Beiträge von Paul

    Therapien, Versuche der unterschiedlichsten Art, gab es schon immer, immer dem jeweiligen Kenntisstand entsprechend, mehr oder weniger erfolgreich.

    Es scheiterte doch immer daran und tut es noch immer, dass der "Patient" nicht überzeugt werden kann, dass die Therapie einen nicht erreicht. Sehen wir uns nur einmal die Rückfallquoten an, ein Erfolg sieht anders aus.

    Liegt es am Zwang bzw. wird es als Zwang empfunden, dem man, sobald wieder in "Freiheit", trotzt?

    Ich wurde auch nicht therapiert, ich löste mich "freiwillig" vom Alkohol, wusste, mir kann kein Aussenstehender helfen, nur ich kann es tun.

    ... dass es mir vollkommen egal ist, ob Du himmelhoch jauchzend Deine Nüchternheit feierst oder ob Du Dich zu Tode trinkst. Aus Höflichkeit gonn ich es Dir halt, aber was gehst Du mich denn an? In zwei Wochen habe ich Dich vergessen.

    DU musst doch mit Dir auskommen, nicht ich.

    Warum sollte mich das interessieren? Habe ich von Dir verlangt, das Du aufhörst? Hörst Du wegen mir auf? Bringt mir das irgendwas, dass Du aufhörst?

    Ist ja schön, dass Du Dich nicht aufregst. Weitermachen ;D

    Das ist aber sehr xxx!

    Geht nicht ein bisschen mehr miteinander? Zusammen?

    Bin ich hier etwa falsch???

    Schade, schade ... wie schnell so ein Zauber verblassen kann ...


    Edit: Namensnennung entfernt. Gehört hier nicht hier!

    Ob ich mich nun als "Alkoholiker", "trockener Alkoholiker", "Abstinenzler" oder "Schnullibulli" bezeichne ist völlig egal - mir sollte nur bewusst sein, dass ich ein Problen MIT Alkohol habe und entsprechend auf mich achten muss.

    Was ist denn ein Alkoholiker?
    Einer der Trinkt, ggf. krank ist.
    Ich trinke jetzt nicht mehr, bin ich dann noch Alkoholiker, noch krank?
    Lt. allgemeiner Wortschöpfung bin ich nun trockener Alkoholiker und ggf. immernoch krank.

    Sobald ich das Wort Alkiholiker benutze, wird das mit dem Trinken verbunden und ggf., dass ich es noch oder wieder tue.
    Ich kann verstehen, dass das nervt und viele es deshalb vermeiden.
    Warum toleriert man es nicht einfach? Wer neue Wortschöpfungen benötigt, bitte schön, wenn es das Verständnis erleichtert.

    Suchtdruck ... beim Alk. war es nach ein paar Wochen überstanden, der Suchtdruck war weg.
    Ich wollte mit dem Trinken aufhören, das war mir klar und ich tat es freiwillig.
    Immer wieder (!!!) sagte ich mir: ich benötige keinen Alk. , immer wieder suggerierte ich mir, ich erliege einer Illusion, wenn ich mir vorgaukele, wie schön es doch wäre ... jetzt ein Bier.
    Wissend, das es nicht bei einem Bier bleiben würde, führte ich mir all meine unrühlichen Erlebnisse vor Augen - war es das wert?

    Auch bin ich Raucher, da funktioniert das nicht, überhaupt nicht.
    Mal einen Tag nicht rauchen, ist mehr als nur unangenehm, Suchtdruck ohne Ende.

    Auch muss ich gestehen, noch nie wollte ich ernsthaft mit dem Rauchen aufhören, vielleicht 1 Millionen Mal halbherzig.
    Komisch was da manchmal im Kopf los ist ...

    Viele Grüße