Beiträge von willibald42

    Ich denke, es gibt auch noch einen Unterschied zwischen kontrollierten und schadensmindernden Konsum...

    Ich habe das in einem anderen Forum gelesen:

    Kontrolliertes Trinken ist ein komplettes Konzept, entwickelt von Dr.Knörkel. Dieser unterscheidet zwei Situationen, in denen dieses Konzept ne Lösung sein könnte:
    1. so ist es ein Schema für noch nicht Süchtige, die die Kontrolle über den Alk zurückerlangen wollen, inklusive der genauen und peniblen täglichen Selbstüberwachung, Trinktagebüchern, Beschäftigung mit theoretischen Auswirkungen, Gruppensitzungen etc.
    2. Eine Mengenreduktion für Schwerstabhängige. Dazu gehört eine Konsumkontrolle um Harm Reduction zu ermöglichen. Es geht also nicht um Safe Use sondern "nur" um Safer Use...also nicht, dass man nicht an Leberversagen krepiert, sondern dass die Zeit bis zum Leberversagen sich eben verlängert und die volkswirtschaftlichen Schäden gering gehalten werden.
    3. Alle Alkoholsucht"stufen" dazwischen schließt Knörkel ausdrücklich aus und rät zur Abstinenz.

    https://eve-rave.ch/Forum/viewtopi…iertes#p1977464

    Apropos loskommmen. So einfach lässt er einem nicht los. Z. B. letztens Sauna, ganz selbstverständlich gab es da vom Betreiber Freibier. Wollte nix, war mir zu früh. Dann sämtliche Feiern, man wird ständig gefragt, warum man nix trinkt. Wobei ich da langsam meine Ruhe habe und es verstanden wird, warum ich nichts mehr trinke. Muss gar nicht Lügen, wenn ich sage er macht mich einfach zu schnell müde und ich achte mehr auf meine Gesundheit.

    Ich betreibe kein kontrolliertes Trinken, nach irgendeiner Vorgabe. Da werde ich immer falsch verstanden. Jetzt genau, nur ein Bier nach Plan zu trinken, wäre nix für mich. Das macht überhaupt keinen Spaß, klar das man sich dann lieber für die Abstinenz entscheiden sollte.;)

    Ich habe halt einfach einen Weg gefunden, mit dem ich aktuell klar komme. Wenn ich was trinke so ein Bier bzw. 2 bis 3 Radler. Da kann ich problemlos aufhören. Will auch einfach, überhaupt nicht mehr. Hatte auch nie, vollständig die Kontrolle über meinen Konsum verloren. Die Mengen mussten zu meinem Zweck passen.

    Was in 5 oder 10 Jahren ist, muss ich dann sehen .

    Wenn ich weg gehe, trinke ich meistens gar nix, oder sehr wenig. Um richtig betrunken sein, bzw. mich max. abdichten ging es mir nie.

    Vom Alk will ich nicht "loskommmen" (da bin ich ehrlich), entscheident ist für mich, dass er keine wichtige Rolle spielt.

    Die Grenze zur Sucht, hatte ich natürlich auch längst überschritten. Die Kontrolle kam eigentlich erst richtig, nach zwei längeren Konsumpausen zurück. Auch mit Aufarbeitung verbunden. Und ich mache so einiges anders, eigentlich nur noch Mix Biere mit 2,5% , weiterhin keinen Schnaps etc. Wein nur in Gesellschaft. Hoffe das bleibt weiterhin stabil.

    Nüchtern macht mir tatsächlich, so einiges mehr Spaß, wo ich vorher immer der Meinung war, da brauche ich etwas. Und natürlich ist das auch eine Befreiung ohne den Alk! Wenn man zumindest immer Abends um Zeit X seinen Alk brauchte, erforderte dies einiges an Planung und war mit Einschränkungen verbunden.

    ...ab einem bestimmten Punkt, geht das wohl überhaupt nicht mehr. Das konnte ich ja, auch in meinem näheren Umfeld beobachten. Bei mir drohte es ziemlich ausser Kontrolle zu geraten, dann habe ich die Notbremse gezogen. "Halbwegs Gesund" war es aber schon lange vorher nicht mehr.

    Für die meisten Menschen spielt Alk überhaupt keine Rolle, trinken die halt genauso wenig wie wegen mir Karottensaft. Ist jemand absitnet zufrieden, würde ich nie und nimmer zu irgendwelchen Experimenten raten, unnötiges Risiko.
    Ja, ein nüchternes Leben kann sehr schön sein. Garantie gibt halt keine.

    Hallo Paul,

    wenn es mir passt, trinke ich auch Alkohol. Derzeit trinke ich nichts, wegen Infekten. Es ist so in Ordnung, wie es aktuell ist. Ich beobachte und forsche gerne, gerade an mir selber. Das geht am besten nüchtern.

    Hallo Zusammen,

    ich hoffe es geht auch gut! Ich trinke derzeit keine Alk, u. a. wegen der Erkältungszeit, da bin ich anfällig. Was ich früher nie zugeben hätte: Es ist wirklich ein Unterschied, am nächsten Tag, selbst wenn man nur 1 Bier am Vorabend getrunken hat, oder eben keines. Vielleicht bin ich auch feinfühliger geworden. Ich weiß es nicht. Auch wenn ich nichts schreibe, ich lese hier regelmäßig mit und bin dankbar für die zahlreichen Erfahrungsbericht!

    Hallo,

    Leute die mich länger kennen, haben natürlich gemerkt, dass etwas anderes ist. Anfänglich wurde mir immer noch was angeboten, jetzt nicht mehr. Habe mal was ähnliches gesagt, will mehr auf meine Gesundheit achten.

    Man muß das ganz klar sagen, da fällt einiges weg.

    Leute die mich neu kennen lernen, fragen überhaupt nicht. Den Konsum habe ich nie groß verheimlicht, musste ich auch nicht. Ich komme aus einem Umfeld /Haus, wo immer gerne Alkohol konsumiert wurde. Bin im Prinzip damit aufgewachsen.

    Den Einkauf wiederum, habe ich auf ein paar Geschäfte verteilt. Selbst wenn man da unter der Woche weniger trinkt, kam da ganz schön was zusammen. Wer mich näher kennt, kennt auch die ganze Geschichte.

    Gruß

    Komplett ohne, ist für mich nichts. Das habe ich in dem halben Jahr Abstinenz erkannt. Ich wollte das eigentlich nie, auch jetzt nicht - sondern den Konsum wieder in angenehme Bahnen lenken. Was mir gelungen ist. So gesehen, komme ich mit dem KT noch am besten klar.

    Ich bin derzeit auch nicht an einem Kipppunkt. Der Konsum ist über die letzten Jahre immer weniger geworden. Die vielen positiven Aspekte sehe ich somit selbstverständlich - auch in dem halben Jahr komplett ohne.

    Das mit dem abwägen ist gut, das mache ich grundsätzlich bei allen Dingen!

    Evtl. bin ich hier falsch. Ging mir schon oft so im Leben. Was soll´s, aber immerhin hilft es mir, Wachsam zu bleiben. Rückfälle in alte Muster kann es immer (schnell oder schleichend) geben, egal ob man es komplett lässt oder nicht.

    Danke, jedenfalls !

    Jedenfalls interessant, sitze hier nüchtern mit einer Cola, in einer Tanzpause und lese die Beiträge. Vor einigen Jahren noch undenkbar. Danke für die Meinungen 👍

    Lese ich später noch mal in Ruhe.

    Ich werde den Alk sicher nicht komplett, dogmatisch aus meinem Leben verbannen. Ein Ziel/Sinn kann auch sein, dass vorhandene zu stabilisieren. Für mich zumindest. Für mich muss das passen.

    Kennt Ihr den Film/Doku der globale Rausch? Der Journalist (welcher keinen Alk mehr trinkt) - gibt freimütig zu, dass es vor der Sucht, schon angenehmer mit Alk war. Mir geht es da genauso, teilweise hat es sogar trotz Sucht Spaß gemacht.
    Ich will mich einfach nicht selbst belügen.

    Das mit dem Aufhören geht schon. Aber klar bin ich ein Süchtiger. Die ersten Woche geht normal ganz gut (kommt sogar eine gewisse Euphorie auf), dann wird es für einige Wochen wieder schwieriger. Dann bleibt es einigermaßen konstant gut. Nach Monaten fehlt der Alk, dann allerdings doch ziemlich, das muss ich so anerkennen. Das täglich Nein sagen, ist allerdings kein Problem. Ich will nicht mehr täglich trinken, auch keine kleinen Mengen.

    Das richtig Betrunken sein mag ich eigentlich gar nicht, mehr den Zustand nach 1-2 Bier. Dennoch habe ich über eine lange Zeit, viel mehr getrunken und die Toleranz stieg. Bis zum Abwinken allerdings nicht, völligen Kontrollverlust mag ich überhaupt nicht.

    Was kann ich für die wollen(sollen) weiss ich noch nicht.

    Das mit dem Aufhören geht schon. Aber klar bin ich Süchtiger. Die ersten Woche geht normal ganz gut (kommt sogar eine gewisse Euphorie auf), dann wird es für einige Wochen wieder schwieriger. Dann bleibt es einigermaßen konstant gut. Nach Monaten fehlt der Alk, dann allerdings doch ziemlich, das muss ich so anerkennen. Das täglich Nein sagen, ist allerdings kein Problem. Ich will nicht mehr täglich trinken, auch keine kleinen Mengen.

    Das richtig Betrunken sein mag ich eigentlich gar nicht, mehr den Zustand nach 1-2 Bier. Dennoch habe ich über eine lange Zeit, viel mehr getrunken und die Toleranz stieg. Bis zum Abwinken allerdings nicht, völligen Kontrollverlust mag ich überhaupt nicht.

    Viel mehr habe ich zeitweise, unter er Woche auch nicht getrunken (am Wochenende natürlich schon min. eher das doppelte). Da könnte man jetzt sagen, unter der Woche hatte ich halt mehr durscht und dann halt Wochenendalkoholiker. ;) Nach 3 Bier hatte ich auch keinerlei Einschräunkungen am nächsten Tag.

    Man kann bei Deiner Menge (wenn es dabei bleibt) vermutlich schon alt werden, dennoch schädigt man seinen Körper ganzheitlich. Es muss keine Leberprobleme geben, aber vielleicht gewisse Krebsarten begünstigen.
    Jetzt könnte der Ausstieg noch einfach sein, vielleicht nur Gewohnheit?

    Erkältungsbedingt trinke ich derzeit überhaupt keinen Alk. Ich vermisse ihn nicht wirklich. Fühle mich aber, weder besser noch schlechter. Ob man eineinhalb Bier trinkt, oder weglässt ist wahrscheinlich auch der Psyche egal.

    Ich bin da eigentlich sehr empfindlich.

    Na ja, zwischen leicht Angetrunken und. Betrunken, gib es schon einen großen Unterschied. Ich kann oder konnte das leicht angetrunken, über einige Stunden halten. Da war ich teilweise schon produktiver, motivierter teilweise auch kreativer, mutiger. Konnte Dinge von einem ändert Perspektive betrachten.

    Betrunken, nein, da ist Alkohol eigentlich nur hinderlich . Da war auch abschalten gewünscht.

    Jetzt wo ich darüber nachdenken konnte, sehe ich auch, das dies nicht so sein muss, mit dem "ganz unten" . In meinem Bekanntenkreis, ist dies keineswegs immer der Fall.

    Hallo,

    auch von mir. Das ist zum Glück, ja nicht sehr lange. Also, keine jahrzehnte lange Alkohol Karriere.
    Mit kurz und heftig(er), hat man wohl die besten Chancen davon loszukommen.

    Beste Grüße