Beiträge von Risu


    Hallo Greenfox (bzw. echter Name: Christian, Klaus- Dieter , Paul oder Peter( Ich bedanke mich herzlich für deinen für dich persönlich eingebauten "Threat", als "Hilfe zur Selbsthilfe" aber ich habe eher das Gefühl, dass dieser in den Bereich der "Meckerecke" gehört und nicht in den "Vorstellungsbereich" Und wenn Du über jemanden hinaus fliegen willst, mit deinen "Weisheiten", dann würden sich bestimmt fast Alle sehr über eine Absprache freuen. Schönen Tag Dir.

    Hallo Katharina,

    ich finde es total unverschämt von Dir, dich in einem Forum anzumelden und dann als Einstieg erst mal ordentlich gegen jemanden rumzustänkern, der hier seit Jahren treu und eifrig schreibt und das Forum am Leben erhält.

    Wenn dir irgendwas nicht passt, kannst du das gerne sagen.

    Aber in einem vernünftigen Ton.

    Hallo Stiklein,

    Ich bin w, Mitte 40, seit einem Jahr abstinent.

    Was du schreibst kenne ich zu gut.

    Ich habe jahrelang abends ein / später zwei Bier getrunken und damit gehadert. Ich wusste, dass es nicht gut ist und süchtige Züge hat, aber ich konnte es nicht sein lassen.

    Genau wie bei dir. Den ganzen Tag ist alles gut und abends musste dann das Bier gekauft werde, es ging nicht ohne, wie ein Zwang.

    Irgendwann ist es dann ausgeartet und vor einem Jahr habe ich den Absprung geschafft.

    Was du machst machen viel andere auch und wahrscheinlich kann man damit auch alt werden.

    Aber du bist nicht frei, du bist Gefangener deines süchtigen Verhaltens und die Gefahr besteht, dass du immer weiter reinrutscht, weil die Toleranz sich verschiebt. Dann sind es nicht mehr 4-6 Bier, sondern es sind immer 5-6 Bier und irgendwann sind es immer 6 und so weiter.

    4-6 Bier finde ich schon echt viel. Deiner Gesundheit zu liebe solltest du dringend reduzieren und deiner Psyche zu liebe evt. ganz aufhören.

    Such dir Hilfe, es gibt so Skoll (Selbstkontrolle) Programme bei der Suchthilfe, manchmal auch über die VHS, um wieder eine besseren Umgang mit Alkohol zu lernen.

    Man muss nicht erst ganz am Boden liegen um was zu machen.

    Gut das du dich hier gemeldet hast. Fang an was zu machen und dann wirst du auch herausfinden, wo du genau stehst. :)

    Oh, was für eine Diskussion.

    Da kann ich was zu beitragen: Ich habe ein paar Jahre lang „kontrolliert“ getrunken, zwei bis drei alkoholfreie Tage pro Woche und an den anderen Tagen max. zwei Gläser.

    Das hat mir den Ausstieg ermöglicht.

    Ich habe erkannt, dass ich trotzdem gefangen in der Sucht bin und das diese Getränke eine überdimensionale Rolle in meinem Leben spielen und nach einem „Rückfall“ mit Ansage habe ich ganz aufgehört.

    Ein paar Jahre vorher habe ich mit dem Rauchen aufgehört. Ich bin so glücklich darüber, ich würde niemals überlegen, ob ich nicht doch kontrolliert Rauchen kann, ab und an.

    Nein, niemals, nie wieder!!! Ich bin viel zu glücklich, dass ich davon weg bin.

    Fürs Trinken gilt das Gleiche!

    Oh, das ist ein interessantes Thema.

    Ich habe keinen Notfallkoffer, aber ich kann ja mal überlegen, was ich reinpacken würde:

    -zur Abschreckung eine Erinnerung an den letzten Suff. Das wirkt schon mal sehr nachhaltig. Da habe ich begriffen, dass ich mit Alkohol nicht mehr umgehen kann und das ich lieber ganz darauf verzichte, als je wieder so aus der Rolle zu fallen
    -ein Puzzle, das steht aber für jedweden netten und entspannenden Zeitvertreib.
    - ein Foto von meine Schuhen, denn Rausgehen macht die Birne frei.
    -ein Teebeutel, zur Erinnerung daran, dass es viele leckere Getränke gibt, wenn man nicht mehr so eindimensional unterwegs ist
    -dann bräuchte ich noch ein Symbol für Zufriedenheit oder so eine Art Seelenfrieden, den ich nicht wieder hergeben möchte
    -und ein Kreuz als Erinnerung an den Ort an den ich gehen kann, zur Einkehr
    -vielleicht noch ein Foto von einem Sonnenaufgang, für das morgendliche Aufwachen ohne Stress und schlechtes Gewissen

    Ach wie nett, jetzt habe ich auch einen Notfallkoffer im Kopf. :)

    Hallo und ein frohes neues Jahr.

    Bei uns kann man beim Abendmahl zwischen Wein und Traubensaft wählen.

    Ich bin allerdings eh kein Fan vom Abendmahl, ich finde es ehrlich gesagt ganz schön eklig aus einem Kelch zu trinken, mit allen möglichen Leuten. Nachdem ich mir etwas länger Gedanken darüber gemacht habe, habe ich für mich beschlossen gar nicht mehr am Abendmahl teilzunehmen.

    Ich bin auch am Häufigsten „ohne Gottesdienst“ in der Kirche.

    Das hat mir eine zeitlang sehr geholfen, gerade was die Abstinenz angeht.

    Ich gehe nicht regelmäßig, aber immer mal wieder in die Kirche, zünde eine Kerze an und bete und halte inne. Mir tut es sehr gut.

    Das mit dem Lego finde ich klasse. Warum sollte man nicht seine kindlichen Bedürfnisse wieder entdecken und ihnen Raum geben.

    Mach was dir gefällt.

    Schön, dass du hierher gefunden hast.

    Ich glaube hier sind einige Leute, so wie ich auch, die zwar viel und gerne lesen, aber nicht so viel schreiben. Nimm es nicht persönlich, Nutz es einfach so, wie es für dich passt.

    Interessant und wahr: Alkohol macht abhängig. Mehr Grund braucht es nicht.

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    https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/das-ti…alkohol-trinken

    Daraus:

    5 Prozent der Affen sind Abstinenzler, 65 Prozent sind Gelegenheitstrinker und 15 Prozent sind schwere Trinker. Die trinken so vier Cocktails am Tag"

    Mario Ludwig, Deutschlandfunk Nova-Biologe
    Bei den verbleibenden 5 Prozent sprechen Forscher von "Selbstmordtrinkern". Damit gemeint sind Affen, die ihr Leben durch Alkohol beenden wollen.

    Übrigens: Diese prozentuale Verteilung entspricht exakt den Zahlen, die wir auch in der menschlichen Gesellschaft vorfinden.

    Ich glaube nicht, dass der Mensch das bessere Tier ist! :))

    Hallo und herzlich Willkommen hier.

    Ich bin Risu, Mitte 40 und seit einem Jahr abstinent.

    Wie gut, dass Gerchla immer so viel, schöne Worte findet. Ich habe hier auch schon gelesen, wollte Antworten, aber mir fehlten die Wort.

    Ich sehe dein Leid, neben jemandem zu Leben, der sich aufgegeben hat und früher oder später auf das gesundheitliche Aus zusteuert.

    Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlt und wieviel Kraft das braucht.

    Daher auch von mir der Rat: Sorge gut für dich und kümmre dich um dich selbst. Das ist alles was du tun kannst. Für deinen Mann kannst du nichts tun, wenn er das nicht will. Und ob er es will oder nicht kannst du nicht beeinflussen.

    LG
    Risu

    Hallo Toni,

    dann bist du ja erst mal auf einem guten Weg. Weiter so. :)

    Ich habe hier gerade mal nachgelesen und kann deinen Mensch Tier Vergleich auch nicht nachvollziehen.

    Meine Katzen sind 100% aufmerksam, klar, sensibel, genussfähig und im hier und jetzt.

    Davon kann man sich als Mensch ruhig mal was abgucken. :)

    Hallo Ina,

    ich würde auch in die Eifel fahren. :)

    Ich schließe mich mal der Meinung von Greenfox und eigentlich auch allen anderen an. Mach deinem Mann deinen Standpunkt klar und zieh das durch.

    Du bist wichtig. Deine Gesundheit ist wichtig.

    Ich würde das auch nicht ertragen wollen, schon gar nicht in meinem Haus.

    Hey Stevie,

    schön das du es schaffst einen Neustart zu machen.
    Frisch ans Werk!

    Der Alltag frisst einen immer so auf, da muss man sehr gut auf sich aufpassen um nicht wieder in alte Verhaltensweisen zu verfallen.

    Hast du dir schön überlegt, was du jetzt anders machen kannst und willst?

    Hallo Saphira,

    als ich in deinem Alter war ging es mir ähnlich wie dir. Ich habe oft die Kontrolle über meinen Konsum verloren und habe mich oft am nächsten morgen geschämt.

    Ich habe immer geglaubt ich müsse das das nur besser in den Griff kriegen und zum richtigen Zeitpunkt aufhören. Das habe ich jahrelang versucht. Es hat aber nicht funktioniert und ich bin immer wieder in peinliche Situationen geraten.

    Jetzt bin ich 46 und im Nachhinein betrachtet hätte ich mir viel ersparen können, wenn ich schon damals kapiert hätte, dass ich nicht dazu in der Lage bin vernünftig mit Alkohol umzugehen.

    Mittlerweile sehe ich es als Befreiung an nicht mehr trinken zu müssen.

    Ich würde dir empfehlen dich mal kritisch mit dem Thema „die Droge - das Zellgift Alkohol“ auseinanderzusetzen.

    Hier im Forum gibt es Literaturtipps und links.

    Vielleicht fällt es dir dann leichter auf Alkohol zu verzichten, wenn du erkennst, dass Alkohol tatsächlich eine Droge ist.

    Ich habe das jahrelang total unterschätzt, weil Alkohol konsumieren in meinem Umfeld so normal war. Jetzt weiß ich, dass lag an meinem Umfeld und wenn man genau hinguckt stellt man fest, dass die meisten Menschen nur wenig Alkohol trinken.

    10% der Bevölkerung trinken 90% vom Alkohol.

    Ich gehöre zum Glück nicht mehr dazu!

    Als ich noch drin hing habe ich gedacht ich müsse nur den Grund finden für mein Trinken und dann könnte ich den Grund beseitigen und ganz einfach aufhören.

    Ich musste erkennen, dass diese „Abkürzung“ leider nicht funktioniert.

    Ich musste komplett aufhören mit dem Trinken.

    Erst danach konnte ich den ein oder anderen Grund erkennen. Nicht aber „den Grund“ den man dann „reparieren“ kann.

    Schön wäre es, aber bei mir scheint es auch anders zu funktionieren.