Beiträge von Pinguin

    Ach mogli... meine Brut ist so verwöhnt.... da geht Dosen aufmachen kaum noch.... die bequemen Ravioli-Miracoli-Zeiten sind vorbei.... :D Leider kann ich bei Ess-Störungen gar nicht mitreden. Leider... Ich kenne mich da überhaupt nicht aus... :( Muss halt zur Zeit ein bisschen auf fett- und kalorienarme Ernährung achten, damit meine Kinder wieder einigermaßen normalgewichtig werden....

    Du, aber Stress ist das Kochen nicht für mich... Im Gegenteil.... Kochen macht mir einfach Spaß... Meistens.... Wir essen halt auch gerne gut... Und Restaurant kann man sich als vierköpfige Familie doch nicht leisten... Aber manchmal hätte ich schon gerne einen angestellten Koch im Haus... :D

    Have a nice day! :*

    Also ich muss sagen, dass es mir anfangs ähnlich ging wie Hups... Habe das Buch aber dann recht flott durchgelesen, weil es auch eine gewisse Faszination hat... Ist zwar auch "keine Bibel" für mich - aber es war keine vertane Zeit... Ich habe für mich die Zuversicht daraus gezogen, dass man es schaffen kann, sogar wenn man schwerstabhängig ist....

    An dieser Stelle möchte ich nochmals auf Stephen King kommen. Er hat sehr viel gesoffen, war alkoholkrank. Erst hat er das Trinken gelassen und eine zeitlang später hat er (Kettenraucher) sogar das Rauchen bleiben lassen können. Dennoch hat das seiner Kreativität keinen Abbruch getan...

    Ich lese zur Zeit natürlich Nichtraucher-Bücher, was sonst? ;)

    Ja. Das klingt lecker, mogli.. Vor allem ist es wohl fettarm - wäre gut für meine Familie... :)

    Ich probiere heute ein neues Rezept aus. Das sind so Reis-Gemüseküchle. Dazu mache ich einen Salat und einen Tzaziki oder Kräuterdip...

    ..... Vielleicht liegt das nur daran, dass die wilden Jahre vorbei sind - und Saufen einfach keinen Spaß mehr macht?....

    Das Seltsame an dem Film finde ich (und ich gebe zu: ich musste abbrechen), dass jemand das ergoogelt hätte und dann sagt: "Aha, so sieht also ein Alkoholiker aus! So lebt ein Alki! Okay, dann muss ich mir keine Sorgen machen, dann bin ich ja normal." und betreibt weiter Alkoholmissbrauch.

    Liebe Feuervogel,

    so viel positive Effekte! Ich selbst hatte auch recht schnell eine wunderbare körperliche Veränderung erfahren dürfen... Das ist total schön.... :) Der Körper stellt sich um, der Stoffwechsel, das Nervensystem, der Kreislauf normalisiert sich. Da kann es schon mal sein, dass es zwickt und drückt.... ;) Ich finde, Du bist auf einem guten Weg....

    Lieb grüßt
    Pingu

    Liebe Tocca,

    ich heiße Dich ganz herzlich Willkommen in unserem Forum.... :) Ich kenne Dich kaum und schon mache ich mir Sorgen um Dich. Aber das ist meine Natur.... Das kann ich verstehen, dass Du trotz Angst vor Deiner Krankheit immer weiter getrunken hast und darum halte ich Dich auch nicht für bekloppt. Dieses Verhalten ist bei einer Suchtgeschichte meines Erachtens sogar ganz natürlich und in makabrer Weise sogar logisch.... Da ist Stress, da ist Angst und was passiert? Man greift wieder zum Suchtmittel. So geht es ja auch den meisten Rauchern... Traurig, aber wahr...

    Nun möchte ich Dich aber nicht runterziehen, sondern Dir erst einmal zu dem Entschluss gratulieren, nicht mehr zu trinken. Ich hoffe sehr, Du bekommst hier die nötigen sanften Schupser, Verständnis und den Mut, neue Wege zu gehen (und sei es erst einmal nur den Weg zum Arzt - ich weiß, das willst Du nicht hören..... :-X schon schweige ich wieder....)...

    Allerliebste Grüße
    Pinguin

    Liebe(r) Feuervogel,


    ich freue mich total, dass Du hier gelandet bist und heiße Dich herzlich Willkommen

    :welcome: :heartBalloon:

    Vielen Dank, dass Du uns hier offen und schonungslos Deine Geschichte und Deine Situation geschildert hast. Vieles kommt mir sehr bekannt vor...

    Glückwunsch zum 7. alkoholfreien Tag! Es war die richtige Entscheidung. Dein Leben wird sich erstaunlich verbessern und Du wirst langsam gesunden. Dein Körper wird es Dir danken. Mir ging es jahrelang körperlich so schlecht und seit ich nicht mehr trinke und zudem noch Sport treibe, geht es mir immer besser. Es ist toll, dass Du die Reißleine gezogen hast und Dein Leben nun eine neue Wendung nimmt. Hier bei uns kannst Du Dir Unterstützung und Mut abholen, wann immer Du es brauchst.

    Wenn ich lese, was Du Dir auf Deiner Suche nach Hilfestellung anhören musstest, da stellen sich mir alle Nackenhaare auf... Es ist wirklich entsetzlich und zeigt einmal wieder, dass da im Suchthilfe- bzw. Medizinsystem komplett was schiefläuft. Mich ärgert das, denn ich habe ähnliche Erfahrungen hinter mir. Es ärgert mich sogar so sehr, dass ich mir überlegt habe, mal an die Ärztekammer zu schreiben, um mal ganz allgemein darauf hinzuweisen, dass es nicht angehen kann, dass Ärzte so wenig Wissen über (Alkohol-)Sucht haben und/oder es verharmlosen... Ich war in meinem Leben schon bei gefühlten tausend Ärzten und wurde immer nur auf meinen Nikotinkonsum angesprochen (ja, Nikotin ist schlimm, Rauchen ist blöd), aber Alkohol? Das will niemand wissen.

    Dass Du bei Suchtberatungsstellen Deine Adresse und persönlichen Daten angeben musst, ist allerdings normal. Du brauchst da aber keine Bedenken zu haben. Immerhin bist Du nicht kriminell, sondern hast ein Alkoholproblem. Da dringt jedenfalls nichts nach außen, es sei denn, jemand den Du kennst, arbeitet dort... Die brauchen Deine Daten zum einen für die Statistik, zum anderen für eine Abrechnung mit Krankenkasse und/oder Sozialversicherungsträger bei eventueller Inanspruchnahme von Therapien...

    Ich wünsche Dir einen schönen, klaren, nüchternen Abend.

    Liebe Grüße
    Pinguin

    Gestern hat uns Schwiegermama mit gefüllter Paprika verwöhnt.

    Ich mache jetzt Kartoffelsalat. Dazu gibt es panierten Fisch - und für den einen kleinen Fischverächter gibt es panierte Putenschnitzelchen...

    Euch einen schönen

    leckeren

    Sonntag!

    Was gibt's bei EUCH?????

    "Die Sonne scheint mir ins Gesicht. Das ist meine Oma."

    Wer solch einen Satz von sich gibt, der hat die Krone verdient... Ich habe Larissa in den 16 Tagen Dschungel-Schrott liebgewonnn und lediglich 50 Cent geopfert, um sie auf den Thron zu lüpfen. Das hat nicht funktioniert... Traurig bin ich.

    Wer das Dschungelcamp verfolgt hat und wer der Larissa den Sieg gewünscht hat, der kann sich durch folgenden Text trösten lassen... Mir spricht er zu 100% aus dem Herzen:

    http://www.stern.de/kultur/tv/dsch…rt-2086983.html

    Hallo Insertname,

    schön, dass Du da bist! Und ein herzliches Hallo! wikende091

    Obwohl ich weiblich bin, kann ich mich in vielen Deiner Zeilen wiederfinden, besonders was das Thema "Kreativität" anbelangt. Jetzt meine komplette Geschichte zu schreiben, wäre zu viel des Guten und vielleicht ermüdend. Aber genau so wie katro möchte ich Dir den Tipp geben, Dich hier erst einmal ein bisschen durchzulesen... Wenn Du dabei bleibst und Dich ein wenig zu Wort meldest, nicht gleich wieder verschwindest, dann kannst Du als Vollmitglied in den Who-is-Who-Bereich, wo es noch mehr zu lesen und vielleicht einiges für Dich "mitzunehmen" gibt.

    Ich selbst habe auch eine kreative Ader: Schreiben, Tanzen, Musizieren, manchmal auch Malen.... Wie Du habe ich früher auch gekifft, um meine Kreativität anzukurbeln. Und später bin ich ins Saufen reingeschliddert. Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht nur Gutes produzierte, im Suff, sondern wenn ich ehrlich bin auch viel Schrott. Wie ist das bei Dir? Kommt bei Dir im Rausch nicht auch manchmal Mist raus oder ist es immer genial? Sei ehrlich zu Dir.... Und kommt es nicht ab und zu vor, dass Du trinkst, um produktiv zu sein und am Ende kommt gar nichts dabei raus? Null. Niente.... Also ich meine: gar kein Produkt? Also bei mir war das oft so... Und Hand aufs Herz: schau bei Dir mal ganz genau hin. Das kann Dir helfen. Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist das A und O der Genesung von Süchten. Den ersten Schritt in Punkto Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit Dir selbst gegenüber hast Du ja schon gemacht. Gratulation! Vor allem kennst Du Dein Hauptmotiv des Trinkens, das ist enorm wichtig.

    Eine Freundin hier aus dem Forum hat mir einmal das Buch "Das Leben und das Schreiben" von Stephen King empfohlen. Obwohl ich kein Fan von ihm bin und mich nie für ihn interessierte, las ich dieses biographische Buch, was mir einen großen Schub in die gewünschte Richtung gab. Denn Stephen King ist/war Alkoholiker, was ich bis dato nicht wusste. Er hat aufgehört zu trinken und konnte dennoch Bücher wie am Fließband schreiben. Sogar das Rauchen hat er irgendwann "stecken" können, ohne seine Kreativität zu verlieren.... Somit wurde Stephen King für mich zum Vorbild....

    Dieses verklärte Märchen, dass Künstler bzw. Genies unbedingt in irgendeiner Form drogensüchtig sein müssen (Alkohol IST auch eine Droge) muss aus unserem Kopf raus... Kreativität ist zum einen die Fähigkeit zur Konzentration. Dass uns Drogen beim Konzentrieren helfen, ist eine Illusion. Weder Nikotin noch THC noch Alkohol können das auf Dauer leisten, dass wir uns konzentrieren. Wir bilden uns das ein.... Vielleicht funktioniert das am Anfang sogar noch, aber irgendwann nicht mehr... Zum anderen hat Künstlertum etwas mit dem Flow-Gefühl zu tun. Einem meditativen Zustand, der uns Raum und Zeit vergessen lässt und uns in der Tätigkeit, in der wir sind, aufblühen lässt. Dieses Flow-Gefühl suchte ich stets mit Drogen. Irgendwann ging dieses Gefühl weg, nach jahrzehntelangem Konsum... Es blieb nur noch Leere und Unfähigkeit zurück... Im Prinzip machen wir etwas komplett Destruktives, wenn wir Drogen zu uns nehmen.... Du kommst an Deine wahren Schätze nicht ran, wenn Du benebelt bist. Schließlich sind wir keine Schamanen, die uns in heiligen Riten ekstatisch dem Mysterium des Leben nähern und dann so ganz nebenbei auf einmal in Trance ein Meisterwerk produzieren oder eine Erleuchtung erfahren, auch wenn wir das gerne so wünschen. Ich weiß nicht, ob ich damit Deine inneren Welten beschreibe, wenn ich dieses Beispiel anführe, es sind nur so meine eigenen Gedanken zur Sache, weil das genau mein Thema ist, was Du geschrieben hast.

    Und ich bin froh, dass hier jemand gelandet ist, der dieses Thema anspricht... Weil das nämlich ein ganz starkes Motiv zum Trinken ist... Erstaunlicherweise kommt dieses Thema in der Literatur und in der Suchtwissenschaft so gut wie gar nicht vor. Ich mache seit September eine ambulante Suchttherapie. In den Arbeitsblättern wird dieses Thema ignoriert und in den Gesprächen darüber wissen die Suchtexperten keine Antwort und können keinen Anstoß geben. So habe ich mir auch schon einen Wolf zu dem Thema gegoogelt und finde nichts entsprechendes. Ich las fast alle Bücher über Alkohol, die es gibt, aber finde nicht die Antwort auf die Fragen...

    Aber ich möchte Dir noch ein Buch ans Herz legen. Es heißt: "Der Weg des Künstlers" von Julia Cameron... Es ist nicht jedermanns Sache, weil es sehr spirituell/esoterisch ist. Aber es hat wohl vielen Menschen geholfen...

    So, jetzt habe ich aber genug getextet.... :)

    Einen schönen Sonntag erst mal.

    Viele Grüße
    Pinguin