Beiträge von Betty

    Zitat

    @Dietmar
    noch mal ganz kurz fast zum Schluss, tut mir leid wenn ich auf den Post von Betty doch eher etwas Emotional gewirkt habe, es gibt einfach Themen in meinem Leben an denen ich ungern angegriffen werden möchte, und dazu zählt ganz klar meine Leistung in der Arbeit.
    diese ist außerordentlich gut, auch wenn das Haus eine Schenkung war so finanziere ich den Lebensunterhalt und alle Luxusgüter in unserer Familie alleine und nur aus meiner Tasche.
    Gerade deswegen lasse ich mir bezüglich dieses Themas wenig sagen und reagiere daher auch mal " überspitzt "

    Guten Morgen,

    wie auch alle anderen Threads verfolge ich auch diesen hier. Da mein Name fiel, eine Anmerkung meinerseits dann doch noch einmal. Du brauchst dich nicht bei Dietmar entschuldigen, wenn es um mich geht. nixweiss0

    Ich habe die Qualität deiner Arbeit nicht angezweifelt! >:( Das steht mir nicht zu. Allein die rechtliche Situation, Verantwortung deinerseits und Ethik blieb mir hier auf der Strecke. Ich würde mich nicht von einem an- oder betrunkenem Behandler (egal in welcher Form auch immer) behandeln lassen wollen.

    Hier geht es wohl darum, Informationen für eine Lösung von Alkoholproblemen zu finden. Der Eine hat es hinter sich, der Andere hat es noch vor sich. Alle Ratschläge oder Tipps sind sicherlich immer nur gut gemeint. Wir müssen uns nicht gegenseitig beleidigen. Man kann anderer Meinung sein, aber das ist kein Grund dann böse zu werden. ;)

    Du suchst nach einer Lösung; den Anfang hast du gemacht. Also kann ich dir nur dazu gratulieren und dir wünschen, dass du ganz schnell aus dieser Misere herausfindest. Ich hab es hinter mir. Bin schon eine ganze weile alkoholfrei und das soll auch so bleiben. Dazu musste ich allerdings sehr viel nachdenken, unternehmen und in den Spiegel schauen. Alles daran hat mir auch nicht gefallen. Dafür aber heute um so mehr.

    Betty

    Hi,

    ich finde das toll. Weiter machen. Du wirst sehen, es wird dir immer besser gehen. Ja, und man sieht es relativ schnell im Spiegel. Zeit hatte ich auf einmal auch ohne Ende. Schön.

    Melde dich.

    LG Betty :blumen3:

    Zitat

    Bezüglich meiner Arbeit muss ich nur auf meine mehrfachen Auszeichnungen sehen sowie die menge an Zeitschriften in der ich entweder abgebildet wurde oder namentlich erwähnt werde, hier sehe ich nicht den geringsten Grund an mir zu zweifeln, auch die Finanzierung meines Lebensstandards muss gehalten werden, all dies wäre nicht möglich bei schlechter Arbeit oder unzufriedenen Kunden.

    Hallo Mike,

    das ändert nicht, dass du am Menschen arbeitest.

    Aber - du bist du und erwachsen und entscheidest. Ich bin dann hier raus. Ich wünsche dir alles Gute und Erfolg.

    Gruß Betty

    Hallo Mike,

    ich kann dir nicht ganz folgen. nixweiss0 Die "Gier" war nicht vorhanden?

    Ich persönlich habe den Eindruck, dass ohne nichts mehr geht. Wenn du wirklich aufhören möchtest, dann musst du ganz dringend zum Arzt. Das, was du geschrieben hast, das liest sich nicht gut. Tu was, ganz schnell.

    LG Grüße von Betty

    P.S.: Wie sieht es eigentlich mit deiner Arbeit aus? Wenn du in alkoholisiertem Zustand deinem Beruf nachgehst, dann könnte das m. E. unter Umständen rechtliche Konsequenzen haben. Wenn das jemand bemerkt und etwas unternimmt... nixweiss0 Bewegst du dich da nicht eventuell in dem Tatbestand der Körperverletzung. Mike, handel. Es geht um dich und deine Zukunft.

    :lach: wie ulkig seid ihr denn? Ich überlege gerade wo denn solch ein Ding an meine Harley passen sollte und warum nixweiss0

    Ich lach mich schlapp. Chrom ist gut, aber "Bling-Bling!" ???

    Schönen Sonntag an ALLE

    LG von Betty

    Guten Morgen,

    dein Bekanntheitsgrad ist ok. Ich verstehe, was du meinst. Leider hilft es dir nicht weiter. Deine Gesundheit und Achtung vor dir selbst ist jetzt viel wichtiger. Geh zu einem Arzt und einer Suchtberatung. SCHWEIGEPFLICHT. Dein Körper warnt dich ja ganz eindeutig. Du hast dein Leben noch vor dir und es gibt Hilfe für dich. Deine Kreativität könnte übrigens mit entsprechender Nüchternheit noch wachsen. Ich hab mit meinem Ausstieg das Buch ALK angeschafft und dann ganz entschlossen angefangen aufzuhören. Wichtig aber: Mach keine Experimente. Geh zum Arzt. Alles andere kann gefährlich sein.

    Nur zu. Hab Mut.

    Gruß aus dem Norden von Betty

    Dann wünsche ich dir erst einmal einen guten Tag. Alles andere wird sich zeigen. Ich denke, du hast entschieden. Das war richtig. Das Leben braucht Entscheidungen.

    Alles Gute und liebe Grüße Betty

    Nachtrag:

    Bei meiner Darmspiegelung (Vorsorge) hatte ich noch eine Begegnung, die ich erst einmal "bescheuert" fand. Sie ließ mich aber nicht los.
    Der Arzt bestätigte mir, dass alles bestens in Ordnung sei. Allerdings hatte er einen guten Rat für mich.

    Sie rauchen? (Er hat es wohl gerochen und/oder auch mir angesehen)... nixweiss0

    Lassen Sie es. Wer braucht schon eine rauchende Oma. :(

    Ich war sauer. :-\
    1. Was geht ihn das an?
    2. Wegen der Oma :o

    Es ließ mir keine Ruhe. Und ich sehe heute besser und auch jünger aus.

    :clap:

    LG Betty :sun:

    Moin Silvia,

    KEINER braucht gesundheitliche Probleme. Dir fehlt vielleicht einfach nur die richtige Motivation? Ich schreib dir mal von mir.

    Schwangerschaft und Stillzeit: komplett drogenfrei 44.

    ICH VOLLIDIOT habe anschließend wieder getrunken und auch geraucht. Ich wollte ja kein „Steuerverweigerer“ sein. Nein, Spaß bei Seite. Das nennt man dann doch wohl ganz schlicht und einfach: SUCHT nixweiss0

    Eisern und entschlossen wie ich sein kann, habe ich 2005 oder 2006 aufgehört, zu rauchen. Das war genial. Leider habe ich wieder angefangen nach ca. 2 Jahren.

    „Eine Zigarette kann man ja mal rauchen. Eine? Ich lach mich tot. Das ist genauso wie mit einem Glas Wein. Bei mir funktioniert das nicht.“ 2016 ist mir die ganze Sache dann so auf den Sender gegangen, dass ich es ändern musste. Eine Zahn-OP stand an. Ich bin etwas eitel. Zähne komplett ok, aber mein Zahnfleisch ging auf Grund meines Alters dann doch leider etwas zurück. Also – Betty reagiert. Meine Zahnärztin hatte einen genialen Plan, meine private Zusatzversicherung spielte mit und ich nahm mir vor, dass ich ab der OP „NIKOTINFREI“ werde. Der Tag rückte immer näher. Ich hatte morgens um 8:30 den Termin. Die Praxis liegt an einem wunderbaren See in unserer Stadt. Das Wetter war toll. Sonne und fröhlich.

    Ich habe mir einen Cappuccino und ein Marzipancroissant gekauft und mich an den See gesetzt. Meine LETZTE Zigarette geraucht. Eine große Verabschiedung. Bis heute.

    Resultat:

    Besser riechen
    besser gerochen werden
    besser schmecken
    ja, besser geschmeckt werden beim Küssen auch…
    die Haut wird eindeutig relativ schnell besser:
    das Grau in der Haut geht weg (Durchblutung ist eben viel besser)
    große Poren und Falten ziehen ihren Rückzug an

    Zähne bekommen einen wunderbaren sicher auch helleren Glanz
    MEIN Husten am Morgen verschwand in kürzester Zeit (obwohl ein Röntgenbild der Lunge eine nahezu rauchfreie Lunge darstellte, waren eben doch irgendwelche Ablagerungen da)

    Meine Geldbörse bzw. meine kleine Schatztruhe, in der ich mein tägliches Kleingeld horte, freute sich sehr über den Zuwachs. Ich habe eisern täglich einen 5 Euroschein deponiert.

    Nebenwirkungen:

    Manchmal unentschlossen. Grübel, grübel... Die erste Zeit war etwas komisch ohne Zigarette. Aber es ist zu schaffen. Relativ kurzfristig wurde auch das zur Gewohnheit. Wie das NICHTTRINKEN eben auch.

    FAZIT:

    Gut gemacht. Besser geht nicht. Ich finde es toll. Es gibt für mich keine Nachteile. Keine. Nur Vorteile. In jeder Hinsicht.

    Möchtest du mehr wissen, dann melde dich.
    P.S. Ich hatte mich angemeldet bei einem Nichtraucherforum. http://www.rauchfrei-info.de Das hat mir auch geholfen.

    LG Betty :sun:

    Hallo Mona,

    schau; das hab ich hier mal geschrieben:

    Zitat

    ich stell mich mal vor. Bin weiblich (57 Jahre) und seit 71 Tagen ohne Alkohol. Nach jahrelangem Missbrauch (1 Flasche Wein 3 x die Woche und am Wochenende auch mal mehr; Mo, Di und So waren eigentlich die alkoholfreien Tage) habe ich es geschafft, "JA" zu sagen. Ja, ich will keinen Alkohol mehr. Ich will keine Kopfschmerzen mehr, das schleckte Gewissen schon gar nicht!!! Gut zu schlafen, wäre auch nicht schlecht usw. usw. usw.

    Die Liste ist noch länger. Wie geht es mir? Es geht mir gut. :) Es geht mir ausgezeichnet. 44. Ich fühle mich um Jahre jünger. Äußerlich wie innerlich. Ich habe mich hier angemeldet als ich mit dem Trinken aufgehört habe. (Als Sicherheit, falls ich Hilfe brauche). Bin bis jetzt gut durchgekommen. Keine Entzugs- oder Nebenerscheinungen. Bei Verlangen auf Alkohol habe ich mich abgelenkt. Hat immer funktioniert.

    Prinzipiell hat sich ab sofort langsam etwas geändert. Mein Wohlbefinden sehr schnell. Dann meine Haut, Figur, Fitness, mein Gefühl für mich selbst und ich fing langsam an, mich wieder gern zu haben.

    LG Betty

    44. Hallo Mona. :welcome:

    Erst einmal hast du einen Entschluss gefasst und suchst nach deinem Weg. Das ist doch schon ein Erfolg. Jetzt musst du nur noch los laufen. Schritt für Schritt kommst du weiter. Du wirst sehen, du wirst wieder zu dir finden und es wird dir Spaß machen ohne Alkohol und ohne Kater durch die Welt zu laufen. Ich habe auch etwas länger gebraucht, mich hier anzumelden. Nicht schlimm. Jeder ist so wie er ist und das ist gut. Ich bin jetzt 3 Jahre alkoholfrei, habe einen neuen Freundeskreis und genieße und liebe mein neues Leben. Es hat sich viel geändert. Positiv. Ich wünsche dir einen guten Austausch.

    LG Betty :sun:


    Hallo!

    Was hindert euch daran, eure fortgesetzte massive Gesundheitsschädigung schon jetzt anzugehen? Genau: Nichts. Falls doch, sind es Ausreden, wie ich sie früher beim Saufen auch immer gebraucht habe: "Irgendwann, wenn dies und das ...".

    Es grüßt der
    Rekonvaleszent


    44. Stimmt. Ich bin gern rauchfrei. Es ist toll.

    LG Betty

    Für viele Menschen würde der Verlust des Führerscheins den finanziellen Ruin bedeuten.

    Gruß
    Michael

    Das ist zwar richtig, aber wäre dann in dem Fall ein selbstgemachtes Leiden. Viel wichtiger finde ich, dass es um die Sicherheit im Verkehr ankommt. TODESOPFER auf der Straße.

    Mich betrifft es persönlich. Mein Ehemann verunfallte tödlich (0 % Alkohol) bei einem furchterregendem Massenunfall von 12 beteiligten Kraftwagen und mehreren Schwerverletzten. Der Verursacher wurde nie ausfindig gemacht. Der ist getürmt. nixweiss0

    Guten Morgen,

    eine wirklich genaue Antwort wird dir wohl Niemand geben können. Es kommt sicherlich auf die einzelne SHG an und auch auf die Menschen, die momentan dort hingehen. Dann liegt es an dir. Wo fühlst du dich wohl? Was willst du erzählen? Willst du nur zuhören? Es ist deine Entscheidung. Es gibt ja immer wieder Menschen, die zu mehreren Gruppen gehen, um sie sich anzusehen und die für sie richtige Gruppe zu finden. Das klappt nicht immer auf Anhieb. Greenfox kann dir da bestimmt noch weiter helfen.

    Ich bin nie zu einem offiziellen Entzug oder zu einer Gruppe gegangen. Ich hatte meine Ärztin im Boot. (Sie ist auch Psychotherapeutin). Nächsten Montag habe ich wieder einmal einen Termin. Wir sehen uns regelmäßig, um zu schauen wie es mir geht. Meine Werte waren damals gut, Entzugserscheinungen gab es nicht. Ich hatte Menschen um mich, die mich in meiner Entscheidung unterstützt haben. Eine Sucht wurde nie diagnostiziert. Eine psychische Abhängigkeit mit einhergehendem Alkoholmissbrauch hat es sicher gegeben. Ich hatte mehrfach versucht, zu reduzieren oder auch ganz aufzuhören. Es hat nicht so wirklich funktioniert bis zum 16. März 2014. Da habe ich für mich den Entschluss gefasst, dass ich keinen Alkohol mehr trinken will. 44.

    Es funktioniert immer noch. 44. Ich bin voll und ganz davon und von meinem jetzigen Leben überzeugt und auch glücklich. :sun: Meine Lebenskomplikationen und kleinen/großen Sorgen stemme ich gut ohne Alkohol.

    Allerdings habe ich herausgefunden, dass nur ich dafür verantwortlich bin, welchen Weg ich einschlage. Ich mag mich mittlerweile wirklich und mein Umfeld (neu und anders) reflektiert das auch. Ich bin innerlich gelöst und zufrieden. Ängste konnten abgebaut werden. Verschüttete Trauer und Erlebnisse aus meinem Leben ebenfalls. Es war ein harter Schritt Arbeit, aber es hat sich gelohnt und ich arbeite immer noch daran und übe mit meinem Leben und meinen Gefühlen umzugehen und gut zu leben. :blumen3:

    LG von Betty

    P.S. Vielleicht mag dir das ein wenig helfen...

    44. Auf jeden Fall bist du wieder einen Schritt weiter. Du hast jetzt eine Entscheidung auf Grund dieses Gespräches getroffen. Das ist gut für dich. Genieße dein Leben. Es ist doch so schön. Ich finde alkoholfrei auch besser und fühle mich viel wohler dabei.

    Dir weiterhin alles Gute.

    LG Betty :sun: