Auch Dir ganz herzlichen Dank für die Rückmeldung. Das gibt mir voll Bestätigung für meine Arbeit mit mir, meine achtsame Lebensweise, mein Training immerwieder mich zu hinterfragen,geht es mir wirklich gut, bin ich im Einklang. ….
Und für meine Arbeit werde ich in der nächsten Teamsitzung das Thema Kommunikation mit den Patienten bezüglich Rückfall diskutieren.
Beiträge von Leonissa
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Hey Tom,
Vielleicht kannst Du mir noch etwas erklären wie das so läuft. Ich bin da glaub ich etwas unbeholfen reingestolpert und habe auch wirklich wenig Plan wo ich klicken muss, um zu antworten oder auf eine Antwort zu reagieren. Ich bin so mehrdeutig praktische Typ im Leben und vermeide gern den PC, merke dann wie unbeholfen ich bin.
Ich selbst fühle mich derzeit gut aufgestellt und wieder gefestigt im Leben. Habe meine Selbsthilfegruppe, mein Sucht-/Sozialtherapeut mit denen ich halt immer in Kontakt bin. Doch ich möchte meinen Horizont erweitern, möchte nochmehr WIR Wissen mir aneignen und auch gern mein ganzes Wissen und Erfahrung weitergeben.
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Danke für eure Antworten.
Ja in erster Linie will ich natürlich stabil und save bleiben UND darüberhinaus möchte anderen Hilfestellung geben bei ihrem Ausstieg.
Ich bin grösstenteils ein sehr gradliniger Mensch und habe von Anfang an beschlossen mich nicht demotivieren zulassen, mit den Zahlen etc. Habe früher Leistungssport gemacht, da ist Disziplin und Wille Grundvoraussetzung.
Ich überlege halt warum werde andere so schnell und häufig rückfällig und andere gar nicht.
Wenn sich keiner dazu äußern will was er meint was besser laufen könnte aus seiner Sicht aus seiner Erfahrung, dann suche ich weiter. Bis ich Menschen finde, die Lust haben darüber zu reden und Dinge benennende sie scheisse fanden oder was besonders gut gelaufen ist.Ich habe Bock die Qualität meiner, unserer Arbeit verbessern. Ich darf als Selbsterfahrene zu 100% auf der Station mitarbeiten, Ideen einbringen und werde gehört und ernst genommen, bekomme den Raum und die Aufmerksamkeit dafür.
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Hey Leute!
Ich bin so unerfahren was den Austausch in solchen Foren angeht. Ich suche ständig den Butten , um eine Antwort zu schreiben etc. Muss mich erstmal noch so reinfuchsen.
Ich soll mehr über mich erzählen, oh je, ich rede so ungern über mich.
Versuche es mal, kurz und knapp. Habe so ca 3 Jahrzehnte mit meiner Sucht gelebt, querbeet Drogen und Alkohol im Wechsel. …. Dachte lange ich hätte alles im Griff, von wegen…. Corona hat mich dann so richtig auf mich selbst zurück geworfen, weglaufen in irgendwelche Aktivitäten war sehr beschränkt. Da wurde es dann richtig schlimm. ………. Dann gab es ein Erlebnis, ein Wendepunkt….. Dann mehrere Anläufe bis ich eine Klinik gefunden habe für eine Entgiftung, REHA Langzeit Therapie, im Anschluss Nachsorge daheim, Selbsthilfegruppe etc. Und beim aufarbeiten meiner Vergangenheit, meiner möglichen Ursachen, Trauma ….. habe ich festgestellt ich brauche einen ANDEREN Beruf, ich brauche eine Aufgabe, wo ich , so wie ich bin richtig bin. GENESUNGSBEGLEITER. Also habe ich mich auf den Weg gemacht. Und jetzt arbeite ich seit einiger Zeit auf der Entgiftungsstation und möchte anderen Menschen helfen, da ich so das Brückenglied, der Vermittler zwischen Fachleuten und Patienten sein kann, durch die eigene erlebte Erfahrung.
Und da bin ich halt häufig konfrontiert mit Rückfällen. Und möchte mehr darüber wissen, weil dieser Teil der Erfahrung fehlt mir. Bis jetzt noch. Und das soll auch bitte so bleiben. Ich arbeite stetig daran.
Und manchmal denke ich den Patienten wird schon über die Sprache signalisiert der Rückfall gehört dazu. Für mich könnte die Sprache, die Kommunikation in der Klinik direkter sein.
Warum werden soviele Menschen Rückfällig nach der Entgiftung, REHA etcWas müssen, sollten, könnten wir verändern/ verbessern in so einer Entgiftung.
Habt Ihr diesbezüglich Erfahrungen?
Habt Ihr Ideen dazu?
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Hey Leute!
Ich bin so unerfahren was den Austausch in solchen Foren angeht. Ich suche ständig den Butten , um eine Antwort zu schreiben etc. Muss mich erstmal noch so reinfuchsen.
Ich soll mehr über mich erzählen, oh je, ich rede so ungern über mich.
Versuche es mal, kurz und knapp. Habe so ca 3 Jahrzehnte mit meiner Sucht gelebt, querbeet Drogen und Alkohol im Wechsel. …. Dachte lange ich hätte alles im Griff, von wegen…. Corona hat mich dann so richtig auf mich selbst zurück geworfen, weglaufen in irgendwelche Aktivitäten war sehr beschränkt. Da wurde es dann richtig schlimm. ………. Dann gab es ein Erlebnis, ein Wendepunkt….. Dann mehrere Anläufe bis ich eine Klinik gefunden habe für eine Entgiftung, REHA Langzeit Therapie, im Anschluss Nachsorge daheim, Selbsthilfegruppe etc. Und beim aufarbeiten meiner Vergangenheit, meiner möglichen Ursachen, Trauma ….. habe ich festgestellt ich brauche einen ANDEREN Beruf, ich brauche eine Aufgabe, wo ich , so wie ich bin richtig bin. GENESUNGSBEGLEITER. Also habe ich mich auf den Weg gemacht. Und jetzt arbeite ich seit einiger Zeit auf der Entgiftungsstation und möchte anderen Menschen helfen, da ich so das Brückenglied, der Vermittler zwischen Fachleuten und Patienten sein kann, durch die eigene erlebte Erfahrung.
Und da bin ich halt häufig konfrontiert mit Rückfällen. Und möchte mehr darüber wissen, weil dieser Teil der Erfahrung fehlt mir. Bis jetzt noch. Und das soll auch bitte so bleiben. Ich arbeite stetig daran.
Und manchmal denke ich den Patienten wird schon über die Sprache signalisiert der Rückfall gehört dazu. Für mich könnte die Sprache, die Kommunikation in der Klinik direkter sein.
Warum werden soviele Menschen Rückfällig nach der Entgiftung, REHA etcWas müssen, sollten, könnten wir verändern/ verbessern in so einer Entgiftung.
Habt Ihr diesbezüglich Erfahrungen?
Habt Ihr Ideen dazu?
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Hallo,
Ich bin total neu hier und kenne mich auch nicht so mit Foren aus.
Ich lebe seit gut 3 Jahren abstinent. Und diese Abstinenz verteidige ich mit allem was mir zur Verfügung steht, mit allen Kräften die ich habe. Es ist nicht immer easy aber ist ein soviel besseres, schöneres Leben - so ehrlich und klar.
Ich arbeite auf einer Entgiftungsstation in einer psychiatrischen Klinik. Und möchte Menschen bestmöglich helfen und mich selbst schützen vor dem Rückfall.
Jetzt frage ich mich immer wieder : Warum erleiden soviele Menschen einen Rückfall?
Was ist das vorrangige Problem / Risiko?
Ist die Arbeit in der Klinik zu oberflächlich?
WARUM?
Mich nervt schon das wörding der Ärzte, oder Pfleger manchmal: Der Rückfall gehört dazu.
Da könnte ich kotzen, der Rückfall kann passieren aber gehört er dazu?????? Bin ich zu kleinlich?
Habt Ihr eventuell dort Erfahrungen gesammelt?
Was meint Ihr dazu?Vielen Dank an Alle, die sich die Zeit für eine Rückmeldung nehmen.