Beiträge von Pinguin

    Super Thema! 44. Meine Liste würde das Forum sprengen. ;D
    Bin jetzt auf dem Sprung (Fußballturnier meines Kleinsten)..... Aber Warnung im Voraus: ich schreib hier auch bald was rein. ;) ;)

    Gröni ist spitze!!!!!! :) 44. :) 44.

    Oli, kommst Du auch aus dem Süden? Das freut mich aber! Stuttgart ist gar nicht soooo weit weg von mir. ;)

    Viel Spaß und Freude schon mal auf dem Konzert.

    LG
    Pinguin

    Dankeschön lieber LiS. :) Das nehme ich mal in mein Herz auf und lasse es nachklingen... Und ich möchte Deine Tipps mal ausprobieren. Ich mache zwar hin und wieder "Achtsamkeitsrituale", aber in so einer Situation tat ich es noch nie. Doch gerne möchte ich mich dem mal mit einer optimistischen Neugier "stellen".

    Hab einen schönen Abend und
    liebe Grüße von
    Pinguin

    "Jedesmal wenn ein schamgeprägter Mensch seine wahren
    Gefühle erlebt, schämt er sich. Und um diesen Schmerz
    zu vermeiden, betäubt er sich."
    John Bradshaw (Das Kind in uns)


    "Und das ist das Entscheidende am Suchtverhalten,
    ob es sich nun um Drogen, Alkohol, Tabak, Spielen,
    Fernsehserien oder eine andere der zahlreichen Versuchungen
    handelt, denen wir täglich ausgesetzt sind.
    Abhängigkeit beginnt dort, wo wir am falschen Ort
    nach dem Richtigen suchen."
    Deepak Chopra (Wege aus der Sucht)

    SELBSTVERTRAUEN

    Mit dem Kopf voll durch die Wand,
    Im Vertraun auf eigne Kraft.
    Kopf und Kragen riskieren,
    Nie die Richtung verlieren.

    Und den inneren Schweinehund
    Überwinden und einfach tun,
    Was man lange schon wollte
    Und jetzt endlich tun sollte.

    Du brauchst Selbstvertrauen, Selbstvertrauen.
    Heut und morgen an dich glauben.

    Kleinkariert lass andre sein,
    Setz dich voll für die Sache ein.
    Beide Füße am Boden
    Und die Fäuste erhoben.

    Du brauchst Selbstvertrauen, Selbstvertrauen.
    Heut und morgen an dich glauben.

    Geh durch Feuer und durch Dreck.
    Fühl die Stärke, die in dir steckt.
    Und beweise dir täglich,
    Nichts ist wirklich unmöglich.

    Du brauchst Selbstvertrauen, Selbstvertrauen.
    Heut und morgen an dich glauben.

    (Maffay)

    Oh, vielen Dank, Kathy..... :) Das Grillen war lecker und jetzt - erst jetzt, bin ich froh, dass ich nüchtern bin.... Bei mir ist der Suchtdruck, wenn er denn mal kommt, hartnäckig und leider nicht nach ein paar Minuten vorbei. Aber jetzt ist gut. Jetzt bin ich froh, dass mein Kopf so klar ist wie diese Nacht. :)
    Danke fürs Anfeuern. :* Ich wünsche Dir einen wunderschönen Abend und bin auch froh, dass Du hier bist.

    Liebe Betty,
    das ist wirklich ein witziges, liebevolles Foto... ein krasser Gegensatz zu anderen Fotos, die ich hier heute leider im Forum sehen musste. Aber das macht so richtig Appetit auf gute Getränke. :) Und die kleinen Leute dort. Tolle Idee! 44. Die Reaktion in dem Sternerestaurant war ja auch schon erfrischend.
    Lass den Tag noch hübsch ausklingen.

    Liebste Grüße an Euch
    Pinguin

    Ja, Paris, Du hast wirklich ein fettes Lächeln auf mein Gesicht gezaubert. ;D Vielen herzlichen Dank für Deine lieben Worte. Das tut sooooooo gut. Und by the way: Ich liebe Deinen "Egoismus". ;)

    Ich bin wirklich gerade schwer am Kämpfen. Fühle mich irgendwie so wie ein Verdurstender in der Wüste - und ich habe vorhin wutschnaubend beim Einkaufen die Bierkisten rechts liegengelassen. Beinahe hätte ich Leute umgefahren. Ich fühlte einfach nur Wut. Heute Abend grillen wir, die Sonne scheint. Und es wird Fanta getrunken und basta!

    Mir ist schon klar, dass ich das alles für mich mache, aber ich möchte auch mal sagen, dass ich das manchmal schon brauche, hier "angefeuert" zu werden. Jede Durchhalte-Parole und jede Ermutigung ist dann unglaublich wertvoll. Dann ist es nicht mehr so schwer. Dann schrumpft der Berg sogar manchmal auf die Höhe eines Maulwurfshügels....

    An dieser Stelle noch einmal ein großes, dickes Dankeschön an Dich und auch an die anderen Wegbegleiter. Ihr seid "Schätze" im wahrsten Sinne des Wortes.

    Bis bald,
    Pinguin

    Ja, Katniss, das ist gut. 44.

    Aber bei mir ist es doch eher "angestaute Energie". Die muss ich dann irgendwie katalysieren oder kompensieren.

    Gestern habe ich Musik gemacht und massenweise Mineralwasser getrunken, danach war der Suchtdruck dann auch Gott sei Dank weg. :)

    LG
    Pinguin

    Vielen Dank für Eure Gedanken.

    Ich hoffe übrigens sehr, dass die Sache mit dem Rotkäppchen-Sekt und jetzt dieses Thema hier nicht triggert. Aber manchmal muss ich das einfach loswerden, weil Ihr die einzigen in meinem Leben seid, die das eventuell ein wenig verstehen können, was man so fühlt, wenn man auf das Trinken verzichten will.

    Liebe ennasu,

    in der Kürze liegt die Würze. Du schaffst es mal wieder, in wenigen Sätzen die Essenz zu vermitteln. Allerdings denke ich nie "ein klitzekleines Glas". Das ist ja das Fatale. Ich habe genug Selbstbeschiss betrieben. Bei mir ist das dann sowieso immer ein ganzes Fass. Heute bin ich froh, dass ich gestern gerade noch die Kurve bekommen habe. Und das im wörtlichen Sinne, da ich im Auto saß und fast das falsche Ziel (Supermarkt - Getränkeabteilung) angesteuert habe.

    Liebe Katniss,

    ja - genau. Diese Verknüpfung ist wirklich stark und mächtig. Vielleicht sogar die schwierigste, die ich aufzulösen habe. Ich muss mir wohl jedesmal, wenn ein schönes Ereignis ist, sagen: "Darauf trinke ich jetzt erst mal KEINEN." ;)

    Liebe Paris,

    das ist natürlich total ärgerlich (rauchst Du jetzt eigentlich immer noch?), aber ich muss zugeben, dass ich so etwas auch schon oft gehört habe - gerade mit dem Rauchen. Mit diesem Thema gehen die Leute ja offener um als mit dem Alkoholthema. Deswegen kommt mir Deine Geschichte bekannt vor. Vielleicht denkt man, es würde noch ein "I-Tüpfelchen" fehlen oder so eine kleine "Krönung". Nur um dann festzustellen, dass man sich keine Krone aufgesetzt hat, sondern einen kleinen Misthaufen oder was in der Art.... Heute bin ich froh, dass ich mir damit die Krone aufgesetzt habe, indem ich gestern einen Umweg machte.

    Lieber Lusches,

    ja, das kann ich auch sehr gut verstehen - mit der Doku. Wie ich schon in dem anderen Thread schrieb, haben Bilder einen sehr starken Einfluss auf mich. Leider kann ich auch bestimmte Lieblingslieder in schwachen Situationen nicht mehr hören, was ich sehr schade finde, da ich Musik abgöttisch liebe. Ich sage nur "Whiskey in the Jar". Da muss ich innerlich schon sehr stark sein, um mir das genussvoll anzuhören, ohne dass es mich triggert. Manchmal sind es in Filmen aber auch nur so beiläufige Momente, wenn die Leute sich was einschenken, als wäre das Normalste auf der Welt. Dann ist da in mir so ein trotziges Kind, welches schreit: "Oh, Menno! Die dürfen das, die können das...."

    Vielleicht ist das aber wirklich hauptsächlich das Belohnungssystem, was da schreit, Lusches. Das kann natürlich gut sein. "War und bin ich momentan nicht tapfer? Ich verdiene doch einen Preis." ;)

    Jedenfalls danke, Ihr Lieben, für Euer Feedback. Ich muss noch viel lernen und an mir arbeiten. Es ist doch schön, wenn alles läuft und fließt - und dann will ich trinken. Das geht mir sehr auf den Keks und ich kann es nicht akzeptieren.

    Liebe Grüße und einen schönen Tag
    Pinguin

    Das ist eine kluge Diskussion.

    Für mich bedeutet Urvertrauen ein Vertrauen in die Welt an sich und in die Gesellschaft um mich herum. Dass nicht gleich jederzeit etwas Schlimmes über mich hereinbricht.

    Als Kind war meine Mutter stets unberechenbar. Ich musste immer auf der Hut sein. Darunter litt ich enorm. Die Folge war eine jahrzehntelange innerliche (seelische) und körperliche (muskuläre, sehr schmerzhafte) Anspannung, die ich versuchte, mit legalen und illegalen Drogen in den Griff zu bekommen. Erst in letzter Zeit erfahre ich zunehmend Entlastung und Entspannung.

    Die Ansprüche, die Katniss im allerersten Posting schrieb, sind mir auch zu hoch. Ich selbst könnte diese Ansprüche als Partnerin nicht erfüllen. Aber die Sehnsucht danach erscheint mir menschlich und verständlich. Es ist das Bedürfnis nach dem paradiesischen Zustand des vollkommenen Angenommen-Seins.

    Auch ich gebe im Prinzip den meisten Menschen einen sehr großen Vertrauensvorschuss, außer mein Instinkt warnt mich. Auf dieses Alarmsystem kann ich mich mit zunehmendem Alter immer besser verlassen. Ich danke dem Kosmos, dass ich in meinem Leben bisher extremst selten "Vertrauensmissbrauch" erlebt habe. Es ist immer ein Risiko, zu vertrauen. Aber dieses Risiko bin ich gerne bereit, auf mich zu nehmen. Denn ich beraube mir ja selber Chancen und lebendige Erfahrungen, wenn ich vor lauter Misstrauen dicht mache.

    Schlimmer als wenn mein Vertrauen ausgenutzt wird, empfinde ich persönlich allerdings, wenn man mir kein Vertrauen entgegenbringt, weil man mir nicht glaubt. Es macht mich wahnsinnig, wenn ich die Wahrheit sage und man glaubt mir nicht. Das ist mein wunder Punkt. Meine Mutter hat mir nicht vertraut und das macht mich manchmal heute noch regelrecht krank.

    Aber das ist eine andere Geschichte.

    Liebe Grüße
    Pinguin