Vielen lieben Dank für eure freundliche Begrüßung und die aufbauenden Worte ![]()
Brant, da würde ich auch gerne hin: frei und unbeschwert und sorglos in die Zukunft
Das habe ich sogar, was das Rauchen betrifft schon einmal geschafft. Leider hat es beim Alkohol bisher nicht geklappt und ich musste wohl noch ein paar Ehrenrunden drehen.
Ich war heute wandern, da habe ich immer viel Zeit und Ruhe zu reflektieren. Zur Zeit fühlt sich für mich der Ausstieg wie ein Krampf an. Ich kenne es so von den letzten 3 - 4 Malen, als ich aufgehört hatte, dass ich sehr euphorisch war. Mein Leben total umgekrempelt, viel Sport gemacht, gesund gegessen, etc. Dann habe ich nach und nach noch Kilos abgenommen und diese Euphorie hat monatelang angehalten und mich total motiviert.
Dieses mal ist es ein totaler Kampf von Anfang an. Ich bin überhaupt nicht euphorisch, sondern es fühlt sich so an, als ob ich eigentlich noch gerne weiter trinken würde, aber aus Vernunftgründen aufhöre, weil ich es muss (weil es meiner Gesundheit und Psyche nicht gut tun, aber vor allem auch wegen der erneuten ständigen Gewichtszunahme. Ich weiß nicht, ob ich das lange durchhalten kann, hoffe aber inständig, dass die Stimmung durch das Durchhalten kippt und sich wieder zum Positiven wendet, so dass ich irgendwann aus voller Überzeugung und eigenen Willen nichts mehr trinke und nicht weil ich "muss".
Ich lese mich jetzt erst mal bei euch weiter ein. Heute Abend bin ich jedenfalls sicher. Am Montag wird es spannend. Ich hatte mir schon so oft vorgenommen, nichts zu trinken und dann war mir abends nach der Arbeit doch wieder alles egal, weil ich so fertig war. Obwohl ich objektiv gesehen gar keinen Stress habe und meinen Job gerne mag.
Ich hoffe, diesmal kann ich mich bei Suchtdruck im Forum melden und schreiben. Vielleicht hilft mir das. Einen schönen Abend wünsche ich euch allen. ![]()