Beiträge von gerd48

    Moin Anton

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    ich schlage neue Löcher in ein paar Gürtel


    Das ist aber mal ein netter Vergleich:
    Ich mach neue Löcher in den Gürtel
    und lasse mir offen, wieder zu zunehmen,
    oder ich schneide den Gürtel gleich ab
    und bin mir sicher, nicht mehr zu zunehmen.

    Übertragen auf den Alk:
    Ich nehme mir eine gewisse Zeit vor, nicht zu trinken
    und lasse mir offen wieder anzufangen,
    oder ich schneide meine geistige Abhängigkeit
    zum Alk gleich ab und bin mir sicher,
    den nicht mehr zu brauchen.

    LG Gerd

    Hallo Valdes

    Zitat

    ob jemand, der Alkoholiker ist, für ein halbes Jahr das Trinken einstellen kann ohne darunter zu leiden.


    Ich denke ja, wenn die Entzugserscheinungen nicht das Weitertrinken erfordern.
    Selbst ausprobiert hatte ich mehrfach 2-3 Wochen (immer im Urlaub, da ich nicht so unbeschwert heimlich trinken konnte), ich hatte ja ein Ziel ab da ich wieder trinken durfte und konnte mir zusätzlich sagen, ich bin ja kein Alki.
    Die Gefahr, dass nach einem Wiedereinstieg die Trinkmenge noch steigt ist allerdings groß.
    LG Gerd

    Hi Anton

    Zitat

    Anfangs habe ich die gleiche Menge an Wasser getrunken, die ich sonst an Bier in mich hinein gekippt hätte


    So hatte ich auch begonnen, 4-5 Liter Mineralwasser am Tag, auch gleich abgenommen aber eher mehr gegessen als vorher (jetzt 15 Kilo leichter). Sind ja Wahnsinnskalorien die durch den Alk dazukommen, ich denke du wirst keine Gewichtsprobleme mehr nach einiger Zeit haben. Halt durch, das lohnt sich.
    LG Gerd

    hi Pischi

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    Eigentlich kann die Lösung nur sein gar nichts mehr zu trinken. Das ist mir schon klar. Jedoch habe ich auch Angst davor. Das will ich eigentlich nicht. Kann es mir im Moment nicht vorstellen komplett ohne


    Das ging mir am Anfang ähnlich, das ist achteinhalb Jahre her. Geht gut ohne, also keine Bange.

    Zitat

    Selbsthilfegruppe? Da würde ich gern Erfahrungen hören.


    Jede Gruppe ist anders und jede/r hat andere Erfahrungen, am Besten einfach mal hingehen.
    Gruß Gerd

    Hi Marc

    Zitat

    ich rechne so mit ca. 1 Jahr bis ich einigermassen zur Normalität ohne Saufen finde


    Ich würde das einfach offen lassen, das wichtigste ist, die anderen zu informieren, dass du nichts (absolut) mehr trinkst.
    Ich sag mir immer, ich habe die Stolpersteine nicht aus dem Weg geräumt, bin einfach drüber weg gestiegen ;) nicht so anstrengend.

    Viel Erfolg weiterhin Gerd

    Moin Marc,
    läuft ja gut bei dir.

    Zitat

    ich fühle mich erstmals auch leicht euphorisch.


    Ganz normal, du hast was geschafft, was bisher für dich eher nicht denkbar war.
    Es kommt vielleicht anschließend eine Zeit, wo du denkst wozu eigentlich, oder du fühlst dich aus dem Kreis der Alkvernichter ausgeschlossen oder meinst 1 Glas geht doch.
    Diesen Zeitraum gilt es sicher zu überstehen.
    Irgendwann wird Nichttrinken zur Normalität.

    LG Gerd

    Ahoi Marc

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    Muesste ich nicht einfach moeglichst ohne Plan und Ziel hingehen und mich einfach leiten lassen von der Fachperson?


    So würde ich das machen. Die werden dich sicher auch was fragen, aber spontane Antworten sind immer ehrlicher.

    LG Gerd
    PS: Bin auch 40 Jahre gesegelt, schönes Hobby aber sehr mit Alk verbandelt. (Manöverschluck) 8)

    Das sich immer wieder mal lustig machen über Menschen, die ihre Krankheit ernst nehmen, vielleicht auch manchmal übertreiben, wer weiß das schon außer Bassmann, bedarf besonderer "Streicheleinheiten".
    Das kann er im geschlossenen Bereich oder direkt per PN an den Empfänger schreiben, ändert nix an der Arroganz, aber da gibt's dann von mir keinen Kommentar.

    Gut, dass ich weder Admin noch Mod bin ;D

    Zitat

    Ich finde es beneidenswert, dass viele Ex-Säufer ständig vor versteckten Alkoholika auf der Hut sein dürfen, jedes Lebensmittel auf Spuren von Alkohol untersuchen dürfen, Aromen vermeiden dürfen, die zwar keinen Alkohol enthalten, aber so schmecken usw.
    Da wird es nie langweilig!
    Ich dagegen versage mir diese Freude.
    Muss ich blöde sein.


    Das ist polemisches Geschreibsel, nur beim lt. Satz bin ich mir nicht sicher.

    Hi Simone,

    Zitat

    Ich weiss nicht wie weit man sich ohne Alkohol und mit Therapie ändern kann, wieviel "Gutes" wieder zum Vorschein kommen kann.


    Alle Richtungen sind möglich, aber auch deinen Kindern zuliebe empfehle ich dir, das aus einiger Entfernung zu beobachten. Du selbst wirst kaum Einfluss haben.
    LG Gerd

    3 Flaschen Wein enthalten ca. 300 gr reinen Alkohol.
    Das schädigt auf Dauer Herz/Kreislauf, die Nerven und alle Organe.
    Unbedenklich bei einem gesunden Menschen sind pro Tag 20 Gramm reiner Alk (kleines Glas Wein oder 0,3 L. Bier).
    Wobei das tägliche Konsumieren auch ein Problem sein kann.

    LG Gerd

    Hi Tyffie
    Das Alkoholproblem ist immer das erste, was angegangen werden muss. Ohne das gelöst zu haben, wird jeder Arzt eine Therapie der anderen Probleme ablehnen. Also, sei offen und ehrlich deinem Hausarzt gegenüber, er wird (hoffentlich) die richtigen Schlüsse ziehen, wenn nicht, suche dir einen anderen Arzt.
    LG Gerd