Befreiung:
Nie wieder….
spiele ich artig zugeteilte Rollen, lasse ich mir vorkauen, was ich spreche, fühle oder tue.
Nie wieder…
werde ich jemanden untertan sein, mich beeinflussbar machen, lass nicht mehr andere bestimmen, wer ich bin.
Nie wieder…
nagele ich mein Lachen und mein Denken an die Gewichtung anderer Menschen fest, lasse meine Fähigkeiten nie mehr durch Fremde lenken,
denn dann vergesse ich, dass ich es selber kann.
Ich bin keine hilflose und ängstliche Persönlichkeit, die den „muskelstarken“ Schutz (m)eines Mannes braucht.
Ich bin der Sturm, der endlich wagt zu beben, ich bin das Feuer, das aufsteigt, zischt und lodert.
Nie wieder…
denke ich mit fremden Gehirnen und pfeife auf alle, denen das nicht gefällt.
Ich will..
ungehindert wachsen wie ein Baum hinauf bis ins Licht, hinunter zu der Wurzel und all dies annehmen in mein Ich.
Ich will…
mich weiter entfalten, mich weiten, wachsen, ich will werden !
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Ein lieber Forumsteilnehmer teilte mir seine Gedanken zu meinem letzten Post mit.
Ich habe mich entschlossen, meine Sichtweise dazu hier im öffentlichen Bereich zu teilen.
Ich stelle mir seit einiger Zeit folgende Fragen:
Werde ich jetzt „härter“ bzw. denke ich nur noch „Britt first“? Entwickele ich mich mehr und mehr in eine Britt, die nicht mehr authentisch ist? Die sich nur noch darauf fokussiert, dass sie nicht mehr verletzt werden kann?
Eine Britt, die Ihre Bedürfnisse (egal wie) durchsetzt und sich nicht mehr bevormunden lässt ?
Mir ist durchaus bewusst, dass ich mich mit meiner Veränderung nicht nur von meinem Mann abgrenze, sondern in der logischen Konsequenz auch von Menschen, die mich „so“ nicht mögen.
Dann ist das eben so, damit kann ich gut leben.
In meinem persönlichen Umfeld aber ist kein einziger Mensch, der sich aufgrund meiner Veränderung von mir distanzierte, ganz im Gegenteil, ich erfahre sehr viel mehr Wertschätzung. Ja, mein persönliches Umfeld wächst sogar mit jedem Tag. Das tut mir gut.
Zitat
Nie wieder…
denke ich mit fremden Gehirnen und pfeife auf alle, denen das nicht gefällt.
Diesen Satz habe ich überspitzt formuliert. Im Grunde genommen bezieht sich dieser Gedanke auf Menschen, denen mein Gehirn nicht passt und die mich manipulieren wollen.
Ich weiß, dass es richtig und auch wichtig ist, sich auch mal in fremde Gehirne hinein zu denken. Denn es hilft zu verhindern, dass ich einen anderen Menschen verletze.
Ich formuliere diesen Satz mal anders: Alles, was ich tue, tue ich nur für mich, nicht gegen jemand anderen (gesunder Egoismus). Ich kümmere mich gut um mich selbst und achte auf meine Bedürfnisse, ohne andere Menschen dabei zu verletzen.
Leben heißt Veränderung. Wir alle verändern uns, und das ist wichtig. Meine Veränderung tut mir gut. Ich brauche keinen Alkohol mehr.
Ich kann nur sagen, für mich hat es sich gelohnt, diesen Veränderungsprozess durch zu machen. Meine Veränderung war für mich richtig und wichtig. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich noch mehr Veränderung „vertrage“.
Ich will mich weiter entfalten, ich will weiter wachsen, ich will werden !
Danke für die Denkanstöße
Britt