Liebe Nay,
ein leicht verspätetes Willkommen im Forum. :welcome:
Glückwunsch, dass Du einen Entschluss gefasst hast. Raus aus einer düsteren Phase, rein in eine neue, helle Phase. Ich bin heute auch bei Tag 2.
Liebe Grüße
Pinguin
Liebe Nay,
ein leicht verspätetes Willkommen im Forum. :welcome:
Glückwunsch, dass Du einen Entschluss gefasst hast. Raus aus einer düsteren Phase, rein in eine neue, helle Phase. Ich bin heute auch bei Tag 2.
Liebe Grüße
Pinguin
Gerchla, ich finde, da hast Du absolut Recht. 44.
Hallo Jake,
herzlich willkommen hier im Forum! :welcome:
Danke für Deine Offenheit.
Ich hoffe, dass Du Dich hier gut austauschen kannst und denke, dass die Offenbarung beim Arzt und das Schreiben hier im Forum erste Schritte in eine glücklichere, gesunde Zukunft für Dich sind.
Bis bald und toi toi toi für die Blutergebnisse.
Freundlich grüßt
Pinguin
Ich stimme Dir voll und ganz zu. Aber geht es wirklich um den WEG und nicht um das ZIEL? Gerade wenn man über Suchtausstieg bzw. Heilung diskutiert und sich die verschiedenen Programme und Konzepte der Suchthilfe(n) und der einzelnen Betroffenen anschaut?
Dann gibt es doch eigentlich nur zwei Ziele nämlich
A) Die absolute Abstinenz
oder
B) Den Trinkkonsum einzuschränken, zu reduzieren und/oder zu kontrollieren
Wege, um eines dieser beiden Ziele zu erreichen gibt es sicherlich Millionen, aber Ziele scheint es nur zwei zu geben. Entweder man ist schwanger oder nicht. Entweder man trinkt oder nicht.
Viele Grüße
Klugscheißer-Pinguin ;D
Mein Kleiner will Döner. Da wir aber keine Dönerbude im Dorf haben und es heute organisatorisch nicht auf die Reihe bekommen, in die Stadt zu fahren, gehe ich jetzt in den Supermarkt und hole Putenfleisch, welches ich dann u.a. mit Oregano mariniere.
Dann kaufe ich noch so Fladenbrot oder Pitataschen, Eisbergsalat, Mais, Naturjoghurt, den ich mit Knoblauch und Dill verrühre und Tomaten. Fertig ist dann der Pseudo-Döner. ;D Wer mag, haut sich noch Zwiebeln und Chilipulver drauf.
Ist weniger trinken tatsächlich eine Option?
Hängt es nicht damit zusammen, ob man bereits das Stadium der Alkoholabhängigkeit erreicht hat? Ich denke es gibt da sehr schwammige Grenzen zwischen leichtem Alkoholmissbrauch, massivem Alkoholmissbrauch und letztendlich der Sucht. Bis heute ist mir nicht klar, wo diese Grenze tatsächlich verläuft und was letztendlich den Schalter tatsächlich zum Kippen bringt, dass man nicht mehr "normal" trinken kann.
Prinzipiell bin ich der Meinung, dass - wenn der Schalter erst einmal umgelegt ist - eine Rückkehr zum normalen Trinkverhalten nicht mehr möglich ist.
Auch möchte ich klarlegen, dass ich es immer besser finde, wenn jemand weniger trinkt, als wenn er seinen Status Quo aufrecht erhält. Jeder nicht eingenommene Drink ist ein guter Drink. Natürlich ist der Leidensdruck wahrscheinlich nicht geringer, wenn ich mir krampfhaft meine Drinks einteilen muss. Ich stelle mir das sehr anstregend vor.
Wenn ich kontrolliert trinke, dann gestehe ich dem Alkohol doch eine Stellung ein, die er nicht verdient, oder? Wird der Alkohol dadurch nicht noch wichtiger? Beißt sich da die Katze nicht in den Schwanz?
Nehmen wir einmal einen durchschnittlichen Normal- oder Genusstrinker, der nie Probleme mit Alkohol hatte, sondern eher aus einem gesellschaftlichen Zwang heraus trinkt. Er sitzt da an einem Essen im Restaurant und trinkt ein Glas Wein. Für dieses eine Glas braucht er zwei Stunden. Dabei setzt keine Wirkung in seinem Gehirn ein und wenn ja, dann ist es nur so ein leichtes Kribbeln oder ein etwas schummriges Gefühl im Kopf. Ihm genügt das. Manchen ist das sogar unangenehm!
Warum genügt es dem Alkoholiker nicht? Oder dem, welcher jahrelang Alkoholmissbrauch betrieben hat? Warum kann er das leichte "Angedudeltsein" nicht einfach genießen oder "ertragen", sondern steuert ab diesem Moment auf den totalen Vollrausch zu? Warum reicht ihm die Wirkung von sagen wir mal 0,3 oder 0,6 Promille nicht? Warum will er noch mehr Promille und noch mehr? Warum steuert er zielstrebig den Kontrollverlust an? Das ist mir ein Rätsel, auf das ich eine Antwort will.
Was macht hier, in solch einer Situation den Unterschied aus? Was ist es, was den Süchtigen dazu treibt, die Kontrolle zu verlieren? Ich habe noch nie eine vernünftige Erklärung dazu gelesen. Und wenn, dann muss es in einem der vielen Bücher stehen, die ich irgendwann einmal vor Jahren gelesen habe, und ich erinnere mich nicht mehr daran.
Pinguin
Liebe Mimose,
wenn man eine Nachricht schreibt und diese behalten möchte, muss man am Ende der Mail unten ein Häkchen setzen. Da steht irgendwo sinngemäß "Nachricht im Postausgang speichern".
Mir ist das auch lange nicht klar gewesen.
Liebe Grüße
Pinguin
Tja, Franz, das klingt alles nicht sehr motivierend, muss ich sagen. ;D
Wenn es mal gaaaaaaaaaanz selten vorkam, dass ich irgendwo im Urlaub oder auf Besuch war und es zu meiner ersten Zigarette keinen Kaffee gab, dann fand ich diese erste Zigarette am Morgen total ekelhaft, wirklich extremst widerlich. Hat null und niente "geschmeckt" und verschaffte keinerlei Befriedigung, sondern nur einen widerlichen, dreckigen Geschmack im Mund. Von daher spielt Kaffee in meinem geplanten Suchtausstieg eine sehr große Rolle. Man müsste mich mal eine Woche irgendwo hinstecken, wo ich keinen Zugriff auf Kaffee habe, dann würde mir das Nichtrauchen vielleicht leichter fallen.
Bitte nicht falsch verstehen: Ich fordere definitiv kein Koffeinverbot! ![]()
Also Franz, Du hörst Dich für mich nicht gerade wie der euphorischste Nichtraucher an. Hey, Tschakka, eigentlich müsstest Du doch total happy sein. Dass da immer noch Wehmut in Deinen Zeilen durchschwingt ist für mich persönlich sehr ernüchternd.
Kann es sein, dass Du immer noch das Gefühl hast, ein Opfer gebracht zu haben? Ich möchte das nicht und ich hoffe, ich werde das nicht haben. Wenn man Alan Carr liest, dann könnte man meinen, es ginge auch ohne das Gefühl, auf etwas zu verzichten (außer man verzichtet darauf, sich Krebs anzurauchen, sein Geld aus dem Fenster zu werfen usw....).
Ist es nicht ähnlich wie beim Trinken? Ist doch besser, wenn man ein glücklicher Nichttrinker ist und nicht das Gefühl hat, etwas Kostbares entbehren zu müssen, sondern sich bereichert zu fühlen? Ja, das ist der Idealfall. Es läuft aber leider scheinbar nicht immer so.
Aber vielleicht könnten sich hier auch einmal LiS oder Bassmann einschalten, ob sie oft das Gefühl haben, auf etwas "verzichten" zu müssen? Ich möchte das unbedingt umgehen. Die Gehirnwäsche, was das Rauchen betrifft hat all die Zeit so gut funktioniert und es sitzt so fest im Hinterstübchen, dass sie etwas Wertvolles und Sinnhaftes sei - natürlich möchte ich mich gerne umprogrammieren, so tief und so fest, dass mir NICHTS fehlt, wenn ich aussteige. Ist das Wunschdenken? Ist das illusorisch? Es MUSS doch irgendwie gehen. Oder übertreiben die "Heilsversprecher"?
Franz, kannst Du mir bitte mal die positiven Dinge/Auswirkungen aufzählen, die mit Deinem Nikotinausstieg einhergehen? Das würde mich extremst interessieren.
Liebe Grüße
Pinguin
Hallo Franz,
danke für die rasche Antwort. Ich bin wirklich erleichtert, dass Du durchgehalten und überwunden hast. 44. Du kannst stolz wie Bolle sein, auch wenn Du Dich noch ein kleines bisschen "labil" fühlst. Wichtig ist doch, dass Du NICHT geraucht hast.
Deine PDF kenne ich. Da habe ich mal vor ein oder zwei Jahren drin gelesen und mir teilweise was ausgedruckt. Ich glaube, ich habe tatsächlich nicht alle 171 Seiten gelesen. Gerade eben habe ich wieder einmal darin quergelesen und mir ist folgender Abschnitt ins Auge gehüpft:
"Raucher glauben oft, dass sie eine Zigarette brauchen, um morgens
überhaupt aus dem Bett zu kommen. Typischerweise hat der Raucher
morgens leichte Kopfschmerzen, ist müde, reizbar, depressiv und
desorientiert. Er steht unter dem Eindruck, dass alle Menschen sich so fühlen,
wenn sie morgens aufwachen. Er ist jedoch in der glücklichen Lage, diese
schrecklichen Empfindungen abstellen zu können. Er raucht eine oder zwei
Zigaretten. Danach kommt er langsam auf Touren und beginnt, sich wieder
wie ein Mensch zu fühlen. Wenn er wach ist, benötigt er Zigaretten, die ihm
Energie geben, damit den Tag übersteht. Wenn er gestresst und nervös ist,
wirken die Zigaretten beruhigend. Dieses Wundermittel aufzugeben, kommt
ihm gar nicht in den Sinn. Wenn er jedoch aufhört zu rauchen, wird er eine angenehme
Überraschung erleben: Er wird sich besser fühlen und das Leben besser
meistern können als damals, als er noch rauchte. Wenn er morgens aufwacht,
wird er sich viel besser fühlen als zu seiner Zeit als Raucher. Vorbei sind die
Tage, an denen er sich aus dem Bett quälte und sich furchtbar dabei fühlte.
Nun wacht er auf und fühlt sich ausgeruht und erfrischt."
Du sagst aber, dass dem nicht so ist? Dass Du trotz Koffein das Gefühl hast, Du brauchst länger, um wachzuwerden? Meine größte Angst ist tatsächlich der Verzicht auf genau dieses Morgenritual, was Du beschreibst. Von allen Zigaretten sind mir die ersten zwei morgens zum Kaffee die "heiligsten". (lächerlich, bäääh!!) Komme ich morgens sowieso doch nur sehr schwer "in die Gänge" und ich habe richtige Horrorvisionen davor, wie ich es schaffen soll, morgens wachzuwerden. Wenn ich es schaffe, nicht mehr rauchen zu müssen, dann stelle ich das Kaffeetrinken mit Sicherheit ab. Denn mir "schmeckt" die Zigarette ohne Alkohol und Kaffee kaum noch und der Kaffee ohne Zigarette sowieso nicht. Von daher gibt es für mich eine Aufgabe, die ich mir VOR dem Aufhören stellen muss: Herauszufinden, welches Morgenritual ich anwende, um wach zu werden....
Hoffentlich kam mein Posting jetzt nicht wie ein Selbstgespräch rüber.... ![]()
Liebe Grüße und halt die Ohren steif.
Pinguin
Hallo Franz,
bist Du jetzt wieder nichtrauchertechnisch "über dem Berg"? Ich hoffe es und wünsche es Dir!
Momentan lese ich Alan Carr. Ich glaube, zum dritten Mal.
Können wir (also irgendjemand, der will) hier vielleicht wieder Leben in diesen Thread bringen? Das Thema beschäftigt mich momentan wieder sehr stark.
Freundlich grüßt
Pinguin
Sorry, Nowina. Wir hatten zeitgleich geschrieben. Daher bezieht sich mein Posting auf den Beitrag vor Deinem Posting. ![]()
...... dann müsste man meiner Meinung nach dieses Thema aber bitte in den öffentlichen Bereich stellen, damit Gäste das lesen und falls sie Erfahrungswerte mitzuteilen haben, sich registrieren und davon berichten. 44.
Danke keppler.
Da ich mich selbst als hochgradig Zigaretten-süchtig einstufe, bewundere ich naturgemäß so Leute wie Dich, Betty.
Meine Schwester ist so ähnlich unterwegs, und eine gute Freundin auch. Da wird wochenlang z.B. überhaupt nicht geraucht. Dafür wenn mal ausgegangen wird kann es dann mal bis zu eine Schachtel in einer Nacht werden (oft halt in Kombi mit Alk), aber dann ist wieder wochenlang Ruhe.
Für alle Interessierten habe ich mal hier den Link zu diesem klassischen, populären Fagerström-Test, der Hinweis darauf geben soll, wie stark die Tabaksucht ist. Demnach habe ich z.B. eine "starke" Abhängigkeit.
Hier der Link
https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/Fagerstroem.html
Liebe Grüße
Pinguin
Lieber Greenfox, ich verstehe Dich. Und zwar total. Mehr schreibe ich nicht dazu, weil ich sonst einen Koller und mich mit anderen in die Haare kriege. Und weil das bedeuten würde, gegen Wände zu rennen, halte ich lieber die Klappe. Hab kein Bock auf blaue Flecken.
Pinguin
Gute Entscheidung, Deinen Geist mit erbaulicheren Dingen zu füttern. 44.
Sehr, sehr lecker und italienisch!
44. Yummy, yummy......... ![]()
Wir machen heute PIZZA!!!!!!!!!!! Meine große Liebe. ![]()
Und heute kriegt jeder seine eigene, kleine runde Pizza. Die darf er sich dann nach Lust und Laune selbst belegen.
Auf meine kommt:
Gorgonzola, Knoblauch, gegrillte Paprika und Ruccola......
Das wird mein Samstags-Kick!!! ;D
Na ja. Das war halt ein ruhiger Tag hier wohl heute....
Ich klink mich mal aus. Bin müde. Und nüchtern. ![]()
Gute Nacht, wer immer das auch liest. Und schöne Träume.
Liebe Grüße
Pingu
Warum ist es denn so ruhig hier? Das ist ja gruselig.... nixweiss0
Wo seid Ihr denn alle?
Komisch.... nixweiss0
Guguck! ![]()
Ich lese momentan auch endlich einmal ein Buch in englischer Sprache, und zwar von vorne bis hinten, diesmal gebe ich nicht auf, weil es so interessant ist.
Wie man dem Profilbild entnehmen kann, bin ich der größte Phil-Collins-Fan aller Zeiten. Daher lese ich eine Biographie über ihn von 1999.
Parallel dazu lese ich das deutsche Buch "Der nackte Berg" von Reinhold Messner. Hier schildert er aus seiner Sicht die tragischen Ereignisse von 1970 am Nanga Parbat, an dem sein Bruder Günther ums Leben kam.