Beiträge von Stilles Wasser

    28.08.2024
    Wegen Gewalt gegen Crews
    Ryanair-Chef will Alkohol für Flugreisende begrenzen
    Der Chef der irischen Billigfluglinie Ryanair, O'Leary, beklagt zunehmende
    Gewalt gegen Crews. Er wolle niemandem die Drinks vor Abflug verbieten,
    will aber den Verkauf von Alkohol einschränken - und rät zu Kaffee oder Tee.
    tagesschau.de

    Guten Morgen Letzte Chance


    Die heissen Tage in Mitteleuropa sind natürlich eine Herausforderung.

    Hoffentlich wird das noch besser.


    Welche Besserung erwartest du denn konkret für dich?


    Ich habe gestern einer Bekannten gegenüber erwähnt das ich mich momentan so gar nicht bei mir selbst fühle. Zumindest nicht in dem Masse wie es gewöhnlich ist. Da ist ein zuviel an äusseren Eindrücken und eigenen Handlungen die mich von der Essenz wegbringen. Nur kann ich das akzeptieren. Es geht vorbei. So ist halt das Menschsein. Manchmal oben auf dem Berg und dann eben wieder durch ein Tal. JA zu dem was ist, ist mein Schlüsselwort.


    LG Brant

    Guten Morgen LetzteChance


    Es ist okay wenn das Vertrauen von deinen Nächsten nicht vorhanden ist. Nach zahlreichen Enttäuschungen und leeren Versprechungen ist Vertrauen etwas das erst neu entsteht durch eine gelebte Praxis von Dir. Das ist ein notwendiger und mehr oder weniger langwieriger Prozess. Doch es lohnt sich!
    Einen guten und nüchternen Beginn am Arbeitsplatz.


    LG Brant

    Die haben hart an sich gearbeitet, um trocken zu werden.

    Die Sätze sollten nicht falsch verstanden werden. Für mich ist Abstinenz eher ein Loslassen, ein hineinfallen in das was ist und das unterscheidet sich gewaltig vom durchtränkten Ponyhof. Vllt ist Abstinenz einfach nur Gnade, mentale Entspannung, nachdem die Notwendigkeit und Ausrichtung für ein Leben in Frieden erkannt wurde.

    Guten Morgen Helga


    Eine Tofupresse kenne ich nicht. Vllt hat das mit meiner Abneigung zu tun all den kleinen Helfern gegenüber die die Industrie vor allem für den Küchenbereich bereit hält. Für mich nimmt das alles zuviel Platz ein vorallem wenn es nur sehr wenig gebraucht wird.
    Den Tofu kenne ich seit den Achtzigern. Ein Mitbewohner meiner WG brachte da mal ein Rezept aus seiner Meditationsgruppe mit. Einfach gewürzte Tofuscheiben anbraten und danach noch mit Soyasauce und Gomasio abrunden.
    Seither ist nicht mehr viel dazugekommen.
    Verwende halt angebratene Tofuwürfel für allerlei Suppen.
    Und jüngste Entdeckung. Die Würfel mit Tofu Gewürzsalz und allerlei geraspeltem Rohgemüse in einer Marinade aus Zitronensaft und etwas Öl über Nacht eingelegt. Als Frühstück oder halt auch als Beilage für Pellkartoffeln oder ähnlichem.

    LG Brant

    Guten Morgen CeBe


    Mit Ergänzungen habe ich nichts am Hut. Okay für offentsichtliche Dinge wie das Vitamin B12 für mich als Veganer ist da schon ein Muss. Ich wurde so manches mal gefragt was da vom Alkoholkonsum für Schäden bei mir so geblieben seien. Und meine Antwort war immer das ich da keine Ahnung von hätte und es mir letztlich egal wäre. Ich erledige so kleine Dinge wie ein paar Zeilen in den Laptop tippen. Einen Einkauf tätigen, ohne dabei mit Alkohol in der Tasche zurückzukommen. Weitere nützliche Alltagshandlungen, die mir im Leben zugute kommen. Mehr will ich nicht. Ob ich dieses oder jenes mal versoffen hab, wen juckt das? Ich habe ja erfahren wohin das Grundmuster, es ist nicht genug wie es jetzt ist, führt. Nämlich zu einer inneren Unzufriedenheit, die mich dann nie ruhen lässt und das kann ich echt nicht brauchen für ein Höchstmass an authentischem Sein.


    LG Brant

    Guten Morgen LetzteChance


    Dein Gedanke es mit einer SHG zu probieren finde ich sehr gut. Vieles was sich da an nassen Gedankenkonstrukten so im Lauf der Zeit so angesammelt hat kann in einer Gruppe mal auf den Prüfstand. Was bleibt letztlich als echt und was ist nur eine mentale Schablone mit der man sich in der eigenen Alkoholwelt eingerichtet hat? Auf jeden Fall ist eine Gruppe der richtige Schritt. Und heute der dritte trockene Tag. Mehr braucht es im Moment wohl nicht. Bleib am Ball.


    Brant

    Es freut mich das du deinen Weg gefunden hast um der Nahrung etwas "näher" zu sein. Ich selbst koche nicht sehr aufwendig, auch dem mitgeschuldet da ich allein lebe und damit ist es schon ein bisschen schwieriger zuviel verschiedenes auf den Teller zu bringen. Ausnahme ist wohl das Frühstück den ich zumeist mit einem Rohkostteller beginne. Geraspelte Karotte, ebenso die Radieschen, Snackgurken in Scheiben und geviertelte Tomaten zum Beispiel. Dazu dann Brot und vegane Aufstriche. Was meine Ernährungsweise ja schon etwas skizziert.
    Die Mittagessen sind dann manchmal schon levantisch oder auch asiatisch. Pasta Asciutta mit Soyagranulat statt Hackfleisch oder auch Bami Goreng, natürlich wieder fleischlos. Doch über meine Rezepte ein anderes mal mehr.

    Es gibt hier im Forum den Thread "Was kocht ihr heute?" der über mehrere Jahre regen Zuspruch hatte. Um ehrlich zu sein hat mir der Faden nie so gefallen. Er war mir irgendwie zu profan: "Heute habe ich ...". Erinnerte an eine Aufzählung des Tagesmenues denn an ein Erforschen dessen was Essen wirklich für einen Menschen bedeuten kann.
    Ich bin aufgewachsen und auf dem Tisch kam was überall in Deutschland, bis auf kleine regionale Unterschiede, so auf den Tisch kam. Sonntag der Braten und Montag die Reste. So halt eben. Da meine beiden Elternteile berufstätig waren verschob sich das gute Mittagessen hin zum Abend und die aufkommende Fastfoodkultur tat das ihrige dazu damit Nahrungsaufnahme ein seltsames Eigenleben bekam.
    Bei mir war es so das durch den immer höheren Alkoholkonsum das Essen mit der fortschreitender Zeit fast keinerlei Bedeutung mehr hatte. Eine Dose Ölsardinen und etwas Knäckebrot. Warum denn mehr wenn man sich doch auch flüssig ernähren konnte.
    Diese Einstellung änderte sich erst mit der Abstinenz. Das Essen schmeckte plötzlich und die Regelmässigkeit gewann an Bedeutung. Im Lauf der Jahre und durch das Alter bedingt veränderten sich öfter mal die Gewohnheiten. Unterstützend ist dabei für mich das sich in Teilen unserer Gesellschaft ein neues Bewusstsein etabliert hat das es sehr erleichtert zu einer gesünderen Lebensweise zu gelangen.
    Ich hoffe dieser Thread kann dazu beitragen das wir erkennen das Nahrung mehr sein kann als dass wir unbewusst möglich viel in uns hineinschlingen.

    Hallo LetzteChance


    Gratulation zu deiner Rückkehr hier ins Forum um etwas für dich zu tun. Auch wenn es ein trauriger Anlass ist.
    Wenn es dir möglich ist nimm die Ereignisse der letzten Zeit als den Punkt der dir klar zeigt und dich zwingt eine neue Richtung einzuschlagen.

    Ich denke hier im Forum wirst du viele Impulse erhalten die so ein Vorhaben unterstützen. Dieser Hilfe kannst du dir absolut sicher sein. Also geh es an.


    LG Brant

    Hallo CeBe


    Es gibt so verschiedene Methoden um über sich ins Reine zu kommen.


    ⦁ Es allein probieren
    ⦁ Online Forum
    ⦁ Freund / Partner
    ⦁ Hausarzt
    ⦁ Suchtberatung
    ⦁ Selbsthilfegruppe
    ⦁ ambulante Therapie
    ⦁ stationäre Therapie


    Am schlechtesten schneidet natürlich der Alleingang aus. Da wirkt sich der innere Einflüsterer, das nasse Denken, sehr nachteilig aus. Der Spruch: "Alkoholiker -ich doch nicht!" fällt mir da zB auf Anhieb ein. Da sind Kräfte am Werk die das klare Urteilsvermögen über die eigene groteske Situation verzerren.
    Jetzt hast du dich ja hier im Forum angemeldet um dir das doch recht niedrigschwellige Angebot mal reinzuziehen. Und wenn du da im Moment nicht weiterkommst ist vllt ein Telefonat mit jemanden aus dem Forum hier eine Möglichkeit, die dich auf eine andere Ebene bringen könnte. Vllt findet sich ja jemand für eine etwas andere, doch immer noch anonyme Begegnung.


    Das von mir hier inKürze.


    LG Brant

    18.08.2024
    Werbeverbot für Tabakwaren
    Wenn die Zigaretten nur schwer zu finden sind
    Mal schnell Zigaretten holen - in den Niederlanden nicht leicht: Selbst
    in Läden dürfen Tabakwaren nicht sichtbar sein, jegliche Werbung ist
    untersagt. Ein Vorbild für Deutschland?
    tagesschau.de

    Hallo CeBe


    Wenn Erinnerungen auftauchen dann war / ist es bei mir so das sie mich manchmal erschrecken, dann erstaunen und letztlich amüsieren. Sie zeigen halt nur mein Menschsein und das ist Gott sei Dank nicht perfekt. Die Bestrebungen übermenschlich zu sein führen doch nur zur Identität eines falschen Heiligen oder zu sonstigem Wahnwitz. So wichtig es ist wenn diese alten Bilder auftauchen, blockieren sie ja auf irgend eine Art und Weise ein entspanntes Leben im Jetzt und Hier, so vorteilhaft ist es auch nur der Zeuge bei diesen ganzen Dramen zu sein.
    Es ist der Verstand der da unermüdlich am Werke ist. Er möchte Herr im Hause sein. Durch die ganzen Hirnaktivitäten hält er die Illussion einer eigenen Existenz aufrecht. Denn bei bewussteren hinsehen ist leicht zu erkennen das der Mind nicht mal eine Strohpuppe ist. Vllt haben in alten Zeiten die Menschen bei bestimmten Jahresfesten diese Puppen aufwändig gefertigt und dann verbrannt um sich solcher Wahrheiten zu vergegenwärtigen.
    Wenn es nicht die Scham ist, dann der nächste Griff hin zum Neid. Die Andern haben so viel und ich kaum etwas! Das ist ein uraltes Spiel ohne Gewinn für das eigene Selbst.

    Die Zeit wird es mit sich bringen das zu erkennen.


    LG Brant

    Hallo Tom


    Danke für deinen Report so mal zwischendurch.

    Ich finde das Forum hier und die AA sind eine sehr gute Basis für deinen weiteren Weg. Und die Kündigung! Der Sprung ins Unbekannte ist meist gut für eine Erweiterung des eigenen Bewusstseins und dann nüchtern! Spürt man ja doch eher seine eigene Mitte und worauf es vllt wirklich ankommt im Leben.

    Was den Jakobsweg betrifft. Was ist damit?


    Brant

    Eine umfangreiche PDF Broschüre.

    Ein Angebot an alle,
    die einem nahestehenden Menschen helfen möchten
    Alkohol, Medikamente, Tabak, illegale Drogen, süchtiges Verhalten

    Als nahestehende Person eines suchtkranken oder suchtgefährdeten
    Menschen sind Sie in einer schwierigen Lage. Sie möchten verstehen und
    helfen und ein normales Familienleben oder eine unbelastete Partner-
    schaft führen. Vielleicht haben Sie Angst, dass Bekannte sich von Ihnen
    abwenden, wenn die Sucht öffentlich wird. Oder Sie können dadurch in
    finanzielle Schwierigkeiten geraten. Egal ob Sie weiblich oder männlich,
    Partner/-in, Elternteil, Kind, Großelternteil oder Freund/-in eines sucht-
    kranken Menschen sind, diese Informationen sind für Sie! Denn als nahe-
    stehende Person benötigen Sie Unterstützung in dieser schweren
    Situation. Wir möchten Ihnen Mut machen, Hilfe in Anspruch zu nehmen,
    die Sie konkret weiterbringen kann in Ihrem Wunsch, Ihrem Angehörigen
    zu helfen.
    Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e V.

    Hallo CeBe


    Danke für deinen Beitrag.


    Eigentlich wollte ich ja im Thread "Warum?" oder die Suche nach der Ursache meine Ansichten mitteilen doch das war mir nicht möglich. Zu komplex und vielschichtig ist mir da das Thema auf den ersten Blick und nicht in einem Beitrag zu bewältigen. So kam es halt dann zu diesem Therapielied um für mich selbst den Fokus mal auf Arthur Janov zu lenken, dem Entdecker der sogenannten Urschrei- Therapie.
    Schon in den frühen Siebzigern wurde ich auf den Kalifornier aufmerksam und schrieb sogar nach L.A. um die Modalitäten zu erfragen. Leider erschienen mir die Hürden zu hoch, die Therapiekosten, ein längerer Aufenthalt in den USA und die fehlenden Sprachkenntnisse. Aus heutiger Sicht würde ich jedoch sagen das Vorhaben scheiterte an meinem nicht an Wesentlichen dranbleiben können um sich dann umso mehr dem scheinbar leichteren Weg, der Flasche, hinzugeben.
    Kurzum es hätte mir was gebracht wenn ich damals schon bereit gewesen wäre.

    Die Urschrei-Therapie ist ein Verfahren der Psychotherapie, das davon ausgeht, dass psychische Störungen auf verdrängten kindlichen Traumata beruhen. Diese sogenannten Urschmerzen werden im Rahmen der Urschrei-Therapie aufgedeckt und herausgeschrien; davon verspricht man sich eine Befreiung von den psychischen Problemen.


    Ja ich wäre ein Kanditat gewesen denn ich brachte einfach alle Vorraussetzungen mit die es brauchte. Um es mit Janov zu sagen:


    „Kind zu sein in einer Scheinfamilie ist eine Tragödie. Ein solches Kind wird mit Sicherheit Leiden auf sich nehmen müssen. Angesichts der Launen, Bedürfnisse und Wutanfälle seiner Eltern ist es zur Hilflosigkeit verdammt. Fast jedes Kind, das wir heute sehen, ist eine wandelnde Tragödie.“


    Damit möchte ich es erstmal belassen. Das Thermometer wird jetzt im Laufe des Tages auf 35 Grad steigen und das ist zumindest für mich eine kleine Herausforderung der ich dann halt wie auch immer begegne.


    Einen lieben Gruss
    Brant