen Bereichen angesprochen. Lies doch einfach mal quer.
    Alkoholismus ist eine Krankheit und nicht heilbar. ICH bin der Meinung, dass kein Alkoholiker jemals wieder kontrolliert trinken kann. In meiner Therapie existierte dieser Begriff nicht!
    Jeder Alkoholiker hat zudem ein Suchtgedächtnis. Es kann jahrelang schlafen. Aber es wartet nur darauf, reaktiviert zu werden....
    Bezeichnest du dich denn als alkoholkrank?

    LG Britt

    Moin,
    ich kann nur jemandem Hilfe und Unterstützung anbieten, der die auch aus eigener Überzeugung will und annimmt. Ich habe das selbst so erfahren.
    Anders denkenden Menschen etwas rücksichtslos oder gewaltsam aufzwingen, hat mit Hilfe nichts zu tun . Demokratie kann „man“ einem anders denkenden Volk nicht so einfach überstülpen.
    Ich will jetzt nicht politisch werden und auch wenn die Bilder aus Afghanistan sehr schlimm sind, denke ich, dass „man“ einen gewaltigen Denkfehler begeht.
    Natürlich muss den „Ortskräften“ beim Verlassen des Landes geholfen werden. Aber kann „man“ noch so viel mehr Afghanen ausfliegen?
    Wer verändert dann noch das Land, wer wehrt sich dann noch gegen die „Gotteskrieger“ und versucht die Rechte von Frauen und Andersdenkenden durchzusetzen?
    Die völlig andere Mentalität und Kultur dieses Volkes kann „man“ doch nicht so einfach ändern, DAS kann nur selbst gewollt sein und von innen heraus geschehen.
    Anscheinend aber wollen die Menschen das dort nicht. Denn sonst hätten sich die bewaffneten Kräfte des Militärs und der Polizei gewehrt.
    Die Taliban sind Verbrecher, Terroristen und in tiefstem mittelalterlichen Denken verhaftet. Es geht Ihnen auch nicht um Glaube und Religion, sondern, wie überall auf der Welt um Macht und sonst nichts.
    Es mag sehr unmenschlich klingen, aber wahrscheinlich wäre es am besten, der afghanische Bevölkerung die Bekämpfung und Beseitigung der Taliban allein zu überlassen.
    Wenn das aber nicht gewollt ist, ist es allein deren Sache. Mit den Konsequenzen müssen sie dann leben. Jeder Teil eines Volkes muss sich seine Rechte selbst erkämpfen.
    Jede nicht gewollte (aufgezwungene) Hilfe verlängert nur die Zustände und das Leiden eines jeden einzelnen Menschen.

    Britt

    https://www.berliner-zeitung.de/news/grosse-li…l-thc-li.179021

    Aus Versehen high...?!

    Zitat

    ....und die Manipulierbarkeit, also auch meine eigene als grundsätzliche Eigenschaft des sozialen Wesens Mensch akzeptieren muss und es den Leuten nicht so übelnehmen sollte, wenn sich mich zu etwas bewegen wollten..

    Jo, mit diesem Satz hat du den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich behaupte mal, kein Mensche tut etwas ohne Berechnung und ohne Motiv.
    Aber ist das alles Manipulation? (Ich merke gerade, dass ich mit dieser einfachen Frage manipuliere...)

    Viel Erfolg beim Eisen schmieden!

    Moin Susanne,
    schön, dass du wieder dabei bist.

    Das Thema "Authentizität" habe ich genau so auch in meiner Gruppe zur Diskussion gestellt .
    Es entwickelte sich eine sehr interessante Gesprächsrunde mit sehr unterschiedlichen Sichtweisen und ich dachte, dass dieses Thema auch hier hin passt.
    Einfach, "man" selbst sein, das ist für mich authentisch. Das klingt einfach, ist aber oft kompliziert. Ich wurde erzogen und konditioniert. Irgendwann habe ich dann vergessen, wer ich wirklich bin und was mich ausmacht. Nicht zuletzt, weil ich oft dachte, dass das, was mich ausmacht, verkehrt ist und ich ständig versuchte, Fehler an mir selbst zu beseitigen, die in Wahrheit gar keine waren. Flow ade. Ich bin authentisch, wenn ich mich nicht von äußeren Umständen beeinflussen lasse. Es bedeutet auch, entsprechend meines Wesens und Erbanlagen zu leben, zu arbeiten, zu kommunizieren und in Beziehung zu gehen. Und in diesem Möglichkeitsraum will ich wachsen, mich entwickeln und mich verändern.

    Vielleicht hat ja jemand Lust, seine ganz eigene Definition von Authentizität zu teilen?

    Eine gute Nacht wünscht Britt

    Ein lieber Forumsteilnehmer teilte mir seine Gedanken zu meinem letzten Post mit.

    Ich habe mich entschlossen, meine Sichtweise dazu hier im öffentlichen Bereich zu teilen.
    Ich stelle mir seit einiger Zeit folgende Fragen:
    Werde ich jetzt „härter“ bzw. denke ich nur noch „Britt first“? Entwickele ich mich mehr und mehr in eine Britt, die nicht mehr authentisch ist? Die sich nur noch darauf fokussiert, dass sie nicht mehr verletzt werden kann?
    Eine Britt, die Ihre Bedürfnisse (egal wie) durchsetzt und sich nicht mehr bevormunden lässt ?

    Mir ist durchaus bewusst, dass ich mich mit meiner Veränderung nicht nur von meinem Mann abgrenze, sondern in der logischen Konsequenz auch von Menschen, die mich „so“ nicht mögen.
    Dann ist das eben so, damit kann ich gut leben.
    In meinem persönlichen Umfeld aber ist kein einziger Mensch, der sich aufgrund meiner Veränderung von mir distanzierte, ganz im Gegenteil, ich erfahre sehr viel mehr Wertschätzung. Ja, mein persönliches Umfeld wächst sogar mit jedem Tag. Das tut mir gut.

    Zitat

    Nie wieder…
    denke ich mit fremden Gehirnen und pfeife auf alle, denen das nicht gefällt.

    Diesen Satz habe ich überspitzt formuliert. Im Grunde genommen bezieht sich dieser Gedanke auf Menschen, denen mein Gehirn nicht passt und die mich manipulieren wollen.
    Ich weiß, dass es richtig und auch wichtig ist, sich auch mal in fremde Gehirne hinein zu denken. Denn es hilft zu verhindern, dass ich einen anderen Menschen verletze.
    Ich formuliere diesen Satz mal anders: Alles, was ich tue, tue ich nur für mich, nicht gegen jemand anderen (gesunder Egoismus). Ich kümmere mich gut um mich selbst und achte auf meine Bedürfnisse, ohne andere Menschen dabei zu verletzen.

    Leben heißt Veränderung. Wir alle verändern uns, und das ist wichtig. Meine Veränderung tut mir gut. Ich brauche keinen Alkohol mehr.
    Ich kann nur sagen, für mich hat es sich gelohnt, diesen Veränderungsprozess durch zu machen. Meine Veränderung war für mich richtig und wichtig. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich noch mehr Veränderung „vertrage“.
    Ich will mich weiter entfalten, ich will weiter wachsen, ich will werden !

    Danke für die Denkanstöße
    Britt

    Moin,
    ist bald Schluss mit B wie Berta, R wie Richard, I wie Ida und T wie Theodor?
    Mir kommt das Buchstabieren nach Vornamen (nicht nur beruflich bedingt) fließend über die Lippen.
    Jetzt hat es das DIN geschafft, nach 76 Jahren neue Vorschläge für die Buchstabiertafel zu erarbeiten.
    Nun ja, ich kann dem Deutschen Institut für Normung (DIN) nun wirklich nicht vorwerfen, dass sie dort auf der faulen Haut sitzen.
    Ein gutes Dutzend Experten (?!) befasst sich nun mit den Bezeichnungen für die Buchstaben.

    Auch wenn es all den Bertas, Doras und Idas dieses Landes Leid tun wird, nun sollen Städtenamen zum Zuge kommen, weil eine Buchstabiertafel mit den bisherigen Vornamen
    die kulturelle Diversität der deutschen Bevölkerung nicht ausreichend wider spiegelt.

    Ja nee, is klar….

    Gruß

    B (wie Bad Gottleuba-Berggrießhübel) R (wie Rotenburg ob der Tauber) I (wie Idar-Oberstein) T (wie Tauberbischofsheim) T (wie Tauberbischofsheim )

    Moin Orangina,

    vielen lieben Dank für dein Feedback. Das liest sich wirklich toll.
    Egal, ob du dich hier weiter einbringen willst oder nicht, aber irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl:
    Orangina`s Reise geht weiter, wenn sie es zulässt.

    Bleib oder werde gesund!
    Britt

    Moin,

    wenn Sternschnuppen über den nächtlichen Himmel flitzen, schicke ich (als Romantiker) gerne heimlich meine Wünsche gen Himmel.
    Davon habe ich viele und deshalb werde ich diesen Donnerstagabend lange wach bleiben, denn hunderte Sternschnuppen ziehen zum Höhepunkt
    des Sternschnuppen-Regens in der Nacht zum Freitag pro Stunde über den Himmel. Ein paar Wünsche stehen schon auf meiner imaginären Liste.
    Die bleiben aber natürlich streng geheim, das ist ja klar!
    Also, auf in die lange Nacht der Wünsche – und Daumen drücken, dass der Himmel am Donnerstagabend möglichst klar ist….

    Mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen.

    Bleibt oder werdet gesund :).
    Britt

    Moin Baustein,
    ich bin Britt, Mitte 50 und mehrere Jahre alkoholabstinent.
    Ich war in meiner trinkenden Zeit nicht aggressiv, zog mich eher zurück und versank in Selbstmitleid.

    Zitat

    Ich brachte ihr auch den gewünschten Wein, weil mir klar ist, dass sie den Alkohol brauchen würde.
    - ich bin kein geübter Co-Alkoholiker.


    In meinen Augen bist du sehr wohl geübt bzw. Co-abhängig. Durch dein Tun, ihr den gewünschten Wein zu bringen, förderst du Ihre Sucht und bringst ihr Verständnis, Aufmerksamkeit und Fürsorge entgegen.
    Du bist in die Suchterkrankung deiner Partnerin verstrickt. Aus deinen Zeilen lese ich diffuse Ängste.
    Das ist nicht gut für euch beide. In meiner SHG sind Angehörige, bei denen ist der Leidensdruck so hoch geworden, dass sie ihre Symptome selbst mit Alkohol bekämpften und ebenfalls süchtig wurden.

    Zitat

    Wenn ich das Elend sehe, dass Marina vor sich hat, bin ich traurig und verzweifelt. Es ist das zweite Mal. dass ich mit dem Elend dieser Sucht konfrontiert werden, mit der Hilflosigkeit, der Angst und Ausweglosigkeit bei beiden gleichermaßen: dem Kranken und dem Helfer.


    Das Elend, dass Marina vor sich hat, hast du nicht zu verantworten. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich und trägt die Konsequenzen.
    Du kannst einem Süchtigen nicht helfen. Du kannst allenfalls unterstützen, und dann auch nur, wenn Marina das auch selbst und aus eigener Überzeugung will.
    Immer „helfen“ zu wollen ist für alle Seiten anstrengend. Viele wollen gar keine „Hilfe“. Und wenn du dann als zwanghafter Helfer dennoch unbedingt nützlich sein willst , kann das nach hinten losgehen.

    Deine eigenen Bedürfnisse kommen auf lange Sicht zu kurz. DU kannst Marinas süchtige Welt (und die dritte Welt) nicht retten.

    Pass auf dich auf!
    Britt

    P.S. Eine Frage habe ich noch: Störte dich der Alkoholkonsum auch, wenn Marina nicht aggressiv würde?

    „Weil jetzt ein solcher Tag ist, ändert „man“ nicht die Politik“

    Hat das ein Kanzlerkandidat wirklich so gesagt?
    Schon 1972! veröffentlichte der Club of Rome seine Studie „Die Grenzen des Wachstums“….
    Was muss noch alles passieren, damit ein Umdenken stattfindet?
    Notsituationen warten nicht darauf, dass der Mensch Entscheidungen trifft. Wir sollten uns nicht darauf verlassen, dass der „Kelch“ an uns vorüberzieht.

    Ich zitiere gerne nochmal Philosoph Richard David Precht :
    „die Pandemie ist ja Pillepalle zu dem, was auf die Menschen durch die Klimakatastrophe zukommt“.

    Vieles ist nicht zuletzt eine Einübung aufs Verzichten….

    Bleibt oder werdet gesund.
    Britt

    Kommen und Gehen

    Alles im Leben ist ein Kommen und Gehen:
    Geburt und Tod,
    Frühling und Herbst,
    Tag und Nacht.

    Wir Menschen aber hängen unser Herz so gern an Dinge
    und wollen sie festhalten:
    schöne Augenblicke,
    Liebe,
    unsere Eltern,
    unsere Kinder,
    den Partner.

    Aber was wäre der Tag ohne die Nacht,
    der Frühling ohne den Herbst?
    Ich möchte die Sonnenauf- und -untergänge nicht missen,
    nicht das Aufbrechen neuen Lebens im Frühling.

    Loslassen,
    die Dinge kommen und gehen lassen,
    begrüßen und Abschied nehmen,
    am Tag leben und genießen,
    in der Nacht ruhen,
    anstatt am Tag von der Nacht zu träumen
    und in der Nacht den Tag herbeizusehnen.
    Nichts bleibt wie es ist
    und doch ist nichts verloren.
    Was ich erlebe, bewusst wahrnehme,
    bleibt meiner Erinnerung erhalten.
    Alles was ich tue oder nicht tue
    verändert den Lauf der Dinge.

    Bist du glücklich,
    genieße es, aber versuche nicht, das Glück festzuhalten!
    Bist du traurig, verzweifelt,
    nimm deinen Schmerz wahr - er ist Teil des Lebens und wird vergehen
    und dich weiterbringen!
    © Beate Dietz


    Hallo Matt und willkommen bei uns im Forum!

    ..Du machst tatsächlich einen Termin in der Suchtklinik. Es gibt viele, die Hilfe suchen und da
    kann man nicht einfach mit der gepackten Tasche auftauchen. Das sollte Dir im Grunde auch klar sein, oder?

    LG Elly


    Moin Matt,
    ich bin Britt, Mitte 50 und trockene Alkoholikerin.
    Doch, das kann "man" . Ich bin damals genau wie du in den Entzug marschiert. Bei mir hat es geklappt. Bleib dran, es lohnt sich.
    Alles Gute für dich.
    Britt

    Befreiung:
    Nie wieder….
    spiele ich artig zugeteilte Rollen, lasse ich mir vorkauen, was ich spreche, fühle oder tue.
    Nie wieder…
    werde ich jemanden untertan sein, mich beeinflussbar machen, lass nicht mehr andere bestimmen, wer ich bin.
    Nie wieder…
    nagele ich mein Lachen und mein Denken an die Gewichtung anderer Menschen fest, lasse meine Fähigkeiten nie mehr durch Fremde lenken,
    denn dann vergesse ich, dass ich es selber kann.
    Ich bin keine hilflose und ängstliche Persönlichkeit, die den „muskelstarken“ Schutz (m)eines Mannes braucht.
    Ich bin der Sturm, der endlich wagt zu beben, ich bin das Feuer, das aufsteigt, zischt und lodert.
    Nie wieder…
    denke ich mit fremden Gehirnen und pfeife auf alle, denen das nicht gefällt.
    Ich will..
    ungehindert wachsen wie ein Baum hinauf bis ins Licht, hinunter zu der Wurzel und all dies annehmen in mein Ich.
    Ich will…
    mich weiter entfalten, mich weiten, wachsen, ich will werden !

    Moin,

    ich kann sagen, dass mein Körper tatsächlich unverträglich (allergisch?) auf Alkohol reagiert hat. Besonders, wenn ich Rotwein trank, hatte ich Niesen, Schnupfen, gerötete Haut mit Pickel im Gesicht und Juckreiz am ganzen Körper.
    Das lag wahrscheinlich an dem in Weinen enthaltene Histamin und Sulfite . Bei Bier kann es am Weizen, Hopfen und Hefe liegen, bei Schnaps am Roggen und Weizen.
    Meine Therapeutin sagte mal, dass es aber einen großen Unterschied zwischen einer Alkohol-Intoleranz und einer richtigen Alkohol (Ethanol)-Allergie gibt. Eine reine Alkoholallergie ist nämlich äußerst selten.
    Ob bei mir tatsächlich eine Allergie oder lediglich eine Intoleranz vorlag, weiß ich bis heute nicht. Aber eins ist klar: Seitdem ich abstinent bin, sind die Symptome wie weggeblasen…

    Lieben Gruß Britt