Beiträge von AmSee13


    Da hilft wohl nur zukünftig jeden Sonntag gucken, wir sind ja nicht zum Spaß hier ;)

    Lach. Unwahrscheinlich, das wird ganz davon abhängen, ob mich erstens etwas anderes mehr reizt, und zweitens, welche Kommissare zu sehen sind. Den Faber guck ich mir ganz gerne an, Börne und Thiel mag ich auch ganz gerne. Sonst…. Schulterzucken.

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    Im Gegensatz zu dir fand ich die Figuren eher nicht bunt dieses Mal. Für mich ziemlich vorhersehbar durch "Fachkenntnis", lach...

    Lach. Hab ja auf meine fehlende „Fachkenntnis“ hingewiesen. Grins.


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    Aber immerhin, sie haben Charly leben lassen, da war meine Vorhersage falsch.

    Das war mir auch ganz recht. Hab, wegen deiner Voraussage, die ganze Zeit erwartet, dass es passiert… So hat’s mir besser gefallen…

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    Schönen Gruß an deinen Mann

    Mach ich. :)

    Liebe Grüße
    AmSee

    Hallo ichso,
    komme erst jetzt dazu, dir zu antworten.


    Ich glaube, das Problem ist Angst. Angst, getriggert zu werden. Angst, dass meine Rest-Angehörigen (die ich ja jetzt nach langer Zeit gerade erst am wiederfinden bin, also ausser meiner Tochter) Suchtmittel "lieber hat" als mich. Puuuhhh, weites Feld.

    Die Sache mit dem „getriggert werden“ beschäftigt mich aus mehreren Gründen, einer dieser Gründe hat mit meiner Alkoholabhängigkeit zu tun.

    Ich hab die Vorstellung, dass, wenn ich weiß, was mich triggert, ich besser damit umgehen kann.

    Bei der sogenannten Trockenarbeit habe ich, wie ich das bislang verstanden habe, in Bezug auf bekannte „Trigger“ zwei Möglichkeiten:

    A) Ich gehe den bekannten „Triggern“ möglichst aus dem Weg, was zum Beispiel bedeutet, Feierlichkeiten, bei denen gesoffen wird, fernzubleiben, meine Getränke nicht mehr aus Gläsern, die in meinem Suchtgedächtnis mit Alkoholkonsum verbunden sind, zu mir zu nehmen, sämtliche Alkoholika und Wein-, Bier-, Sekt-, Schnapsgläser aus meinem Haushalt zu entfernen.

    B) „Konfrontationstherapie“: Ich konfrontiere mich bewusst, in einem bewusst gewählten Rahmen meinen Triggern, um mein Gehirn durch positive Bewältigungserfahrungen umzuprogrammieren.


    Dass das Gefühl, konkret die „Angst“, dass deine Angehörigen ihr Suchtmittel „lieber“ haben könnten als dich, etwas mit dir macht, kann ich nachvollziehen. Das wäre übrigens ein Thema für das Gespräch mit deiner Therapeutin.


    Wegen Ehrenämtern: Hast du mal gegoogelt, was es da in deiner Gegend noch so an Angeboten gibt? Vielleicht ist da etwas dabei, bei dem du dich weniger einer Ansteckungsgefahr aussetzt?
    Ich bin vor einer Weile mal auf der Suche nach so etwas auf eine Webseite gestoßen, auf der Angebote in meiner Stadt/Region/ Online Deutschlandweit angeboten wurden. Kann dir aber jetzt leider nicht mehr sagen, was für eine das war.


    Warum brauche ich immer so lange, um mich zu vergewissern, dass das Leben mit mir allein nicht gut tut?

    „Alles hat seine Zeit.“ fällt mir dazu nur ein. Hab doch Geduld mit dir und mach dir nicht solche Vorwürfe.

    Freue mich für dich, dass du dich über die ellenlange Mail deiner Tochter freuen kannst und für alles Dankbarkeit fühlst.

    Liebe Grüße
    AmSee

    Huhu, ichso,
    AmSee hat auch geguckt… 8)

    Ich kenne diese Charaktere ja nicht so, daher kann ich über deren Entwicklung gar nicht mitreden…

    Interessant fand ich diesen Tatort zweifellos. Der „Heiratsantrag“ kam mir so etwas merkwürdig vor, aber nun ja, ich kenne wie gesagt die Charaktere nicht, daher kann ich nicht sagen, ob das stimmig war…

    Geheult hab ich nicht, interessant fand ich diesen Tatort zweifellos. Wieder einmal irgendwie „bunte Menschen“… Mag ich, weißt du ja… ;)

    Liebe Grüße
    AmSee


    Also, der Neid ist über die Jahre klein geworden. Meist, wenn ich ihn ausspreche, ist es mir schon klar, dass ich nicht mehr volltrunken und womöglich noch mit Kotze beschmiert irgendwo am Silvestermorgen aufwachen will. Igitt!

    Mir macht mehr zu schaffen, dass es Menschen gibt, die meine Suchtkrankheit(en) nicht haben - und deshalb "einfach mal" feiern können.

    Das klingt für mich, als wenn du dich bedauerst, als wenn du in dir den Gedanken zulässt, etwas zu vermissen…

    Ich bedaure mich nicht dafür, nicht mehr soooo feiern zu können wie früher…
    Soooo feiern wollte ich eigentlich nie wirklich… Ich musste überhaupt erst n Pegel haben, um mich dort überhaupt wohl fühlen zu können, anders war das nicht meine Welt und nicht lustig….

    Ok, vielleicht bin ich n anderer Typ als du… Ich mag grundsätzlich feiern, aber nicht solche Runden, solche alkohohlschwangeren Feiern… Und weil mir durch mein neues Leben eigentlich erst so richtig bewusst geworden ist, was ICH eigentlich will, bedauere ich mich nicht dafür, nicht mehr an solchen Feiern teilzunehmen, und ich vermisse sie auch nicht… sie geben mir nichts…

    Du fühlst dich einsam… Kennst du denn nicht noch andere Menschen, die dir ähnlich sind?

    Liebe Grüße
    AmSee

    Moin, ichso,
    lass dir einfach mal :blumen2: da.

    Deine Tochter hat ne harte Zeit hinter sich… jetzt will sie also mit allen Sinnen leben…

    Kann man nachvollziehen… schwierig ist für unsereins nur, dass ein solches Verhalten, wie sie‘s gerade an den Tag zu legen scheint, uns an unsere eigenen unglücklichen Wege erinnert und sämtliche Alarmglocken bei uns schrillen lässt…

    Mich hätte und hat, als ich meine Wege beschritt, kein „vernünftiges“ Wort meiner Mutter oder anderer „Vernünftiger“ erreicht…. ich konnte und ich wollte nicht anders….

    Klar ist das schwierig für dich…


    Und ich? Habe mal wieder die Nase voll von Verständnis zeigen. Ich will ihr kein Problem unterschieben wo ich eins habe. Aber ich bin gerade um die Feiertage neidisch auf Feierleute.

    Wenn du die Nase voll hast, ist das auch ein Zeichen…


    Und wegen meiner Tochter: Ich weiß nicht, was für sie richtig oder falsch ist. Das kann sie nur selbst rausfinden. Oder eben halt auch nicht. Ich mag nur gerade mal wieder beim auf in meinem Kopf "falschen Weg rumrennen" nicht zugucken und Händchen halten.

    Co-Abhängig und Helfersyndrom war gestern. Macht mich aber halt auch einsam.

    Es muss ja nicht das Extrem sein, Co-abhängig oder Helfersyndrom… Abhängig sein ist „nix gut“, das kennen wir ja leider nur zu gut…

    Du hast es erkannt… vielleicht findest du ja deinen Weg zwischen den Extremen…

    Moin ichso, wikende091
    hab dich letzte Woche schon in diesem Faden vermisst. ;)

    Ich hab den „Gier und Angst“ auch gesehen… der Faber hat irgendwie etwas, der interessiert mich auch irgendwie…

    Ich mag den Schauspieler Charly Hübner auch gerne sehen. Eigentlich sind Krimis ja nicht so meins, hab ich dir ja schmal geschrieben, aber mein Mann guckt das ganz gerne und zusammen gucken findet er noch besser, so gucke ich mir den einen oder anderen Krimi eben mit ihm zusammen an. Werde daher den Tatort heute Abend wohl auch angucken….

    Liebe Grüße
    AmSee

    Hallo Natiii,
    herzlich Willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe. :welcome:

    Damit du ungefähr weißt, wer dir hier antwortet:
    Ich bin Ende 40, erwachsene Tochter eines Alkoholikers (gestorben mit Anfang 40) und seit über 14 Monaten „trockene“ Alkoholikerin.

    Es tut mir leid für dich, dass ich dir eine sehr harte Wahrheit bezüglich deines Partners mitteilen muss:
    Es ist nicht nur meine eigene Erfahrung mit der Abhängigkeit meines Vaters und meiner eigenen Abhängigkeit, sondern viele, viele andere haben die Erfahrung machen müssen, dass man einen Alkoholiker nicht von Außen trocken reden kann. Zwar werden von diesem immer mal wieder Beteuerungen gemacht, aber, wenn er nicht wirklich von sich aus etwas gegen seine Sucht unternehmen will, bleibt es lediglich bei Beteuerungen.

    Tatsache ist, dass ein Alkoholiker nur aus seiner Sucht herauskommt, wenn ER es wirklich will und VON SICH aus ALLES unternimmt, um das zu schaffen. Es genügt nämlich nicht, nur das Glas stehen zu lassen, sondern das ganze Leben und Denken an sich muss verändert werden, um nach dem Entzug erfolgreich trocken zu bleiben.

    Worin könnte Hilfe für dich bestehen? Ich formuliere deine Frage mal so um.

    Zum einen könnte es für dich hilfreich sein, dich noch näher über die Krankheit „Alkoholismus“ zu informieren, um für dich besser einordnen zu können, womit du es zu tun hast.

    Du scheinst schon ein wenig über das Thema „Alkoholismus“ informiert zu sein, empfehlen kann ich dir aber auf jeden Fall die Erfahrungsberichte von Alkoholikern und von Angehörigen hier sowie die Bücher, die in unserer Literaturliste aufgeführt werden. Für besonders empfehlenswert halte ich das Buch von Simon Borowiak, „Alk.“ sowie das Buch von Daniel Schreiber, „Nüchtern.“

    Hier findest du die Literaturliste:
    https://alkoholforum.de//index.php?topic=1715.0

    Warst du bei dir vor Ort schon mal in einer Suchtberatungsstelle? Die können dir auch nähere Informationen liefern und dich/ euch weiter beraten.

    Zum zweiten halte ich es für immens wichtig, dass du dir klar darüber wirst, welche Rolle du in dieser Beziehung übernimmst und was diese mit DIR macht.

    Du übernimmst die Verantwortung für ihn, nicht wahr? Weil er es selbst nicht zu tun scheint?

    Aus eigener Erfahrung weiß ich gut, wie leicht man in diese Rolle hineinrutscht. Schließlich liebt man diesen anderen Menschen ja und man kann doch nicht dabei zusehen, wie er zugrunde geht.

    Lass mich dir sagen: Du wärst nicht die erste, die das auf Dauer selbst kaputt macht….
    Meine Mutter jedenfalls, eine ursprünglich selbstbewusste, intelligente, junge Frau, die meinen immer wieder rückfällig werdenden Vater nicht verlassen hat, hat es schließlich psychisch zerstört. Und ich habe von nicht wenigen anderen gelesen, denen es ebenso oder zumindest ähnlich ergangen ist.

    Du schreibst von Alptraum und genau das ist es auch.
    Was meinst du, wer von euch beiden am ehesten in der Lage ist, den Alptraum zu beenden?

    Hilfe für dich kann eigentlich nur darin bestehen, dir deiner eigenen Bedürfnisse bewusst zu werden und für dich zu sorgen. Bedenke dabei, dass er ein erwachsener, mündiger Mann ist, der seine eigenen Entscheidungen trifft. Und wenn er zur Flasche greift, so trifft er eine Entscheidung.

    Genügt dir das erstmal als Antwort?

    Liebe Grüße
    AmSee

    Hallo, Vodka,
    auch von mir ein Willkommen hier im Forum.

    Gräfin hat dir schon ein paar detailliertere Antworten gegeben. Da der sogenannte „Kalte Entzug“ lebensgefährlich verlaufen kann, auch wenn’s bislang hundertmal gut gegangen ist, wäre es verantwortungslos von uns, dir nicht dringend zu einem Arztbesuch zu raten.

    Am besten suchst du einen Mediziner auf, der sich mit Sucht tatsächlich auskennt, nicht jeder Hausarzt ist in der Thematik bewandert, was mitunter ziemlich frustrierend ist.

    Viele Grüße
    AmSee


    Woran ich mich noch gewöhnen muss, dass, nachdem sich hier jemand angemeldet hat, dann kein Lebenszeichen mehr kommt.

    Ich hoffe doch sehr, dass dieses nicht an mir liegt ?

    Hallo Mina,
    ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht an dir liegt.
    Ich beobachte dieses Verhalten einiger Nutzer schon eine ganze Weile, scheint eine Mentalitätssache zu sein.
    Umso mehr schöner ist es dann, wenn ein Nutzer sich doch wieder meldet und womöglich auch öfter mal einbringt.

    Liebe Grüße
    AmSee

    Hallo Mina,
    nun möchte ich die Gelegenheit nutzen und dir auch ein herzliches Hallo zukommen zu lassen.

    Ich bin in letzter Zeit etwas seltener hier, daher melde ich mich erst jetzt.

    :welcome:

    Schön, dass du bei uns bist und dich ab und zu mit deinem Wissen und deinen Kenntnissen einbringst. :)

    Viele Grüße
    AmSee

    Hallo,

    auch von mir ein herzliches Willkommen in dieser Online-Selbsthilfegruppe.

    Gräfin hat Dir schon eine gute Antwort geschrieben.

    Ich habe mich, als ich deine Nachricht hier gelesen habe, gefragt, was du hier suchst.
    Du nimmst bei dir selbst kein Alkoholproblem wahr, obwohl dein Psychiater dir seit 1 1/2 in seinen Arztbriefen ein solches bescheinigt.
    Was möchtest du denn von uns hören? Dass er sich irrt?
    Oder hast du Fragen, möchtest Anhaltspunkte, an denen du festmachen kannst, ob du nicht doch bereits ein Alkoholproblem hast?

    Als ich hier vor etwas über 14 Monaten aufschlug, habe ich mich noch nicht als Alkoholikerin sehen wollen, befürchtete aber schon seit einer Weile, dass mit meinem Konsum etwas nicht stimmt.
    Die Auseinandersetzung mit dem Thema und das, was ich darüber las, öffneten mir die Augen: Alkoholiker ist nicht erst der, dem keine andere Wahl mehr bleibt, als Alkohol trinken zu MÜSSEN.
    Alkoholismus fängt schon da an, wenn du dein Leben quasi um den Alkohol herum baust. Er fängt im Prinzip schon an, wenn du Alkohol wegen seiner Wirkung trinkst, um zu entspannen, um runterzukommen, um locker zu werden usw.

    Du schreibst „dann geht es schneller bergab“. Das klingt irgendwie danach, dass du in einer Art depressiver Phase drinsteckst. Trifft das zu?

    Viele Grüße
    AmSee

    Liebe Ichso,
    tja, Weihnachten, schon soooo lange schwierig…
    Dieses Jahr bin ich zwar etwas anders in die Adventszeit gestartet, habe viele, viele Sachen aussortiert und ganz anders dekoriert teils mit ganz eigenen Sachen, aber je näher Heiligabend rückte, desto schwieriger wurde es für mich.
    Ich hab immer wieder die Kurve gekriegt und geholfen hat mir auch das, was ich in der Therapie schon gelernt hatte. Für nächstes Jahr hoffe ich, dass mehr aufgearbeitet ist und ich somit nicht mehr unerwartet in frühere Ich-Zustände verfalle.

    Was mein Mann in diesen Tagen für mich getan hat, hat mich zutiefst berührt. Er hat es zum ersten Mal so wirklich richtig verstanden und es durch sein Verhalten etwas leichter gemacht. Auch ich habe ihm etwas zurückgeben können.
    Dafür bin ich dankbar.

    Alkohol war für uns in diesen Tagen nie Thema, wir trinken beide nicht mehr. Die letzten Weingläser konnten wir Heiligabend verschenken. Schwiegereltern waren entsetzt, als sie das gehört haben. Fragten, woraus sie den Wein trinken sollten, wenn sie bei uns Wein trinken wollen. Er darauf: „Dann müsst ihr euch eure eigenen Gläser mitbringen, ebenso wie euren Alkohol.“ Tja, die haben‘s irgendwie nicht begriffen, obwohl ich’s ihnen im Sommer erklärt habe, warum ich keinen Alkohol mehr trinke. Sie halten das nicht-Alkohol-Trinken bei uns nur für eine Phase. Naja, mir egal, was die denken. Ich mag und will überhaupt keinen Alkohol mehr trinken, hat sämtlichen Reiz für mich verloren.
    Interessant ist, dass mein Mann derzeit ähnliche Beobachtungen macht, wie ich ein paar Monate vor ihm.


    Freue mich für dich, dass dieses Jahr trotz des Trauerfalls vor Kurzem ein traumhaft schönes Weihnachten war.

    Liebe Grüße
    AmSee

    Hallo ichso,
    das hört sich bei dir nach einem recht guten Weihnachten an.

    Bei mir war es durchwachsen. Weihnachten ist für mich schon seit vielen, vielen Jahren schwierig.
    Heiligabend nur mit meinem Mann war richtig schön. Da wir nicht in die Kirche gehen konnten, haben wir bei uns zuhause eine Andacht gemacht. Eine Anleitung dazu hab ich im Netz gefunden.

    Liebe Grüße
    AmSee