Eine Tofupresse kenne ich nicht. Vllt hat das mit meiner Abneigung zu tun all den kleinen Helfern gegenüber die die Industrie vor allem für den Küchenbereich bereit hält. Für mich nimmt das alles zuviel Platz ein vorallem wenn es nur sehr wenig gebraucht wird. Den Tofu kenne ich seit den Achtzigern. Ein Mitbewohner meiner WG brachte da mal ein Rezept aus seiner Meditationsgruppe mit. Einfach gewürzte Tofuscheiben anbraten und danach noch mit Soyasauce und Gomasio abrunden. Seither ist nicht mehr viel dazugekommen. Verwende halt angebratene Tofuwürfel für allerlei Suppen. Und jüngste Entdeckung. Die Würfel mit Tofu Gewürzsalz und allerlei geraspeltem Rohgemüse in einer Marinade aus Zitronensaft und etwas Öl über Nacht eingelegt. Als Frühstück oder halt auch als Beilage für Pellkartoffeln oder ähnlichem.
Mit Ergänzungen habe ich nichts am Hut. Okay für offentsichtliche Dinge wie das Vitamin B12 für mich als Veganer ist da schon ein Muss. Ich wurde so manches mal gefragt was da vom Alkoholkonsum für Schäden bei mir so geblieben seien. Und meine Antwort war immer das ich da keine Ahnung von hätte und es mir letztlich egal wäre. Ich erledige so kleine Dinge wie ein paar Zeilen in den Laptop tippen. Einen Einkauf tätigen, ohne dabei mit Alkohol in der Tasche zurückzukommen. Weitere nützliche Alltagshandlungen, die mir im Leben zugute kommen. Mehr will ich nicht. Ob ich dieses oder jenes mal versoffen hab, wen juckt das? Ich habe ja erfahren wohin das Grundmuster, es ist nicht genug wie es jetzt ist, führt. Nämlich zu einer inneren Unzufriedenheit, die mich dann nie ruhen lässt und das kann ich echt nicht brauchen für ein Höchstmass an authentischem Sein.
Dein Gedanke es mit einer SHG zu probieren finde ich sehr gut. Vieles was sich da an nassen Gedankenkonstrukten so im Lauf der Zeit so angesammelt hat kann in einer Gruppe mal auf den Prüfstand. Was bleibt letztlich als echt und was ist nur eine mentale Schablone mit der man sich in der eigenen Alkoholwelt eingerichtet hat? Auf jeden Fall ist eine Gruppe der richtige Schritt. Und heute der dritte trockene Tag. Mehr braucht es im Moment wohl nicht. Bleib am Ball.
Es freut mich das du deinen Weg gefunden hast um der Nahrung etwas "näher" zu sein. Ich selbst koche nicht sehr aufwendig, auch dem mitgeschuldet da ich allein lebe und damit ist es schon ein bisschen schwieriger zuviel verschiedenes auf den Teller zu bringen. Ausnahme ist wohl das Frühstück den ich zumeist mit einem Rohkostteller beginne. Geraspelte Karotte, ebenso die Radieschen, Snackgurken in Scheiben und geviertelte Tomaten zum Beispiel. Dazu dann Brot und vegane Aufstriche. Was meine Ernährungsweise ja schon etwas skizziert. Die Mittagessen sind dann manchmal schon levantisch oder auch asiatisch. Pasta Asciutta mit Soyagranulat statt Hackfleisch oder auch Bami Goreng, natürlich wieder fleischlos. Doch über meine Rezepte ein anderes mal mehr.
Es gibt hier im Forum den Thread "Was kocht ihr heute?" der über mehrere Jahre regen Zuspruch hatte. Um ehrlich zu sein hat mir der Faden nie so gefallen. Er war mir irgendwie zu profan: "Heute habe ich ...". Erinnerte an eine Aufzählung des Tagesmenues denn an ein Erforschen dessen was Essen wirklich für einen Menschen bedeuten kann. Ich bin aufgewachsen und auf dem Tisch kam was überall in Deutschland, bis auf kleine regionale Unterschiede, so auf den Tisch kam. Sonntag der Braten und Montag die Reste. So halt eben. Da meine beiden Elternteile berufstätig waren verschob sich das gute Mittagessen hin zum Abend und die aufkommende Fastfoodkultur tat das ihrige dazu damit Nahrungsaufnahme ein seltsames Eigenleben bekam. Bei mir war es so das durch den immer höheren Alkoholkonsum das Essen mit der fortschreitender Zeit fast keinerlei Bedeutung mehr hatte. Eine Dose Ölsardinen und etwas Knäckebrot. Warum denn mehr wenn man sich doch auch flüssig ernähren konnte. Diese Einstellung änderte sich erst mit der Abstinenz. Das Essen schmeckte plötzlich und die Regelmässigkeit gewann an Bedeutung. Im Lauf der Jahre und durch das Alter bedingt veränderten sich öfter mal die Gewohnheiten. Unterstützend ist dabei für mich das sich in Teilen unserer Gesellschaft ein neues Bewusstsein etabliert hat das es sehr erleichtert zu einer gesünderen Lebensweise zu gelangen. Ich hoffe dieser Thread kann dazu beitragen das wir erkennen das Nahrung mehr sein kann als dass wir unbewusst möglich viel in uns hineinschlingen.
Gratulation zu deiner Rückkehr hier ins Forum um etwas für dich zu tun. Auch wenn es ein trauriger Anlass ist. Wenn es dir möglich ist nimm die Ereignisse der letzten Zeit als den Punkt der dir klar zeigt und dich zwingt eine neue Richtung einzuschlagen.
Ich denke hier im Forum wirst du viele Impulse erhalten die so ein Vorhaben unterstützen. Dieser Hilfe kannst du dir absolut sicher sein. Also geh es an.
Am schlechtesten schneidet natürlich der Alleingang aus. Da wirkt sich der innere Einflüsterer, das nasse Denken, sehr nachteilig aus. Der Spruch: "Alkoholiker -ich doch nicht!" fällt mir da zB auf Anhieb ein. Da sind Kräfte am Werk die das klare Urteilsvermögen über die eigene groteske Situation verzerren. Jetzt hast du dich ja hier im Forum angemeldet um dir das doch recht niedrigschwellige Angebot mal reinzuziehen. Und wenn du da im Moment nicht weiterkommst ist vllt ein Telefonat mit jemanden aus dem Forum hier eine Möglichkeit, die dich auf eine andere Ebene bringen könnte. Vllt findet sich ja jemand für eine etwas andere, doch immer noch anonyme Begegnung.
18.08.2024 Werbeverbot für Tabakwaren Wenn die Zigaretten nur schwer zu finden sind Mal schnell Zigaretten holen - in den Niederlanden nicht leicht: Selbst in Läden dürfen Tabakwaren nicht sichtbar sein, jegliche Werbung ist untersagt. Ein Vorbild für Deutschland? tagesschau.de
16.08.2024 Alkoholkonsum Am besten null Promille Ein Bier oder das Glas Wein schaden nicht: Diese Überzeugung hat sich in vielen Köpfen eingebrannt. Doch Fachleute haben nun ihre Empfehlung geändert. Auch geringe Mengen Alkohol sind demnach schädlich. tagesschau.de
Wenn Erinnerungen auftauchen dann war / ist es bei mir so das sie mich manchmal erschrecken, dann erstaunen und letztlich amüsieren. Sie zeigen halt nur mein Menschsein und das ist Gott sei Dank nicht perfekt. Die Bestrebungen übermenschlich zu sein führen doch nur zur Identität eines falschen Heiligen oder zu sonstigem Wahnwitz. So wichtig es ist wenn diese alten Bilder auftauchen, blockieren sie ja auf irgend eine Art und Weise ein entspanntes Leben im Jetzt und Hier, so vorteilhaft ist es auch nur der Zeuge bei diesen ganzen Dramen zu sein. Es ist der Verstand der da unermüdlich am Werke ist. Er möchte Herr im Hause sein. Durch die ganzen Hirnaktivitäten hält er die Illussion einer eigenen Existenz aufrecht. Denn bei bewussteren hinsehen ist leicht zu erkennen das der Mind nicht mal eine Strohpuppe ist. Vllt haben in alten Zeiten die Menschen bei bestimmten Jahresfesten diese Puppen aufwändig gefertigt und dann verbrannt um sich solcher Wahrheiten zu vergegenwärtigen. Wenn es nicht die Scham ist, dann der nächste Griff hin zum Neid. Die Andern haben so viel und ich kaum etwas! Das ist ein uraltes Spiel ohne Gewinn für das eigene Selbst.
Die Zeit wird es mit sich bringen das zu erkennen.
15.08.2024 Jugendlicher entwendet Auto und baut Unfall - Beifahrer stirbt Ein stark alkoholisierter 16-Jähriger hat in der Nacht im Landkreis Kelheim einen Unfall gebaut - laut Polizei mit einem Auto, das ihm nicht gehört. Er wurde schwer verletzt. Sein gleichaltriger Beifahrer überlebt nicht. https://www.br.de/nachrichten/ba…-stirbt,ULVC77w
Ich finde das Forum hier und die AA sind eine sehr gute Basis für deinen weiteren Weg. Und die Kündigung! Der Sprung ins Unbekannte ist meist gut für eine Erweiterung des eigenen Bewusstseins und dann nüchtern! Spürt man ja doch eher seine eigene Mitte und worauf es vllt wirklich ankommt im Leben.
Ein Angebot an alle, die einem nahestehenden Menschen helfen möchten Alkohol, Medikamente, Tabak, illegale Drogen, süchtiges Verhalten Als nahestehende Person eines suchtkranken oder suchtgefährdeten Menschen sind Sie in einer schwierigen Lage. Sie möchten verstehen und helfen und ein normales Familienleben oder eine unbelastete Partner- schaft führen. Vielleicht haben Sie Angst, dass Bekannte sich von Ihnen abwenden, wenn die Sucht öffentlich wird. Oder Sie können dadurch in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Egal ob Sie weiblich oder männlich, Partner/-in, Elternteil, Kind, Großelternteil oder Freund/-in eines sucht- kranken Menschen sind, diese Informationen sind für Sie! Denn als nahe- stehende Person benötigen Sie Unterstützung in dieser schweren Situation. Wir möchten Ihnen Mut machen, Hilfe in Anspruch zu nehmen, die Sie konkret weiterbringen kann in Ihrem Wunsch, Ihrem Angehörigen zu helfen. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e V.
Eigentlich wollte ich ja im Thread "Warum?" oder die Suche nach der Ursache meine Ansichten mitteilen doch das war mir nicht möglich. Zu komplex und vielschichtig ist mir da das Thema auf den ersten Blick und nicht in einem Beitrag zu bewältigen. So kam es halt dann zu diesem Therapielied um für mich selbst den Fokus mal auf Arthur Janov zu lenken, dem Entdecker der sogenannten Urschrei- Therapie. Schon in den frühen Siebzigern wurde ich auf den Kalifornier aufmerksam und schrieb sogar nach L.A. um die Modalitäten zu erfragen. Leider erschienen mir die Hürden zu hoch, die Therapiekosten, ein längerer Aufenthalt in den USA und die fehlenden Sprachkenntnisse. Aus heutiger Sicht würde ich jedoch sagen das Vorhaben scheiterte an meinem nicht an Wesentlichen dranbleiben können um sich dann umso mehr dem scheinbar leichteren Weg, der Flasche, hinzugeben. Kurzum es hätte mir was gebracht wenn ich damals schon bereit gewesen wäre.
Die Urschrei-Therapie ist ein Verfahren der Psychotherapie, das davon ausgeht, dass psychische Störungen auf verdrängten kindlichen Traumata beruhen. Diese sogenannten Urschmerzen werden im Rahmen der Urschrei-Therapie aufgedeckt und herausgeschrien; davon verspricht man sich eine Befreiung von den psychischen Problemen.
Ja ich wäre ein Kanditat gewesen denn ich brachte einfach alle Vorraussetzungen mit die es brauchte. Um es mit Janov zu sagen:
„Kind zu sein in einer Scheinfamilie ist eine Tragödie. Ein solches Kind wird mit Sicherheit Leiden auf sich nehmen müssen. Angesichts der Launen, Bedürfnisse und Wutanfälle seiner Eltern ist es zur Hilflosigkeit verdammt. Fast jedes Kind, das wir heute sehen, ist eine wandelnde Tragödie.“
Damit möchte ich es erstmal belassen. Das Thermometer wird jetzt im Laufe des Tages auf 35 Grad steigen und das ist zumindest für mich eine kleine Herausforderung der ich dann halt wie auch immer begegne.
„Die große Primärszene ist das einmalige zutiefst erschütternde Ereignis im Leben des Kindes. Es ist der Augenblick der eisigen, kosmischen Einsamkeit, die bitterste aller Offenbarungen. Es ist die Zeit, da das Kind zu entdecken beginnt, dass es nicht um dessentwillen, was es ist, geliebt wird und auch nie geliebt werden wird.“
Arthur Janov - Der Urschrei
Mother
(englisch ‚Mutter‘) ist ein Lied von John Lennon aus dem Jahr 1970, das von ihm geschrieben und in Kooperation mit Yoko Ono und Phil Spector produziert wurde. Es erschien am 11. Dezember 1970 auf dem Album John Lennon/Plastic Ono Band und im selben Monat als Single. Mother war der erste Song auf John Lennons Debüt-Soloalbum. Lennon begann mit dem Schreiben des Liedes in Großbritannien und vollendete es in Bel Air, Los Angeles, wo er sich im Sommer 1970 aufhielt, während er sich einer Primärtherapie bei Dr. Arthur Janov unterzog. Während seiner Therapie nahm er eine Reihe von Demoversionen des Songs auf. In dem Text von Mother thematisiert John Lennon das Verlassenwerden und die Zurückweisung durch seine Mutter und seinen Vater. An seine verstorbene Mutter gerichtet singt er: „Mutter, du hattest mich, aber ich hatte dich nie. Ich wollte dich, du wolltest mich nicht.“ An seinen Vater gerichtet singt er: „Vater, du hast mich verlassen. Ich brauchte dich, du brauchtest mich nicht.“ Hintergrund des Textes war seine Kindheit. Die ersten Jahre seines Lebens verbrachte John Lennon hauptsächlich bei seiner Mutter und deren Familie in Liverpool, da sein Vater zu dieser Zeit häufig zur See fuhr. Weil Julia Lennon 1945 ein Kind von einem anderen Mann bekam, trennten sich seine Eltern. Nach 1946 hatte er keinen Kontakt mehr zu seinem Vater bis zu seiner Zeit als Beatle. Lennon lebte nun auf Dauer bei Julia Lennons Schwester Mary Smith genannt „Mimi“ und ihrem Ehemann George und hatte zunächst nur wenig Kontakt zu seiner Mutter. Das Verhältnis zu seiner Mutter verbesserte sich in den Folgejahren, die dann aber 1958 bei einem Verkehrsunfall starb. Am Ende von Mother schrie Lennon die Textzeilen: „Mama don't go/Daddy come home“. Das Lied beginnt mit vierfachen Geläut einer Kirchenglocke. John Lennon verlangsamte das Glockengeläut, um dem Lied eine angemessene Trauereinführung zu geben. Lennon sagte dazu: „Ich habe wie üblich in Kalifornien ferngesehen, und da lief dieser alte Horrorfilm. Ich hörte nur die Glocken, die für mich so klangen. Ich dachte nur: 'So fange ich 'Mother' an.' Ich wusste, dass 'Mother' der erste Track sein würde.“
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John Lennon sagte 1970 gegenüber dem Rolling Stone Magazine: „Viele, viele Menschen werden "Mother" nicht mögen; es tut ihnen weh. Das Erste, was dir passiert, wenn du das Album bekommst, ist, dass du es nicht ertragen kannst. Alle reagierten genau gleich. Sie denken: 'Scheiße!' So ist jeder. Und beim zweiten Mal fangen sie an zu sagen: 'Oh, nun, da ist ein bisschen...' also kann ich ihnen nicht 'Mother' auferlegen.“
„Der Normale ist nicht auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, denn der Sinn ergibt sich aus dem Fühlen……. Der Normale ist in seinem Inneren lebendig und hat nicht das Gefühl, dass etwas fehlt; kein Teil von ihm fehlt.“
Hoffe hier durch das Forum auf einen Austausch, der mir ggf. helfen kann
Ich denke das ein Austausch schon Positives in deine Lebensführung bringen könnte. Voraussetzung wäre natürlich ein am Ball bleiben um auf diese Weise der eigenen Problematik und Realität auf die Pelle zu rücken. Ansonsten bleibt die Situation wie sie ist. Nur ein weiteres vom Winde verweht und es kommt nie zur letztlich entscheidenden Hinwendung: Was will ich wirklich in diesem Leben?
Planet Wissen. 29.02.2024. 58:55 Min.. Verfügbar bis 03.11.2025. SWR.
Wer täglich Alkohol braucht, ohne Tabletten den Tag nicht bewältigen oder von den Zigaretten nicht lassen kann, der ist suchtkrank. Oft wollen die Betroffenen nicht wahrhaben, dass sie abhängig sind und dringend Hilfe brauchen. Und selbst wenn sie um ihre Abhängigkeit wissen – die Sucht ist meist stärker. Zugleich scheuen sich Partner, Freunde und Verwandte häufig davor, das Thema anzusprechen. Aber genau dieser Schritt wäre für die Süchtigen wichtig. Planet Wissen erklärt, wo Sucht anfängt, was sie mit uns macht und wie wir von ihr loskommen.
07.08.2024 Jugendschutz bei E-Zigaretten "Wir sehen ein erhebliches Vollzugsdefizit" Der Schwarzmarkt für E-Zigaretten wächst rasant. Ein Branchenverband warnt nun vor den Risiken - auch für den Jugendschutz. Doch die Industrie steht selbst in der Kritik. tagesschau.de