Beiträge von Paul

    Der Sinn des Lebens besteht meines Erachtens darin, sein Leben zu leben. Klingt erstmal ziemlich profan.

    So sehe ich das auch und es ist wirklich so profan.

    So lange noch was geht, sollte man es auch nutzen. Sicherlich werden mit zunehmendem Alter die Chancen nicht gerade größer, doch dafür ist man erfahrener, vielleicht auch cleverer, gelassener.

    Mit 55 Jahren bemerkte ich erst, das ich schon ziemlich alt bin für den Arbeitsmarkt, um nochmal neu zu beginnen, obwohl ich noch top fit und voll motiviert war. Irgendwann beginnen dann die kleinen Wehwehchen, wenn man Pech hat auch die großen, doch so is'es nun mal wenn man alt wird/ist.

    Lebe dein Leben so lange wie es geht, freue dich an dem was (noch) geht. Die vielen kleinen Dinge geben doch dem Leben einen Sinn, oft (leider) bemerkt man sie erst wenn sie "weg" sind oder kaum/nicht mehr zu erreichen.

    Die ganzen gemachten Fehler zu betrauern ist äußerst unintelligent ... wir machten sie ... der Drops ist gelutscht! Vielleicht bleiben dir noch 15 Sommer, vielleicht fällt dir auch übermorgen ein Meteorit auf den Kopf oder der böse Herzkasper ereilt dich oder oder oder.

    Lebe heute, hier und jetzt! ... und mach' das Beste daraus ...

    Wird Alkoholismus irgendwann zu psychischen Krankheit? Weil es unser Denken bestimmt, selbst lange noch, nachdem wir schon aufhörten?

    Man glaubt immer noch ... nach Wochen ... Monaten, Alkohol wäre die Lösung, der Heilsbringer, der Spasserzeuger, die Rettung - ist das nicht krank??

    Wohnt die eigentliche Krankheit nicht in unserem Kopf, der Irrglaube ... alle, die die noch trinken/viele denken sie sein gegen uns, wenn sie den Alkoholkonsum nicht gutheißen?

    Es sei etwas persönliches?

    Dabei sind sie nur gegen den Alkoholmissbrauch/-gebrauch, dieses enorm bewusstseinsverändernde Getränk, welches Ethanol enthält, was langsam, schleichend die Struktur im Gehirn verändert, uns wider jeglicher Vernunft und Logik (enorme Zellschädigung) immer wieder, immer weiter trinken lässt.

    Wir, die aberteuerlichsten Argumente, wie Selbstbestimmtheit, Freude, Unbeschwertheit oder gar Kulturgut erfinden, um all das zu rechtfertigen?

    Der Film zeigte sehr gut die innere Zerrissenheit der Protagonistin, zwischen dem eigentlich wollen und dem immer wieder dann doch nachgeben, doch immer wieder dem Trinken erliegen, es dann doch nicht durchhalten, wieder schwach werden, der Realität entfliehend ... hinein in die Welt des Rausches, wo alles so einfach und angenehm erscheint.

    ... ungeachtet, ja trotzig, zornig, hilflos, der daraus resultierenden Folgen ... im Job, beim nicht süchtigen Umfeld. Man schämt sich, man betäubt sich ... versucht sich all dem zu entziehen, obwohl man weiß, es ist nur für den Moment und am nächsten Tag geht der ganze Schei** von Neuem los.

    Das ist doch pure Spekulation



    Im Übrigen wird der Fokus hier meiner Wahrnehmung nach mehr darauf gelegt, dass „Genesung“ möglich ist und was man dafür konkret tun kann, und weniger auf dem Ansatz, an dem du dich offenbar immer wieder abarbeiten musst.

    Stimmt, es ist pure Spekulation, weil es bei jedem ein bisschen anders ist.

    Nur in einem gleichen wir uns ... beinahe, vielleicht ... wir gewöhnten uns die Trinkerei ab, durch Beharrlichkeit und Vertrauen in uns selbst, dass es gelingt.

    Wenn das alles so leicht wäre, warum zum Teufel haben denn dann so viele einen Rückfall?

    Ja, warum haben denn so viele einen Rückfall?

    Weil sie ständig an sich zweifeln, sich nichts zutrauen, immer wieder sich nicht selbst ertagen können, ihr Leben, die Situation in der sie sich befinden?

    Es viel einfacher ist, all dem zu entfliehen ... praktisch auf Knopfdruck ... zwei ...drei Drinks und die Welt ist plötzlich kunterbunt, alle Probleme weg, bis zum nächsten Katzenjammer?

    Weil man einfach nicht kapiert, verstehen will, dass der Suff alles (!) nur noch schlimmer macht?

    Paul äußert hier seine Gedanken, seine Erfahrungen, seine Art, wie er die Welt sieht, versteht und die sie für ihn funktioniert,

    versucht mit Argumenten, nicht mit Befindlichkeiten zu diskutieren. Für jeden funktioniert die Welt, seine eigene, anders, je nach Sozialisation, Glauben, Erfahrungen, Erkenntnissen.

    Wem das nicht gefällt und keine andere Möglichkeit sieht, als Paul persönlich anzugreifen, anstatt argumentativ, solle das tun.

    Jeder macht andere Erfahrungen, gönnen wir sie ihm! Auch diese mittzuteilen.

    Für viele vielleicht news :

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    oder immer wieder neu.

    Nun… könnte ich ja dem Irrdenken erliegen... Na dann. Kann man doch einfach wieder…

    Genau diese "Logik" ( Achtung: Anführungszeichen ) find' auch ich sehr sonderlich.

    Fragt man jemanden danach oder bittet, um eine Erklärung, kommen die absonderlichsten "Argumente", Vergleiche ... plötzlich werden Allergien oder andere Erkrankungen nicht etwa verglichen, sondern gleichgesetzt ... a la wenn das bei XY so ist, muss es ja beim Alkoholismus auch so sein - woher rührt diese Weisheit, Logik?

    Wenn ich einmal auf einen Stoff allergisch reagiere, sein es Pollen, Chlor, Ethanol oder ein anderer Stoff (in einer bestimmten Konzentration im Körper), würde sich das mit der Zeit wieder legen, meine Zellen, Rezeptoren würden nicht mehr auf diesen Stoff reagieren, ihn sogar tolerieren?

    Das glauben wir (viele) wirklich, das nehmen wir an???

    Wenn das so ist, ist das wirklich irr!

    Werte Erna,

    ich teile diese Meinung, wenn man mit "geheilt" gleichsetzt, man könne wieder bedenkenlos, meinetwegen auch kontrolliert trinken, erliegt man einem Irrtum, diese hohe, einmal antrainierte Toleranzentwicklung bleibt bestehen, lebenslänglich.

    Doch warum sollte ich so töricht sein, so etwas zu glauben? Oftmals versuchte ich, diese Ansicht zu entkräften, aber scheinbar, besser offensichtlich, ist sie tief in den Menschen verwurzelt ... "ein schädlicher Stoff, wäre nun nicht mehr schädlich oder weniger schädlich" ... wie kommt man auf so eine Idee, so eine Ansicht?

    Vorallem wenn man weiß, es selbst erlebte, dass dieses eben nicht funktioniert!

    Nicht umsonst setzte ich geheilt in Anführungszeichen, doch das scheinen nur wenige zu bemerken.

    Ich bin von der Sucht geheilt (ohne Anführungszeichen!), der Gedanke/Anblick an Alkohol löst keinerlei biochemische Reaktion mehr in mir aus, ähnlich wie beim Pawlowschen Hund erfolgt kein Speichelfluss, keine freudige Erwartung auf ein mögliches, bevorstehendes Ereignis und das kann man sich antrainieren oder abtrainieren, je nachdem wie man es sieht.

    Je nachdem wer, was mit Heilung, ggf. auch mit dem Wort Alkoholiker oder Süchtiger assoziiert, das bestimmt doch unser Denken, oft auch unser Handeln.

    Wir, jeder Mensch, reagieren doch auf Reize und den damit verbundenen Erlebnissen ... überwiegen die positiven Erlebnisse (angenehme Reizerinnerung) "giert" es uns nach Wiederholungen, Unangenehmes vermeiden wir ... es erzeugt Unwohlsein, Angst oder auch Freunde oder eine Erwartung darauf.

    Verbinde ich mit Alkoholkonsum nichts Angenehmes, erfolgt auch keine positive Reizübertragung, Stimulierung im Gehirn.

    Pawlowscher Hund: Glocke = Futter = angenehm. Verbinde ich mit der Glocke einen negativen Reiz, z.Bsp. einen Stromstoss oder ein anderes unangenehmes Erlebnis, wird entsprechend reagiert ... daran wird sich erinnert, das wird im Gedächtnis behalten, oft ein Leben lang.

    Meine erste Begegnung z.Bsp. mit Cannabis(-rauchen) war unangenehm = ich ließ es, manche hatten nicht gerade berauschende Erlebnisse beim Sex, beim Verzehr von Austern, beim Springen vom 10m-Turm, beim Motorradfahren oder oder oder ... sie lassen oder ließen es ... bis heute ... sie waren "geheilt".

    Andere wiederum fanden daran gefallen, es "giert" ihnen danach oder sie können nicht genug bekommen. Entscheidend ist doch was verbinde ich mit welchem Erlebnis, was erfuhr (Erfahrung) ich, verknüpfe ich Angenehmes oder Unangenehmes damit.

    Einst war Alkohol mit Angenehmen verbunden, bei mir. Das wandelte sich im Laufe der Zeit, es brauchte Jahre ... Jahrzehnte bis ich das begriff, es wahrhaben wollte.

    Schließlich war es ja immer so ... angenehm, es gab ja immer Futter, wenn die Glocke schellte, das Glas auf dem Tisch stand.

    Nun war es nicht mehr so, ähnlich dem Pawlowschen Hund musste ich mir das wieder abtrainieren. Was Jahre brauchte, um es mir anzutrainieren, brauchte nun wieder eine gewisse Zeit, um es mir erfolgreich abzutrainieren, bis ich "geheilt" (Achtung: Anführungszeichen) war.

    Ich bin dafür, dieses sehr oft missverstandene, fehlgedeutete Wort Heilung durch Gewöhnung, Gewohnheit zu ersetzen.

    Meinetwegen bin ich nicht geheilt (ohne Anführungszeichen), ich hab' mir den Alkohol abgewöhnt, auch alle vermeintlich positiven Erinnerungen.

    Manche nennen es Bewustsein.

    ... wie konnte es da bloß geschehen, dass du süchtig wurdest?

    Erst war ich jung und unwissend, war es doch der Alkohol, der so viele Türen öffnete ... man war überall willkommen, eine Flasche Bier, Wein, Whisky machte einen sehr schnell zur angenehmen Person, zum Freund oder so etwas ähnliches.

    Das war normal - überall! Mittlerweile erwachsen und trinkfest, wollte man das natürlich nicht missen, alle Bedenken, Zweifel wurden beiseite geschoben. Nie bis äußerst selten wurde man abgelehnt, im Gegenteil - wie soll sich da jemals Bewustsein entwickeln?

    Alle trinken, nur du nicht - wer fühlt sich da wohl?

    Erst als es langsam eng wurde, sehr eng, entschloss ich mich, das Unangenehme, das Angenehme überwog.

    Wie lange wurden Alkoholiker stigmatisiert, weil man ihnen Willensschwäche unterstellte…..

    Alkoholiker werden stigmatisiert, weil sie saufen und nicht gerade sehr angenehme Zeitgenossen sind.

    War man mal ein Säufer und ist es nun nicht mehr, ist allein das Wort "Alkoholiker" ein vortreffliches, jemanden zu diskreditien, immer wieder, das stimmt.

    Nicht destotrotz wird niemand trocken/alkoholfrei, wenn es es nicht will.

    Ist das Hirn und/oder auch das Bewusstsein schon so geschädigt bzw. unterirdisch, wird der Wille natürlich belanglos.

    Muss ich den Rest meines Lebens Angst vor einem Rückfall haben?

    Nein.

    Klar, Angst kannst du haben.😊

    Doch wenn du keinen Alkohol trinkst, ist ist ein Rückfall eher ausgeschlossen, ob nun mit Angst oder ohne!🙃

    Oft verstehe ich manche Fragen nicht, vielleicht bin ich ja der, der zu blöd ist.

    Wer würde auf die Idee kommen, eine Frage zu stellen: muss ich immer Angst haben, vor einer Pilzvergiftung?

    Ja, wenn du immer die falschen Pilze isst!

    Ebenso ist die Wahrscheinlichkeit keine geringe, wenn wir zu viel, zu ungesundes Essen in uns hineinstopfen und uns zu wenig bewegen ... zu fett, zu krank zu werden. Das scheint allen/den Meisten bewusst zu sein.

    Nur beim Alkohol scheint jegliche Logik anderen Gesetzen zu folgen.

    Alkohol macht doof, das weiß man. Wenig Alkohol = wenig doof, viel = viel.

    Das versteht sogar jedes Kind!

    Nur die Erwachsenen scheinbar nicht - tranken sie schon zu viel Alkohohl?

    Es wird mir suggeriert, mir, als nun mal süchtig gewordener, das hört nie mehr auf, dieser Suchtdruck, den man gerade am Anfang sehr stark verspürt, bleibt für immer.

    Für immer müsse ich auf der Hut sein, denn ich bin ja süchtig, nicht heilbar! Das erzeugt noch mehr Unsicherheit, Stress, Druck, zu mal muss ich mich bei vielen, nicht allen (!), bekennen und werde immer mit "lebenslang" konfrontiert ... das trägt doch alles andere als zu Entspannung bei ... und genau diese Entspannung ist doch fundamental wichtig, dem Alkohol gelassen entgegen zu sehen, eben keine Angst, Furcht, Unsicherheit, Zweifel zu haben, vor ..."nie geheilt".

    Ich bin eben kein Held ... weil ich den Klauen des Alkohols entkommen bin, den Teufelskreis durchbrochen, der Endlos-Spirale der Sucht ... u.s.w..

    Allein schon das Vokabular macht mir Angst und Schrecken!👹😇

    Ich hatte mir eine gehörige Alkoholtoleranz angewöhnt/-trainiert, diese musste ich nun wieder loswerden, wenn's geht bevor der Körper (incl. Gehirn) ernsthaften Schaden nimmt und das ist machbar, das gelingt ... es ist möglich.

    Was mich stört, ist diese Aussage: du wirst immer Alkoholiker bleiben, immer krank, ìmmer abhängig.

    Abhängig ... einen Stoff benötigen, ohne ihn nicht leben können, immer einen Kontrollverlust erleiden, das geht nie mehr weg, da chronisch. Dazu kommt noch: es hat nichts mit Willen zu tun = also egal was ich mache/will, ich kann ja nichts dafür, schließlich ist es ja eine Krankheit, sogar eine chronische, immer wiederkehrende.

    Vergleiche/Gleichsetzungen mit Allergien, Autoimunerkrankungen u.ä. müssen herhalten = alles worauf man nun wirklich keinen Einfluss hat, zumindest einen sehr geringen.

    Bei Alkohol, Nikotin & Co. hat man aber sehr wohl einen Einfluss - Droge weg = Symptome weg, dass das nicht von Heute auf Morgen funktioniert, dürfte selbst jedem nicht so medizinisch bewanderten einleuchten.

    Und dann kommt die Aussage: wenn du wieder trinkst, deinen Körper wieder vergiftest, geht das alles wieder von vorn los = na logisch, was denn sonst?

    Ich bin doch nicht mit dem Klammerbeutel gepudert worden oder vielleicht doch?

    Der Kontrollverlust hat doch eine Ursache: den Alkohol!

    Lass ich den Alkohol weg = Ursache weg = Kontrollverlust weg. Das kann ich nicht steuern, begreifen, nachvollziehen?

    Bin ich wirklich so eingeschränkt, schon so eingeschränkt, dass es mir nicht mehr gelingt, diese Zusammenhänge nachzuvollziehen?

    Selbstverständlich werde ich wieder krank, süchtig, abhängig, wenn ich wieder trinke. Das liegt doch in der Natur der Sache (Ursache und Wirkung).

    Das wäre doch das Gleiche, als tue ich immer das Selbe und erwartete etwas anderes.

    Kannst du interessehalber ja jeden/ jede fragen, der / die, obwohl er‘s / sie’s besser hätte wissen können, rückfällig geworden ist.

    Ich fragte mich, auch ich drehte einige Runden, das genügte mir!👌

    Auch ich gehöre zu diesen Menschen, die erst durch Fehler lernen, zu denen, wo's erst richtig weh tun muss, damit der benebelte Hirnkasten wieder oder überhaupt Mal anspringt.

    Deine Annahme führt leider bei vielen Suchtkranken immer wieder zu der falschen Hoffnung irgendwann kontrolliert trinken zu können.

    Verzeih' bitte, doch wie kann man annehmen, ein Gift ( zu dem ich eine sehr große Toleranz entwickelte, durch jahrelanges Training ) wäre nun plötzlich weniger giftig???

    Das stimmt, die einmal hochtrainierte Alkoholtoleranz des Körpers bleibt bestehen, deshalb genüngt ja auch nicht ein Bier/Wein/Schnaps, um eine Wirkung zu erzielen.

    Wir, Alkoholiker, tranken doch, um eine Wirkung zu erzielen. Wäre es nur der Geschmack, wie viele uns weismachen wollen, wären die 0,0%- Artikel ein Ideal.

    Wir tranken, rauchten, koksten doch, nicht weil es so lecker schmeckte, sondern weil's so schön blöd in der Birne machte!

    Alkoholabhängigkeit ist eine chronische Suchterkrankung, die nicht heilbar, aber behandelbar ist.

    Das sagt mir u.a. das Internet, immer wieder, egal zu welcher Seite ich geführt werde. Das entscheiden Logarithmen! Auch div. Ärzte, Therapeuten, SHG's, "normale" Menschen (Nichtspezialisten) behaupten das.

    Je öfter eine Meinung, "Erkenntnis" vorkommt, verbreitet, publiziert wird, desto wahrscheinlicher ist es, das sie wahr ist = ist doch logisch, wenn alle, jeder es sagt, muss es ja stimmen!

    Wenn es sogar in der Zeitung/Internet seht, das Fernsehen es sagt, es in div. Fachbüchern steht ... das kann ja nicht falsch sein!!!

    Einige, ich behaupte mal, nicht gerade wenige sind geheilt vom Alkoholismus. Sie verspüren weder Suchtdruck, noch ein hin und wieder unstllbares Verlangen.

    Stimmt, das passiert nicht von heute auf morgen, das benötigt Zeit und muss trainiert werden.

    Auch seine Alkoholtoleranz, seine Sucht trainierte man sich an! Die kam nicht von heute auf morgen, das brauchte Montate, Jahre, Jahrzehnte.

    Die "Geheilten" oder besser, die die ihre Sucht überwanden, lügen die alle, beschwindeln die uns? Oder sind das "Sonderwesen" mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten?

    Kaum einer wagt, o.g. Satz anzuzweifeln oder gar zu kritisieren - denn sofort hat man die "Masse", die Meute gegen sich und wer will das schon, gegen den Strom schwimmen?

    Ähnlich einem Glauben, einer Religion, der vorherrschenden Meinung, ist wahr, was alle sagen, von dem sie überzeugt sind, was überall niedergeschrieben und publiziert wird.

    Wie praktisch für die eigene Meinungsbildung.

    Jedoch gibt es keinen eineindeutigen Beweis dafür, sicherlich allerlei Annahmen, Herleitungen, Studien sollen es beweisen.

    Affrimationen, Suggestionen funktionieren ähnlich, man muss es nur lange genug vor sich hersagen und daran glauben.

    Menschen, die andere Erfahrungen machten, eine andere Überzeugung haben, werden schnell diffamiert, als Ketzer, Diversanten/Saboteure hingestellt.

    -> es ist wie beim Glauben an Gott, niemand kann beweisen, dass es ihn gibt, das Gegenteil auch nicht. (gewagter Vergleich)

    Bei den ganzen biochemisch-elekrtischen Vorgängen im Körper ist es ähnlich.

    Vieles nimmt man an, bewiesen, wirklich, ist nichts = was bei Kohorte A funktioniert, kann bei Kohorte B oder beim Individuum schon ganz anders aussehen.

    Stimmt, alles zu theroetisch, zu kompliziert und schwer greifbar/nachvollziehbar = es möchte bitte schön einfach sein. Ist es aber nicht!

    Einfach ist, man trainierte sich eine Alhohol-/Gifttoleranz an, das dauerte lang, bis sich der Körper daran gewöhnte und seinen Soffwechsel umbaute, um wenigstens halbwegs eine Balance herstellen zu können.

    Fehlt nun dieser Stoff/Gift, plözlich, entsteht eine erneute Disbalance, das ganze System (Gehirn) gerät durcheinander.

    Diese System kann sich selbst ausbalancieren, die Evolution hats bewiesen - nur es braucht Zeit!