Hallo Katniss,
gutes Thema. 44.
Vor allem lernt man etwas über die anderen kennen.
Also ich hatte seit gefühlten hundert Jahren endlich einmal wieder den Mut, mich für einen Volkshochschulkurs anzumelden. Es ist ein Englisch-Kurs, mit welchem man sich auf eine Cambridge-Sprachprüfung vorbereitet.
Das Englisch hat sich zu einer neuen Leidenschaft entwickelt. Ich lese in englisch und habe auch zwei englische Liebesgedichte verfasst. Wobei wir bei meinem nächsten Hobby sind: wer hätte es geahnt? Das Schreiben. 
Hierbei habe ich lauter Fragmente, Fetzen von Kurzgeschichten, Konzepte usw... Ich hoffe, da fügt sich einmal was zu einem Ganzen. Viel Facebook- und Internet-Geschreibsel, natürlich auch.
Auch habe ich das Zeichnen bzw. Portraitieren angefangen. Ein lang gehegter Traum. Es ist aber viel "Arbeit" und erfordert ein Höchstmaß an Konzentration, weil es viel schwerer ist als ich erwartete. Doch ich genieße die kurzen Momente des Flow, des Aufgehens in einer Tätigkeit so sehr.
Oh ja, Katniss, das mit dem Essen. Das kommt mir sehr bekannt vor.
Wobei es bei mir immer ein regelrechtes "Fressen" war. Um Mitternacht noch in die Küche wanken und Knoblauchspaghetti kochen. Mehrmals wöchentlich! Aaaaaargh! Es war nicht immer nur Heißhunger sondern oft auch der Wunsch, auf einen Schlag wieder nüchtern zu werden. 
Mit dem Verzicht auf Bier und den damit verbundenen Fressattacken dachte ich eigentlich, automatisch abzunehmen. Allerdings kompensiere ich die Abstinenz mit dem übermäßigen Genuss von gesüßten Getränken. Daher purzelt auch kein einziges Pfündchen.
Ich bewundere Leute, die sich dem Textilen Werken/den Handarbeiten verschreiben. Erst vor kurzem versuchte ich mich am Häkeln. Nach nur zwei Abenden habe ich die Häkelnadel in die Ecke geworfen. Nein, so Sachen wie Nähen/Stricken/Häkeln, das ist nichts für mich.
Aber wie sagt Hups so schön?
Man muss ja nicht alles können.
Liebe Grüße
Pinguin
die schon gespannt ist, was die anderen so in ihrer Freizeit machen