Beiträge von Betty

    Hallo Linda,

    ich muss dich einmal etwas fragen. Ich verstehe etwas nicht. Wenn du sagst, dass du so wie du trinkst (halt KT) damit zufrieden bist, dann besteht doch eigentlich gar kein Problem, oder? Wenn ich so kontrolliert hätte trinken können, dann hätte ich kein Problem gehabt. Dann hätte ich es so gesehen, dass ich ganz normal mit Alkohol umgehen kann, nämlich unter Kontrolle. Dann hätte ich mich aber nicht unwohl gefühlt, weil ja eigentlich gar kein Handlungsbedarf bestanden hätte. nixweiss0 Verstehst du was ich meine?

    Vielleicht gibst du mir einen Anstoß, um das zu verstehen. :-[

    LG Betty :sun:

    Moin an Alle,

    erst einmal sehe ich das auch so. 44. Wohl gemerkt, ich akzeptiere und respektiere jede andere Meinung, aber für mich gibt es die Möglichkeit KT nicht. Ich habe es versucht. :-\ :( Keine Chance. Und dann ist mir irgendwann aufgefallen, dass ich eben noch nicht ganz mit meiner Entscheidung fertig war. Eigentlich wollte ich nämlich noch trinken. Ich wollte mich nicht mehr betrinken, aber trinken eben doch. Das hat aber nicht funktioniert. Also - gab es nur eine Entscheidung. Kein Alkohol. Diese Entscheidung war einfach nur genial.

    P.S.: Das bezieht sich auf mich. Ich bin aber bestimmt nicht allein auf der Welt mit dieser Meinung.

    LG Betty :sun:

    Ischgl hat ja dieses Wochenende Saisonende wie immer. Da hats oben aufm Berg ja immer noch Schnee.

    Dieses Jahr habe ich keine Zeit. Aber ich bin sehr häufig zum Saisonende dort, weil ich Freunde mit einem Hotel dort habe. (Also nicht zum Saufen... :lach:) Ich war auch schon im Sommer dort. 44.

    Na, dann dir schönes WE.

    LG Betty :sun:

    Hallo Chloé,

    :welcome: und herzlichen Glückwunsch zu deinem Entschluss. Ich gratuliere mir manchmal selbst, dass ich den Entschluss gefasst habe, meine Trinkerei zu ändern bzw. zu beenden.

    Ich bin jetzt 3 Jahre alkoholfrei und fühle mich super. Ich habe bis auf den Alkohol und Nikotin auch schon immer gesund gelebt. Ich muss völlig irre gewesen sein. nixweiss0 Heute alkohol- und auch nikotinfrei. Ich bin 60 Jahre jung und fühl mich max. wie mit 45. :klugsch:

    Also, erzähl oder frage was immer du möchtest. Auf einen guten Austausch.

    LG Betty :sun:

    Ich habe den Eindruck, dass die meisten, die hier schreiben, trocken sind. Ist das richtig? Meine Frage an Euch: wie hält es ein trockener Alkoholiker mit jemandem wie mir aus? Und warum schreibt Ihr hier? Ich stelle es mir quälend vor, sich dauernd gedanklich mit Alkohol zu beschäftigen, wenn man trocken ist.

    Hi Linda,

    hier gibt es trinkende und auch nicht trinkende Menschen. Viel oder wenig? Egal. Ich kann dir von mir sagen, dass ich hier gerne schreibe, weil ich heute nicht mehr trinke und ich ausgesprochen glücklich darüber bin. Ich habe ganz viele Jahre so ähnlich verbracht wie du. Und manchmal eben nicht mehr kontrolliert getrunken. Und manchmal hab ich mich eben auf besonderen Feiern oder am Sonntag zum Brunch schon gefreut, mittags Alkohol zu trinken. Ich konnte immer ohne Alkohol leben, wenn ich es wollte. Sprich: Ich hatte nie körperlich Anzeichen, dass ich trinken muss. Ich hatte auch keine Entzugserscheinungen, als ich aufhörte, aber eine psychische Abhängigkeit war es ganz sicher.

    Deine Frage zum Aushalten. ;) Auf manchen Feiern geh ich einfach nach Hause, wenn ich nicht mehr mit dem an(be)trunkenem Umfeld umgehen kann. Warum schreibe ich hier? Ich versuche, mit meinen Erfahrungen und Erklärungen, anderen Menschen Hoffnung zu geben und zu helfen. Und ich helfe mir, weil ich nie wieder so leben möchte wir früher.

    Mich stört/nervt Alkohol nicht mehr. Er ist mir einfach völlig egal. Anstelle eines guten Weins habe ich wunderbare richtig gute alkoholfreie Getränke gefunden. Mir schmecken sie übrigens auch besser. Ich hätte das nie für möglich gehalten. Dachte ich doch auch immer irriger Weise, der Wein gehört zum guten Ton. Dann stellt man etwas dar. Au weia. Ich stelle nüchtern etwas viel Schöneres dar. 44. Ich genieße mein Leben sehr bewusst und voller freudiger Energie. Das ist allerdings mit jedem nicht getrunkenem Schluck Alkohol gewachsen. Ich bin befreit und sehr glücklich. Das heißt nicht, dass ich keine Sorgen oder Probleme habe. Die hat jeder Mensch. Mal mehr - mal weniger. Aber ich kann heute nüchtern viel besser mit Komplikationen umgehen. :)

    So, nun liebe Grüße von Betty :sun:

    Hallo Frank,
    ich bin entsetzt. Das hört sich nicht schön an. Allerdings habe ich das Gefühl, dass dieser "Hass" doch schon lange unterschwellig vorhanden sein muss. Es ist gut, wenn eine Trennung kurzfristig erfolgt. Die finanzielle Situation solltest du dann eventuell durch einen Anwalt klären lassen, denn sonst wird sie sicher versuchen, dich zur Kasse zu bitten wie es ihr gefällt. Sie wird euren Sohn benutzen, dich zu erpressen. Sei auf der Hut. Ich wünsche dir wirklich alles Gute.

    LG Betty

    Hallo wikende091

    ich möchte mich jetzt komplett Gerd anschließen. Ich möchte meine Vergangenheit nicht missen. Ich hatte sehr viele schöne Jahre. Sicher war es manchmal viel und auch viel zu viel Alkohol, aber ich habe gelernt und genieße meine Gegenwart in vollen Zügen. :clap:

    LG Betty :sun:

    Guten Morgen Mike,

    Zu Frage 1: Hier sollte von dir ein ganzes klares "JA" kommen, denn sonst macht doch die ganze Geschichte keinen Sinn. nixweiss0

    Und dann noch zu deinem Satz: Am Ende stieg ich in mein Auto...

    Mal ganz nett von mir eine Frage an dich? Hast du dir jemals Gedanken macht, was alles passieren kann, wenn du alkoholisiert ins Auto steigst? Dein Glas Whiskey am Morgen in diesem Fall von gestern. Manchmal sicher auch mehr. Meistens ja wohl am Abend, wenn du nach Hause fährst. Du gefährdest dich und andere Menschen. Das ist Fakt. So Leid es mir auch tut, dass ich das hier so schreibe.

    Mein Ehemann und Vater unserer Kinder ist ganz jung (46) tödlich verunglückt. Er schuldlos und stocknüchtern. Ja, es war eine Katastrophe, die nie zu Ende gegangen ist, denn wir leiden nach wie vor darunter. Es hat schon einen Sinn, dass man sich im Straßenverkehr, im Beruf etc. nüchtern bewegen soll. :o

    Ein gut gemeinter Rat von mir. Es geht auch nicht darum, dass andere dich therapieren können (ja, sie sollten ihr Handwerk verstehen), sondern darum, dass du dich therapieren lassen willst. Und dann ist es so, dass du die treibende Kraft sein musst. Du musst dein Leben ändern wollen. Das können andere Menschen nicht für dich übernehmen.

    Gruß Betty

    44. Dann ist doch schon ein neuer Schritt getan. Hat sich etwas ergeben, dass du zum Arzt gehen solltest? Wie geht es dir physisch? Hast du mit ihr ein Konzept entworfen oder wie geht es weiter? Ich frage, weil ich es nicht kenne. Ich hatte einen anderen Weg eingeschlagen. Aber das ist hier nicht wichtig.

    Ich hoffe, du bist für dich einen Schritt weiter gekommen.

    Gruß Betty

    Zitat

    Auch einen Termin habe ich für Donnerstag um 9:30 Uhr, was dort genau auf mich zukommt weis ich allerdings noch nicht, auch wenn das Telefonat ca 30 Minuten dauerte wurden mir zwar einige Fragen vorab beantwortet aber auch sehr viele mit " Das kommt darauf an " offen gelassen, lediglich wurde mir gesagt das es " erwünscht " ist nüchtern zum Termin zu erscheinen.

    Moin,

    konntest du bei deinem Termin etwas Positives erfahren? Ich fände es für dich sehr gut. Dann könntest du beginnen, zu handeln. 44.

    Vielleicht magst du ja mal ein wenig berichten.

    Gruß Betty

    Hallo,
    für alle ehrlichen und ganz normal eine Wohnung suchende Menschen ist es heute nicht einfach. Beruflich verwalte ich eine größere Immobilie mit kleinen Wohnungen. Ich kann euch Geschichten erzählen. Prinzipiell wird gerne an Mieter vermietet, wo die Miete vom Jobcenter oder vom Sozialamt kommt. Die ist nämlich ziemlich sicher. Ansonsten muss man leider eine Menge Absicherungen einfordern. Zu viele Mieter zahlen nicht. Mit einer normalen Kündigung ist es aber nicht getan. Mieter, die nicht freiwillig zahlen, ziehen auch nicht freiwillig aus. Also Klage usw. :o

    Du findest etwas. Und deine Ruhe wirst du auch finden. Sei nicht traurig, denn deine Liebe kannst du auch an deine. Sohn weiter geben, wenn ihr nicht zusammen wohnt. Ich wünsch dir alles Gute.

    Gruß Betty