Ein kalter Entzug kann diverse Auswirkungen haben, ich rate dir dringend, das mit deinem Hausarzt zu besprechen.
LG Gerd
Beiträge von gerd48
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Abhärtung oder Konfrontation,
bei uns war trotz allem immer Alk im Haus, Freunde bekamen auch ein Glas Wein, meine Frau trank in meinem Beisein auch mal alleine ein Glas. Das hat mich kaum gestört (vielleicht am Anfang) denn ich hatte die Abstinenz für mich gewählt, für sonst niemand und ich weiß, dass ich lebenslang an jeder Ecke damit konfrontiert werde.
Habe in den Jahren aber festgestellt in vielen Saufkarrieren, dass es nicht der Weg von vielen anderen sein kann und rate solchem Verhalten inzwischen ab.
Bei irgendwelchen Festivitäten ist eine normale Unterhaltung zu späterer Stunde nur noch eingeschränkt möglich, wenn der erste fragt, "ein Schnäpschen gefällig" wird's anstrengend und mein Abgang vorbereitet.LG Gerd
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Meine bisherige bescheidene Erfahrung in SHG´s vor allem aber auch ganz deutlich in Internetforen ist diese, dass Menschen die es auch nur ansatzweise wagen 'andere' Gedanken, Gefühle, Erlebnisse etc. zu äußern radikal niedergetrampelt und von einem aufgebrachten, teilweise agressiven Mob aus der Community geschossen werden. Da geht es hier ja zum Glück sehr human zu. In anderen Foren wird gleichmal was nicht passt zensiert, und jemand der es wagt rückfällig zu sein, oder der sich auch nur ein kleinwenig fernab vom akzeptiert festgelegten Standardvokabular bewegt umgehend der Account gelöscht. Der nächste Rückfall wird ihnen zudem ja schon fast massiv eingeredet, zumindest geschieht meist das Gegenteil von Motivation.
Das erinnert mich an den Autofahrer, der sich beschwert, weil ihm hunderte Geisterfahrer entgegen kommen
Aber andererseits hast du recht, das "Karsten-Forum" ist schon sehr gewöhnungsbedürftig.LG Gerd
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Das stimmt so einfach nicht. So einfach und einseitig ist das alles nicht.
Wie du meinst nixweiss0 -
Naja Alkohol in großer Menge enthemmt, macht locker, jeder reagiert irgendwie anders. Unterdrücktes kann zum Vorschein kommen. Da gibt's viele Variationen, sollte mal ein Arzt, evtl. mit Überweisung zum Neurologen beurteilen.
Viele setzen den Alk auch bewusst ein, um anders zu sein, nur irgendwann kann eine Schwelle überschritten sein, die eine Umkehr sehr mühsam macht. -
Hi Sani
- Immer wenn ich mit dem Kopf gegen die Wand renne, habe ich Kopfschmerzen -
Was würdest du da empfehlen?
Ne im Ernst, da wirst du nur die Lösung haben, diese 2-3x im Jahr auch auf Alkohol verzichten zu müssen/dürfen.
Da du lange Trinkpausen dazwischen hast, sehe ich die Gefahr von Entzugssymptomen gering aber sprich das Problem doch mal bei einem Arzt an.LG Gerd
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„Dann müssen sie eben noch ein paar Ehrenrunden drehen!“
Äußerungen dieser Art sind in meinen Augen wirklich zynisch.Deine Augen interessieren mich eher weniger.
Die Erkenntnis aus 8 Jahren Alkforen hat gezeigt, dass diejenigen, die alles anders machen wollten, die "schönsten" Rückfälle gebaut haben, da war und ist jede Initiative zum Scheitern verurteilt.Gerd
P.S. Grad gestern Abend wieder die Info erhalten, dass ein guter Bekannter, der jahrelang 3 Monate im Jahr am Mittelmeer zwischen Kneipe und Wohnung verbracht hat, im Urlaub verschieden ist.
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...und das Karussell dreht sich weiter...
...auf jeden Fall für die Alkoholiker, die deinen Worten glauben.Ich verstehe immer noch nicht, wie man eine tödlich endende Krankheit so verharmlosen kann nixweiss0
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Ich trinke auch alkfreies Weizenbier, seltener, nur im Lokal und im Urlaub. Da ist es allerdings schon 2x vorgekommen, dass mir ein alkhaltiges hingestellt wurde (habs aber nicht getrunken ;D). Deshalb bestelle ich das jetzt immer in der Flasche und schenk mir selbst ein.
Zuhause steht sowas nicht rum.LG Gerd
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Als bekennender Prolet meine erreichten Ziele:
...15 Kg leichter (Idealgewicht)
...über 20tausend Euro gespart (Wohnmobil gekauft und kann zu jeder Tages/Nachtzeit damit fahren)
...muss nicht kontrolliert trinken (Freiheit)
...und vor allem, ich bin gesund und lebe noch (wenn um mich rum mir bekannte Alkis schwer erkranken oder direkt sterben)...eine gewisse Zufriedenheit schleicht sich auch bei mir ein

LG Gerd
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Greenfox
Uns fehlt einfach die Erleuchtung.
Die widerfährt nur ganz wenigen. ;D -
Würde sagen, der klassische Rückfall und reif fürs Lehrbuch. Langsam aufbauend, wenige Tage Kampf und dann Ausführung. Wo du hättest gegensteuern müssen, weißt du ja glücklicherweise selbst.
LG Gerd -
Dann noch ne Frage an die Fachleute.
Wenn ich dann nach x Jahren geheilt bin, sagt mir das ein Arzt oder ich mir selbst und muss ich das dann ausprobieren? nixweiss0 -
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Vielleicht ist eben doch alles am Ende auch Kopfarbeit
Ja klar, nur Kopfarbeit, aber man sollte das Unterbewusstsein nicht vergessen.
Das agiert und das Bewusstsein (Gedächtnis) reagiert. -
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Aber es ist auch der Grund, warum ich solche Gedanken
für gefährlich halteDas war überhaupt der Grund, warum ich bereits in das Vorgängerforum ging, um solchen Thesen entgegen zu treten.
Aber das wird von manchen, noch den Weg suchenden, zu gerne gehört (irgendwann wieder trinken zu können).
Dann müssen sie halt noch diverse Ehrenrunden drehen und weiter rumeiern, ist inzwischen meine Einstellung.Manche Langzeittrockene wollen das halt nicht akzeptieren sind frustriert und entwickeln sich zu den "Staubtrockenen".
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Wieviele Milliarden Menschen gibt's eigentlich,
bei denen sich nicht alles um den Alk dreht und...Zitat....und deshalb alles dafür tun muss, diesem Stoff lebenslang konsequent aus dem Weg zu gehen.
Sowas geht anscheinend problemlos, die nennt man, glaube ich, Moslems und ich bezweifle, dass sie Verzichtsgedanken hegen. Irgendwann verschwinden auch bei dem trockenen Alki die Verzichtsgedanken (ohne ständig was dafür zu tun).
Meine Erfahrung war, ca. 2 Jahre braucht es schon. -
Meine Einstellung zu den neuen Erkenntnissen und kontrolliertem Trinken wird sich erst ändern, wenn ich wirklich mal jemand kennenlerne, der mir sagt, er ist mit einer dieser Methoden 5-10 Jahre gut klar gekommen und vom Alkoholismus geheilt.
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Hi Lis,
ich dachte, wenn jemand lange Begrüßungsbeiträge schreiben kann, aber nicht in kurzen Worten sein Ziel, dann ist er sich noch nicht sicher.
Jetzt habe ich aber deinen Beitrag gelesen und festgestellt, er deckt sich zu 100% nicht mit meinem Weg.
Deshalb dürfte ein Eingehen auf die verschiedenen Punkte auch sinnlos sein.
Ich werde mich keinem deiner Punkte annähern und du sicher auch keinem von mir.LG Gerd
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Aber halt eben nicht zwingend für Alles und Jeden. Manche können, manche wollen oder andere wiederum müssen ja auch vielleicht gar nicht gänzlich diesen Weg gehen. Und daher gibt es mittlerweile durchaus auch andere gute Wegoptionen die in den letzten Jahren ja sogar auch zunehmend offiziell anerkannt werden. Jeder hat also die freie Wahl seinen für ihn richtigen Weg zu finden. Für mich war gerade diese Erkenntnis äußerst wichtig.
Hallo Lis,
da hast du jetzt viele Möglichkeiten, aber welchen Weg willst du jetzt konsequent gehen? Das kann ich nicht raus lesen.Danke, keine Antwort sagt mir auch einiges.

LG Gerd
P.S. Mein Ziel war die Abstinenz und das war erreicht, nachdem ich das erste Glas stehenließ. -
Zitat
Aber halt eben nicht zwingend für Alles und Jeden. Manche können, manche wollen oder andere wiederum müssen ja auch vielleicht gar nicht gänzlich diesen Weg gehen. Und daher gibt es mittlerweile durchaus auch andere gute Wegoptionen die in den letzten Jahren ja sogar auch zunehmend offiziell anerkannt werden. Jeder hat also die freie Wahl seinen für ihn richtigen Weg zu finden. Für mich war gerade diese Erkenntnis äußerst wichtig.
Hallo Lis,
da hast du jetzt viele Möglichkeiten, aber welchen Weg willst du jetzt konsequent gehen? Das kann ich nicht raus lesen.LG Gerd