Beiträge von Gerchla

    Hallo Anika,

    schön wieder von Dir zu lesen! Und noch schöner, was ich da lesen durfte.

    Hört sich für mich sehr gut an. Vor allem auch, dass Dein Mann den abstinenten Weg jetzt auch wieder einschlagen will.

    Ich wünsche Euch, dass Ihr schnell wieder zu Eurem alten Leben zurück findet. Vielleicht dann noch mit ein bisschen mehr Bewustsein, was dieses Leben eigentlich wert ist.

    LG
    gerchla


    Im Übrigen kann ich Dir versichern, dass man z.Bsp. Silvester ganz hervorragend ohne Alkohol feiern kann. Und man kann sich später sogar noch an Alles erinnern 44.

    Ja so ist es! Und runde Geburtstage und Jubiläen lassen sich auch wunderbar ohne Alkohol feiern. Und das faszinierende dabei (außer dem Nebeneffekt, dass man sich am nächsten Morgen an alles erinnern kann) ist doch tatsächlich, dass man so richtig Spaß dabei haben kann. Ich habe heute deutlich mehr Spaß als zu meinen Trinkerzeiten, also wirklich deutlich mehr.

    Aber wie wir hier alle aus eigener Erfahrung wissen, haben wir das alle nicht für möglich gehalten als wir noch getrunken haben. Gerade für mich waren runde Geburtstage oder manchmal auch Silvester genau die "Gründe", weshalb ich Trinkpausen abgebrochen habe oder manchmal auch eine geplante Trinkpause erst gar nicht begonnen habe (in ein paar Tagen ist doch der Geburtstag von xy... aber danach, da hör' ich dann auf.....). Urlaube gehörten auch zu den Gründen warum ich nicht aufhören wollte. Ein Urlaub ohne Alkohol, ohne "gemütliches" Beisammensein und ein paar Bierchen oder auch Wein zu trinken und mit Freunden (Partner etc.) vor sich hin zu sinnieren, den Sonnenuntergang zu genießen, das geht doch gar nicht! Oh doch, und es geht nicht nur, es geht sogar noch viel besser und viel intensiver als mit Alk. Aber da kommt man erst hin, wenn man sich mit seiner eignen Situation, seiner Krankheit und dem Sinn von Alkohol auseinader gesetzt hat. Das dauert dann schon ein bisl.

    Und um nochmal auf die Länge der Abende ohne Bier einzugehen: Das habe ich genauso empfunden nachdem ich aufgehört hatte. Plötzlich vergeht die Zeit so langsam.... Plötzlich "muss" man denken, weil das Hirn ja nicht vernebelt ist. Die Minunten ziehen sich nur so hin. Wenn ich meinen Level hatte, spielte Zeit gar keine Rolle mehr. Ich hatte gar kein Zeitgefühl mehr. Ohne Alk ist das plötzlich anders. Nun, ich bin dann in meiner Anfangszeit einfach mal fast jeden Abend in die Selbsthilfegruppe gegangen. Schwupp war die Zeit auch vergangen und ich kam nicht auf dumme Gedanken, im Gegenteil....
    Und wenn Du wirklich doch vor haben solltest trocken zu bleiben, dann kannst Du die Zeit auch tatsächlich zum Nachdenken nutzen. Über Dich und Dein Leben, warum Du glaubst trinken zu müssen, was es Dir tatsächlich bringt und was Du alles tun könntest um dauerhaft abstinent zu leben.
    Und natürlich bist Du auch herzlich eingeladen die Zeit hier im Forum zu verbringen. Du kannst Dir auch andere Foren ansehen, dort lesen. Die Geschichten gleichen sich oft, sind aber trotzdem sehr individuell. Vielleicht hilft Dir das auch um Dir darüber klar zu werden, was Du eigentlich willst.

    Hat jetzt aber natürlich alles nix mit roter Nase zu tun....

    LG
    gerchla

    Hallo Stan,

    ich kann Dir dazu nichts sagen, hätte aber vermutet, dass diese typischen "Schnapsnasen" nicht nur durch Alkohol alleine ausgelöst werden. Dann würden wahrscheinlich mehr von uns davon betroffen sein.

    Was ich Dir eigentlich schreiben wollte: Schön, dass Du seit dem 28.11. ohne Alkohol lebst! Willst Du weiterhin ohne bleiben? Wie sehen Deine Pläne diesbezüglich aus? Wirst Du wieder trinken, wenn die rote Nase durch Deine Abstinenz nicht verschwindet?

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch hier im Forum.

    LG
    gerchla

    Guten Morgen Kölner,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum!

    Ich habe mir jetzt eine Weile überlegt, was ich Dir eigentlich schreiben möchte. So wie Du Deine Situation beschreibst, scheint es nun ja nicht so zu sein, dass Du den Rest Deines Lebens abstinent verbringen willst und es scheint auch nicht so zu sein, dass Du Dich selbst als Alkoholiker siehst.

    Du scheinst gerade an einem Punkt zu sein (den ich von meiner eigenen Alkohlikerkarriere auch kenne), wo Du das Gefühl hast, dass es deutlich zu viel Alkohol ist und wahrscheinlich auch zu regelmäßig. Und dass es nun mal an der Zeit wäre, das ganze etwas einzudämmen. So lese ich das aus Deinen Zeilen heraus.

    Ich finde es übrignes super, dass Du Dir diese Gedanken machst. Vielleichst hast Du noch die Chance gegenzusteuern. Die hast Du nämlich so lange, so lange Du nicht süchtig bist. Ob man wirklich süchtig ist, weiß man aber sicher leider immer erst dann, wenn es bereits zu spät ist.

    Deshalb würde ich Dir mal ein kleines "Experiment" empfehlen wollen: Nimm Dir doch einfach mal vor die nächsten 4 Wochen keinen Alkohol mehr zu trinken. Keinen Tropfen! Beobachte mal, wie es Dir damit geht. Ob es Dir leicht fällt oder ob Du ständig an Alkohol denken musst. Wie leicht es Dir fällt abzulehnen, wenn Freude / Kollegen usw. Dich dazu überreden wollen (wir haben ja gerade Vorweihnachtszeit, da kann man das wunderbar austesten).

    Wenn Du keine Problem hast, dann sollte das eine ganz leichte Übung für Dich sein. Wenn Du ein Problem hast, dann wird Dir Dein Hirn versuchen zu erklären, dass man doch in der Vorweihnachtszeit nicht auf Alkohol verzichten kann. Dass es doch nicht möglich ist einen Weihnachtsmarkt zu besuchen ohne Glühwein zu trinken. Dass es ja überhaupt keinen Spaß macht ohne Alkohol weg zu gehen. Dass Dir Alkohol schmeckt und es nicht sein kann, dass Du da jetzt längere Zeit drauf komplett verzichten sollst. Und dass es überhaupt ein schwachsinn ist komplett auf Alkohol zu verzichten wo der doch auch so viel Gutes hat und Du doch eigentlich nur etwas weniger trinken willst. Und das gerchla sich sein "Experiment" wo hinstecken kann ;)

    Teste es mal aus!

    LG
    gerchla

    Guten Morgen Libelle,

    Zitat

    Und ich schwöre, ich mache es nicht einmal mit Absicht.

    Das glaube ich Dir auf's Wort. Wenn ich an meine Trinkpausen zurück denke, dann gab es da immer einen Auslöser für so eine Pause. Das habe ich ja bereits geschrieben. In diesem Moment war ich auch immer fest davon überzeugt, dass ich "jetzt einfach mal nichts mehr trinke". Wie ebenfalls schon geschrieben, gelang mir das besonders am Anfang noch ganz gut. Auch mal längere Zeit.

    Wenn ich da jetzt zurück blicke, dann frage ich mich natürlich, weshalb es nicht dauerhaft geklappt hat. Und da habe ich aus heutiger Sicht folgende Antworten: Ich war mir nicht bewusst, wie die Sucht eigentlich funktioniert / Ich habe selbst nicht 100 %ig daran geglaubt, wirklich süchtig zu sein / Ich dachte es reicht, einfach nichts mehr zu trinken / Da ich mir meiner Krankheit nicht bewusst war, kam ich nicht auf die Idee, dass ich da irgendwas aufarbeiten müsste / Da ich heimlich trank, dachte ich ich könnte auch heimlich damit aufhören und niemand wird je etwas davon erfahren / In mir keimte die Hoffnung, ich könnnte vielleicht doch irgendwann mal wieder "normal" trinken /

    Das sind jetzt mal nur ein paar Gedanken zu diesem Thema. Wo war dann also der Unterschied zum meinem letzten Ausstiegsversuch? Also der Versuch, der bis zum jetzigen Zeitpunkt erfolgreich war - und das ist jetzt schon mehrere Jahre her.

    Da war es folgendermaßen: Die Sucht hatte mich derart fertig gemacht, dass ich nur noch ein Wrack war - körperlich ging es noch gerade so, wobei unübersehbare Anzeichen für typische Alkoholikerkrankheiten bereits vorhanden waren. Psychisch jedoch war ich völlig fertig - lebte in meinen kranken Parallelwelten, nahm nur noch mechanisch an meiner Umwelt teil, hielt die Fassade nur noch notdürftig aufrecht, war innerlich kalt und leer.

    Soweit die Ausgangssituation. Die letzten Wochen spitzten sich weiter zu, ich trank jetzt auch schon morgens auf dem Weg zur Arbeit und alles begann mir langsam egal zu werden. Das Kartenhaus fiel zusammen. Dann der Entschluss jetzt aufzuhören! Das bedeutete folgendes an "Maßnahmen" für mich (alles Dinge, die ich bei den Trinkpausen nie gemacht habe): Outing meiner Frau und meiner Kinder gegenüber, Outing meiner Familie gegenüber (Geschwister / Eltern), Outing im engsten Freundeskreis, Vernichtung aller Alkoholvorräte und Reserveren, Sofortiger Besuch einer SHG, Arztbesuch (leider hatte ich da schon kalt entzogen weil ich mir der Gefahr nicht richtig bewusst war) - das waren die ersten Maßnahmen in der ersten Woche meiner Trockenheit. Dann begann auch schon die Aufarbeitung mit Terminen beim Psychologen / zahlreichen Gesprächen mit meinem besten Freund und vielen Gesprächen mit einem Mönch, der mir wahrscheinlich am meisten bei der ganzen Angelegenheit geholfen hat (alles aber ohne religiösen Hintergrund).

    Das alles ging über Monate so, viele Monate und mir ging es von Woche zu Woche besser. Die Themen in den Gesprächen veränderten sich von Anfangs eher akuten Problemen, von drängenden Fragen die ich hatte hin zu tiefer gehenden Themen. Alles hatte seine Zeit und es kam mir vor, wie ein Ritt durch mein bisherigen Leben / Denken / Verhalten.
    Ich konnte nach ein paar Monaten dann auch damit beginnen mein nassen Denken, dass immer noch vorhanden war, durch ein neues "trockenes" Denken zu ersetzen. Ich idendifizierte bewusst nasse Gedanken, wenn sie auftraten und lernte gegenzusteuern. Das funktionierte Anfangs nur über den Kopf, also ganz bewusst gesteuert - je länger dieser Prozess aber andauerte (eigentlich bis heute), desto mehr änderten sich meine Gedanken und Verhaltsmuster und heute kommen sie aus dem Bauch heraus und müssen nicht mehr kopfgesteuert werden. Damit ist dann auch der Kampf vorbei!

    Es war bei mir ein langer Prozess - aber auch ein schöner, denn die Erfolge stellen sich nach und nach ein und man wird sich bewusst, wie kaputt eine nasse Denke und ein nasses Verhalten eigentlich ist. Für mich ist das alles der Weg in eine zufriedene Abstinenz, also einfach in ein Leben, in dem Alkohol gar keine Rolle mehr spielt. Weg ich vom ich DARF nicht trinken hin zu ich WILL nicht trinken, weil mir der Sinn abhanden gekommen ist.

    Zitat

    Und lache mich nicht aus Gerchla, ich bin zwar eine erwachsen Frau, aber ich werde wohl genau sagen, was du geschrieben hast.


    Oh nein, ich lache ganz bestimmt nicht. Du hast meinen Respekt dafür, dass Du jetzt doch zum Arzt gehen willst. Ich glaube fest, dass Dich das weiter bringen wird. Ich bin gespannt, was Du über diesen Besuch berichten wirst (falls Du das hier schreiben willst).

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    Ich kann nicht sagen, warum es mir so schwer fällt, mich dazu zu äußern. Es ist nicht nur Scham.


    Was ist schon Scham? Es ist halt einfach so, dass wir hier in einer Gesellschaft leben, wo Alkohol dazu gehört. Wo es toll ist wenn jemand möglichst viel Alkohol verträgt. Wo sich die Menschen noch nach Jahrzehnten darüber unterhalten, wie sie damals besoffen waren bei irgendeiner Gelegenheit und wie lustig es doch war. ABER - wehe dem, einer hat es nicht mehr im Griff - Wehe dem, einer schlägt zu oft über die Stränge und kann das nicht verheimlichen - wehe dem, einer sumpft richtig ab und kann seine Sucht nicht mehr verbergen - Tja, dann ist es vorbei mit der Herrlichkeit, dann ist er ein Alki, ein Versager, ein Mensch ohne Disziplin und ohne starken Charakter. Die Gesellschaft lässt ihn/sie fallen. Säuft er/sie heimlich wie ein Ochse aber keiner bekommt es mit - kein Problem, stürz er/sie aber ab......

    In so einer Welt leben wir und da kann ich schon nachvollziehen, dass es einem schwer fällt darüber zu sprechen. Aber Du bist beim Arzt und Du wirst wohl nicht die erste sein, die sich dort outet. Und die Ärzte gehören i. d. R. glücklichweise auch zu denjenigen, die Alkoholismus tatsächlich als das sehen, was es ist: Eine Krankheit und keine Willensschwäche. Also, nur Mut.

    Ich habe übrigens nach meinem Outing nur Anerkennung und Respekt erfahren. Dafür, dass ich den Mut hatte darüber zu sprechen.

    Zitat

    Und ich werde auch trotz meiner Eierei weiter durchhalten.

    Das wünsche ich Dir. Und ich wünsche Dir auch, dass Du darüber hinaus einen Weg findest, der es Dir ermöglicht bald mit anderen Augen auf Deine Sucht zu blicken. Und zwar so, dass dann der Kampf unnötig wird und die Angst die Du im Moment hast verschwindet. Das Du erkennen kannst, dass ein Leben ohne Alkohol keinerlei Belastung oder Spaßbefreiung bedeutet sonder einfach nur wunderbar ist.

    LG
    gerchla

    Guten Morgen Libelle,

    erst mal will ich Dir sagen, dass ich es toll finde, dass Du nun schon 4 Wochen ohne Alkohol lebst. Darauf kannst Du auch ruhig ein wenig stolz sein.

    Jetzt will ich mal ganz ehrlich sein: Was Du sonst alles so schreibst erinnert mich sehr starkt an die Zeiten, in denen ich Trinkpausen eingelegt hatte. Ich hatte davon ja mehrere und besonders in den ersten Jahren meiner Sucht haben diese auch ziemlich lange gedauert. Mehrere Monate lebte ich damals ohne einen Tropfen Alkohol. Auslöser für eine Trinkpause war bei mir immer die Erkenntnis, "dass es so ja nicht weiter gehen kann". Ich war mir also sehr bewusst, dass ich zumindest ein Alkoholproblem hatte. Die ganze Tragweite, also was Sucht eigentlich wirklich bedeutet, habe ich erst sehr viel später erkannt.

    Die Gedanken, die Du beschreibst, also die Gedanken an ein Glas Wein im Urlaub, die hatte ich zu 100 % genau so. Wir verbrachten fast alle Urlaube in Frankreich, da brauche wohl zum Thema Wein nicht mehr viel zu sagen. Ich war also einerseits stolz lange nichts mehr getrunken zu haben, hatte aber andereseits den Alkohol IMMER im Kopf. Er dominierte meine Trinkpausen. Entweder dachte ich daran, wie lange ich schon nichts mehr getrunken hatte und war stolz oder ich dachte daran, ob ich nicht doch mal wieder ein Gläschen trinken könnte. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, wie ich z. B. große Feiern wie Silvester oder Geburtstage ohne Alkohol begehen sollte. Wo da doch alle meine Freunde waren, wo meine engsten Freunde doch wussten und sich auch darauf freuten, dass wir zusammen mal wieder ein paar Bierchen trinken. Es war halt leider nur so, dass meine Freunde tatsächlich nur ein paar Bierchen tranken, ich aber immer heimlich vorglühte und natürlich nach der Feier alleine noch den Rest gab. Das wusste sie ja nicht... Sie sahen jemanden, der eigentlich kaum Alkohol trinkt und bei ner Feier halt mal 2 oder 3 Bier genoss.

    Dein Suchtgedächtnis scheint also gerade genau das zu machen, was es bei mir auch immer gemacht hat: Je länger die Zeit ohne Alkohol andauert, desto mehr suggeriert es einem, dass man ja mal wieder was trinken könnte. Schließlich klappt es akutell ja auch ganz gut und man kann ja jederzeit wieder aufhören.

    Ich habe dem süßen Gesäusel der Sucht leider früher oder später immer wieder nachgegeben. Und schwupp war ich wieder da wo ich vorher war und es war mir natürlich nicht möglich einfach wieder aufzuhören. Nein, für die nächste Trinkpause war dann immer noch mehr Kraft nötig als für die vorherige. Und irgendwann hatte ich gar keine Kraft mehr für Pausen und habe einfach durchgesoffen.

    Zitat

    Dummerweise hab ich auch den Arzttermin wieder abgesagt.

    Da hat die Sucht ganze Arbeit geleistet.

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    Ich hatte ja nur ein Telefontermin und an diesem Tag ging es mir super und ich wusste nicht was ihm hätte sagen sollen.

    Folgendes hättest Du z. B. sagen können: Ich habe ein massives Alkoholproblem, trinke jetzt aber schon seit ein paar Wochen nichts mehr. Ich brauche Hilfe um mein Leben dauerhaft ohne Alkohol leben zu können. Im Moment kann ich mir das noch gar nicht vorstellen - Darf ich mit ihnen darüber sprechen? Können sie mir Hilfsangeobte nennen? Was macht Sinn, was macht keinen Sinn?

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    Es ist jetzt nicht so, dass ich täglich leide. Aber das Thema bestimmt mich doch sehr.

    Es ist klar, dass Dich das beschäftigt. Und ob das irgendwann einfach so weg geht? Ich denke dafür muss man sich intensiv damit beschäftigen. Und das vielleicht auch mit Hilfe von außen. Ich weiß, ich wiederhole mich.

    Alles Gute und

    LG
    gerchla

    Hallo Marie,

    herzlich Willkommen hier im Forum. Erst mal dazu:


    Sorry, falls Deine Geschichte ernst gemeint sein sollte - aber ICH kann sie nicht ernst nehmen.
    Für MICH liest sich das wie Auszug aus einem sehr schlechten Drei-Groschen-Roman ...

    Mein Problem dabei ist nur: Für einen Troll hast Du sehr viel geschrieben ...

    Ich weiß echt nicht, was ich davon halten soll ...

    nixweiss0 nixweiss0 nixweiss0

    Beim Lesen Deiner Geschichte habe ich auch mehrmals mit dem Kopf schütteln müssen. Ich gehe jetzt aber trotzdem mal davon aus, dass Du das was Du da schreibst tatsächlich so erlebt hast. Und ehrlich gesagt kann ich als Alkoholiker vieles von dem was X (damit meine ich diesen Mann) hier veranstaltet hat durchaus nachvollziehen. Greenfox hat Recht - es liest sich teilweise wie ein billiger Groschenroman. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich aber auch, dass ein Alkoholiker (in diesem Fall spreche ich mal wieder von mir), Dinge fabrizieren kann, die sogar den billigsten Groschroman noch toppen.

    Lügen und betrügen gehörten zu meinem Handwerkszeug - und so schäme ich mich heute für Dinge die ich damals getan habe und für die man nur um Verzeihung bitten kann, die jedoch nicht wieder gut zu machen sind.

    Das Verhalten von X, dass Du hier beschreibst ist für mich ein typisches Verhalten eines nassen Alkoholikers. Dabei möchte ich ihm noch nicht mal etwas Böses unterstellen. Das ganze Zuneigungs- oder liebesgerede meint er wahrscheinlich in diesem Momant durchaus ernst. Auch wenn er lügt, kann er in diesen Momenten durchaus glauben, dass das stimmt was er sagt. Ich habe das bei mir selbst erlebt. Die ersten Lügen in meiner Säuferkarriere waren noch "schwer", mit schlechtem Gewissen belastet. Aber mit der Zeit wird man zum Profi (ungewollt, das übernimmt die Sucht). Irgendwann war ich dann so weit, dass ich Lügen teilweise nicht mehr von der Wahrheit unterscheiden konnte. Vor allem wenn einige Zeit vergangen war und ich mich zurück erinnern wollte. Dieses glauben an die eingenen Lügen widerum führt dazu, dass man zum effektiveren, zum glaubwürdigeren Lügner wird. Die Versprechen die man z. B. gibt kommen dermaßen glaubwürdig rüber, dass das Gegenüber wirklich darauf vertraut, dass es diesmal z. B. klappen wird mit dem Ausstieg / der Trennung / dem Zusammenziehen oder was auch immer. Und wie gesagt, in diesem Moment kann der Alki das durchaus auch ernst meinen. Aber halt nur so lange, bis er wieder von der Sucht auf den Boden der Realität zurück geholt wird.

    Was ich hier von X lese ist für mich ein großer Haufen nassen Geschwafels. Immer wieder verbunden mit dem Ziel Zeit zu gewinnen. Dieses "Zeit gewinnen" ist auch ein klassisches Merkmal für einen alkoholkrankes Verhalten. Auch ich habe immer wieder versucht Zeit zu gewinnen. Und ich dachte doch tatäschlich immer, dass z. B. in den nächsten 2 Wochen irgendwas passieren wird, dass dann mein Problem (für das ich die Zeit gewonnen hatte) löst. Und ich hatte so richtige Probleme, das kannst Du mir glauben. Ich dachte zu Schluss hin sogar: Vielleicht sterbe ich ja bis dahin, dann sind die Problem sowieso gelöst... Natürlich löste sich nichts und so war ich immer aufs Neue damit beschäftigt Zeit zu gewinnen.

    Somit stieg der Druck den ich hatte ständig an (und das tut er bei X auch) und ich konterte das mit mehr trinken. Ein teuflischer Kreislauf....

    Vielleicht glaubt X tatsächlich, dass Du seine große Liebe bist. Vielleicht hängt er aber mehr an seiner Frau und seiner Familie als er Dir sagt. Vielleicht ist er trotz der Zuneigung zu Dir nicht bereit seine Frau und Kinder zu verlassen, weil er sich das einfach nicht vorstellen kann. Aber er ist nicht in der Lage Dir das zu sagen. Vielleicht hat er Angst davor Dich zu verletzten - und ist sich nicht bewusst, dass die aktuelle Situation für Dich viel schlimmer ist.

    Vielleicht will er sich aber auch ein Hintertürchen offen halten, irgendwann doch mit Dir leben zu können, weil er glaubt zu spüren, dass Du die ideale Partnerin für ihn wärst?

    Nun, ich will es mal abkürzen, denn ich könnte noch 100 Vielleichts hier aufführen - Das ist alles egal, denn er ist ein nasser Alkoholiker. Mit ihm wirst Du keine funktionierende Beziehung eingehen können. Schon gar nicht in der Situation in der Ihr Euch aktuell befindet. Aus meiner Sicht gäbe es, mal bezogen auf eine mögliche Beziehung zwischen Dir und X, nur eine Option.

    Er ordnet erst mal sein Leben. D.h. erst mal wird er trocken, dabei wird ihm klar werden, welche Bedeutung eigentlich seine Frau und Familie noch für ihn hat. Dann bleibt er trocken für eine längere Zeit, dabei wird er sich verändern, ein anderer Mensch werden. Sollte ihm das alles gelingen und sollte er dann eine ganz klar Entscheidung für Dich treffen, dann könnte eine Beziehung vielleicht funktionieren. Gesetzt dem Fall, dass Du diesen neuen Menschen dann überhaupt noch haben wolltest.

    Bis dahin hättest Du eine Statistenrolle und müsstest Dich um Dein eigenes Leben kümmern. Und das alles wäre sicher ein sehr langer Weg. Und sollte er rückfällig werden, dann kannst das alles sowieso vergessen.

    Das ist meine Einschätzug, größtenteils basierend auf eigenen Erfahrungen.

    Insofern würde ich, wenn ich einen Rat geben sollte, dazu raten, dass Du Dich um Dich kümmerst und ihn los lässt. Er wird Dich wahrscheinlich so lange nicht loslassen, so lange er nass ist. Er wird immer wieder einen Zustand erreichen, wo er versuchen wird Dich in sein Leben hinein zu ziehen weil der Zuspruch oder Zuneigung von Dir will oder sich in seinem Selbstmitleid suhlt.

    Es mag hart klingen, aber da hilft nur eine Beendigung der ganzen Geschichte mit dem Hinweis, dass er erst mal sein eigenes Leben in den Griff bekommen sollte.

    Meine Meinung.

    Alles Gute wünsche ich Dir und einen guten Austausch hier im Forum

    LG
    gerchla

    Hallo maja,

    erst mal herzlich Willkommen hier im Forum.

    Ganz kurz zu mir: Männlich, Ende 40 und nun schon einige Jahre trocken.

    Ich schreibe Dir jetzt also aus der Sicht eines Alkoholikers, nicht aus der eines Angehörigen. Ich habe viele Jahre getrunken, hatte Familie (2 Kinder), einen guten Job (den ich durch die Sauferei nicht verloren habe) und war das, was man einen funktionieren Alkoholiker nennen könnte. Nach außen sah alles ganz gut aus, nach innen war es etwas schwieriger, wobei ich ein heimlicher Trinker war und meine Frau und Kinder nicht wussten was genau los war. Dieses heimliche Trinken hat sehr lange sehr problemlos funktioniert.

    Es wurde erst richtig zum Problem, als ich bei Mengen von 8, später dann sogar 10 bis 12 Bier pro Tag angekommen war. Da wurde es für mich zunehmend schwer mein heimliches Trinken auch wirklich geheim zu halten. Alleine das Besorgen und Entsorgen des Alkohols und dann des Leergutes war ein logistischer Kraftakt. Bei diesen Mengen habe ich mich dann auch körperlich stark verändert (psychisch hatte ich mich schon viel früher verändert, natürlich zum Negativen). Ich wurde fettleibig und bekam bereits erste Anzeichen für typische Alkoholiker-Krankheiten. Mein Umfeld bemerkte nur, dass mit mir etwas nicht stimmte, was genau los war wussten sie wohl nicht. Vielleicht wollte es meine Frau auch nicht so genau wissen. Jedenfalls haben wir keine funktionierende Beziehung mehr geführt sondern jahrelang nebeneinander her gelebt. Wobei ich betonen möchte, dass sie immer wieder versucht hat unsere Beziehung irgendwie zu retten, zu erfahren was eigentlich los war, denn sie spürte natürlich ganz klar, dass sie schon lange nicht mehr mit dem Mann zusammen ist, den sie mal geheiratet hatte.

    Nun, ich will es mal abkürzen: Sie hatte nicht die geringste Chance an mich heran zu kommen. Die Sucht war zu starkt und nichts hat mich davon abbringen können. Natürlich habe ich anfangs, als es mir noch möglich war, immer mal mit viel Kampf Trinkpausen eingelegt. Anfangs sogar mal ein paar Monate, dann mal ein paar Wochen, später noch einige Tage. Die letzten Jahre allerdings konnte ich das nicht mehr, die Sucht war zu weit fortgeschritten. Ich musste sogar trinken wenn ich z. B. krank war und mit Fieber im Bett lag.

    Meine Kinder habe ich über alles geliebt (tue ich natürlich immer noch ;) ) und selbst diese Liebe vermochte es nicht mich vom Trinken abzuhalten.

    Ich schreibe Dir das deshalb, damit Du selbst einschätzen kannst, welche Möglichkeiten Du hast Deinen Mann trocken zu legen. Du hast da nämlich überhaupt keine Chance gegen den Alkohol. Auch wenn er es schaffen sollte mal eine Zeit lang Dir zu Liebe nichts zu trinken (was er sicher gerne tun würde), wird er doch wieder rückfällig werden. Für einen anderen Trocken werden zu wollen funktioniert normalerweise nicht. Ich bin ein gutes Beispiel dafür und ich glaube davon wirst Du hier im Forum noch mehr finden.

    Es kann also nur funktionieren, wenn er es selbst will. Diese Erkenntnis muss er aber erst mal erlangen. Es gibt nicht wenige, die diese Erkenntnis nie erlagen, wahrscheinlich sogar die deutliche Mehrheit.

    Also was bleibt Dir dann? Genau, Du kannst nur auf Dich und Deine Kinder schauen. Und das solltest Du unbedingt tun. Bringt Euch in Sicherheit! Ein Alkoholiker als Partner und Vater ist eine Katastrophe. Und da geht es nicht nur um diejenigen, die körperliche Gewalt anwenden und auch nicht nur um diejenigen, die verbale Gewalt anwenden. Das Problem ist eben auch der enorme psychische Druck dem die Anghörigen ausgesetzt sind. Und das oft viele Jahre lang. Das geht nicht spurlos vorüber, führt nicht selten dazu, das diese ebenfalls krank werden und dringend Hilfe benötigen. Kinder werden dadurch geprägt und schleppen das ihr ganzes Leben mit sich herum. Auch das kannst Du hier nachlesen.

    Deshalb kann es nur einen Weg für Dich geben. Nämlich Deinen eigenen Weg, ohne ihn. Und was die Schuldgefühle betrifft: Er ist ein erwachsener Mann und für sein Leben selbst verantwortlich. Er kann jederzeit aufhören mit dem Trinken und kann dafür sehr viel professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Es gibt zahlreiche Hilfsangebote die ihm den Ausstieg erleichtern oder möglich machen. Er muss es nur wollen. Das ist nicht Dein Problem!

    Und manchmal ist es auch so, dass so ein entgültiger Schritt eines Partners genau der "Rüttler" ist, den der Süchtige braucht um etwas zu unternehmen. Oft auch nicht und es wird einfach weiter gesoffen. Aber das ist dann auch seine Entscheidung. Sollte er eine Entgiftung machen und anschließend in Therapie gehen, könntest Du immernoch überlegen, ob Du ihn unterstützen willst. Nur wenn er sich wirklich in professionelle Hilfe begeben würde hatte es Sinn einen Gedanken darüber zu verschwenden, ob Du ihm dabei zur Seite stehen willst. Und sei Dir auch dann darüber im Klaren, dass Du nach einer langen Therapie sicher einen Alkoholiker zurück bekommst, der nie mehr Alkohol trinken darf und der das auch erst mal verarbeiten muss. Du wirst dann einen ganz anderen Menschen vor Dir haben, zumindest dann, wenn die Therapie erfolgreich war und er dauerhaft trocken bleibt. Das kann ganz toll werden, das kann aber auch ordentlich in die Hose gehen. Nicht wenige trennen sich noch nachdem der Partner trocken wurde. War bei mir übrigens auch so.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und hoffe, dass Du die richtigen Entscheidungen für Dich und Deine Kinder treffen kannst.

    LG
    gerchla

    Guten Morgen Angemon,

    schön mal wieder von Dir zu hören. Der Anlass ist leider nicht so schön...

    Was Dir da jetzt passiert ist habe ich mehrmals ähnlich erlebt. Das war dann immer das Ende meiner Trinkpausen. Mal nach ein paar Monaten ohne Alkohol, mal nach ein paar Wochen und manchmal auch nach ein paar Tagen. Bei mir war das dann meist so, dass es sich schon angekündigt hat. Der Druck wurde immer größer und mein Suchthirn hat mir alles mögliche eingeredet. Meist so Sachen wie: "Jetzt hast so lange nichts getrunken, Du kannst gar kein Problem haben" oder "Du kannst ja jetzt schon mal wieder was trinken, Du hast ja bewiesen, dass Du es kontrollieren kannst", usw.
    Und dann war's vorbei mit der Pause und ich habe meist nach den Pausen immer mehr getrunken als vorher. Es schien so, dass ich "guten Gewissens", weil ich ja soooo lange nichts getrunken hatte, ruhig mal mehr trinken dürfte. Leider blieb dieses erhöhte Level dann immer auf Dauer.... Und so rutschte ich immer tiefer, bis dann irgendwann mal gar keine Pausen mehr möglich waren. Ich musste trinken, sogar wenn ich krank war.

    Zitat

    Daraufhin habe ich heute morgen direkt meinen Hausarzt kontaktiert um mich in einen ambulanten Entzug zu begeben.


    44. Ein Zeichen, dass Du jetzt Nägel mit Köpfen machen möchtest. Das ist gut!

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    Dazu habe ich an diejenigen die damit schon Erfahrungen gesammelt haben ein paar Fragen.
    - Sollte man sich vorher telefonisch anmelden oder einfach hingehen?
    -Wie läuft es für einen Frischling in so einer Gruppe ab?

    Ich bin hier sicher nicht der erfahrendste SHG-Besucher. Trotzdem schildere ich Dir kurz wie das bei mir war:

    Ich ging an meinem ersten alkoholfreien Abend bereits in die SHG. Das war eine Gruppe der AA. Ich habe mir diese aus dem Internet gesucht, ich hatte keine Ahnung was die Unterschiede der einzelnen Gruppen betrifft. Ich wollte einfach nur Hilfe, sonst nichts. Diese Gruppe war auch noch fußläufig von meiner damaligen Wohnung erreichbar. Wunderbar, dachte ich. Im Internet stand, dass man einfach hinkommen kann und wann der Gruppenleiter dort anzutreffen ist (in meinem Fall täglich). Die eigentlichen Sitzungen begannen immer um 19 Uhr, der Leiter war immer schon ab 18 Uhr da. Und ich habe gelesen, dass sich neue Mitglieder gerne vor der ersten Teilnahme beim Gruppenleiter vorstellen können (sollten). Das hatte mir auch mal ein Kollege, ebenfalls Alkoholiker und ein Verfechter seiner AA-Gruppe, erzählt. So hatte ich also im Kopf, dass ich mich dort vorstellen "muss". Im Nachhinein weiß ich, dass ich auch einfach zu Sitzung hätte kommen können, sie hätten mich sicher nicht raußgeschmissen.

    Vorstellen war aber besser - ich sprach dabei also mit dem Leiter (der wechselt dort, ist immer jemand aus der Gruppe der aber schon länger trocken sein muss). Erzählte ihm grob meine Geschichte und warum ich gekommen war. Er hörte zu und kommentierte nichts, machte mich aber mit den Regeln vertraut. Ganz AA - denn das ist eine Monologgruppe wo die Mitglieder erzählen, das Erzählte aber nicht kommentiert oder bewertet wird. Davon hatte ich damals aber gar keine Ahnung und es war mir zu diesem Zeitpunkt auch egal. Hauptsache ich war bei Menschen, die mich verstanden.

    In meiner ersten Gruppensitzung selbst habe ich keinen Ton gesagt. Dazu wurde ich auch nicht aufgefordert - bei den AA spricht nur der, der auch sprechen will. Niemand muss sprechen. Es ist aber üblich, wenn jemand neu in die Gruppe kommt, dass andere Gruppenmitglieder ihre eigene Suchtgeschichte erzählen. Und das war dann auch bei mir so. Die anderen haben ihre Geschichten erzählt und ich sage Dir, das war für mich eine ganz wichtige Erfahrung. Plötzlich wurde mir klar, dass es Menschen gab, die noch viel tiefer gefallen waren als ich und die es trotzdem geschafft haben vom Alkohol weg zu kommen. Das hat mich unheimlich motiviert. Mit vielen dieser Menschen habe ich mich dann auch jenseits der offiziellen Sitzung unterhalten. Da war ja dann ein Dialog "erlaubt". Was ich da alles erfahren habe, für mich damals unglaubliche Geschichten (ich hatte ja noch überhaupt keine Ahnung), dass hat mich nochmal gehörigen Respekt sowohl vor meiner Sucht als auch vor den Menschen die den Ausstieg geschafft haben gelehrt.

    Also als Fazit: Geh in die SHG - Mach' Dir einfach keinen Kopf, die Leute dort wissen genau wie es Dir geht und sie werden Dich sicher entsprechend behandeln. Du hast absolut nichts zu befürchten. Und wenn es Dir nicht gefällt, kann Dich niemand zwingen zu bleiben oder wieder hinzugehen, das muss man ja auch mal sehen. Und: je nach dem wo Du lebst hast Du ja vielleicht auch die Möglichkeit Dir mehrere Gruppen anzusehen. Wenn z. B. eine Monologgruppe nicht zusagt, weil Du eine Rückmeldung auf das was Du sagst erwartest, dann kannst Du ja in eine solche Gruppe gehen.

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    Ich möchte jetzt alles in die Wege leiten, um von meiner Alkoholerkrankung wegzukommen.

    Genau das ist eine wichtige Voraussetzung um es zu schaffen. Das habe ich damals auch so gesehen. Und ich wäre auch zu einer LTZ bereit gewesen, wenn mir diese empfohlen worden wäre. Ich habe keine gemacht, jedoch z. B. psychologische Hilfe in Anspruch genommen und auch sonst noch recht viel unternommen (neben der SHG). Immer mit dem Ziel, meine Krankheit aufzuarbeiten und zu verstehen, warum ich getrunken habe. Nur so konnte ich dann Strategien entwickeln, die mich in mein trockenes Leben geführt haben.

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    Konnte mit Freunden auf Party in den Club gehen und habe nichts getrunken.

    Dazu möchte ich noch sagen: Eine ganz wichtige Strategie ist die Risikovermeidung, ganz wichtig vor allem in der Anfangszeit. Also sowas würde ich an Deiner Stelle zukünftig erst mal unterlassen.
    Und damit Du nicht denkst, Du müsstest als trockener Alkoholiker ein Leben in Einsamkeit und ohne Spaß führen: Nein, so ist das nicht. Ich kann heute jederzeit auf eine Party gehen oder auch auf sonstirgendeine Feier wo auch Alkohol getrunken wird. Und ich habe dort auch Spaß, mehr als ich als Besoffener hatte, das kannst Du mir glauben. Nur ist es heute so, dass jeder weiß das ich nichts trinke. Mir wird also auch nichts angeboten oder aufgeschwatzt. Ich selbst habe keinerlei Verlangen mehr nach Alkohol und wenn's dann mal zu feuchtfröhlich wird, dann verlasse ich die Veranstaltung einfach. Nicht, weil ich Angst hätte was zu trinken, sondern weil ich besoffenes Geschwätz einfach nicht mehr ertragen kann...

    Drück Dir die Daumen, dass Du dieses mal (D)einen Weg finden kannst.

    LG
    gerchla

    Hallo Frank,

    du weißt ja, ich habe keine Erfahrung mit LZT. Trotzdem meine Meinung dazu:

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    Ich will endlich trocken bleiben!!! Und dafür bin ich bereit etwas zu tun, ohne das Rumgeeiere von früher.

    44.

    Zitat

    Ich will trocken bleiben. An mir arbeiten und lernen. Zuhören.

    44.

    Zitat

    Mein Arbeitgeber und meine Familie stehen hinter mir. Beste Vorraussetzungen die Langzeitherapie anzutreten
    und anzunehmen, wenn ich sie bewilligt bekomme. So sehe ich das.

    44.

    Für mich hört sich das alles sehr gut an! Deine Einstellung ist top.

    LG
    gerchla

    Guten Morgen Flobo,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Gleich mal eine Frage: wie sieht es denn jetzt bei Dir aus?

    Zitat

    Erst da merkte ich, wie sehr ich, zwar nicht körperlich, aber mental vom Alkohol abhängig war.

    Du schreibst "vom Alkohol abhängig war". Siehst Du Dich selbst als Alkoholiker? Planst Du ein dauerhaft abstinentes Leben zu führen?

    Zitat

    Sie besteht darin, dass ich "Selbsthilfe" Inhalte zum Thema Alkoholverzicht und allem was damit einher geht erstellen möchte.

    Was bezweckst Du damit bzw. wofür oder für wen willst Du das machen? Welches Konzept /Idee steckt dahinter?

    Ich würde mich freuen, wenn Du ein wenig mehr darüber erzählen könntest. Im Moment kann ich mir noch nicht richtig vorstellen worum es genau geht.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch hier im Forum.

    LG
    gerchla

    Guten Morgen Degan,

    Zitat

    Mich machts immer depressiver. Das ich dieses Rasanten Abstieg den ich vom Sommer an hatte nicht gemerkt habe. Wie dünn das Vertrauen in mich nur noch ist. Ich denke ich habe da eine ganze Menge verspielt. Ich mache mir große Vorwürfe. Hätte ich nicht getrunken,wäre meine Partnerin noch hier.

    So ist es. An diesem Punkt war ich auch mal. Den musst Du jetzt überwinden, sonst wirst Du nicht auf die Beine kommen. Dauerhaft mit Selbstmitleid und Selbstvorwürfen kann niemand zufrieden oder glücklich werden. Und für uns Alkoholiker führt ein unzufriedenes Leben meist schnell zurück zum Seelentröster Alkohol. Und dann geht der ganze Mist weiter und wird schlimmer.

    Also, da musst Du jetzt durch. Und jetzt hast Du Deinen Termin, und so lange ist es nicht mehr hin. Das ist eine sehr gute Perspektive, wie ich finde. Also bleib' jetzt dran, Du hast schon viel geschafft, auch wenn Du das im Moment vielleicht selbst nicht so siehst.

    Zitat

    Aber ich muss akzeptieren,dass ich krank bin.


    Das ist eine Grundvoraussetzung um Deine Krankheit dauerhaft in den Griff bekommen zu können. Ich konnte das für mich auch sofort so akzeptieren (bei meinem letzten Ausstieg). Und das hat mir sehr geholfen und verhindert, dass es (wie die vielen Male vorher)nicht wieder nur eine Trinkpause wurde. Mir ist es aber auch wichtig, dass meine Krankheit nichts von dem entschuldigt, was ich getan habe. Ich habe mich bei allen Menschen, die ich durch meine Trinkerei verletzt habe, entschuldigt. In der Hauptsache war das natürlich meine Ex-Frau. Ich habe ihr gesagt, dass meine Krankheit mein Verhalten erklärt, aber das es mein Verhalten nicht entschuldigt. Schließlich hat mich niemand zum Saufen gezwungen, ich war es selbst, der sich dafür entschieden hatte. Und entschuldigen und vielleicht sogar verzeihen kann nur derjenige, der verletzt wurde.

    Also, bleib jetzt dran. Du beginnst bald mit der Therapie, ich bin sicher das Dich das dann richtig weiter bringen wird.

    Alles Gute und

    LG
    gerchla

    Hallo Birgit,

    auch ich kann Dir nicht sagen, ob das mit den 14 Tagen Entgiftung zu gehen richtig ist oder nicht. Ich konnte es ohne Klinik schaffen. Aber es hört sich für mich absolut nicht falsch an. Auch weil Du dann eine Zeit für Dich hast, zum Ordnen Deiner Gedanken.

    Ich glaube, dass Du jetzt genau das Richtige machst. Vielleicht kommt Dein Mann dadurch auch in die Spur. Und ich sehe es auch so wie Du, dass er im Moment nicht der beste Berater für Dich ist. Deshalb: kümmere Dich jetzt erst mal um Dich und werde Dir klar darüber, wie Du die nächste Zukunft gestalten willst. Und dann siehst Du weiter. Ich glaube Du bist Dir darüber im Klaren, dass alles nur Sinn macht, wenn Du wieder abstinent lebst. Das muss Dein Ziel sein. Der "Rest" wird sich ergeben...

    Alles Gute für Deinen Weg.

    LG
    gerchla

    Zitat

    Ich denke auch viel an meine EX Partnerin,die nun eine Kontaktsperre möchte bis nach der Reha...

    Also da war jetzt mein erster Gedanke: immerhin erst mal nur bis nach der Reha. Sie hätte Dir ja auch mitteilen können, dass sie Dich nie mehr sehen will....

    Aber wie dem auch sei. Du solltest Dich jetzt nur auf Dich und Deine Krankheit fokussieren. Denn wenn Du diese Baustelle jetzt nicht aufarbeitest, am Ende dann wieder mit dem Trinken beginnst, dann hast Du nicht nur Deine EX Pertnerin und das Kind verloren sondern Dein ganzes Leben.

    Verstehe das bitte nicht falsch. Ich kann durchaus nachvollziehen in welchem Gefühlschaos Du Dich befindest. Ich musste da auch mal durch. Ich habe auch eine Trennung durch und da waren/sind zwei Kinder. Und diese liebe ich über alles. Und plötzlich war nicht mehr der Papa der ich vorher war. Plötzlich durfte ich meine Kinder nur noch alle paar Wochen für paar lächerliche Stunden sehen. Und das noch unter Aufsicht, weil meine Ex-Frau berechtigterweise und absolut nachvollziehbar Angst hatte, ich könnte getrunken haben.

    Was ich getan habe habe ich Dir schon geschrieben. Also bleib stark.

    LG
    gerchla

    Hallo Degan,

    ok, das ist ziemlich normal. War bei mir auch so. Ich meine, diese Schuldgefühle sind ein Stück weit schon in Ordnung und Du kannst auch gerne Reue zeigen. Was Du jetzt aber nicht tun solltest ist in Selbstmittleid zu versinken. Du hast es verbockt und Du wirst jetzt auch dafür gerade stehen - das hat jemand zu mir damals gesagt. Und er sagte noch: Zeige ruhig Deine Reue, lass Dich aber nicht von Schuldgefühlen dominieren sonst kannst Du Deine Zukunft nicht gestalten. Und damit ist niemanden geholfen.

    Das ist jetzt mal zusammengefasst was eigentlich ein recht langer Prozess war. Ein Psychologe sagte auch mal zu mir, als ich gerade mal wieder recht weinerlich und von Schuldgefühlen zerfressen bei ihm war: Jetzt reißen sich mal zusammen und benehmen sich wie ein erwachsener Mensch.

    Was'n A.... dachte ich mir damals. Ich verstehe heute was er gemeint hat.

    Du kannst Dein künftiges Leben nur gestalten, wenn Du lernst genau mit diesen Gefühlen umzugehen. Ohne dass Du sie mit Alk betäubst, das ist Dir wohl klar. Das würde Dich nur noch tiefer rein ziehen. Was Du jetzt tun kannst, ist so zu leben, wie Du es gerne möchtest. Du kannst jetzt so sein, wie Du sein willst. Jetzt und ab jetzt. Was war, dass kannst Du nicht mehr verändern. Dazu kannst Du nur stehen, Dich zu gegebener Zeit (und damit meine ich auch zu gegebener Zeit) entschuldigen und bereuen. Ab jetzt kannst Du zeigen, dass Du ein anderer Mensch bist. Das Du der Mensch bist, der Du immer sein wolltest und der durch die Sucht ein anderer wurde.

    Diese Chance hast Du jetzt. Deine Zukunft findet jetzt statt. Die Vergangenheit bleibt Dir... Und Du wirst sicher verstehen, dass das Zeit braucht. Auch diejenigen, die Du im Suff verletzt hast brauchen Zeit, vielleicht sehr viel Zeit. Ich brauchte Jahre um wieder Vertrauen gewinnen zu können. Und da helfen auch keine Versprechungen, Beteuerungen usw.

    Vorleben und zeigen, dass es jetzt anders ist, so war mein Weg.

    Ich wünsche Dir viel Kraft! Bleib dran, es lohnt sich, Du wirst sehen....

    LG
    gerchla

    Hallo Birgit,

    ich danke Dir ganz herzlich für Deine Zeilen. Mir scheint, dass das ständige auseinadersetzen mit der eigenen Sucht ein Schlüssel für unsere Abstinenz ist. Da Du aber geschrieben hattest, dass Ihr in den 22 Jahren immer Eure SHG besucht habt, dachte ich, dass Ihr diesen Teil ja "befolgt" habt. Aber scheinbar ist es so, dass es nicht ausreicht einfach "nur" in eine SHG, also wie ein Automatismus quasi, sondern das man innerlich auch dran bleiben muss.

    Dass das Leben auch für abstinente Menschen nicht immer rosarot ist, das ist ja ganz normal. Das habt Ihr genauso erfahren wie jedes andere Paar auch.

    Die Begründung Deines Mannes macht mich sehr nachdenklich. Es deutet darauf hin, dass die eigene Zufriedenheit enorm bedeutend ist und man seinen Fokus genau darauf richten sollte. Es braucht also einen Plan, wie man reagiert, wenn man beginnt mit dem eigenen Leben unzufrieden zu werden. Vielleicht sind es weniger die harten Schläge im Leben, die einen ins Wanken bringen, vielleicht ist viel mehr eine ständige permanente Unzufriedenheit. Die ja oft schleichend einsetzt.

    Danke Dir nochmal für Deine Zeilen. Sie regen mich sehr zum Nachdenken an.

    Von Herzen wünsche ich Euch, dass Ihr wieder in die Spur kommt! Alle Gute und

    LG
    gerchla

    Guten Morgen blueday,

    Zitat


    Nun gut, ich muss wohl akzeptieren, wie meine Situation jetzt nunmal ist und werde im nächsten Schritt Kontakt zu einer
    SHG aufnehmen. Zeitgleich will ich noch diese Woche einen Check bei meinem Hausarzt durchführen lassen.

    Gute Entscheidung, die Du da getroffen hast. Sollte Dein Check bei Arzt Dir bescheinigen, dass Du beste Werte hast, dann wird Dir die Sucht wahrscheinlich sagen: Siehst Du, alles bestens, alles halb so wild.
    Lass Dich davon nicht täuschen. Es gibt schwere Alkoholiker die immernoch "gute" Werte haben. Andere haben schon bei relativ geringem Konsum Katastrophenwerte.

    Damit möchte ich auch gleich dazu überleiten:

    Zitat

    Offensichtlich scheine ich noch nicht besonders körperlich abhängig zu sein, da die typischen Entzugssymptome wie Schwitzen, Zittern, Kopfschmerzen oder Erbrechen bei mir in keinster Weise auftreten.


    Ich sage jetzt mal etwas provokant: Die körperliche Abhängigkeit ist das geringere Problem! Ok, wenn jemand bereits schwer körperlich abhängig ist, dann kann der Entzug lebengefährlich werden - ich möchte das nicht verharmlosen. Aber wenn der körperliche Entzug dann mal geschafft ist, dann war's das auch erst mal.

    Bleibt die psychische Abhängigkeit, die eigentliche Sucht, die i.d.R. lange vor der körperlichen besteht. Sie ist es, die die Süchtigen rückfällig werden lässt. Wenn jemand die körperliche Abhängigkeit überwunden hat, gäbe es ja eigentlich keinen Grund mehr zu trinken. Zittern, Angst, Schweißausbrüche und was alles sonst noch für Symptome vorhanden sind wurden überwunden. Alles bestens, körperlich gesehen. Und trotzdem werden nicht wenige rückfällig. Das liegt dann an der psychischen Abhängigkeit. Um die geht es eigentlich -sie ist auch Mittelpunkt bei Therapien.

    Also, nicht körperlich abhängig zu sein ist zwar etwas angenehmer, weil man dann diese ganzen Symptome nicht hat, ist aber kein Zeichen dafür, dass man "weniger süchtig" wäre oder dass es einfacher wird abstinent zu bleiben.

    Du kannst diese Themen ja mal mit Deinem Arzt und auch in der SHG besprechen. Da wirst Du sicher auch Interessantes erfahren.

    LG
    gerchla

    Lieber Dietmar,

    ich kann ganz gut nachvollziehen was Du meinst. Ich denke aber auch, dass Du eine sehr reflektierte Persönlichkeit bist. Jemand, der sich über viele Jahre mit sich und seiner Krankheit in voller Tiefe auseinander gesetzt hat. Jemand, der bereits Rückschläge hinnehmen hat müssen und wieder aufgestanden ist. Und nicht nur das, sondern auch dadurch weiter gelernt hat.

    Das macht es Dir möglich jetzt sehr differenziert auf diese Krankheit zu sehen und zu analysieren. Und aus dieser Sicht heraus ist das was Du geschrieben hast für mich absolut nachzuvollziehen.

    Sehr viele sind aber nicht "so weit", kommen gar nicht an den Punkt sich derart intensiv mit sich und der eigenen Krankheit so auseinader zu setzen. Damit meine ich jetzt auch nicht nur diejenigen, die es ohne Therapie versuchen. Auch mit Therapie bleiben viele doch an der Oberfläche und damit in größerer Gefahr wieder zu trinken. Vielleicht hat das Aufarbeiten, die Reflexion während der Therapie gut funktioniert, im Alltag kann es dann aber (aus diversen Gründen) nicht weiter fortgesetzt werden. Ich weiß das nicht aus eigener Erfahrung aber ich glaube, dass ich das so beobachte.

    Und ich glaube auch nicht, dass die Fähigkeit die eigene Krankheit aufzuarbeiten und sich zu reflektieren unmittelbar etwas mit Bildung usw. zu tun hat. Es ist ja auch nicht so, dass der "gebildete Alkoholiker" der ist, der leichter davon weg kommt. Ich kenne dazu zumindest keine Statistiken (um mal beim Thema zu bleiben ;) )

    Was ist es also dann, dass so viele rückfällig werden lässt und manch andere aber nicht? Ist es die Fähigkeit sich selbst, das eigenen Handeln und Denken komplett zu hinterfragen, die einem die Stabiliät für ein dauerhaft trockenes Leben gibt? Und kann jeder das dann "lernen" (z. B. in einer Therapie) oder ist es nur ein Teil, der das warum auch immer kann. Oder ist es einfach nur das Glück zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Menschen in Kontakt gekommen zu sein, die richtigen Erlebnisse gehabt zu haben und dadurch in die Spur gekommen zu sein?

    Es ist sehr interessant für mich darüber nachzudenken. Ich kann mir dazu aktuell abschließend auch noch keine feste Meinung bilden. Ich glaube aber fest, dass das Aufarbeiten der Sucht und permanente Selbstreflektion ein Schlüssel zum abstinenten Leben sind. Ich empfinde es bei mir so - kann aber natürlich nicht für andere sprechen.

    Zitat

    „Hey Leute“, sage ich, „Gratulation, dass Ihr es bis hierhin geschafft habt! Damit gehört Ihr zu ungefähr 10% an Betroffenen, die es überhaupt erst einmal so weit geschafft haben! Das ist doch die beste Voraussetzung nun eine endgültige Wende in Eurem Leben einzuleiten!“

    44. 44. Sehr gutes Zahlenspiel!

    LG
    gerchla

    Hallo Frank,

    Zitat

    Heute abend nach der Arbeit sehe ich meinen Kleinen wieder, darauf freue ich mich sehr.

    Ich hoffe Ihr hattet eine ganz tolle Zeit zusammen! Ich kann mich so in Dich hinein versetzen - aber Du kennst meine Geschichte ja....

    Hey und denke bitte daran: Ohne Alkohol wird alles nur besser werden! Glaube mir!


    Jedenfalls: Weiter aufwärts Kamerad! Du hast das Zeug dazu es zu packen!


    Und das sehe ich ganz genau so!

    LG
    gerchla