Beiträge von gerd48

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    Ich hab Angst davor als "Alki" abgestempelt zu werden...


    Sicher gibt's solche dummen Menschen, aber möchtest du diese als Freunde haben?
    Sicher ist auch, mit jedem trockenen Tag wächst dein Selbstbewusstsein.
    Und nochmals sicher, jeder ca. zehnte deiner Bekannten hat das gleiche Problem wie du, die werden dich
    eher insgeheim bewundern aber selten offen äußern.

    Hallo Nicki

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    Viel schwerer finde ich,meinem Mann offen zu sagen...."Ich hab ein Alkoholproblem,bitte hilf mir!"


    Das ist der erste und wichtigste Schritt, du zeigst dir, dass du bereit bist Hilfe anzunehmen und du wirst nach so einem oder ähnlichen Satz enorm erleichtert sein.
    Je offener du mit deiner Krankheit umgehst, desto einfacher wird es.
    Du hast (un)heimlich getrunken und willst heimlich geheilt werden, das wird schwierig werden.

    LG Gerd

    Hi Thomas

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    Ich bräuchte auch nur jemand der mir in solchen aufkommenden Momenten sagt " Lass es "


    Das wäre wahrscheinlich der erste Fall, wo das funktioniert.
    Probier mal, es selbst zu dir zu sagen, nur dann geht's.
    LG Gerd

    Moin Maud

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    Seit 10 Jahren schwor ich dem kiffen ab. Vom 24-30igsten Lebensjahr kamen noch diverse Partydrogen dazu. Es war eine tolle und geile Zeit, die ich nicht missen möchte.


    Das ist zwar schön, aber ob es hilft, die Vergangenheit zu glorifizieren? Das liegt zwar in der Natur des Menschen aber entscheidend ist die Gegenwart und Zukunft.

    LG Gerd

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    Und so geht' s dann weiter: Steigerung der Menge nach und nach, dadurch gestiegene Entsorgungsproblematik, langsamer Umstieg auf härtere Sachen (weniger Flaschen, gleiche Wirkung bzw. schnellere Wirkung), immer früherer Beginn mit dem Trinken bis hin zum ersten Schluck schon morgens, vor der Arbeit, gar keine Trinkpausen mehr, sogar bei Krankheit wird getrunken...


    So lief es bei mir auch. Wobei manche es auch schaffen, tage- oder wochenlange Trinkpausen einzulegen um sich vorzugaukeln, dass man nicht abhängig ist. Das ist vielleicht noch gefährlicher, denn die Einsicht ist noch geringer.
    LG Gerd

    Das lässt sich auch am Telefonverhalten bei Werbeanrufen erkennen.
    Ich sage dann immer - ich brauch nix - und knall den Hörer auf (ups, geht ja nicht beim Mobilteil),
    meine Frau - äh, ja, nö - und hört sich den ganzen Quatsch an, aber ich übe mit ihr - schon seit Jahren ;D
    lg Gerd

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    Wer sich selbst kaputt macht, nur weil er denkt, sonst nicht gemocht zu werden,


    Deshalb haben die meisten nassen Alkis den Ruf, besonders hilfsbereit zu sein, eine Möglichkeit, um ungestört weiter trinken zu dürfen. Also kann man das Neinsagen aus Eigennutz auch abtrainieren, geht aber irgendwann an die Substanz.

    Hi Jason

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    Ich bin ein sehr sozialer und harmonischer Mensch, Ich kümmer mich um meine Freunde und sterbe grade innerlich, ich finde es so grausam was mit mir passiert ....


    Vielleicht zu viel kümmern und zu wenig Egoismus. Erst muß man sich wieder selbst mögen und dann erst die anderen. Ob das vom Alk kommt oder andere psychische Ursachen hat, kannst du testen, wenn du den Alkohol weglässt.
    Es geht nix über einen zufriedenen Egoismus. ;)
    LG Gerd

    Also gewissermaßen im Glücksrausch (wenn wir schon bei Süchten sind). Das Stadium erreichen natürlich nicht alle trockene Alkis, sollte aber niemanden davon abhalten, trotzdem abstinent zu leben.

    Das ist wahrscheinlich der Punkt wo man von Zufriedenheit spricht.
    Der trockene Alkoholiker ist zufrieden damit, seine Sucht im Griff zu haben,
    der unzufriedene sucht sein Leben lang nach Süchten, die es zu bekämpfen gilt.