Beiträge von Pinguin

    Ja, genau, Greenfox 44.

    Ich habe neulich über Gleichmut im buddhistischen Sinne gegoogelt, was ja fast das selbe ist wie Gelassenheit. Dabei bin ich über den obigen Text gestolpert und dachte: "Nanu? Das kennst Du doch von den AA." Du weißt, dass ich gegenüber den AA sehr kritisch eingestellt bin, aber ich fand den Text dann doch ziemlich gut. Mir fiel dann auf, dass ich einiges von den Punkten intuitiv seit meinem erneuten Ausstiegsentschluss so gemacht habe/mache. Vielleicht habe ich das noch von damals, von den AA-Zeiten, verinnerlicht gehabt?

    Hey, ich wünsche Dir, dass Dein Netz bald wieder tut. :)

    Liebe Grüße
    Pinguin

    Liebe Nowina,

    es ist wohl sehr weit verbreitet, dass wenn man ein Alkoholproblem hat, dass man dann nicht rechtzeitig aufhören kann, wenn man einmal angefangen hat.

    Bei mir ist bzw. war es immer so (außer ganz früher, also ich noch "normal" trank), dass ich lieber aufs Trinken komplett verzichtet habe, als die Aussicht auf nur ein Glas zu haben. Das Trinken nur eines Drinks empfand ich geradezu als Quälerei. Mit den Jahren schien sich die Gier zu steigern. Und ich glaube, da bin ich nicht die Einzige, das ging vielen so. Diese Sucht oder was auch immer oder der Teil in mir, der wird/wurde irgendwie nie satt und konnte nie genug bekommen.

    Ich glaube, es war auch Alan Carr, der den Vergleich mit der fleischfressenden Pflanze gezogen hat: man hockt da drin und will den vermeintlich "köstlichen" Nektar und wird dabei ganz langsam von dieser Venusfliegenfalle verdaut. So kommen mir inzwischen sämtliche Drogen vor einschließlich Alkohol, den ich auch zu den Drogen zähle. Aber wir können Gott sei Dank noch rechtzeitig entweichen, wenn wir uns entschieden haben, "die Fliege machen" und uns anderen Dingen zuwenden, die unserer Seele die richtige Nahrung geben.

    Ich denke, dass Du bald in den internen Bereich kommen wirst. Das geht recht schnell, wenn die Admins spüren/merken, dass da jemand ist, der vertrauenswürdig und/oder an einem Austausch interessiert ist. Und in meinen Augen signalisierst Du beides. 44.

    Herzliche Grüße
    Pinguin

    Liebe Nowina,

    herzlich Willkommen in unserem Forum. Schön, dass Du da bist. :welcome:

    Gratulation zu Deinem Mut, Dich hier anzumelden und Dich auszutauschen.

    Das ist doch schon einmal ein erster Schritt in eine positive Veränderung.

    Vielleicht kannst Du aus der Erfahrung (5 Monate nüchtern) etwas herausziehen, was Dich in Deinem erneuten Entschluss stärkt? Wie war die Zeit für Dich? Wie hast Du sie erlebt? Hast Du etwas vermisst? (Das interessiert mich persönlich jetzt zum Beispiel)

    Ich weiß nicht, ob Dein Schwindel mit dem Ausstieg zusammen hängt, aber vielleicht stellt sich der Körper gerade um und "entgiftet" sich langsam. Vielleicht ist es ratsam, Dich mal vom Arzt durchchecken zu lassen, ein Blutbild zu machen? Wichtig ist, glaube ich, am Anfang, viel Wasser zu trinken. Damit der Selbstreinigungsprozess richtig angekurbelt wird. Ich weiß nicht, aber kannst Du Dir vorstellen, Deinen Hausarzt mit ins Boot zu holen und ihm von Deinem Alkoholproblem zu erzählen? Es ist ein großer Schritt, ich weiß. Nicht jeder ist dazu bereit, aber vielleicht überlegst Du mal, ob Du Dir das vorstellen kannst oder nicht.

    Auf einen guten Austausch und liebe Grüße
    Pinguin

    PS: Mir ist noch ein neues Ritual eingefallen, dass ich täglich praktiziere, das aber schon so sehr zur Gewohnheit geworden ist, dass ich es gar nicht auf meiner Liste habe! :o

    Jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen schreibe ich meine "Morgenseiten". Das heißt zwei Seiten Schreiben, den Geist entleeren. Das tut so gut. Einfach drauflosschreiben. Brainstorming. Jepp, das brauche ich. :)

    Back to the roots? ;)

    Liebe Monika,

    das ist gar nicht so abwegig mit dem Yoga. Ich habe schon ein paar Kurse hinter mir und in meinem Bücherregal habe ich mindestens 4 Bücher über Yoga. Vielleicht wäre das mal ein Anfang, denn konditionstechnisch bin und war ich schon immer miserabel. Habe ja sogar im Fitness-Studio überwiegend Krafttraining gemacht und meine Ausdauer nicht so wirklich trainiert. Das Gute am Yoga ist neben der gewonnenen Ausgeglichenheit ja auch die Beweglichkeit. Ich finde das sehr wichtig, gerade wenn man in ein gewisses Alter kommt. Manchmal fühle ich mich vom Körper her schon 20 Jahre älter als ich bin, weil mir eben diese Geschmeidigkeit und Biegsamkeit fehlt. Die fehlt mir, ehrlich gesagt enorm. Ich vermisse sie regelrecht.

    Mir geht aber auch auf den Keks, dass ich schon nach 5 Minuten Tanzen dermaßen aus der Puste komme, dass es schon fast nicht mehr normal ist. Das frustriert mich.

    Dieses Jahr möchte ich mindestens EINE Bergtour machen. Und da muss ich mich darauf vorbereiten.

    Was für mich persönlich schwierig ist: den Sport in meinen Alltag einzubauen auf Eigeninitiative hin. Momentan spiele ich ja Schlagzeug und ich übe täglich. Zudem bereite ich mich auf die FCE-Cambridge-Prüfung (Englisch) vor, wobei ich auch (fast) jeden Tag übe. Diese beiden Dinge kosten mich Überwindung, obwohl ich sie liebe und obwohl sie mir wichtig sind. Ich glaube, viele kennen das: Wenn man dann aber mal TUT und ÜBT, dann ist alles leicht und man möchte gar nicht mehr aufhören. Aber den ANFANG zu machen auf Eigeninitiative hin, das ist oft nicht so einfach.

    Unter uns gesagt: ich habe momentan eine richtige kleine Liste in meinem Kalender, die ich jeden Tag abhake: da stehen so Sachen drauf wie:

    - meine Vitamine und Spurenelemente einnehmen (Vitamin B, Magnesium, Eisen, Vitamin C, Zink und Ecchinacea)
    - zwei Liter Wasser trinken
    - morgens direkt nach dem Aufstehen ein Glas Wasser trinken
    - eine Meditationseinheit
    - eine Sport-/Bewegungseinheit
    - Schlagzeug üben
    - Englisch lernen
    - Italienisch lernen

    Zudem schreibe ich noch jeden Tag auf, wieviel Kaffee ich getrunken und wieviel Zigaretten ich geraucht habe.

    Außenstehende könnten jetzt denken: Oh mein Gott, die Frau überfordert sich total! Was für ein Druck!

    Aber so ist es nicht, ganz im Gegenteil. Ich habe schnell gemerkt, dass ich nicht alles an einem Tag schaffen kann. Habe ich ja noch meine Kinder, den Haushalt und eben meine sozialen Kontakte, virtuelle und echte. Aber ich bin abends froh, wenn ich möglichst viele Häkchen hinter den einzelnen Punkten sehe und es verschafft mir Befriedigung. Mir ist es gar nicht so wichtig, ALLES zu tun, denn ETWAS zu tun ist schon gut genug. Die Spalte mit der Bewegungseinheit habe ich bisher noch nicht abhaken können.

    Italienisch werde ich jetzt erst einmal von der Liste streichen. Hatte mich vor ein paar Monaten bei babbel.com angemeldet zum Italienisch lernen. Eine ganz, ganz tolle Internetseite zum Sprachen lernen. Nur zu empfehlen. Herrlich aufgebaut und ermunternd/motivierend. Aber momentan steht bei mir Englisch im Vordergrund, weil ich ja gerne im März die Prüfung ablegen will. Und ich möchte mich definitiv nicht überfordern, der Tag hat nur 24 Stunden. Und wenn ich einen Minijob finde (ich bin gerade auf der Suche), werde ich noch weniger Zeit haben.

    Oh man, jetzt habe ich aber ganz schön viel von mir selbst erzählt, eigentlich wollte ich das gar nicht, aber es ist gerade alles so herausgeflossen.

    NATÜRLICH ist es so, dass ich mir diese Struktur wegen meiner Nüchternheit zurechtgelegt habe. Ich brauche einfach Anker und kleine Ziele, etwas, woran ich mich festhalten kann. Eben das Schaffen von neuen Gewohnheiten, um das Trinken zu vergessen und um eben keine Langeweile aufkommen zu lassen. Das ist mir gerade sehr wichtig. Ich halte mich an diesen Punkten fest, sie geben mir Sicherheit und Orientierung. Und ich tue damit gleichzeitig der Seele, dem Geist und im Idealfall dem Körper (wenn ich ENDLICH anfange, Sport zu machen) etwas Gutes.

    Ich hoffe, ich habe Dich/Euch jetzt nicht mit Text erschlagen.

    Und ich freue mich IMMER, auch von Dir - liebe Mokka - zu lesen. Wie und was Du so machst, um das Trinken zu vergessen.

    Herzlich grüßt
    Pinguin
    die das jetzt einfach mal abschickt, ohne vorher Probezulesen

    Lieber LiS,

    Dein Beitrag ist RICHTIG und WICHTIG. 44. Ich danke Dir dafür ganz lieb.

    Ich war jetzt aber drei Wochen krank und das ist keine blöde Ausrede. Deswegen war ich auch ein bisschen deprimiert, weil ich wusste, Bewegung täte mir gut, wäre gerne ins Schwimmbad gegangen, hätte mich auch gerne verausgabt, ist aber blöd mit einer Bronchitis.

    Heute ist der erste Tag wo es wieder bergauf geht und ich möchte Bewegung definitiv in mein Leben integrieren. Gerade weil und wegen der Psyche. :)

    Bin eineinhalb Jahre ins Fitness-Studio gegangen und es war ein sehr guter Effekt auf die Seele zu verzeichnen.

    Dir auch alles Liebe und gute Kraft immer.

    Pingu

    Die 10 Gebote der Gelassenheit
    (Papst Johannes XXIII. 1881-1963)

    1. Leben
    Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben - ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

    2. Sorgfalt

    Nur für heute werde ich größten Wert auf mein Auftreten legen und vornehm sein in meinem Verhalten: Ich werde niemanden kritisieren; ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern... nur mich selbst.

    3. Glück
    Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin ... nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt.

    4. Realismus

    Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

    5. Lesen

    Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen. Wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist die gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

    6. Handeln
    Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen - und ich werde es niemandem erzählen.

    7. Überwinden
    Nur für heute werde ich etwas tun, wozu ich keine Lust habe. Sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt.

    8. Planen

    Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.

    9. Mut
    Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist. Und ich werde an die Güte glauben.

    10. Vertrauen

    Nur für heute werde ich fest daran glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten –, dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

    Nimm dir nicht zu viel vor. Es genügt die friedliche, ruhige Suche nach dem Guten an jedem Tag zu jeder Stunde, und ohne Übertreibung und mit Geduld.

    Vielen Dank, liebe Betty, ganz lieb. :*

    Mir geht es schon besser. Das nächste Mal werde ich deutlicher schreiben, dass ich Hilfe in Form von Zuspruch brauche. Es fällt mir halt nicht immer leicht, um Hilfe zu bitten. Manchmal genügt eben schon ein Wort der Ermunterung von jemand aus dem Forum, dass man sich fühlt, als hätte jemand einem ein Gänseblümchen überreicht. Also freudig und zuversichtlicher.

    Oh ja, ich freue mich schon drauf, wenn es mal zu einem "Selbstläufer" wird, so dass ich mich dann endlich wieder "ganz" fühlen kann. :) Nur bin ich immer so ungeduldig. Aber ich weiß ja, dass ich mich in Geduld üben muss. Das Gehirn braucht wohl eine Weile, bis sich die Hormonproduktion wieder normalisiert. Es ist nicht so, dass ich Saufdruck hätte, Gott sei Dank, das habe ich nicht. Nur bin ich nicht so überschwänglich und euphorisch in meinem Ausstieg, diesmal. Es ist eher stiller. Aber vielleicht ist das ja gar kein so schlechtes Zeichen.

    Danke, dass Du da bist.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag und lass es Dir gut gehen.

    Herzlich grüßt
    Pinguin

    Liebe mokka,

    danke für Dein Posting und Deine PM. Wir bleiben in Kontakt. 44.

    Lieber Greenfox,

    vielen Dank für Dein Posting. Es tut mir leid, dass es Dir zur Zeit auch nicht so gut geht... Arbeit ist sicherlich eine zufriendenstellende Ablenkung. Ich habe mal gelesen, dass man gerade dann jene unliebsamen Dinge wie Buchhaltung oder Papiere sortieren machen soll, wenn es einem gerade nicht so super gut geht. Und welch Zufall: gestern habe ich auch eher "intuitiv" Papiere sortiert. Zwar nur einen kleinen Teil der Papierberge, aber es war mir ein Bedürfnis, weil ich sonst irgendwie nichts mit mir anfangen konnte und danach stellte sich dann doch so ein bisschen eine Art Befriedigung ein, etwas geschafft zu haben, obwohl ich mich eigentlich sinn- und nutzlos fühlte...

    Es ist gut, dass die Flasche bei Dir kein Thema ist... Was heißt gut, das ist untertrieben und niedrigstapeln.... Ich finde es super und ich möchte Dir jetzt hier mal auf die Schulter klopfen, auch wenn es Dir vielleicht peinlich ist? Aber meiner Meinung nach kannst Du stolz auf Dich sein, wenigstens ein bisschen, ja? Du hattest es im letzten Jahr nicht leicht, aber Du bist auf Deinem Weg geblieben, Dir treu geblieben.... So Menschen wie Du sind mir wie kleine Leuchttürme...

    Ich möchte mich keiner realen SHG mehr anschließen. Aber ich will gar nicht erläutern oder eklären, warum. Denn dann würde es sicherlich Missverständnisse geben und man würde mich als arrogant einstufen, was ich aber definitiv nicht bin.... Ich habe meine persönlichen Gründe, keine SHG mehr aufzusuchen, finde es aber prinzipiell toll, dass diese existieren - sie sind sehr wertvolle Einrichtungen - und dass es Menschen wie Dich gibt, die sie aufsuchen oder sogar leiten. Aber diesen Respekt hatte ich ja schon mal zum Ausdruck gebracht....

    Jetzt geht es mir heute schon etwas besser, weil ich mich nicht mehr so alleine fühle. In dem anderen Forum bin ich auch schon willkommen geheißen worden...

    Ich bin da immer sehr dankbar dafür, weil ich weiß, Zuwendung und Zeit, das ist nicht selbstverständlich in unseren Zeiten.......

    Werde jetzt ein bisschen Schlagzeug üben. Mache gute Fortschritte.

    Herzliche Grüße
    Pinguin

    Lieber Henri,

    ich bin echt froh, dass Du reagiert hast. Denn Du bist der Einzige, der reagiert hat. Von daher sage ich Dir ein Dankeschön von Herzen.

    Gestern habe ich mich immer wieder hier eingeloggt und auf eine Antwort gehofft, ich habe einfach irgendeinen Zuspruch gebraucht, aber niemand antwortete auf mein Posting. Das hat mich wirklich sehr traurig gemacht. Ich habe mich gestern sogar in einem anderen Alkoholforum angemeldet, aber auch dort ist "tote Hose".

    Heute ist Tag 13 der Nüchternheit. Mittlerweile bin ich nicht nur morgens dankbar, dass ich ohne Kater aufwache, sondern auch bereits abends, dass ich klar im Kopf bin.

    Es wäre mir wichtig, täglich Austausch zu haben. Es gibt zwei gute Freundinnen, die mir nahe stehen und noch trinken, aber IRGENDWANN aufhören wollen. Und zwar beide UNBEDINGT. Mein Herzenswunsch war ja immer, dass wenigstens eine von beiden zeitgleich mit mir aussteigt, aber das ist ein naiver Traum. Sie trinken weiter.

    Wenn man aufhören will zu rauchen, habe ich festgestellt, ist es viel leichter einen Mitstreiter zu finden.

    Also hier mein letzter Versuch (mein Thread ist ja im öffentlichen Bereich, somit erreiche ich mehr Leute):

    Wer von Euch Lesenden ist auch ein ganz frischer Aussteiger und möchte mehr Kommunikation, um sich gegenseitig Kraft und Mut zuzusprechen? Gerade in den ersten Tagen und Wochen fände ich das wirklich hilfreich.

    Pinguin

    Ich habe kein Bier im Haus. Mein Mann hat zu Weihnachten drei Flaschen Wein bekommen, aber erstens finde ich Wein ekelhaft und zweitens hat er ihn schon versteckt....

    Mir geht es in letzter Zeit nicht so gut. Depressive Verstimmungen würde ich es nennen. Eine handfeste Depression kann ich mir nicht diagnostizieren, die kenne ich und die hat ein anderes Gesicht.

    Die Ursachen kenne ich. Es ist diese Mischung aus PMS (Hormone spielen verrückt), mein körperliches Unwohlsein (seit fast zwei Wochen erkältet), Feiertagsblues und wahrscheinlich auch die Nüchternheit. Es fühlt sich an, als sei mein Serotoninspiegel ganz unten. Ich kann damit ganz schlecht umgehen. Es kostet mich viel Kraft, mir bewusst zu machen, dass es wohl nur eine Phase ist, die wieder vergeht.

    Habe ich mir etwas vorgemacht? Habe ich vielleicht DOCH immer wieder versucht, meine depressiven Verstimmungen wegzutrinken?

    Pinguin
    voller Zweifel

    Ich muss hier jetzt mal ablästern.

    Dinner for One finde ich total beknackt, und bestimmt nicht bloß, weil ich Alkoholprobleme habe.

    Witzig fand ich das noch nie, nicht einmal als Kind. Schon damals fand ich es bescheuert.

    Aber es ist Kult. Und für mich nur Gääääääääähn.

    So, jetzt ist es raus. ;D

    Irgendwelche Meinungen? ;)

    Lieber Henri,

    vielen Dank für Deine aufbauenden Worte. Das ist total nett von Dir. 44.

    Allerdings wird es nicht mein erstes alkoholfreies Silvesterfest werden. Ich glaube, von den letzten 5 Silvestern habe ich mindestens 3 alkoholfrei gefeiert. Bei mir ist die Versuchung größer, wenn ich alleine bin. Mittlerweile habe ich - nach langer Übung - das Feiern ohne Alkohol gelernt. ;)

    Meine Freunde wissen von meinem Alkoholproblem und sie sind sehr rücksichtsvoll. Aber abgesehen davon sind sie prinzipiell nicht so dem Alkohol zugeneigt. Da wird eher mal ein Glas aus sozialer Verpflichtung heraus getrunken. Diese Freunde sind ein Segen für mich.

    Gerade deswegen bin ich froh, mit den richtigen Leuten zusammen sein zu dürfen. Denn Alkohol wird ja an Silvester generell vorausgesetzt und erwartet bzw. eingefordert.

    Dir wünsche ich jetzt schon mal ein gutes Hinübergleiten ins neue Jahr 2016 und möge Dir alles, was Du anpackst, gelingen.

    Pinguin

    Ich finde es super, Ingo, dass Du Wege suchst. Und wie Greenfox schon schrieb: die Gruppen unterscheiden sich manchmal sehr stark.

    Oft hängt es auch mit den Wochentagen zusammen, weil dann oft die Konstellation eine andere ist.

    Viel Erfolg.

    Pinguin

    Huhu Ingo. :welcome:

    Schön, dass Du da bist.

    Erzähl doch mal, falls Du magst: Seit wieviel Stunden oder Tagen bist Du nüchtern und was hat Dich dazu bewogen, das Trinken sein zu lassen?

    Viele Grüße
    Pinguin