Beiträge von Stilles Wasser

    Hallo AmSee


    Danke für das Feedback.


    Ich habe diesen Film ja schon 2017 eingestellt und er ist auf You Tube noch immer verfügbar. Was mich jetzt von YT etwas abbringt ist das seit ca. Oktober letzten Jahres der Adblocker übergangen wird und auch keine Videos mehr zu downloaden sind. Nun gut es ist eben das neue Geschäftsmodell von YT. Nur ist bei mir immer sehr schnell Schluss wenn Werbung ins Spiel kommt. Die Berieselung tut mir einfach nicht gut. Deshalb habe ich auch kein TV Gerät sondern nur die Öffentlich Rechtlichen auf dem Laptop. Okay ist ein bisschen verrückt die Welt.
    Zum Film. Neben Christiane Hörbiger gefällt mir auch Klaus J. Behrendt in der Rolle des Hausmeisters. Auch wenn der Film einige Schwächen hat, die Verdichtung hast du ja schon angesprochen, zählt er für mich neben Ich habe heute nicht getrunken zu den herausragendsten und aufwühlendsten Filmen der Sparte Trinken bis der Notarzt kommt.


    Fünfzehnminütiger Ausschnitt

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    Im Moment läuft auf BR3 der Film Wie ein Licht in der Nacht. Ich habe den hier schon mal eingestellt. Wer diesen Film nochmal in der ARD Mediathek sehen will, seeeehr empfehlenswert. Und erschütternd traurig bis auf`s Happy End.

    Ihr Beruf war für sie immer auch eine Berufung: Carla, erfolgsverwöhnte Maklerin in einer renommierten Hamburger Immobilienfirma, hat ihr ganzes Leben lang sämtliche privaten Belange ihrem Job untergeordnet. Vor allem ihre Familie hatte darunter stets zu leiden. Die Konsequenz: Ihr Mann gab es irgendwann auf, um ihre Zuwendung zu buhlen, und ließ sich von ihr scheiden. Auch die inzwischen erwachsene Tochter Ellen geht ihr nach zahllosen Enttäuschungen aus dem Weg. Das alles hat die Powerfrau nie wirklich realisiert.
    Bis sie nach langer Ankündigung den einschneidenden Schritt wagt und in Rente geht. Sie zieht in eine kleinere Wohnung und nimmt sich vor, ihre neue Freiheit zu genießen. Es dauert allerdings nicht lange, da wird ihr ohne Job und tägliche Aufgabe schmerzhaft bewusst, dass sie eigentlich ganz alleine im Leben steht. Ihr Mann hat längst eine neue Frau und Ellen steht kurz davor, eine Stelle im fernen New York anzutreten. So geht es Carla wie vielen Menschen, die immer nur für die Karriere lebten: Mit dem Berufsausstieg fällt sie in ein tiefes Loch. Ihre Einsamkeit und das Gefühl, von niemandem vermisst oder gebraucht zu werden, ertränkt sie in Alkohol. Die Sucht verläuft schleichend: Aus dem Glas Champagner am Mittag wird eine ganze Flasche. Und als die Flasche Champagner nicht mehr ausreicht, greift sie zu härterem Stoff. Im Supermarkt landen Gemüse und Nudeln nur noch im Einkaufswagen, um notdürftig den Nachschub an Cognac zu tarnen. Carla selbst will sich ihre Abhängigkeit nicht eingestehen.
    Einen Menschen, mit dem sie über ihr Problem reden könnte, hat sie nicht. Die Hilfsangebote ihres sympathischen Hausmeisters Horst Keller weist die distinguierte Dame barsch zurück. Ihr vergeblicher Versuch, über ihren alten Job wieder in ihr gewohntes Leben zurückzukehren, lässt die Situation vollends kippen: Nachdem der besorgte Horst sie leblos in ihrer Wohnung gefunden hat, wird sie mit einer schweren Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Aber nicht einmal der dringliche Appell des Arztes kann sie überzeugen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Carla beharrt darauf: Sie ist keine Alkoholikerin! Erst als es schon fast zu spät ist, realisiert sie mit Horsts Hilfe, dass es so nicht weitergehen kann.

    Alkohol Detox – Die Challenge
    Wie schwierig ist es wirklich, vier Wochen lang keinen Alkohol zu trinken? Und was bringt es für die Gesundheit? Vier prominente Frauen wagen das Experiment: Schauspielerin Tina Ruland, Partyschlager-Sängerin Steffi Landerer, Moderatorin Seraphina Kalze und Influencerin Sandra Lambeck. Halten alle durch? Welche Auswirkungen hat der "trockene Monat" auf ihre Haut, den Schlaf und ihren Energielevel? NDR Ernährungs-Doc Dr. Matthias Riedl begleitet die Challenge medizinisch, und Psychologin Lisa Hauptmann hat Tipps zum Durchhalten.
    ardmediathek.de

    Was mich betrifft hege ich keinen Anspruch ein Umdenken, ein Bewusstsein bei wem auch immer aufzubauen. Ich stelle Artikel ein, zumeist von den Öffentlich Rechtlichen, und liefere meines Erachtens über einen längeren Zeitraum einen Abguss unserer gesellschaftlichen Gratwanderung mit dem Thema Alkohol. Mag jeder damit anfangen was er/sie will. Das Umdenken braucht meine Person nicht, das erledigt der da oben wie diese Energie/ Transformation die Alten noch nannten. Mögen auch weiterhin die meisten Menschen die Augen verschliessen vor den negativen Auswüchsen der ausser Kontrolle geratenen Begierden. Es ist nicht meine Angelegenheit das zu ändern. Ich werde Gott bestimmt nicht in sein Handwerk pfuschen. Wäre ein absurder Versuch.

    15.01.2025
    Datenauswertung
    1,4 Millionen Menschen wegen Alkoholsucht in Behandlung
    Alkohol ist leicht zugänglich und gesellschaftlich akzeptiert - viele treibt
    er allerdings in die Abhängigkeit. Eine Analyse der Barmer zeigt, wie viele
    Menschen medizinisch behandelt werden. Dabei fallen große regionale
    Unterschiede auf.
    tagesschau.de

    Ich war schon ein paar Jahre trocken als ich mir eins der ersten Kamerahandys, die auf dem Markt waren, kaufte. Ein SonyEriccson K750i. Mit fotografieren hatte ich bis dato nichts am Hut doch es machte mir Spass den Alltag, im Job und auf Wanderungen ein paar Schnappschüssse zu machen.
    Eine kleine Serie erstellte ich über leere Alkoholflaschen, die irgendwo und irgendwie entsorgt wurden. In Gebüschen, auf Fenstersimsen, an Hauseingängen, auf Wiesen und halt sonstwo. Ein Bild ist für mich aus welchen Gründen auch immer sehr aussagekräftig. Es sagt halt mehr als tausend Worte.

    Hallo Emily


    Ich möchte mal ein paar Gedanken von mir zum Thema beisteuern. Dieses "abhaken" hat bei mir nie so ganz funktioniert. Irgendwie kam das "Abgehakte" in welch einer Ausformung immer mal an die Oberfläche. Vor kurzem mal mein ganzer Jähzorn als eine Nachbarin glaubte mich mit ihrer Version manipulieren zu können. Nun es ist für mich zumindest nicht verkehrt auch diese Seite zu zeigen. Natürlich hat so ein emotionaler Ausbruch seinen Schatten. Diese Lawine bekommt leicht eine unkontrollierte Dynamik und wenn ich das STOP nicht kenne kann es übel ausgehen. Doch ich stehe dazu und kenne ziemlich die Mechanismen um mich wieder runterzufahren. Es zeigt mir halt das Menschliche in meinem eigenen Leben.
    Vielleicht sind solche Sachen auch geeignet um sich selber näher zu kommen, sich zu spüren. In bestimmten Therapien werden diese Situationen auch herbeigeführt um sich selber besser kennenzulernen. Da fällt mir die Geschichte ein die mir ein Freund mal erzählte. Er war zu Besuch bei einem Ehepaar das er ewig nicht mehr getroffen hatte. Als der Mann mal aus dem Zimmer ging, sagte mein Freund zur Frau: "Fällt dir eigentlich noch auf das ihr zwei nur noch aneinander vorbeiredet". Das ist es was passieren kann wenn man den Fokus nicht mehr auf die Wirklichkeit ausrichtet und sich einen neuen Ponyhof einrichtet.


    LG Brant

    Hallo Atreju

    Willkommen im Forum und gutes Ankommen.

    ... diesen ersten Pack Bier eben einfach nicht kaufen


    Das erste Glas stehen lassen ist ja eine bekannte Redewendung bei Leuten, die erkannt haben was bei ihnen eigentlich los ist. Und der Satz funktioniert. Er hat das Potential den grossen Versuchungen eine klare Kante entgegenzusetzen und ist als Wegbegleitung fast unverzichtbar.
    Ich wünsche dir die Geduld und den Mut damit du jederzeit zu deinem Entschluss stehen kannst.


    LG Brant

    08.01.2025
    Projekt der Ampelkoalition
    Wie strenge Regeln für Alkoholwerbung scheiterten
    Die Ampelkoalition wollte Regelungen für Alkoholmarketing verschärfen.
    Doch das ist nicht passiert. Recherchen zeigen nun, wie das
    Gesundheitsministerium eine Studie mit einer brisanten Empfehlung
    ignorierte.
    tagesschau.de

    07.01.2025
    Statistisches Bundesamt
    Weniger Alkohol verkauft - nicht nur wegen guter Vorsätze
    Nach der großen Sause zu Weihnachten kommt der Verzicht: Im Januar
    kaufen die Menschen in Deutschland viel weniger Alkohol, Süßigkeiten
    und Fleisch als im Dezember. Grund sind nicht nur die guten Vorsätze
    zum neuen Jahr.
    tagesschau.de

    Hallo Mausezahn


    Auch von mir einen Willkommensgruß und Gratulation zu deinem fünften abstinenten Tag.
    Ich musste leicht schmunzeln über das Wort "angestossen". Ich kenne das eigentlich doch relativ unbewusste Ritual noch sehr gut aus alten Zeiten, doch es ist jetzt aus meinem Leben schon lange verschwunden. Meine Wertschätzung dem Andern gegenüber drücke ich anders und hoffentlich aufmerksamer aus.
    Was du über das "Aufrütteln des Andern" schreibst ist halt so ein Thema für sich. Die eigentlich Aufgabe eines Menschen besteht doch darin für sich selbst zu sorgen. Wenn sozusagen durch die eigene Haltung es zu einem Nachdenken eines Mitmenschen kommt so ist das nur sekundär. Es sollte keine grosse Rolle spielen. "Den eigenen Kiez trocken legen" ist so eine Redewendung aus der Selbsthilfe. Es drückt einfach nur aus das die eigene neue Energie sich mitteilen will. Wenn du jetzt in etwa verstehst was ich meine.
    Es ist halt wichtig sich immer wieder auf sich Selbst zu fokussieren und so langsam ein Gespür für die eigenen Bedürfnisse zu entwickeln. Der Rest fügt sich dann fast von allein zum Ganzen.


    LG
    Brant

    29.12.2024
    "Luftreinhalteverordnung" ausgeweitet
    Mailand verschärft Rauchverbot im Freien
    Keine schnelle Kippe mehr vor dem Büro: Mailand verbietet fast überall im
    Freien das Rauchen. Wer in der italienischen Metropole gegen das Verbot
    verstößt, muss bis zu 240 Euro zahlen.
    tagesschau.de

    Obwohl gegen Mitternacht ganz ordentlich geböllert wurde blieben die Strassen im Vergleich zu früheren Jahren relativ sauber von den Hinterlassenschaften, also abgebranntem Feuerwerk und leeren Sektflaschen. Mein Highlight am Neujahrstag war ein ausgedehnter Spaziergang am Nachmittag. Je mehr es gegen Sonnenuntergang ging desto surrealistischer erschien mir die Welt. Es wird ein gutes Jahr werden! Davon bin ich überzeugt.


    Aus dem „Blauen Buch“ der Anonymen Alkoholiker:

    „Die meisten von uns wollten nicht zugeben, wirklich Alkoholiker zu sein. Keiner mag den
    Gedanken, sich körperlich und geistig von anderen zu unterscheiden. Deshalb überrascht
    es nicht, dass Trinkerkarrieren von zahllosen vergeblichen Versuchen gekennzeichnet sind,
    so zu trinken wie andere Leute. Jeder abnorme Trinker ist von dem Wahn besessen, er
    könne irgendwie, irgendwann sein Trinken kontrolliert genießen. Es ist erstaunlich, mit
    welcher Hartnäckigkeit an dieser Illusion festgehalten wird. Viele bleiben dabei, bis sie die
    Schwelle des Irrsinns überschritten oder den Tod vor Augen haben“.

    Die letzte Zigarette - Wie wir vom Rauchen loskommen

    Bei den Jugendlichen hat sich der Anteil der Rauchenden binnen eines Jahres fast verdoppelt. Insgesamt rauchen 36 Prozent der Deutschen. Wie kommt man wieder von der Zigarette los? Am erfolgversprechendsten ist, es mehrmals zu versuchen! Irgendwann klappt´s. Unterstützung bieten Entwöhnungskurse, Nikotin-Pflaster, -Kaugummis oder -Tabletten und die Ansage der Hausärztin.

    Das Wissen · 28.12.2024 · 28 Min.

    Podcast / SWR Kultur