Beiträge von Franstef

    Hello again,

    dankeschön für die Rückmeldungen.

    @ Greenfox

    Ich klammere mich definitiv an nix mehr, denn ich habe meine Frau losgelassen.

    Viel zu lange habe ich gekämpft, geschluckt, eingesteckt und mich demütigen lassen.
    Damit ist Schluss. Ich will wieder normal leben.

    Meine Psychologin hat vor einigen Wochen gesagt, sie hat das Gefühl, das ich
    mein Leben aufgegeben habe. Wie recht sie damit hatte!!!

    Ich werde mit meiner Frau auch weiterhin eine Verbindung haben, wegen unserem
    gemeinsamen Sohn und dem gemeinsamen Sorgerecht.
    Aber auf der Nase rumtanzen lasse ich mir von ihr nicht mehr und auch ihren komischen
    Launen werde ich mich nicht mehr aussetzen.

    Was den Kleinen betrifft, werde ich sehr genau hingucken, ob alles in Ordnung ist.
    Da ich ein fairer Mensch bin, muss ich bis jetzt zugeben, das sie gut mit ihm umgeht.

    Ich habe in letzter Zeit gemerkt, das ich auch gesundheitlich unter der Situation
    gelitten habe. Psychisch sowieso!

    Es gibt meinerseachtens nix Schlimmeres als aufgrund mangelnder Zivilcourage nicht den
    Mut zu haben, die Wahrheit zu sagen.
    Und sich deswegen in sein vermeintliches Schicksal zu fügen...

    Trocken zu sein ist immens wichtig um Entscheidungen zu treffen.
    Ein klarer Kopf ebenfalls um genau hinschauen zu können.

    Ich möchte zufrieden trocken sein, das ist mein Ziel 44.

    Liebe Grüsse

    Frank

    Hallo,

    kurze Rückmeldung von mir:

    Ich habe mich am 20. März von meiner Frau getrennt.
    Auch hier musste ich kapitulieren.
    Es ging einfach nicht mehr und so habe ich auch für meinen
    kleinen Sohn die Reissleine gezogen.
    Der ständige Streit und Krach war auch für ihn schlimm, denn
    er bekommt immer mehr mit.
    Ich habe Verantwortung für ihn und muss ihn deswegen schützen.
    Ich kann auch eine guter Papa sein, wenn ich nicht mehr mit ihm
    zusammenwohne.
    Ich liebe ihn von ganzen Herzen und werde trotzdem immer für ihn
    da sein. Trocken!!!

    Ich habe die letzten Wochen immer mehr gemerkt, das ich eine Entscheidung
    treffen muss, da ich meine Trockenheit nicht aufs Spiel setzen wollte.
    Wenn ich trocken bleiben will, muss ich schauen, das es mir gut geht und ich
    mich auch wohlfühle und nicht ständig bis zur Selbstaufgabe aufopfere.

    Ich kann meine Frau nicht ändern, das habe ich jetzt endgültig eingesehen.
    Ich kann nur mich ändern und die Situation.

    Ich habe mir die Entscheidung bestimmt nicht leicht gemacht, ich habe lange versucht
    zu kämpfen.
    Jetzt ist die Zeit gekommen, loszulassen.

    Ich werde meinen Sohn sicherlich sehr vermissen, weil ich ihn nicht mehr jeden Tag sehen kann.
    Das tut mir sehr weh im Herzen und da werden bestimmt noch viele Tränen fliessen.
    Das kann ich nur verarbeiten, wenn ich trocken bin.

    Ich werde mich die nächsten Jahre stark einschränken müssen, da mir vermutlich bis auf meinen
    Selbstbehalt nix bleiben wird. Es wird mager werden und ich werde mich klein setzen müssen.
    Raus aus der schönen, grossen Wohnung in ein Miniappartment.
    Ganz ehrlich, ist mir egal; ich bin intensiv am Suchen und hoffe, ich bekomme bald eine Zusage.

    Ich will endlich wieder meine Ruhe und Frieden haben und das LEBEN wieder geniessen können.
    Das geht auch mit wenig Geld, es ist nicht alles vom finanziellen abhängig.

    Ich bin wieder aktiv. Mit Alkohol war ich passiv und manipulierbar. Damit ist Schluss.

    Mein wichtigstes Gut ist meine Trockenheit und damit spiele ich nicht mehr.

    Hoffentlich kann ich jetzt ein paar Stunden schlafen, heute wird ein anstrengender Tag.

    Gruss

    Frank

    Hi Gerchla,

    schön, dich mal wieder bei mir im Thread zu lesen 44. 44. 44.

    Du hast recht, ich bin auch froh, das ich mein Leben so langsam wieder habe!
    Als Marionette des Alkohols habe ich mich nie besonders gut gefühlt.

    Ich weine dem vielen Geld nicht hinterher. Das ist in Vergangenheit.

    Es geht um das Hier und Jetzt. Ich bin trocken und fühle mich gut dabei.
    Körperlich ist es mir schon lange nicht mehr so gut gegangen wie in den
    letzten 3 Monaten.

    Ich sehe inzwischen vieles klarer. Auch das wo ich früher nie so genau hingucken
    wollte und mich lieber eingenebelt habe...

    Mit meiner Frau läuft es ganz gut, wir versuchen, anständig miteinander umzugehen.
    Mein Kleiner scheint darüber glücklich zu sein, das wir Frieden halten.

    Ich vermisse in meiner Ehe trotzdem so einiges und damit meine ich jetzt nichts sexuelles.
    Das würde sowieso nicht hierhin gehören.
    Ich bin ein Herzmensch und sehne mich nach Liebe und Geborgenheit. Zweisamkeit.

    Bleibt bei uns alles auf der Strecke. Das macht mich manchmal traurig.
    Das es jemals besser wird, ist nicht absehbar. Meine Frau ist ein kühlerer Typ.

    Dem Kleinen zuliebe versuche ich mich damit zu arrangieren.
    Ob mir das auf Dauer gelingt, bleibt abzuwarten.

    Wenn es so bleibt, wie jetzt kann ich damit umgehen. Wenn es wieder ausartet nicht.

    Frank

    Hallo zusammen,

    bin momentan nicht so gut drauf...erkältet und fühl mich wie ne ausgezupfte Gitarrenseite...

    Bin immer noch froh und dankbar, das ich trocken bin.
    Bei meiner Saufvergangenheit alles andere als selbstverständlich.

    Manchmal wird mir richtig schlecht, wenn ich mir überlege, wieviel Geld ich in diesen verdammten
    Alkohol gesteckt habe. Unsummen...dafür hätten andere 3 Häuser gebaut.
    Ich schäme mich da richtig für, in diesen Momenten, wenn mir das schmerzlich bewusst wird.

    Auf der anderen Seite weiss ich natürlich auch, das ich süchtig bin: Alkoholsüchtig.

    Das erklärt vieles und entschuldigt doch nicht alles.

    Das Geld ist zwar weg; meinen Verstand und meinen Lebenswillen die habe ich dafür noch!!!
    Gesund scheine ich ich im Grossen und Ganzen auch noch zu sein.
    D a s ist unendlich viel wert und deswegen mach ich weiter; die nächsten hoffentlich noch
    40 Jahre bleibt mein Klima trocken. Immer nur für heute:-))))

    Gruss

    Frank

    Guten Morgen,

    mir geht es momentan ganz gut, bin wirklich zufrieden.

    War heute abend mal nicht in der SHG, sondern hab mich entschieden,
    bei Familie zu bleiben. Meiner Kleiner wollt mich einfach nicht gehen lassen ;D

    Hatte heute am spätnachmittag mal zwei Stunden für mich; das war herrlich.
    Ich hab es richtig genossen,mal für mich zu sein: durchzuatmen, nachzudenken,
    inne zu halten...mich runterzufahren.

    Mal allein zu sein und R U H E zu haben, das ist für mich derzeit L U X U S!

    Bald bin ich 3 Monate trocken, ein Vierteljahr. Darüber freue ich mich, es zeigt
    jeder, wirklich jeder kann es schaffen, wieder trocken zu werden.
    Selbst so ein hoffnungsloser Fall wie ich.

    Jetzt kontinuierlich trocken zu bleiben, darum geht es 44. 44. 44.

    Schönes Wochenende euch allen!!!

    Frank

    Guten Morgen allerseits,

    wollt mal wieder kurz schreiben 44.

    @Gerd

    Sei froh, das du nie solch eine Druckerfahrung gemacht hast.
    Ich könnte auch drauf verzichten, aber manchmal kommt dieses
    Gefühl eben hoch, glücklicherweise selten.
    Kann aber damit umgehen, denn ich weiss, dieser Druck hört auch
    wieder auf. Für alle Fälle hab ich zwei Telefonnummern im Handy
    abgespeichert ;)
    Ich trinke auch viel Mineralwasser, mein Körper braucht das...

    Soweit geht es mir ganz gut momentan.
    Meine Frau und ich, wir gehen anständig miteinander um. Passt!

    Mein Kleiner macht auch einen zufriedenen Eindruck, Papa hat auf einmal
    seit knapp 3 Monaten viel Zeit ;D

    Freu mich schon auf Freitag, am Abend SHG und kommenden Montag am
    Abend ambulante Gruppentherapie.

    Wenn ich trocken bleiben will, muss ich was für m i c H tun. Dranbleiben:-)

    Liebe Grüsse

    Frank

    Hello again,

    die ambulante Gruppe heute war gut.

    Kleine, übersichtliche Gruppe mit sympathischen Leuten.
    Ich habe hier das Gefühl, mich öffnen zu können.

    Vergangenen Samstag hatte ich einen richtigen Sch..ss Tag >:(
    Stressig und nix wollte mir so richtig gelingen.
    Als ich dann endliche Feierabend hatte, überfiel mich ein richtiger Saufdruck.

    Ich kenne dieses Gefühl noch von meinen früheren Abstinenzzeiten und so konnte
    ich damit umgehen. Nach einer knappen Stunde war es auch wieder rum und ging
    so wie es gekommen war.

    Dieses Gefühl aber eben nicht rückfällig geworden zu sein, sondern trocken weiterzumachen,
    ist motivierend und zeigt, auf dem richtigen Weg zu sein 44.

    Es funktioniert, wenn man was tut ;)

    Liebe Grüsse

    Frank

    Hallo Isa,

    herzlich willkommen hier im Forum :) ;) :)


    Ich lese bei Dir auch den ehrlichen Wunsch mit dem Trinken aufzuhören.

    Das ist schon sehr wichtig für einen gelungenen Start:-)

    Du hast in deinem Beitrag einiges geschrieben, was mich angesprochen hat.
    Das heimliche Trinken, nach längerer Abstinenz wieder rückfällig zu werden
    und Q U A R T A L S S Ä U F E R ( I N ).

    Ich hab mich auch viele, viele Jahre für einen Quartalssäufer gehalten und mein
    Körper hat auch extremst viel ausgehalten...!
    Die letzten Wochen vor dem 18. Dezember 2016 hab ich aber t ä g l i c h gesoffen,
    da war nix mehr mit Quartal.
    Es musste jeden Tag rein, je mehr desto besser. Ich hab es tagsüber bei der Arbeit
    oft nicht erwarten können, das endlich Feierabend war und ich endlich süchtig trinken
    konnte. Jede Faser meines Körpers hat nach Alkohol geschrieen.
    Sobald meine Frau und mein kleiner Sohn (2) im Bett waren, ging es richtig los und ich
    hab mich vollgedröhnt.

    Jetzt bin ich bald 3 Monate trocken, schreibe hier, gehe ich eine reale SHG und mache seit
    heute eine ambulante Therapie (ich hab schon eine hinter mir).

    Auch ich werde diesmal alles dafür tun trocken zu bleiben. Ich will einfach nicht mehr
    immer wieder von vorne anfangen müssen.

    Schön, das du hier bist. Ich freue mich auf einen guten Austausch mit Dir :)

    Liebe Grüsse

    Frank

    Hallo zusammen,

    gleich hab ich ambulante Therapie.
    Heute haben wir Gruppe, bin mal gespannt, da werde ich wieder neue Leute
    kennenlernen.

    Endlich geht es los, ich freue mich drauf. Werde hinterher natürlich hier berichten ;)

    Frank

    Hallole,

    kurzes Update von mir:

    Ambulante Therapie ist endlich bewilligt; nächsten Montag
    geht es los...am Abend hab ich die erste Gruppentherapie.
    Regelmässige Einzelgespräche folgen dann auch :)

    Das sind gute Nachrichten, ich freue mich jetzt endlich richtig an
    mir arbeiten zu dürfen:-)

    Heute abend gehe ich auch wieder in meine SHG, das ist inzwischen
    auch ein wichtiger Termin für mich geworden.
    Tun, nicht nur labern.

    Frank

    Hallo,

    endlich ist die Fasnet rum.

    Ich habe es trocken überstanden, keinen Rückfall gebaut 44.

    Ich hab allerdings auch auf mich aufgepasst und mich nicht in Gefahr begeben!!!
    Nächstes Jahr nehme ich mich komplett aus dem Rennen, da bin ich zu dieser
    Zeit definitiv nicht da.
    Ich habe da keinen Spass mehr dran und warum soll ich mich dem dann aussetzen?!?
    Lieber wieder irgendwo hin, wo es sonnig und warm ist :) ;)

    Am vergangenen Rosenmontag war ich bei meiner Psychologin von Fachstelle Sucht.
    Es war ein gutes Gespräch, sie hat mir ordentlich zugesetzt; das heisst das Gespräch
    hat was mit mir gemacht und mich noch lange danach beschäftigt...

    Ich reibe mich wohl viel zu sehr für andere auf, vor allem für meine Frau. Recht hat sie!
    Die Frage war, wo denn eigentlich ich bleibe!?! Recht hat sie!!

    In Zukunft werde ich mehr auf mich achten. Ich muss mit mir in allererster Linie anständig
    umgehen.

    Ich kann durchaus auch ein guter Vater sein, wenn ich mich von meiner Frau trenne.

    Im Moment sieht es ganz entspannt aus, wir verstehen uns ganz gut und gehen mit wesentlich
    mehr Respekt als vorher miteinander um.

    Trotzdem werde ich mich nun wirklich um eine Paar/Verhaltens Therapie bemühen.
    Ohne ist das Ganze zum Scheitern verurteilt und nur eine Frage der Zeit bis es wieder eskaliert.

    Heute muss ich wieder arbeiten gehen und der Kurzurlaub ist um. Wirklich entspannen konnte ich
    mich wieder nicht :(
    Frieden und Gelassenheit, das wünsche ich mir so sehr...

    Eine gute Restwoche euch!

    Liebe Grüsse

    Frank

    Ohaaa, die Narren sind los.
    Und die geben richtig, richtig Vollgas :o

    Ich gebe zu, so langsam geht es mir auf den Wecker >:(
    Det besoffene Gegröle ist schon nervenaufreibend.

    Bin froh, wenn es wieder rum ist!

    Das Wichtigste ist trotzdem: Ich bin trocken und zuhause!
    Und das ich kein Saufdruck habe, ist auch nicht selbstverständlich.

    Heute mittag habe ich einen Termin bei der Psychologin der Fachstelle Sucht.
    Sie hatte mich extra noch gefragt, ob mir der Termin heute recht ist.
    Ist mir auf alle Fälle recht! Hoffentlich kann ich bald mit der ambulanten
    Therapie anfangen:-)

    Mein trockener Weg geht weiter, immer weiter. Diesmal werde ich nicht rückfällig!

    Grüsse von Frank

    Hallo Stefan,

    wie geht es Dir heute?

    Das du dich für eine Therapie angemeldet hast, ist schon mal positiv.
    Du siehst also ein, das du jetzt wirklich Hilfe brauchst.

    Oft hilft es schon über seine Abhängigkeit zu sprechen und festzustellen,
    das man(n) nicht alleine ist.

    Ich wünsche Dir, das du schnell einen Therapieplatz kriegst und dann diesmal
    erfolgreich trocken werden kannst 44.

    Alles Gute dir.

    Frank

    Hallo,

    dankeschön für die Rückmeldungen, freue mich immer wenn ich
    Antworten bekomme,so funktioniert ein reger Austausch ;)

    Zuhause läuft es momentan wirklich gut, das merke ich vor allem
    am Kleinen, der blüht richtig auf grad :)

    Ich hoffe, das es diesmal wirklich klappt, denn ich hab mir auch immer
    eine Familie gewünscht.

    Heute geht die Fasnet, so heisst es bei uns, wieder kräftig weiter.
    Wir wohnen mitten in der Stadt da gehts natürlich ordentlich rund :o :o :o

    Der Alkohol fliesst in Strömen, das kann ich sehen und vor allem hören ;D
    Für mich ein guter Test zu spüren, ob ich schon etwas sattelfest bin.
    Ich spiele natürlich nicht mit dem Feuer und bin auch nicht aktiv im närrischen
    Treiben dabei. Ich muss mir nichts mehr beweisen und bleibe deswegen daheim:-)

    Erfahrungsgemäss passieren an Fasnet/Karneval die meisten Rückfälle.

    Ich bin froh und dankbar das ich trocken bin, ohne Verzichtsgefühl und mich auch
    noch wohl dabei fühle. Mehr geht nicht!!

    Liebe Grüsse

    Frank

    Hello again,

    es ist schön, mal wieder hier hineinzusehn ;)

    Hab eine extreme Woche hinter mir. Am Dienstagabend hat es hier so dermassen gekracht,
    das ich mich selbst erschrocken habe.
    Ich kam bester Laune nach Hause, mit dem Wissen ab Mittwoch Urlaub zu haben und hab
    mich auch auf den Geburtstag von meinem Kleinen gefreut der auch am Mittwoch war.
    Meine Frau hatte mal wieder eine von ihren gefährlichen Launen und ist dann noch so
    dermassen beleidigend und frech geworden, das ich fast einen Hängeschrank in der Küche
    demoliert habe. Ich bin komplett ausgeflippt, weil ich mir dachte, das blöde Weib wieder,
    die versaut mal wieder alles, mit ihren unsäglichen Launen.

    Am Geburtstag von meinem Kleinen war hier dann natürlich Totengräberstimmung, am Mittag
    kamen dann noch ihre Freundinnen mit Kinder und ich hab mich verdrückt.
    Ich wollte einfach nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer giessen.
    Natürlich hat Junior seine Geschenke auch von mir noch zusätzlich gekriegt und ich hab dann
    am Spätnachmittag ein paar Stunden mit ihm verbracht.
    Er hatte am Mittag schön mit den anderen Kinder gespielt und da wollte ich mich auch nicht
    dazwischenmischen.
    Am Abend ging das Theater aber dann wieder los >:(und dann hatte ich die Faxen dicke und
    hab meiner Frau mitgeteilt, das ich mich trennen werde, weil mir die Situation und ihre unsäglichen
    Launen einfach nicht mehr guttun und ich meine Trockenheit nicht aufs Spiel setzen möchte.
    Sie reagierte kurz etwas geschockt und dann aber gleich wieder weiterzukeifen.

    Gestern wieder den ganzen Tag stille Messe und am Abend wurde sie dann etwas freundlicher.
    Ich spürte, sie hatte Angst, ich mach diesmal wirklich Ernst.
    Ich teilte ihr dann noch gesternabend mit, das ich heute Freitag mit ihr zum Jobcenter gehen
    möchte, um herauszufinden, ob sie und der Kleine bei Trennung Anspruch auf Harz 4 haben, natürlich
    abzüglich des Unterhalts, den ich zahlen müsste.

    Heute morgen haben wir uns dann auf den Weg zur Leistungsabteilung Jobcenter gemacht und ich habe
    gemerkt, das sie deutlich angeschlagen war.
    Vor der Tür habe ich ihr dann gesagt, das ich für unseren Sohn noch einmal bereit bin, es zu versuchen.
    Unser Kleiner, konnte sich uns als Eltern schliesslich nicht aussuchen und da bin ich der Meinung,das alles
    probiert werden muss, damit wir ihm als Eltern im positiven Sinn erhalten bleiben.
    Meine Frau will jetzt auch an sich arbeiten, ich würde mich freuen, wenn sie es diesmal endlich ernst meint.

    Für mich ist es nun der letzte Versuch, wenn der auch nicht klappt, werde ich mich definitiv trennen.
    Dieses Hin und Her ist auch für den Kleinen nix, der liebt uns zwar beide, aber er leidet auch unter unseren
    Streitereien. Er braucht Ruhe und Harmonie!!!

    Beleidigen und demütigen, werde ich mich auf keinen Fall mehr lassen. Auch nicht mehr einlullen, das sie es
    eigentlich gar nicht so meint....es waren nur ihre Nerven, das sie wieder so ausgetickt ist... NEIN...mit mir
    nicht mehr.
    Ich gehe anständig und nett mit ihr um, das gleiche erwarte ich von ihr auch!!!

    Als trockener Alkoholiker muss ich dafür sorgen, das ich mich wohlfühle. Andauernden Stress kann ich nicht
    brauchen.

    Bin gespannt, wie es jetzt weitergeht...das bin ich wirklich. Ich bin aber auch bereit, mich zu schützen und
    abzugrenzen, wenn es nötig ist.
    Gerade in diesen extremem Situationen spüre ich, wie immens wichtig es ist, einen klaren Kopf zu haben.
    Nur dann kann ich richtige Entscheidungen treffen 44.

    Wünsch euch allen ein schönes Wochenende.

    Frank

    Ja, Gerd da hast du wohl recht ;D

    Auch was zum Schmunzeln, also ich musste das zumindest:

    vergangenen Freitagabend kam ich kurz nach 22 Uhr vom AA Meeting zurück nach Hause.
    Ich war gut drauf, war n interessantes Meeting und so freute ich mich auf zuhause.

    Meiner Frau war ich wohl zu gut drauf, sie nahm mich gleich in's Kreuzverhör, kaum war ich
    zur Tür drin: Warum grinst du so...warum bist du so gut drauf..hast du etwa wieder getrunken??!!??
    nixweiss0 schwitz. nixweiss0
    Ich wusste gar nicht wie mir geschieht und prompt wollte sie auch noch angehaucht werden um eine
    Alkoholriechprobe zu machen :o ??? :o

    Die überzeugte sie dann aber wohl und ich erklärte ihr das die anonymen Alkoholiker zwar so heissen
    aber niemals zusammen Alkohol trinken würden. Genau das Gegenteil ist ja der Fall, wir treffen uns
    dort zum Austausch um eben n i c h t zu trinken 44.

    Nachdem sie sich wieder beruhigt hatte, haben wir dann unseren kleinen Alarmpiloten ins Bett gebracht
    der zwischenzeitlich während dem Spielen mit seinen zwei Lieblingsautos auf dem Teppich eingeschlafen
    war.
    Vor 22 uhr kriegen wir ihn leider selten ins Bett, wir arbeiten dran, das wird bestimmt auch
    mal besser.

    Gestern abend war ich nach der Arbeit wieder eine Stunde im Fitnesscenter, d a s tut mir richtig, richtig, richtig
    gut :) Hab immer ein gutes Gefühl, wenn ich da wieder rauskomme. Wirklich was für die Gesundheit gemacht und
    auch für die Psyche. Mir hilft's!

    Das trockene Leben gefällt mir. Ich hatte bis jetzt in den gut zwei Monaten noch keinen Moment, in dem ich ein
    Verzichtsgefühl gehabt hätte. Bin froh, das ich gerade auch meine freien Wochenenden wieder bewusst erleben
    kann und diese freie Zeit für Familie und vernünftige Dinge nutze.

    Schönen Restsonntag wünscht

    Frank

    Hallo zusammen,

    hab mich heute morgen bei meiner Frau entschuldigt.

    Mir war danach besser; ich finde es zeigt Größe, sich bei Fehlverhalten auch
    entschuldigen zu können.
    Es ging ja dabei um meine Fehler, nicht um Ihre ;)

    Unser Kleiner geht mir manchmal gehörig auf die Nerven, er ist grad in so einer
    Trotzphase, echt anstrengend schwitz.
    Da bin ich desöfteren von Gelassenheit Lichtjahre entfernt.

    Ich versuche natürlich ruhig zu bleiben, merke aber selbst, das ich kurz vorm
    Überkochen bin :o

    Habe heute Rückmeldung vom Rentenversicherungsträger bekommen, die wollen
    nochmals zusätzliche Bögen von mir ausgefüllt haben, um meine Motivation zu
    checken.
    Hab ich in der Mittagspause dann direkt erledigt und wieder zurückgeschickt.

    Jetzt mal abwarten, wie sie entscheiden...

    Freue mich nächste Woche auf meinen Kurzurlaub, immerhin eine Woche 44.
    Ich will mal wieder machen, was i c h will ;D

    Es grüsst euch

    Frank

    Hi,

    danke für die lieben Rückmeldungen.

    Ich freue mich, das ich über 2 Monate trocken bin.

    Natürlich wird nicht schlagartig alles besser, nur weil ich mit dem Trinken aufgehört habe.
    Aber einiges wird besser ;)

    Am Valentinstag ging es bei meiner Frau und mir anständig zur Sache.
    Nix mit Tag der Verliebten begehen. Düstere Wolken zogen auf, da ich es am Valentinsmorgen
    gewagt habe, die Erziehungsmethoden meiner Holden zu kritisieren.

    Meine Blumen wurden geflissentlich ignoriert und so war ich eigentlich froh, das der Tag dann rum war :P

    Heute haben wir uns am Abend dann auch noch mal in die Haare bekommen und jetzt herrscht eisiges Schweigen.

    Unangenehm, aber alles kein Grund Alkohol zu trinken.

    Heute war ich allerdings auch ein bissi streitsüchtig, das muss ich mir selbstkritisch eingestehen.

    Auch ordentlich zu streiten, mit einer gewissen KULTUR will gelernt sein:-)

    Wohl dem, der dies auch erkennt 44.

    Gute Nacht und liebe Grüsse

    Frank