Alkoholabhängigkeit ist eine chronische Suchterkrankung, die nicht heilbar, aber behandelbar ist.
Das sagt mir u.a. das Internet, immer wieder, egal zu welcher Seite ich geführt werde. Das entscheiden Logarithmen! Auch div. Ärzte, Therapeuten, SHG's, "normale" Menschen (Nichtspezialisten) behaupten das.
Je öfter eine Meinung, "Erkenntnis" vorkommt, verbreitet, publiziert wird, desto wahrscheinlicher ist es, das sie wahr ist = ist doch logisch, wenn alle, jeder es sagt, muss es ja stimmen!
Wenn es sogar in der Zeitung/Internet seht, das Fernsehen es sagt, es in div. Fachbüchern steht ... das kann ja nicht falsch sein!!!
Einige, ich behaupte mal, nicht gerade wenige sind geheilt vom Alkoholismus. Sie verspüren weder Suchtdruck, noch ein hin und wieder unstllbares Verlangen.
Stimmt, das passiert nicht von heute auf morgen, das benötigt Zeit und muss trainiert werden.
Auch seine Alkoholtoleranz, seine Sucht trainierte man sich an! Die kam nicht von heute auf morgen, das brauchte Montate, Jahre, Jahrzehnte.
Die "Geheilten" oder besser, die die ihre Sucht überwanden, lügen die alle, beschwindeln die uns? Oder sind das "Sonderwesen" mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten?
Kaum einer wagt, o.g. Satz anzuzweifeln oder gar zu kritisieren - denn sofort hat man die "Masse", die Meute gegen sich und wer will das schon, gegen den Strom schwimmen?
Ähnlich einem Glauben, einer Religion, der vorherrschenden Meinung, ist wahr, was alle sagen, von dem sie überzeugt sind, was überall niedergeschrieben und publiziert wird.
Wie praktisch für die eigene Meinungsbildung.
Jedoch gibt es keinen eineindeutigen Beweis dafür, sicherlich allerlei Annahmen, Herleitungen, Studien sollen es beweisen.
Affrimationen, Suggestionen funktionieren ähnlich, man muss es nur lange genug vor sich hersagen und daran glauben.
Menschen, die andere Erfahrungen machten, eine andere Überzeugung haben, werden schnell diffamiert, als Ketzer, Diversanten/Saboteure hingestellt.
-> es ist wie beim Glauben an Gott, niemand kann beweisen, dass es ihn gibt, das Gegenteil auch nicht. (gewagter Vergleich)
Bei den ganzen biochemisch-elekrtischen Vorgängen im Körper ist es ähnlich.
Vieles nimmt man an, bewiesen, wirklich, ist nichts = was bei Kohorte A funktioniert, kann bei Kohorte B oder beim Individuum schon ganz anders aussehen.
Stimmt, alles zu theroetisch, zu kompliziert und schwer greifbar/nachvollziehbar = es möchte bitte schön einfach sein. Ist es aber nicht!
Einfach ist, man trainierte sich eine Alhohol-/Gifttoleranz an, das dauerte lang, bis sich der Körper daran gewöhnte und seinen Soffwechsel umbaute, um wenigstens halbwegs eine Balance herstellen zu können.
Fehlt nun dieser Stoff/Gift, plözlich, entsteht eine erneute Disbalance, das ganze System (Gehirn) gerät durcheinander.
Diese System kann sich selbst ausbalancieren, die Evolution hats bewiesen - nur es braucht Zeit!