Ich kann Flugmodus, grins...
da flattern ja die Hühner, ebenfalls grins...oder wars Drachensteigen? Sch..-Steilvorlagen ;D ![]()
Ich kann Flugmodus, grins...
da flattern ja die Hühner, ebenfalls grins...oder wars Drachensteigen? Sch..-Steilvorlagen ;D ![]()
vielleicht lernst du mich dadurch tatsächlich, wie gewünscht, etwas besser kennen
ich denke, schon. (Was so ein Komma in der Bedeutung für Unterschiede macht...)..ich kann Dir absolut folgen, glaube ich.
Und ich habe ein ganz angenehmes Bild vor mir. Danke.
Angenehmes Bild von mir? Lach--grade noch gesehen. Von Dir natürlich. Aber Und ;D das Andere bleibt auch stehen.
Gruß Susanne
Ich atmete und konzentrierte mich darauf und schickte mir liebende Güte.
Auch Ihnen hab ich es geschickt...und denjenigen,die es brauchen können...
Möge xy frei von Ängsten sein...
Möge ich ruhig werden...
ooh ja. So was ähnliches hab ich mir überlegt, hier auch zu erzählen, weil genau das, natürlich jedem sein inneres Bild...danke, das Du mir die Arbeit abgenommen hast.
Ich hab meinen Vater seiner letzten großen Liebe überlassen, die 15 Jahre vor ihm gestorben war, die ich nicht kannte, weil er strikt auf Trennung geachtet hatte (nie drüber gesprochen, aber ich tippe, er hatte Angst, dass es meine Mutter mitkriegt)..aber ich habe ihre Liebesbriefe und Bilder gefunden, sie darf ihn haben.
Gruß Susanne
Hallo Orangina,
das ist schon mal gut, denn ich nehme Dich hier auch durchaus wahr, hab jetzt aber oft nicht direkt was dazu zu sagen. Ehrlich gesagt will ich mich auch nicht in jedem Thema verzetteln, ich gucke grad schon wieder kritisch drauf, wie lange ich noch in dem Stil weiter machen kann. Aber Du hast mir ja mal geschrieben, dass Du das auch liest.
Schön, dass Du da bist und etwas Positives gefunden hast.
Gruß Susanne
Nur kurz (kann heute Abend nicht mehr. Heute wäre meine Mutter 75 Jahre alt geworden, es ging mir nicht gut heute, hab meinen besten Freund besucht, das hat mir gut getan, aber ich bin nun auch geschafft für heute.):
Guten Morgen AmSee,
gestern war ich schon am runterfahren, aber ich möchte Dir wenigstens mitteilen dass ich es wahrgenommen habe.
Ich glaube aber, ich gehe völlig anders als Du damit um, der schmerzhafte Verlust war viel früher. Was mich an seinem Verlust getroffen hatte, fand schon sehr viele Jahre früher statt. Um seinen Tod herum war das Friedensgefühl, Liebe, dass wir uns noch mal näherkamen, das stärkste Gefühl, runtergezogen hat mich da ausser dem Stress mit dem Drumherum von der ganzen Organisation eigentlich nichts (mehr), runterziehen im Sinn von echten Schmerzen war schon lange vorbei. Hätte er wohl auch nicht wollen, aufgelöste Angehörige an seinem Grab. Sterben, irgendwie ein stocknüchterner Vorgang für mich, Verluste eigentlich nur bei Leuten oder Lebewesen die in meinen täglichen Alltag integriert sind. Auch Trauer um ein Stück von meinem Leben, das jetzt unwiderruflich vorbei ist. Aber das wars ja schon lange...sicher denk ich über ihn nach, aber auf anderer Ebene. Wie es bei meiner Mutter wird, vermutlich ähnlich.
Da war bei mir das Loslassen in Liebe gar kein Problem, fällt mir grade auf, weil wir das Thema erst hatten.
Ich hab mir das tatsächlich, weil ichs gestern noch im Augenwinkel gesehen hatte, durch den Kopf gehen lassen, wie es mir ging und wie ich da auf Dich zugehen kann. Ich kenn bei mir in der Familie tatsächlich niemanden, den ich schon mal so wirklich in Trauer gesehen habe, wenn ich mir das grade mal vor Augen rufe. Also muss ich in vorauseilendem Gehorsam schon mal um Verzeihung bitten, wenn ich jetzt ein Trampel war, ich hab keine Ahnung wie bei Dir damit umgehen. Denn bei mir ist das emotional ein ganz normaler Tag, fast, bisschen stille Andacht.
Hast Du noch ungelöste Probleme mit ihr, offene Rechnungen, Schuldgefühle, hätt ich doch?
Führst Du innere Dialoge oder Streitgespäche mit ihr? Stellst Du Dir vor, wo sie jetzt ist? Körperlich, seelisch?
Brauchst Du ne virtuelle Umärmelung, ist es übergriffig, und schon sind wir wieder bei ich weiss, dass ich nichts weiss.
Könnte man an dem Tag mit Dir Witze reissen? Bei mir wäre das nämlich gar kein Problem, war eigentlich ein total passender Zufall wie das gestern abend hier am Schluss lief.
Du gibst mit Deinen Fragen dem Gegenüber Gelegenheit zum reden, ohne Druck, wie ich das sinngemäss verstanden habe, dann weisst Du, wie das hier gemeint ist.
Da würde ich Dich auch besser kennenlernen.
Gruß Susanne
Jetzt stehe ich auf dem Schlauch. Dachte, es geht um schlechte Witze machen, die ich lustig finde. Also mehr so'n kurzes Rumgeplänkel in harmloser Form.Das Regenwurmspiel ist mir unbekannt. Sind wir noch beim Witze machen oder geht es um etwas ganz anderes?
waren schon Witze, aber manchmal weiss ich nicht, ab wanns den anderen verletzt. Jeder hat da andere Grenzen. Dann schon lieber unwitzig, bevors falsch abbiegt..das Gepräch als Ganzes.
Ansonsten, gute Nacht allerseits.
Aber unterirdisch und Hose wechseln hat mich schwer getroffen
was hast Du für Probleme, wenn ich Regenwurm spiele?
Jetzt haste inzwischen den letzten Post gelöscht, wo ich gerade schreiben wollte: Frage für einen Freund ist einer meiner Lieblingswitze, grins...
ich dachte, jetzt wirds vielleicht doch zu unterirdisch. Habe statt dessen bei FB die Möglichkeit genutzt, einen billigen Witz für einen schnellen Lacher zu produzieren. Ansonsten...Hose wechseln.
Und was genau hört sich evtl. schräg an?
die Frage von mir, ob dieses Bild nachvollziehbar ist oder ob das meine spezielle Einbildung (ist ja ne Einbildung, ein inneres Bild) ist, die ich nicht zur Verständigung nutzen kann.
Jo, mit diesem Satz hat du den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich behaupte mal, kein Mensche tut etwas ohne Berechnung und ohne Motiv.
Aber ist das alles Manipulation? (Ich merke gerade, dass ich mit dieser einfachen Frage manipuliere...)Viel Erfolg beim Eisen schmieden!
Watzlawik,"man kann nicht nicht kommunizieren." Ich muss nur über die Straße laufen, an jedem Zebrastreifen halten die Autos automatisch an. Wirkung. Und Absicht, aber keine Manipulation in den Sinn. Ich denke..so mein Verständnis, dass zu Manipulation versteckte Absichten gehören, die einer für sich behalten möchte. Oder "das Wort in den Mund legen" (oder verdrehen), damit der andere gar nicht erst nachdenkt oder am Ende nicht mehr weiss, was er meinte. Und ich glaube, manipulatives Verhalten kann ein erlernter Stil sein, der im Laufenden, also während der aktion, gar nicht bewusst werden musss, keine böseabicht, sondern automatisiertes Verhalten.
Wenn ich mich selbst beobachte, ich denke im lebendigen Gespräch definitiv nicht über jeden Satz nach, und auch meine Motivationen sind mir nicht immer bewusst. Da gibts sogar umfangreiche Untersuchungen, dass das Gehirn oft erst Handlungen ausführt, die sich das Bewusstsein anschliesend zu erklären versucht. Und das die sogenannte Wirklichkeit ein Konstrukt das Gehirns ist, aber die Handlungen oft sogar vor dem Bewusstwerden ausgeführt werden.
Da ist ja auch das Ding, erst tief durchatmen, bevor man das Telefon abnimmt, um bewusst anwesend zu sein. Da ist man weniger manipulierbar. Aber natürlich trotzdem, wir hatten neulich ein Opfer einer Abart des Enkeltricks, das war schon überaus perfide gemacht. Und das ist natürlich Manipulation.
Das ist jetzt mein Diskussionsbeitrag.
Bei Neulingen sollte man glaube nicht so lange warten. Ich weiss noch, in der Suchtberatung hatte sie wohl aus Erfahrung die Sorge, das so ein Entschluss nicht lange hält, wenn man nicht sofort reagiert. "Halten Sie denn bis morgen durch?" - dann kanns oft schon vorbei sein.
Ob dieses Forum hier überhaupt diesen Zweck erfüllen kann und sollte, stelle ich als Frage einfach mal so in den Raum, da ist das Andere vielleicht geeigneter, und ich sollte natürlich drüber schlafen können, klar. Das Problem ist, wenn man die Verantwortung völlig beim Andernen lässt, dann kann der ja auch in den Wald gehen, dazu sucht man sich im Normalfall ja keine Hilfe. Also das reine "Dein Problem" ist es nie. Man sagt ja den Leuten, dass sie Hilfe suchen sollen, und wenn sie schon wo fragen, so auf dem Zahnfleisch, dann wollen - und können - sie ja nicht erst ne Odysee machen.
Kennst Du eigentlich das Sponsorentum bei AA? Das ist so eine Art Beelterung, wenn ich mir überlege, wie sich das Bild bei mir anfühlt. Ab nem gewissen Alter ist die Verantwortung ja auch als Entwicklungsstufe völlig normal. Vielleicht auch ab ner gewissen Trockenzeit oder Reifegrad, das war ja auch noch mal eine Art Emanzipation, ein Ablösungsprozess, eine Art zweites Erwachsenwerden.
Ich bin immer noch mit ca. 30 Langzeittrockenen aus meinem früheren Werdegang bei FB befreundet. Die seh ich täglich. Und da gabs tatsächlich welche, die mich drum gebeten haben, diese Rolle zu übernehmen. Ich hab sie auch übernommen, ich darf mich Trockenpatentante nennen, und damit hab ich sogar ne Art Enkel, die nicht als EKAs aufwachsen. Ich hab da Spuren hinterlassen, das weiss ich.
Bilder sind mächtig, Museum...
Das ist auch eine Selbsterkenntnis. Die ich dieser Diskussion hier zu verdanken habe.
Bei mir fühlt sich das stimmig an, wenn ich es auf mich wirken lasse. Oder hört sich das arg schräg an?
Das ist inzwischen vorbei. Ich wende mich Menschen inzwischen nicht mehr zu, weil ich es MUSS, sondern weil‘s mich gerade interessiert, weil ich gerade Zeit habe, weil mir gerade eine Antwort einfällt.
Wenn’s ihnen hilft, gut, dann freue ich mich natürlich für sie, wenn sie nichts mit dem anfangen können, was ich ihnen antworte, auch gut. Das berührt mich nicht mehr besonders, es sei denn ich werde irgendwie angegriffen. Keine Antwort kümmert mich auch nicht mehr so.
ach doch noch übrigens, Lach.
diesen Satz hast Du bei mir abgeschrieben, ich habe ihn vor ca. 15 Jahren geschrieben. Da war ich mir selbst gegenüber noch nicht so sensibel. Heute weiss ich, ich brauch Leute, sonst gehts mir nicht gut. Und ich suche mir gezielt Leute, von denen auch was zurückkommt.
Und ich wende ihn jetzt auf Dich an.
Moin Britt, ich hab immer sofort dahintergeguckt (doch instinktiv), wenn es um Machtverhältnisse ging und wenn mir nicht wegen mir selbst geholfen werden sollte, sondern darum mich an irgendwas anzupassen, was den Interessen Anderer diente. Oder wenn mir jemand was verkaufen wolte, was ich nicht wollte etc. Lehrer, die einfach nur wegen der Durchsetzung ihrer Autorität was wollten, aber mich nicht überzeugen konnten, keine Chance bei mir. Und diese ganzen Manipulationsdiskussionen habe ich eben da in den Verhören meiner Mutter und auch dann in diesem Jugendverein bereits geführt, und da war immer ich die, die vorn dran war.
Das führte aber auch dazu, das meine Einsamkeit immer größer wurde, denn es bleibt ja niemand überig, wenn Du jede Diskussion so lange führst, bis Du gewinnst. Dann hast Du doch verloren.
Und bei mir fingen die Überlegungen, dass ich auf Leute mehr zugehen muss (und die Manipulierbarkeit, also auch meine eigene als grundsätzliche Eigenschaft des sozialen Wesens Mensch akzeptieren muss) und es den Leuten nicht so übelnehmen sollte, wenn sich mich zu etwas bewegen wollten (krankhafter Individualismus meinerseits) eigentlich grade aus der gegensätzlichen Ecke an wie bei Dir. Aber grade mangels Übung - ich hab darauf ja nie Rücksicht genommen, denn wenn keiner mehr da war, Schnaps gabs immer - war ich da sehr verunsichert, und mit meinem nüchtern erst gespürten Bedarf an Menschen musste ich auch erst umgehen lernen.
(Informatik, da war mein erklärter Wunsch noch, dass ich den Rest meines Lebens nur noch mit Computern reden muss, Leute waren mir zu kompliziert. Geistig asozial, der Computer beschwert sich nicht)
Aber jetzt ist bei mir für heute hier endgültig Schluss. Bei mir ist immer auch, man muss das Eisen schmieden, so lange es heiss ist, und Kundenerwartungen gehen heute auch in Richtung "sofort oder am Besten, heute beauftragt, vorgestern schon fertig", ich bin das überhaupt nicht gewöhnt, dass man in der Kommunikation auch mal was liegen lassen kann. Und über nichts wird so gemosert, wie wenn nicht gleich die Antwort kommt.
Doch manipuliert, vorauseilender Gehorsam. Aus Angst, die alten Fehler zu wiederholen.
Guten Morgen, Susanne,
da bin ich wieder.Ich hab den Eindruck, ich muss da mal was klarstellen. Ich antworte dir nicht, weil ich mich als eine Art „Hilfstherapeutin“ sehe - dazu hab ich gestern Abend schon etwas geschrieben - oder gar um ein Thema mit dir zu bearbeiten, sondern ich biete mich sozusagen als Gesprächspartnerin an, weil es mich interessiert, mich mit dir auszutauschen. Die Gespräche mit dir sind mitunter ziemlich interessant und anspruchsvoll, das reizt mich einfach.
Manchmal wird es mir zu viel, wenn ich das Gefühl habe, in einen Schlagabtausch oder eine Verteidigungsposition zu geraten, weil ich eine andere Sprache zu sprechen scheine als mein Gegenüber, bei dem eventuell irgendwelche Verletzungen oder Prägung vorhanden sind, die ich nicht erwartet habe und irgendwie auch nicht verstehe.Ja, ich möchte dich gerne etwas besser verstehen, weil es mich reizt, mich mit dir zu unterhalten.
ja, man muss die gegenseitigen Erwartungen abklären, sonst gehts nicht. Das war schon immer eine Schwierigkeit bei mir, wenns um Beziehungen geht.
Ich hab nen hochsensiblen Freund (nicht mein Partner), der eine gemeinsame Gesprächsgruppe verlassen hat, weil er sich zu sehr untergebuttert fühlte, und dann suchte er ganz gezielt den Kontakt zu mir. Ich hab ich gefragt, wie er als Hochsensibler mit so einem Brecheisen wie mir klar kommt, aber geht, sogar sehr gut. Weil, sagt er, man das mit mir offen klären kann...und weil er (hochsensibel) merkt, dass ich ihn bei allem Gelaber wahrnehme.
Und dann ist noch die Seite, dass ich das Gefühl habe, Leute müssen auch meine schwierigen Seiten kennen, sonst weiss ich nicht, ob die nicht sowieso gleich die Flucht ergreifen.
Ich bin auch so ein Mensch, ich bin "zu viel", das verbindet mich mit ichso und vielleicht auch mit Dir.
Wenn Du das verstehen willst, dann interessiert es Dich vielleicht auch, dass ich ein absolutes Wunschkind war, aber über das, was ich werden sollte, haben sie sich schon gestritten, da gabs mich noch gar nicht - wir haben dann auch geredet, mein Vater und ich, nachdem ich mit dem Saufen aufgehört hatte. Und die Härte hatte auch etwas alttestamentarisches, wer seine Kinder liebt, der schlägt sie, und dann gabs da noch so Erziehungsratgeber die aus dem dritten Reich stammten.
Abgesehen von ihren eigenen Schwierigkeiten und Baustellen auch im wörtlichen Sinn kam dann da so ein Monster, eine richtige Intelligenzbestie. Als es an den Übergang von Grundschule zur weiterführenden ging, also in diesem Jahr, geschahen mehrere Dinge.
Mein Vater erklärte mir, das er meine Erziehung beendet, weil er mir nicht gewachsen war. Er hatte Angst vor mir, und das will was heissen. Aber irgendwas muss ja auch noch gewesen sein, sonst hätte er mir am Ende nicht definitiv die Entscheidung über sein Leben überlassen.
Meine Mutter erklärte mir, dass sie mir nicht helfen kann, weil sie meinen geistigen Höhenflügen nicht mehr folgen konnte.
Meine Klassenlehrerin erklärte meiner Mutter, dass ich die inteligenteste Schülerin der ganzen Schule sei und dass man mir von daher unbedingt dieb Möglichkeit verschaffen musste, an eine Universität zu gelangen. Mein Vater war Handwerksmeister, da war das damals nicht selbstverständlich.
Diese Intelligenzeinschätzung blieb mir, Du kannst Dir nicht vorstellen, oder vielleicht doch, wie oft ich das schon gehört habe, und wie oft man mir das sogar schon zum Vorwurf gemacht hat. Ich wollte mich schon mal blöd saufen, damit das aufhört.
Ich bin nämlich nach dieser Erklärung, dass ich mich wegen meiner gar so wahnwitzigen Inteligenz nur selbst erziehen kann, in eine absolute Überforderungssituation hineingelaufen. Ich war nämlich nicht in der Lage, mich in reinen Lernfächern hinzusetzen und zu büffeln, während mir in Verständnisfächern das Ganze nur so zuflog. Lach...Ingenieurphysik, das Aussiebfach, ich morgens ein Joint, und dann hingeschrieben, das ich nicht gelernt hatte. Aber wenn ichs wüsste, dan würde ich den und den Lösungsweg gehen. Passt, 1.
Und so Manipulationsversuche, von denen Britt alpträumt, verfingen bei mir einfach nicht. Die Art und Weise, wie ich das Abi gemacht habe, gingen bis ins Kultusministerium unseres Bundeslandes, denn ich habe einfach gemacht, was ich wollte. Mich konnte niemand bremsen. Die armen Lehrer, kann nich nur sagen. Aber auch da war es so, weil ich eben so eine geistige Überfliegerin war, gab es da welche, die dafür gekämpft haben, das mir niemand den Weg verbaut..und die mir unter der Hand die Tipps ggaben, wie ich das machen kann.
Tja, und in den Wirrren des Erwachsenwerdens war ich auch überfordert und hilflos. Grade so Beziehungsanbahnung, vor mir hatten ja gleich alle Angst. Als da in mir so Gefühle aufstiegen, da wusste ich überhaupt nicht, wie ich damit umgehen sollte. Da hilft nämlich die Genialität nix, da bräuchte man Instinkte. Aber jeder dachte ja, ich bin so intelligent, das muss ich doch wissen. Wie ja überhaupt immer ich alles wissen musste. Dabei wusste aber niemand so genau wie ich, das ich eben doch nicht alles weiss.
Ich muss mich heute definitiv kurz fassen...es ist nämlich genau das Problem, dass ich mich nicht einfach laufen lassen kann, sondern die Leitplanken selbst einziehen muss, die mir sonst niemand eingezogen hat. Ich will aber auch an anderer Stelle sehen, das ich was geschafft habe.
Bis dann, Gruß Susanne
Ich habe mich entschlossen, meine Sichtweise dazu hier im öffentlichen Bereich zu teilen.
Ich stelle mir seit einiger Zeit folgende Fragen:
Werde ich jetzt „härter“ bzw. denke ich nur noch „Britt first“? Entwickele ich mich mehr und mehr in eine Britt, die nicht mehr authentisch ist? Die sich nur noch darauf fokussiert, dass sie nicht mehr verletzt werden kann?
Eine Britt, die Ihre Bedürfnisse (egal wie) durchsetzt und sich nicht mehr bevormunden lässt ?
hast Du das in den öffentlichen Bereich gestellt, um Dich zu zeigen (Hallo, so bin ich), oder um noch mal Rückmeldung zu bekommen (kann mir wer sagen, wer ich wirklich bin?)
Wer ist die authentische Britt? Bist Du im Grund härter und rücksichtloser und hattest nur nicht die Traute, oder war es authentischer als Du noch angepasster warst? Kannst nur Du wissen. Wie wärst Du denn, wenn Du völllg offen wärst, sozusagen ohne Rücksicht auf Verluste, was tätest Du da gern? Du kannst machen, was Du willst, so lange Du bereit bist, die Konsequenzen dafür zu tragen, also welche Konsequenzen willst Du tragen, freiwillig oder "es geht halt nicht anders, wenn ich mich nicht selbst verleugnen will"?
Um dem Verdacht zu entgehen, dass ich Dich manipulieren will, überleg Dir nicht, was ich hören wollen könnte. Come as you are.
@ichso
ich hatte mal irgendwann die Selbsterkenntnis, dass ich gewisse Eigenschaften meiner Eltern geerbt habe, ich trage das, was ich ihnen vorgeworfen habe, teilweise in mir. Ich reagiere unter Druck genau so schwierig oder jedenfalls ganz ähnlich. Was das Saufen und die Drogen angeht, habe ich sie übertroffen(Kinder wollen ja immer besser sein als ihre Eltern) - erst in der Menge, was die können, kann ich schon lange. So ne gewisse distanzierte selbstironische Selbstsicht hatte ich immer. Und ich dachte tatsächlich, muss ich mich meinen Kindern eigentlich antun? Und ich habe mich gefragt, wollten meine Eltern eigentlich wirklich Kinder oder haben sie mich nur gekriegt, weil das damals üblich war?
Meine Mutter hat mich so vollgejammert, wie sie unter mir leidet, dass ich sie gefragt habe, warum sie mich nicht abgetrieben hat. Wäre doch einfacher gewesen. Sie haben nie den Eindruck gemacht, als ob sie als Eltern glücklich gewesen wären, also ich vielleicht auch nicht? Ich denke bei Kindern ja auch als erstes an die Plagen. Mein Bedürfnis danach war kaum vorhanden. Katzen mag ich lieber.
Heute bin ich froh, das ichs gelassen habe, denn ich hätte schlimmere Schuldgefühle als Gerchla (war ja auch noch katastrophiger) und unterm Klimawandel oder sonstigen Horrorvorstellungen werden sie auch nicht leiden. Und ansonsten ist es rum ums Eck.
@AmSee
Gar nicht so leicht zu beantworten, was Du mich fragst. Und grade deswegen versuche ich es zu beantworten. Deswegen bin ich ja auch, auch beruflich, so eine Problemlöserin. Schwierigkeiten sind dazu da, aus dem Weg geräumt zu werden. Das dürfte schon ein Teil der Antwort sein.
Erstens erinnert mich das Nachfragen an die Verhöre meiner Mutter "Was ist eigentlich mit Dir los", als sie dann endlich merkte (nach der ersten Hausdurchsuchung wegen Drogen), dass irgendwas schief läuft. Bis dahin dachte sie wohl, passt schon. Und sie bohrte und sie bohrte und es kam einfach kein Öl. Sie hat mich trotzdem nie verstanden, sie konnte irgendwann nicht mehr tun, als mich so zu akzeptieren, wie ich bin. Ich kann mich nicht allgemeinverständlich erklären, zu fast allem was ich mache, gibts auch noch ganz andere Seiten. Deswegen tue ich mir selbst auch sehr schwer zu sagen, ich bin so und so, ich kann mich auch nur akzeptieren, die Gründe, mei.. Aber meine Mutter verlangte Antworten...man muss das doch wissen. Ich sage, Unbewusstes, ich lasse mich da teilweise auch einfach leiten, es führt dann schon irgendwie da hin, wo ich hin will. So, Stand heute, gehts mir ja nicht so schlecht, also wusste mein innerer Kompass ja vielleicht wo es langgeht. Wo anders sagen sie Kismet oder der Mensch denkt und Gott lenkt...der Selbsterkennisfähigkeit sind jedenfalls Grenzen gesetzt (frag Psychologen, die wissen das) und dem bin ich auch unterworfen.
Ich kann mich oft nur anhand meiner eigenen Handlungen selbst beobachten, analysieren und feststellen, das war so, und ja nach Betrachtungswinkel sieht es anders aus, aber warum......aber ein Versuch kann trotzdem erhellend sein.
Der Punkt ist ja auch, ich bin ja nicht nur das Produkt sämtlicher Eindrücke und der dazugehörigen Reflektion und Selbstreflektion, sondern ich bin ja auch schon mit Eigenschaften auf die Welt gekommen und jedes Baby ist schon unterschiedlich, das wissen sie in jeder kinderreichen Familie. Also da gibts mit Sicherheit eine Menge, was ich gar nicht wissen kann.
Also der erste Impuls, nix wie weg da. Aber vielleicht sieht in meiner Schreibe ja auch mal jemand was, wofür ich ein blinden Fleck habe, oder ich merke das selbst beim Aufschreiben, was los ist - ist schon vorgekommen - also ich sehe darin auch eine Möglichkeit der Selbsterkenntnis und von daher, kneifen is nich. Ausser es geht irgendwann zu weit aber da sind wir noch nicht.
Zweitens erlebe ich das im Aufschreiben praktisch live noch mal, wie einen Flashback bei einem Trauma, deswegen muss ich es auch zu Ende führen, wenn ich mal angefangen habe.
Drittens fällt es mir oft extrem leicht, zu antworten. Das passiert ohne jede bewusste Mühe. Höchstens wenn ich das den ganzen Tag mache, merke ich es hinterher und denke, eigentlich wolltest du doch heute auch noch was Anderes tun. Ich hab da so ein Klassenbestensyndrom, Frau Lehrerin ich weiss was, früher in der Grundschule musste man aufspringen, wenn man die Lösung hatte, aber die Klappe halten, und ich war immer die erste. Neulich eine getroffen, die fragte mich, ob ich noch weiss, dass sie immer in Mathe gegen mich antreten musste und immer verloren hat. Und, logisch, fühlt sich gut an, zu gewinnen. Ich hab dann auch das Gefühl, was Sinnvolles getan zu haben, wenn mein Geschreibe passt. Nur wenn das dann so im luftleeren Raum hängen bleibt und diejenigen es nicht mal nötig haben, danke zu sagen, frage ich mich wirklich, wozu ich das mache. Oder wenn ich ihnen helfen will und sie das völlig als Angriff missverstehen, sei es wegen ihnen, sei es wegen meiner Art, dann war das auch ein Satz mit x, da werde ich unzufrieden.
Und bei manchen gehts mir auch tatsächlich nach, da hab ich das Gefühl, die sehen einfach nicht, was sie machen können, aber ich sehe es, oder es fehlt ihnen ganz einfach Information, die ich aufgrund meiner Erfahrung habe und sie nicht. Und gute Seele, ja, auch bei rationaler Überlegung ist christliche Nächstenliebe ja nicht unbedingt dumm. Es geht auch ein bisschen um die Welt, in der ich leben will.
Viertens wurde ich, als meine Mutter mich erfolgreich rausgeekelt bzw. auch regelmässig abends richtig rausgeschmissen hatte, in meiner Heimatstadt zu einer Person des öffentlichen Lebens, denn irgendwo musste ich ja hin. Mit 15 Vorstand eines 250-Leute-Vereins, und da gings auch schon mal drum, Jugendlichen zu helfen. Natürlich auch mir selbst, und da hatte ich eine Art Heimat. Und ich war natürlich schon da wer, mit dem kaputten Selbstbewusstsein durchaus ein Lichtblick. Leider bin ich über die Ecke auch an die Drogen gekommen. War aber alles ungeplant und auch jugendlicher Leichtsinn, passierte bei zielloser Suche. Zur Suchtentwicklung gehört auch die Gelegenheit und Verfügbarkeit, ist sogar ein zentraler Teil neben der Disposition und psychischen Faktoren.
Fünftens ist es Teil meines Problems, dass ich gar nicht mehr so recht weiss, was ich hier mache.
AABER...ich lese auch Bücher zur Glücksforschung und zu so Themen, was man an seinem Lebenesende am meisten bereut, dazu gibts Interviews. Und da lese ich immer, dass es ausserordentlich befriedigt, wenn die sozialen Beziehungen erfreulich laufen und wenn man sich gegenseitig helfen kann. Ich hab mir sogar sehr bewusst etwas gesucht, wo ich hier auch etwas Soziales mache, anderes Thema, und da bin ich auch schon wieder eine Person des öffentlichen Lebens, deswegen nicht hier im offenen Bereich. Ein zweites Thema ist naturwissenschaftlich, da habe ich was davon und andere auch, lässt sich nicht trennen.
Auch viele andere Dinge, die z.B hier in der Stadt das Leben schöner machen, laufen ehrenamtlich. Wenns keiner mehr macht, kann ich auch nirgendwo mehr hingehen. Also mache ich es teilweise einfach selbst.
Also das ist tatsächlich auch so was wie gezielte Selbsttherapie. Ich folge wissenschaftlichen Erkenntnissen dazu, wie man glücklicher wird, jetzt nicht nach Schema F, aber ich versuche auch nicht, das Gegenteil zu tun, also mich wieder einzugraben wie ich es früher getan habe. Und es funktioniert. Auch als hier hier weg war, war ich unter Leuten, und dass das läuft ist auch Übung. Und selbst meine heutige schlechte Laune, wenn ich sie habe, ist besser als meine frühere.
Sechstens ist es ein Heraustreten aus der Opferrolle, selbst die Kontrolle übernehmen und das Leben gestalten, nicht nur jammern und drunter leiden. Und ich habe, sieht man ja auch an Dir, Erfolgserlebnisse. Frust natürlich auch, aber gibts das seine ohne das andere überhaupt? Wo Licht ist, ist auch Schatten.
Und achtens weiss ich, was ich mir erhofft habe, als ich selbst zuallererst Hilfe bzw. Info in so einem Forum gesucht habe, und das war garantiert nicht, dass mir erst nach zwei Tagen jemand antwortet und dann als erstes nur seinen eigenen Weg als Möglichkeit überstülpt. Sondern ein offenes Eigehen auf meine Fragen. Und wenn ich nen guten Tag habe, dann mache ich das auch.
Abgesehen davon müsste ich Dir das nicht erklären, wenn ich nicht verstanden werden wollte. Aber ich habe auch schon sehr viel davon profitiert, dass mich Andere verstehen wollten und ich mich zu verstehen gegeben habe.
Ich merke das ganz genau, dass ich mich in meinem ganzen Leben noch nicht an sehr viele Regeln wirklich halten musste, so lange es Leute gibt, die mich wohlwollend betrachten. Ich hab auf jeden Fall schon vieles gemacht, was eigentlich nicht geht, weil Leute mir das zugestanden haben.
Ja, was machte es mit mir, das noch mal zu erzählen. Erst war ich voll im Film, und dann kam der Punkt da machts pling und ich merke, jetzt reichts wieder, jetzt nehme ich meine heutige Umgebung wieder wahr. In letzter Zeit fällt mir relativ schnell auf, dass es Vergangenheit ist und dass ich erst mit meinem Vater und dann mit meiner Mutter tatsächlich Frieden geschlossen habe. Es fühlt sich teilweise sogar ungerecht an, das wieder auf den Tisch zu bringen, also ich bleibe nicht mehr drin hängen, sondern es geht auch wieder raus. Ich merke da also tatsächlich eine Entwicklung.
Und meine heutigen Themen...ich bin schon wieder eine stadtbekannte Person des öffentlichen Lebens und schon von daher möchte ich das hier nicht so sehr ausbreiten. Ausserdem sind diese Themen in erster Linie mal Arbeit, also wenn ich da dran bin, kann ich nicht gleichzeitig hier schreiben. Und weder der Personenkreis, bei dem es bei dem einen Thema geht (nur ältere Personen ohne Angehörige), noch die naturwissenschaftliche Expertise, die beim anderen Thema gefragt ist, sind hier nach meiner Einschätzung vertreten. Also hier drüber zu reden wäre wohl der falsche Ort.
Noch zu dem Thema Verantwortung...die wurde mir auch zugeschoben. Von daher ein Abwehrthema, psychoanalytisch betrachtet. Erstens mal diese ganzen Schuldzuweisungen meiner Mutter, und dann haben sie mich ja tatsächlich noch gefragt, ob sie sich scheiden lassen sollen. Diese Antwort habe ich verweigert, ich hab die Ehe ja auch nicht geschlossen. Und dann war ich ja auch immer Streitobjekt, je nach dem wie es lief war ich die Tochter des einen oder der anderen, sie wollten mich entweder auf die eigene Seite ziehen oder mich auf die andere loswerden oder mir auch den Kontakt zum anderen verbieten, da gabs so ziemlich alles. Papakind, Mamakind, ich war alles. Und wenn sie sich gestritten haben, waren das Schimpfwörter. Deine Tochter hat mal wieder, züchtige sie.
Und ja, ich wollte meinen Eltern anfangs helfen, als ich sie als kleines Kind mal völlig unglücklich erlebt habe, aber die Zurückweisung war relativ brutal und ich war plötzlich die Schuldige, wegen der sie sich gestritten haben, ich musste gefälligst abhauen und sie in Ruhe lassen, denn ich war ja das Problem, und möglicherweise kämpfe ich ja unbewusst immer noch dagegen an.
Und gerade weil ich ja manchmal Erfolg habe, obwohl ich selbst sage (auch ein hübsches Paradox), ich kann die Leute nicht ändern, scheinen das manche dann aber auch von mir zu erwarten. So dass ich mich tatsächlich dagegen verwahren muss, denn ohne das passende Gegenüber (Du) geht da nichts..Du hast ja was mitgebracht, an dem ich Dich packen konnte. Ausser ich lasse es ganz bleiben, dann habe ich auch meine Ruhe. Aber dann ist wieder, macht das dann glücklich, oder nur leer?
Und wie Du siehst, gibts da keine einfache Antwort. Ich mache keine Aussagen darüber, was ich nächsten Monat will, denn das weiss ich heute noch nicht. Der Kopf ist bekanntlich rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können.
Schreib einfach, das was Du willst. Wenn Dir dazu was einfällt, gerne, aber Du musst jetzt nicht ein bestimmtes Thema mit mir bearbeiten oder mir gar die Hilfstherapeutin spielen. Irgendein Feedback ist zwar meistens besser als gar keins. Aber wenn Dir nichts dazu einfällt, dann ist das eben auch so. Ich meine, ich lebe ja, ich muss jetzt nichts lösen. Wenns gut läuft, ist es ein Gewinn, aber ohne bringts mich auch nicht um.
Gruß Susanne
Mir ist da heut Morgen noch was eingefallen, zu früher.
Mein Vater konnte ein sehr netter Mann sein, wenn er gute Laune hatte. Leider hatte er aber lange schlechte Laune, und dann war er furchbar.
Meine Mutter erklärte mir das damit, dass er zu viel arbeitete. Ich klar, Arbeit ist scheixxe, ich sah ja das Ergebnis.
Und mein Vater war, wenn er schlecht drauf war, richtig brutal. Der trat so zu, dass ich ins Eck flog. Das spielte da auch keine Rolle, dass ich nur halb so groß war wie er. Aus seinem Blick sprach der pure Hass. Zumindest habe ich das so wahrgenommen, er war dann niemand, auf den man zugehen konnte.
Und neulich habe ich erstmals seit Corona meine Mutter und ihren heutigen Mann für ein paar Tage besucht. Da ist mir auch aufgefallen, wenn man ihr etwas erzählt, z.B. über meine Schwiegereltern, dann kommt bei ihr sofort, wie aus der Pistole geschossen "da muss sie halt", "da ist er selbst schuld", und das war bei mir früher genau so. In drei Sekunden warst Du an allen Deinen Problemen selbst schuld, sie wusste ja die Lösung und damit hattest Du für sie keine Probleme. Du hättest ja nur machen müssen, was sie für richtig befand, dann wäre alles in Butter.
Und das zweite, was mir aufgefallen ist, was aber auch andere Besucher mir sagen, ist, das sie und ihr Mann sich von Morgens bis abends streiten. Bei denen hört sich jeder Dialog nach spätestens dem zweiten Satz wie ein Streit an, die giften sich in einer Tour an. Dabei würden sie nach aussen hin aber nichts aufeinander kommen lassen, also das ist nichts die Beziehung bedrohendes, das ist einfach deren Gsprächsstil. Leider habe ich das teilweise übernommen. Und früher fühlte ich mich permanent angegriffen, so wie er (mein Stiefvater) jetzt auch. Und mein Vater früher ebenfalls. Sie drehte es immer so hin, dass sie recht hatte. Auf ihre Art auch furchtbar.
Und genau das, die Kombination dieser beiden Giftzwerge, führte bei mir eben nie zu einer "heimeligen" Atmosphäre, sondern Nach Hause kommen war irgendwie fast immer das Betreten feindlichen Territoriums. Erst "willst Du auch einen Schnaps" war eigentlich das Friedensangebot, da wusste man nun ist momentan erst mal gut, bis.... Eigentlich fand das (gefühlte) Mobbing bei mir zu Hause statt.
Und schon da - da musste ich auch schon mal völlig heraustreten, meine Mitgliedschaft in dieser Famillie völlig kündigen, um das Gefühl zu haben, das mich das auch mal loslässt und ich das wirklich von aussen betrachten kann. Und dann habe ich erst gesehen, die können einfach nicht aus ihrer Haut, das ganze Gekappel und die ganzen Vorwürfe, das sind selbst wiederum auch beschädigte Leute, und die geben das weiter.
Als Kind, als ich das nicht gecheckt habe, war das für mich eine permanente Bedrohung, ich hatte x mal Angst, nach Hause zu kommen. Und real wars ja auch gefährlich, ich konnte jederzeit Schläge bekommen.
Und Alkohol war immer die Lösung. Der Spruch meines Vaters, das Leben ist nur im Suff zu ertragen. Prost Leber, jetzt kommt ein Platschregen..Schnaps aus dem Wasserglas. Wie wenns nix anders gäbe.
Und es ist bis heute so, dass meine Mutter in den Film verfällt, dass früher ich an allem schuld war, bis ihr ihr mal um die Ohren haue, dass die Eltern für die Kinder verantwortlich waren und nicht umgekehrt. Und sie kennt mich und weiss, dass ich auch nicht nachgebe. Da lenkt sie dann inzwischen ein, aber bis das mal so weit war, mein Partner war mal fassungslos, wie sie drauf war. Ein Glück, das wir die Kurve noch gekriegt haben, bevor es zu spät ist und man darüber nie mehr reden kann.
Und ich verfalle auch in den Film, das bis zum Ende durchzuerzählen, wenn ich mal damit angefangen habe. Aber die Fassungen werden langsam kürzer.Aber Und das ist Geschichte, ich kanns ja aussprechen, aber es hat mich geprägt. Schon allein, dass ich fast immer das Wort "aber" statt "und" benutze, vollautomatisch...da ist die Gegenrede ja schon vorprogrammiert.
Heute erste Krankengymnastik seit zweitem Lockdown, das wird erst mal hart.
Gruß Susanne.
müsst Ihr das? Wer schreibt das vor?
Ich improvisiere immer. Kanns mir wer verbieten?
Wenn man sonst zu wenig Probleme hat, macht man sich wohl welche. Ich mein jetzt diese wahnwitzig wichtige Änderung.
Jo, wäre ja schon wegen Deiner Tochter wichtig, dass Du was findest.
Da oben (bin im Süden) kenne ich mich nicht so aus, aber frag mal da
https://clic-deutschland.de/
Das ist in Lübeck, nicht so weit weg, und die kennen die Gegend. Da gibts auch tagsüber Termine.
Der erste, dessen Haut ich berührte nach so langer Zeit... Mit einem Wort: Es war göttlich! Alter Falter!!Ja gut, in der Rückschau betriebswirtschaftlich gesehen (nicht finanziell! Geld ist mir schon lange egal. Habe genug für mich) war es dann doch wieder viel zu viel Aufwand bei geringem Ertrag - die rosa Brille hatte mich etwas getäuscht
Und doch: Was für ein Geschenk! Nochmal so viel Nähe und Vertrautheit. Toll.
nur Weihnachten ist öfter.
Bei mir waren die Beziehungen auch schwierig. Ich hatte das schon mal abgeschlossen. Und meine Meinung über Menschen generell ist so schlecht, dass ich kaum enttäuscht werden kann.
Es kam dann durch die Hintertür (aus einer Freundschaft wurde Liebe)...aber ich verstehe, was Du meinst. Ich werde ab und an unverhofft angeflirtet, das belebt. Immer zu, das hält jung.
Übrigens verstecken...ich hab mich tatsächlich mal völlig ausgekoppelt. Alle Beziehungen gekappt, alleine gelebt und die Wohnung nur zum Einkaufen oder in den Wald verlassen. War die Zeit, als ich mit den Drogen aufgehört habe, da wollte ich von anderen Leuten nichts wissen. Da war ich nicht "öffentlich".
Und in der Zeit, als wir aus der Millionenstadt aufs Dorf gezogen sind, konnte ich den anonymen großstädtischen Lebensstil auch noch längere Zeit aufrechterhalten, da auf dem Dorf wussten sie, das sie micht eben nicht kennen. Da wars einfach, zurückgezogen zu bleiben.