Beiträge von ichso

    TV-Tipp: Am Montag, 20.15 auf ARD

    Hirschhausen und die Macht des Alkohols

    Dr. Eckart von Hirschhausen begibt sich in seiner neuen Dokumentation auf Spurensuche: Wie groß ist die Macht des Alkohols? Der Arzt und Wissenschaftsjournalist deckt auf, was die Volksdroge Nummer 1 in unserem Körper, unseren Beziehungen und unserer Gesellschaft bewirkt.

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    Evtl. für "alte Hasen" wenig Neues. Ich schaue es trotzdem, weil ich den Hirschausen sympathisch finde. Und auch gern immer mal wieder so eine Sendung "zur Erinnerung" ansehe.

    Will noch kurz was schreiben:


    So "nüchtern" hier reingeschrieben, hat mich mein eigener Beitrag im Nachgang doch ganz schön traurig gemacht. Was für eine negative Bilanz dachte ich erst. Ablenken mit Hörbuchkrimi (ich kann ja leider die Vergangenheit null ändern) hatte nicht funktioniert. Also beim Sommerpulli stricken (brauche mittlerweile für alles viel mehr Zeit als in jüngeren Jahren) nachgegrübelt:


    Ich glaube, die grausamste Erkenntnis für mich war, dass wenn die Mutter/Oma (ich) schon viele Jahre clean und meist zufrieden trocken lebt - hört es ja nicht auf 💧weil es systemisch ist. Meine Riesenhoffnung war, dass die Kinder nicht ihren Vorfahren in Punkto Sucht folgen. Aber selbst das "normale" Kind hat einen Ehemensch, der bedenklich bis auffällig mit Alkohol umgeht.


    Und trotzdem versuche ich, irgend etwas Gutes zu finden. Also immer. Und das bin in dem Fall tatsächlich ich. Und das lasse ich jetzt einfach hier so stehen.


    Nochmal wünsche ich euch von Herzen nur Gutes.

    Moinsen Neku,


    ich kenne deine Geschichte nicht von früher, obwohl ich auch schon zweimal hier angemeldet war. Will gar nicht viele Worte machen, obwohl ich tatsächlich bei dir/euch einen Roman schreiben könnte. Bin sowohl Betroffene als auch Angehörige (als Tochter, Schwester, Exehefrau und Mutter).


    Meine Kinder sind zwischen 30 und 40 Jahre. Ich war mit zwei süchtigen Menschen verheiratet (erst Alkohol, das zweitemal Thc), die beide bis heute keine Suchteinsicht haben. Und ich schon ewig keinen Kontakt mehr, wobei der Alkoholiker vor ein paar Jahren verstarb. Ich verstehe "dein meine Kinder schützen wollen" und kann dir überhaupt nicht schreiben, "was das Beste ist".


    Ich habe, ähnlich wie du, fast 2 Jahrzehnte! damit verbracht, irgendwen "zu retten", bevor ich dann selbst süchtig würde. Schade, dass ich nicht rechtzeitig selbstsüchtig wurde!


    Fazit: Ein Kind ist "normal" und relativ reich. Ein Kind hat auch mit 13 Therapie bekommen und ist berufsunfähig (nutzt Thc als "Eigenmedizin", wir haben wieder mal "Beziehungspause"). Ein Kind ist (wahrscheinlich, vom Hörensagen, Kontaktabbruch vor einigen Jahren) arbeitslos und verkauft Drogen.


    Würde ich etwas anders machen aus heutiger Sicht? Keine Kinder bekommen? Keine Männer "lieben"? Nicht fallen? Es lag wohl nicht in meiner Macht. Evtl. würde ich viel!! früher loslassen - was und wen auch immer. Was für eine verschwendete Lebenszeit! 💧


    Ich wünsche dir und deinen Kindern Kraft und Glück.

    Mir fiel noch was zum Marinieren ein: Hatte gegrübelt, warum ich das solange nicht mehr gemacht habe. In meinem Kopf war das wohl bisher eher unbewusst mit saufen verbunden: Marinierte Steaks abends auf dem Grill, Menschen drumrumstehend mit Flaschenbier in der Hand. Und nach dem Essen die Schnäpse.


    Gut, dass ich keinen Garten mehr habe ;)

    Yumyum... Da bekomme ich gleich Appetit :)


    Marinieren! So einfach und so gut, lange nicht mehr gemacht. Ich habe "nur" Mittagessen und Abendbrot, aber die Frühstücksideen sind prima auch fürs Abendbrot. Danke Helga :)


    Brot habe ich auch eine Weile gebacken, aber leider keins "erfunden", was kohlehydratarm genug ist. Und Eiweißbrot schmeckt mir fürchterlich, obwohl ich auch gern hin und wieder Eier esse. So hole ich bei Rossmann Bio-Linsenwaffeln und nehme die gern als "Brot", damit ich noch Insulineinheiten für die Schokolade habe (will meine Seele^^). Komplett zuckerfrei habe ich noch nie probiert, und großen Respekt, wer das macht. Hut ab! Und Tofu will ich jetzt doch endlich auch mal probieren. Noch nie gegessen, aber immer mehr Menschen finden den wohl lecker. Und von Linsen bin ich schon lange Fan, egal ob in der Suppe oder als Salat, z.B. mit Kohlrabi.


    Was ich auch schon länger mache, ist Eis aus Mandeldrink, Kürbiskernöl und zuckerreduzierte Marmelade nach Wahl. So habe ich wenigstens die Illusion ;)


    Tierleid ist auch eines meiner Argumente geworden, so gucke ich immer, dass es Biofleisch ist. Da ich viel weniger Fleisch esse als früher, gleicht sich das dann in etwa aus. Plus: Rotes Fleisch (Rind, Schwein hauptsächlich) ist echt auch übel für die eigene Gesundheit.


    Naja, laberrhabarber... Wäsche ruft nach mir ;) Danke nochmal. Hoffe, es kommt noch das eine oder andere Gute hier in den Blog :)

    Moinsen.

    Ich dachte, ich bin eine gute Köchin^^, aber hier frage ich gern mal nach. Zur Geschichte: War immer Fan von selbstgekochtem, vor allem, als meine Kinder klein waren. Lange gestillt, Babyessen selbstgekocht. Da war ich noch suchtarm bis suchtfrei (Schwangerschaft und Stillzeiten) bis die beiden Großen kurz vor der Pubertät waren. Dann bin ich gerutscht (erst Thc, später Alk). In dieser Zeit war leider nicht nur das Essen unterirdisch 💧


    Zeitsprung zu 2007: Durch die Diagnose Diabetes entzog ich Alk. Das war mein persönlicher worstcase. Also mit Alk. Lange Geschichte. Meine Familie und Arbeit hatte ich schon vorher im Zusammenhang mit Thc verloren (kaum zu glauben, so wie das in diesen Tagen gehipt(?) wird).

    Zurück zum Essen: 3 Ernährungsberatungen wg. Diabetes mitgemacht, alte Biofrau wieder reaktiviert. Ursprünglicher Lehrberuf Metzgereifachverkäuferin (vor 45 Jahren). Und jetzt komme ich zu meiner Frage an euch^^:


    Ich esse immer noch gern Fleisch und Wurst (viel weniger als früher!), das ist jedoch für ein paar meiner Diagnosen schlecht (z.B. Arthrose). Die meisten veganen Fleischersatzprodukte kann ich nicht nutzen, da sie oft kohlehydratlastig sind (brauchen zuviel Insulin). Meine Art zu kochen ist also: Low Carb, high fat, nur 2 x am Tag (stundenfasten?). Viel Gemüse, gern roh, viel Gemüsesuppen, etwas Obst, etwas Schokolade^^. Sehr wenig Beilagen (Reis u. Co.). Eher mal Walnüsse als Sättigungsbeilage, so Sachen.


    Heute abend ein veganer Wiedermalversuch: Eine dicke Scheibe Sellerieknolle gebraten, gewürzt mit Knobi, Muskat, Ingwer. Kein Salz wegen Herzerkrankung. Dazu 2 kleine Kartoffeln mit Schale. Und das schmeckt, entschuldigt den Ausdruck "wie Ar... und Friedrich!" Ich koche immer für 2 Tage, ich liebe es Nahrung zuzubereiten, aber es soll halt auch schmecken ;)


    Ich suche also bei euch leckere Ideen für gesundes Essen mit ohne Fleisch :) Einen Sprossenturm hatte ich früher auch, lächel...


    Sorry für den langen Text und die späte Stunde. Eilt nicht.

    Moinsen.

    Können wir hin und wieder so machen. Meine natürlichen^^ Grenzen sind Datenvolumen und reallife, lächel...


    Gehe gleich walken und trinke heute nachmittag mit politisch interessierten Frauen Kaffee.


    Wünsche uns allen einen freundlichen Tag 🌈

    Ist mir zu allgemein. Alle Probleme in einem Post? Oder noch bisschen Kapitalismus, Altersarmut, Buddhismus, whatever mit rein?


    Sorry, ich brauche einen Smiley bei Sarkasmus, habe nur Hauptschule. Ob du so wissend/gebildet bist, weiß ich nicht. Ich bin es nicht. Alt wie 'ne Kuh, lern ich immer noch dazu. Gern auch von AnfängerInnen, auf welchem Gebiet auch immer. Hochmut kam vor meinem Fall.


    Auf dem Sachauge gelesen ist es kein Angriff^^ Weichspülen ist auch nicht meins. Nur beim waschen. Never ever bei Sucht. Bin viel zu tief gestürzt und habe viel zu viel verloren. Das gönne ich meinem ärgsten Feind nicht. Äh, doch einem. Aber das ist eine andere Geschichte. Und betrifft nicht hier das wichtige Forum.


    Plus: Es dürfen gern zwei Meinungen nebeneinander stehen bleiben. Also in meinem Kopf.

    So harmlos wie legaler Alkohol und Nikotin? Wenn du einen Scherz machst, würde mir ein ironisches Smile helfen^^


    Falls das deine echte Meinung ist, kann ich die hinnehmen, aber nicht teilen.


    Mich selbst hat Thc (ohne anderen Suchtmittelgebrauch) damals in eine drogeninduzierte Psychose geschossen, die stationär behandelt werden musste. Das Zeug heute soll Untersuchungen nach mit ca. 6 mal höherem Thcgehalt gezüchtet und verkauft werden.

    Drücke dir die Daumen Emily,


    und bin selbst nach mehr als 17 Jahren alkfrei weit davon, meinen ehemaligen Gegner zu unterschätzen. Durfte lernen, der schnellste Trigger funktioniert über Geruch/Geschmack. Da rennt der Frontallappen noch aufgeschreckt rum, da isses dem Resthirn schon völlig schnuppe, ob ich in drei, vier Stunden wieder mal besoffen und bekotzt irgendwo rumliege. Gilt nur für mich. Funktioniert jedoch zu meiner besten Zufriedenheit. Und obwohl ich eine generalisierte Angstörung habe, nenne ich das seit vielen Jahren nicht Angst, sondern Achtsamkeit. Und Selbstliebe. Denn Raum kriegt der von mir auch keinen mehr. Also heute nicht.

    Das empfinde ich auch so: Legal ist gleich harmlos. Wird vermittelt und wahrscheinlich auch von vielen so wahrgenommen. Bedauerlicherweise. Bin gespannt, wann die erste Thc-Werbung morgens um halb neun im Radio statt Krombacher zu hören ist. Und jetzt "höre" ich meine Enkelkinder: Omi, was ist denn Radio?^^


    Mein eines Kind nutzt Thc als "Medizin" (ohne Rezept, Beschaffungsweg wie früher), weil das seit längerem so angepriesen wird. Da hilft uns immer wieder nur Beziehungspause, weil coabhängig war ich viel zuviele Jahre, also auch bei anderen Menschen in der Familie.

    Achjee... Aber da ist alles ok. Die Schilddrüse muss ich für eine andere Diagnose regelmäßig überprüfen lassen.


    Will aber nicht, dass das hier so ein Mediblog wird. Deshalb: War (ausser der Angst) nix schlimmes und sitze zur Belohnung gerade in einer Galerie und betrachte sehr sehenswerte Bilder von verschiedenen KünstlerInnen. Galerien hätte ich auch im Leben nicht besucht in der Suchtmittelzeit. Zu schüchtern, um mich unter "Normale" zu mischen. Bei THC eh dauernd beschäftigt mit Beschaffung desselben, war ja noch nicht legalisiert damals.


    Bin auch eine absolute Gegnerin von der Legalisierung :( Wobei in meinem Kopf die Einstiegsdroge bei allem Nikotin ist. Habe 35 Jahre geraucht (bis 2012) und das ganze andere Elend kam als Rattenschwanz damit einher.


    Raucht ihr? Empfindet ihr das ähnlich? Oder ganz anders? Spannendes Thema immer mal wieder...


    Bis später :)

    Yesss, Ma'm! ;)

    Tatsächlich habe ich heute vormittag schon den ersten Termin (da hatte jemand abgesagt für heute) - weil ich gestern früh beim schreiben hier schon dachte: Echt jetzt? Aufschieberitis? Wie früher im Suff??

    Und dann habe ich todesmutig 4 Praxen angerufen, 3 erreicht, und sogar relativ zeitnah Termine bekommen, obwohl ich Kassenpatientin bin^^ Das Problem ist immer meine Angst (habe u.a. eine generalisierte Angststörung). Wenn ich der mal gut zugeredet habe, geht es manchmal.

    Aber manchmal auch nicht. Wie gestern mit dem Kino. Der Termin für heute hat mich so aus dem Gleichgewicht gebracht, dass in meinem Kopf "das kann ich UNMÖGLICH beides schaffen!!" loderte. Und so erklärte ich es auch meiner Enkelin. Sie ist zwar erst um die 20, aber irgendwie schon altersweise (hat ja auch ihre Geschichte in unserer Familie wg. systemisch und so). Sie hat lieb reagiert und Glück, eine Freundin ist dann mit.


    Naja, laberrhabarber... nüchtern bin ich nicht mehr schüchtern. Aber die Angst als Dauerbewohnerin im Hirn schränkt mich zunehmend ein. Pillen dagegen gibt es nur in Suchtform (Tavor, Valium, etc.) - und das werde ich nicht mehr anfangen. Lieber offen zugeben, dass ich Angst habe.


    Und Humor ist ein Skill, musste echt lachen über deinen "Arschtritt" ;)

    Moinsen. Puuuhhh...

    "Hab Sonne im Herzen

    und ein Lächeln im Gesicht,

    dann bringt der Tag nur

    Gutes für dich"

    Den Spruch (garniert mit herzigen Sonnen und Küsschen) postete gerade jemand in meiner Walking-Whatsappgruppe.


    Und da dachte ich, der ist ein gutes Beispiel für mein "Erwachsen geworden sein in Suchtmittelfreiheit". Denn in der konsumierenden Zeit hätte ich reingetrötet, dass ich den Spruch anders kenne, Zwiebeln und so...


    Als jüngere Menschin, schon entzogen, war mir das peinlich (also der Zwiebelspruch), ich hatte aber den großen Drang, alles zu kommentieren (sarkastisch oder liebevoll, dazwischen war es immer schwierig) oder zu liken. Nun, im Alter, kann ich das einfach stehenlassen. Hört sich nach einer Kleinigkeit an. Für mich ein großes Lernfeld.


    Netten Gruß, ichso - die heute abend ja ihr erstes Sneak Preview erleben wird. Bin gespannt und ängstlich. Zur Not verlasse ich den Saal, flüchten kann ich^^

    PS: Und "eigentlich" schreibe ich das jetzt gerade nur hier rein, weil ich die Terminierung schon länger anstehender ÄrztInnentermine noch und wieder mal vor mir herschieben will...

    Puuuhhh, viel Stoff zum lesen^^


    Habe mich bis Mitte der 3. Seite ernsthaft bemüht und musste/wollte bei "GegnerInnen" Herzchen verteilen. Nun, auf der 4. Seite nur die 2 über mir gelesen. Anscheinend ist der strittige Austausch beigelegt worden.


    Möchte aber trotzdem noch kurz dazu was senfeln, weil ich ja auch nun schon das drittemal hier bin. Ich hatte mich zweimal ziemlich überfordert mit alles lesen/verstehen wollen (bin super wortaffin^^). Dann Missverständnisse/gegenteilige Meinungen/ich wurde kratzbürstig/es kamen entsprechende Reaktionen/ich Flucht (Abmeldung).


    Jetzt mit Abstand und Erfahrung, hoffe ich, dass dem einen oder anderen w/m/d das erspart bleiben möge.


    Denn heute morgen sah ich, dass "der Notfallkoffer", den einige (ich war auch beteiligt) hier erstellt hatten, wieder mal hochgeholt wurde. Auch das gute Ding von Reko (kann den Namen immer noch nicht vollständig) und Greenfox. Was für ein Wissensgeschenk! Also in meinem Kopf. Kann sein, dass ich mit einigen nicht mehr in Austausch komme. Das bedaure ich heute. Aber der Nutzen ist für mich nach zweimal Krempel hinschmeissen (eine meiner Kernkompetenzen, leider) nun wieder gerade wesentlich höher .


    Deshalb für mich hier im Forum nun: Sachebene ist superwichtig. Und weniger ist immer mehr^^


    Danke an die alten ModeratorInnen und die neuen, hier für mich hauptsächlich AmSee, deren Anfänge ich hier mitlesen durfte. Respekt! Ohne euch wär alles nix ;)

    Moinsen Atreju, (starker Nickname!)


    von mir auch ehrlichen Glückwunsch. Die erste Zeit fand ich am schlimmsten! Anstrengend, mega schuldbewusst. Das mit der Gefühlsduselei wurde bei mir nicht wirklich besser über die Jahre, ich bekam aber eine Diagnose dafür, die das einigermaßen erklärt.


    Laufen statt saufen^^ bot ich ein paar Jahre ehrenamtlich bei 2 SHG's an (also Oma-Laufen = Walken, lächel...) - und freue mich über jede/n, der das macht! Super, dass du das laufen in die trockene Zeit rettest :) Never give up 🤘


    Netten Gruß, ichso

    Noch ein Satz, den ich in der SHG damals hören durfte: Einen Grund "zum feiern" findet man/frau immer.


    Und "eigentlich" bin ich satt, heißt: ich habe Hunger. "Eigentlich" hast du alles? Wird sich bestimmt lohnen, mal drüber nachzudenken.


    Es gibt auf YouTube eine Frau, schätze in deinem Alter, weiß leider den Namen nicht mehr (habe selbst gewollt kein WLAN). Nicole? Hatte mir hier im Forum jemand empfohlen, evtl. war das sogar AmSee? Da hatte ich nochmal einiges mitgenommen, nur 2 oder 3 Videos von ihr gesehen, ca. 2020(?). Sie war eine "ganz normale junge Frau", bis sie dem Alkohol schleichend erlag. Ihre Geschichte von ihrem Ausstieg vermittelt sie m.E.n. sehr sympathisch und lebensecht.


    Evtl. schaust du da mal? Bei mir hat jahrzehntelange Therapie viel mitgeholfen. Aber ich finde, das wirkt auf Neulinge eher abschreckend - obwohl es mir echt den Hintern mehrfach gerettet hat.


    Das Versagensgefühl kenne ich auch (ein Rückfall damals mit THC) - und heute empfinde ich das auch immer noch so: Ich hatte in dem Moment das Suchtmonster gewinnen lassen :( Wir wissen nicht, was morgen ist, aber in meinem Kopf ganz klar: Heute nicht. Heute konsumiere ich keine Suchtmittel. Und morgen früh denke ich das Gleiche 🤘 Nicht mehr bewusst nach der langen Zeit. Aber trotzdem immer achtsam. Weil ich mich inzwischen richtig gern habe und mir deshalb nicht mehr schaden will 🌈💜