Es gibt Berge, über die man herüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter.
Ludwig Thoma
Es gibt Berge, über die man herüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter.
Ludwig Thoma
Menschen sind wie Schallplatten: Nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden.
Martin Luther King
Einfach schön, das von dir zu lesen, Bassmann. 44.
Gratulation zur Freiheit!
Viel Erfolg und Vergnügen auf dem weiteren Weg! Mögen sich weitere Jahrzehnte dazugesellen.
:heartBalloon:
Grüße
AmSee
Versuche nicht, Stufen zu überspringen.
Wer einen weiten Weg hat, läuft nicht.
Paula Modersohn-Becker
Der Duft eines Pfannkuchens bindet mehr ans Leben als alle philosophischen Argumente.
Christoph Lichtenberg
Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.
Galileo Galilei
Was ist die gefährlichste Zeit im Jahr?
Der Frühling,
weil die Bäume ausschlagen, der Salat schießt, der Rasen gesprengt wird.
Wer einmal sich selbst gefunden, kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren.
Stefan Zweig
Ein Fuß ist mehrfach gebrochen,und Letzte Woche dann CT,weil Neuer Artzt,und es stellt sich heraus,7Absplitterungen an verschiedenen Knochen was im Krankenhaus nicht erkannt wurde.
Na toll,die Ärtin meinte erst einmal nicht OP sondern Abwarten.
Es wird eine langwierige Sache.
Hab irgendwie gedacht, dass dein Fuß inzwischen schon wieder verheilt ist…
Wünsche dir weiterhin gute Besserung und zwar schnellstmöglich!
Viele Missverständnisse entstehen dadurch, dass ein Dank nicht ausgesprochen, sondern nur empfunden wird.
Ernst R. Hauschka
Aufhören können, das ist nicht eine Schwäche, das ist eine Stärke.
Ingeborg Bachmann
Das mit dem Gehirn ist sehr interessant.
Falls dich das wirklich näher interessieren sollte, kannst du dich unter folgenden Links etwas mehr in das Thema einlesen. Vielleicht beantwortet es dir ja die eine oder andere Frage?
https://www.dasgehirn.info/krankheiten/su…logie-der-sucht
https://www.dasgehirn.info/krankheiten/su…p%3Blanguage=en
Der folgende Link führt zu einer 32 Seiten umfassenden Broschüre, die sich als populärwissenschaftliche Publikation versteht und sich eher an Fachkräfte richtet, die ihr Wissen auf den neuesten Stand (Stand 2009) bringen möchten.
https://www.praxis-suchtmedizin.ch/praxis-suchtme…ucht_100401.pdf
Grüße
AmSee
Hallo Tom!
Genau aus diesem Grund habe ich den Erfahrungsbericht ja geschrieben. Ich finde es gehört sich einfach so, wenn man in einem Forum Hilfe bekommt dann auch das Ergebnis zu liefern.
Mir geht das ähnlich, zu denken, dass sich das einfach so gehört und ehrlich gesagt, freue ich mich immer wieder, jemanden zu treffen, der das auch so sieht und umsetzt. Leider ist, wenn man hier eine Weile dabei ist, zu bemerken, dass das für viele nicht selbstverständlich zu sein scheint. Vielleicht hat sich die Mentalität geändert, vielleicht war’s schon immer so. nixweiss0 Umso schöner, wenn sich doch wieder jemand meldet. 44.
Aber.... Ich habe die Erfahrungsberichte ja auch gelesen und mir gedacht ich könne es besserWahrscheinlich geht es fast jedem so.
Das mag durchaus so sein, dass es vielen so geht. Nach meiner Erfahrung und Beobachtung gehört auch einiges dazu, sich einzugestehen, alkoholabhängig zu sein. Wie es aussieht, bist du nun so weit. Ich kann’s dir nur wünschen, denn die Alternative sieht erfahrungsgemäß nicht so rosig aus. - Nicht dass ich dir diese Krankheit wünsche, aber wenn sie denn einmal da ist, entkommt man ihr nur, wenn man nicht wieder Alkohol konsumiert. Und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass man richtig zufrieden abstinent leben kann. :))
Ich selbst musste einen solchen Selbstversuch nicht erst ausprobieren. Als andere mir von ihren Erfahrungen berichteten und wohin es sie schließlich gebracht hatte, begriff ich, wo ich selbst bereits stand und ich begriff die Gefahr. Das hat mir dann gereicht, vielleicht aber auch, weil mir das traurige Beispiel meines Vaters deutlich vor Augen stand.
Das mit dem Gehirn ist sehr interessant. Ich wollte jetzt seit Januar aufhören aber habe letztendlich fast fünf Monate gebraucht und mich echt schwer getan.
Schon verrückt, was man so anstellen kann, um weiter trinken zu dürfen, nicht wahr?
Mit Vernunft und Verstand ist das meines Erachtens nicht zu begreifen und erst, wenn man dann mal rausgetreten ist und sich das Ganze von außen und aus einer gewissen Distanz betrachtet, kann man nur den Kopf über sich und über andere, die das ähnlich machen, schütteln.
Die ganze Heimlichkeit, um nicht aufzufallen, die Tricks, die man sich ausdenkt, usw. Alles, um ungestört weitermachen zu dürfen. Über diesen Artikel bin ich z.B. gestern in unserer Linksammlung gestolpert: http://www.fr.de/panorama/alkoh…1526729?GEPC=s5
Übrigens, sei froh, dass es bei dir einfach geht, seit du dir Deadline gesetzt hast. Selbstverständlich ist das meiner Erfahrung und Beobachtung nach nicht. Ich sehe dabei aber auch die Gefahr, dass es zu dem Gedanken verleitet, doch kein Problem zu haben und deinem Suchtgedächtnis Hintertürchen offen lässt.
Das Problem beim Alkohol ist die Akzeptanz in der Gesellschaft.
Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt gewiss eine Rolle. Ich bin da letztens auf einen Artikel gestoßen, der das thematisiert.
Die Sache ist nur die: Lässt du dich länger davon beeinflussen oder gehst du deinen eigenen Weg? Ich hab mich für meinen eigenen Weg entschieden und es geht mir inzwischen ziemlich gut damit. Es fühlt sich für mich an, als ob ich einer Art Gehirnwäsche entkommen bin. Inzwischen stört‘s mich auch nicht mehr weiter, wenn andere in meiner Gegenwart trinken. Ich bedaure mich nicht mehr dafür, nicht trinken zu dürfen, sondern freue mich im Gegenteil stets von Neuem darüber, es nicht mehr zu MÜSSEN. Ich hab für mich erkannt, dass ich mich darüber hab täuschen lassen, was der Alkohol mir angeblich an Gutem und Schönem beschert hat, und mag gerne auf dieses zweifelhafte „Glück“ verzichten. Sollen andere weiter damit machen, ihre Sache.
Mit Fassbrause und Bitburger 0,0% rate ich dir vorsichtig zu sein. Lies dich diesbezüglich mal ein bisschen ein. Das ist nicht so harmlos, wie du vielleicht denkst. Das ist ein Thema, das unter abstinenten Alkoholikern immer mal wieder diskutiert wird. Hier mal ein Artikel des Verbraucherservice Bayern zu Fassbrause.
Das Problem ist einerseits der häufig doch vorhandene Alkoholgehalt, denn in Deutschland bedeutet alkoholfrei nicht, dass es tatsächlich alkoholfrei ist, und zudem der Geschmack und der Geruch, der an richtiges Bier erinnert, und deshalb dein Suchtgedächtnis triggern kann.
Grüße
AmSee
Ein Mensch ohne Humor ist wie ein Haus mit immer trüben Fenstern.
Rudolf Alexander Schröder
Na dann, viel Erfolg weiterhin beim Renovieren. 44.
Hallo kölschejung,
Von mir ein Danke für deinen Erfahrungsbericht!
Er bestätigt einmal mehr, dass „Kontrolliertes Trinken“ nicht so ohne Weiteres möglich ist, wenn der „point of no Return“ erstmal erreicht ist.
Sagen können wir hier den Neuankömmlingen ja viel, aber manchereiner muss offenbar seine eigenen Erfahrungen machen. Vielleicht hilft dein Erfahrungsbericht ja anderen, die sich mit ähnlichen Gedanken tragen, weiter.
Was ich nicht begreife... Ich höre das Hörbuch und höre ganz easy mit dem Trinken auf, warum kann ich diese Einstellung nicht einsetzen um nach eiem Bier auf Wasser umzusteigen oder eine party feucht zu genießen ohne wieder abzustürzen. Ich bin doch sonst auch recht intelligent...
Tja, da hat dich dein Suchtgedächtnis bzw. dein Belohnungszentrum offensichtlich ausgetrickst.
Leider kommt man da, wie Erfahrungen immer zeigen, mit Vernunft und Intelligenz nicht weiter, da es nach anderen Regeln funktioniert.
Für mich war es hilfreich, mich ein bisschen näher mit der Biochemie des Gehirns zu beschäftigen, um das Ganze etwas besser begreifen zu können. Alkohol sorgt für eine Ausschüttung bestimmter sogenannter Glückshormone und spricht damit dein Belohnungszentrum an. Anders als auf dem normalen, gesunden, vorgesehenen Weg nimmst du mit Alkohol sozusagen die Abkürzung.
Wie schwer man mit Intelligenz an das, was da in der Biochemie des Gehirns abgeht, rankommen kann, bemerkt man z.B. beim Zustand des Verliebtseins.
Hat dein Belohnungszentrum einmal den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und guten Gefühlen kennengelernt, „merkt“ es sich das und wird dir diese „Abkürzung“ immer wieder anbieten. Dummerweise „merkt“ es sich nicht die negativen Auswirkungen, die werden einfach ausgeblendet.
Was ich für dich nur hoffen kann, ist, dass du dich von dem glücklichen Umstand, dass du „ganz easy mit dem Trinken“ aufhören kannst, nicht nochmals zu dem Gedanken verführen lässt, dir stünde jemals wieder die Möglichkeit zur Verfügung, du könntest „ganz normal trinken“.
Was da bei dir im Urlaub, als du den Wein gekauft hast, abgegangen ist, ist ein typisches Muster deines Suchtgedächtnisses. Wegen der Aussicht auf „Belohnung“ ist das Sixpack im Einkaufswagen gelandet und auch am gleichen Abend geleert worden. Danach geschah etwas, was in der Rückfall-Forschung als „Rückfallschock“ bezeichnet wird.
Grüße
AmSee
Auch von mir Herzliche Glückwünsche! 44.
Und viel Erfolg und Vergnügen bei den nächsten 15 Jahren +.
:heartBalloon:
Hallo Schwachestarke,
nun kann ich mir etwas besser vorstellen, vor welchem Problem du stehst, und kann dir vielleicht ein paar hilfreiche Gedanken dazu dalassen.
Zwar kann ich - bei Ablenkung oder im Umfeld, in dem nicht getrunken wird - darauf verzichten, aber sobald ich die Möglichkeit habe bzw. das Umfeld stimmt, dann trinke ich. Die ersten 2-3 Gläser mit Genuß…die nächsten beiden Gläser mit schlechtem Gewissen. Mittlerweile habe ich unter Kontrolle (?), dass ich nicht mehr vollends abstürze.
Was dir vorzuschweben scheint, nennt sich „Kontrolliertes Trinken“. Das ist etwas, was sich so mancher, der vor einem ähnlichen Problem steht wie du, wünscht. Es soll Alkoholiker geben, die das hinbekommen, aber ich habe noch keinen kennengelernt oder von einem solchen gehört. Ich kenne selbst auch keine SHG, in der das diskutiert wird, auch wenn es angeblich welche geben soll.
Ich weiß aber von seeeeeeeeeeeehr vielen Alkoholikern, die das eben nicht hinbekommen, sondern auf diesem Weg scheitern. Ich hab‘s selbst mehrfach versucht, bevor ich mich hier angemeldet habe - und diesen Begriff auch noch nicht kannte - und hab‘s nicht hinbekommen. Ich musste für mich erkennen, dass ich nicht kontrolliert trinken kann, sondern stets geneigt war, die mir VOR dem Konsum gesetzte Grenze immer wieder zu überschreiten. Bei mir kam der Durst sozusagen mit dem Trinken.
Dass so viele mit dem sogenannten kontrollierten Trinken scheitern, dürfte der Grund sein, warum es in den mir bekannten SHGs nicht diskutiert wird.
„Abgestürzt“ bin ich übrigens nie, aber Schluss war zuletzt immer erst, wenn ich nicht mehr mochte und mich müde, zerschlagen und erschöpft fühlte.
Als ich mich hier angemeldet habe, habe ich mir noch vorgemacht, dass ich täglich nur eine Flasche Sekt oder Wein konsumiert habe und dass das ja noch in einem gewissen Rahmen sei. Tatsächlich aber war es mehr als eine Flasche, meine Dosis hatte sich längst schon schleichend erhöht.
Mein Mann meint, dass wir kein Alkoholproblem haben bzw. schweigt sich darüber aus. Mir fällt es schwer, mich von ihm unabhängig zu machen. Schließlich trinken wir abends seit Jahren gemeinsam. Und dadurch, dass er weiter trinkt, fällt es mir um so schwerer, nicht zu trinken.
Auch fällt es mir schwer, meinen Abend anders zu gestalten mit „kleinem“ Kind und trinkendem Mann auf dem Sofa! Ich muss irgendwie die Routine durchbrechen!
Sich einzugestehen, ein Alkoholproblem zu haben, ist ja auch kein sooooo leichter Schritt. Dein Mann scheint es nicht sehen zu wollen und, wenn das so ist, wirst du ihn mit Worten oder auch Drohungen kaum erreichen. Im Gegenteil, wenn du ihm etwas, was er „liebt“, wegnehmen willst, wird er das als Einmischung in seine Angelegenheiten wahrnehmen und dich als „Feind“ sehen. - Ich hab‘s meinem Mann auch übel genommen, wenn er mich auf meinen Konsum angesprochen hat.
Das kann ich durchaus nachvollziehen, dass dir das schwer fällt. Viele trockene Alkoholiker wählen nicht ohne Grund zunächst den Weg der Vermeidung, d.h. ziehen sich aus gesellschaftlichen Runden, in den Alkohol konsumiert wird, zurück, schaffen sich ein alkoholfreies Zuhause und so weiter.
Die Frage ist für dich nur, wie DU aus deinem Problem aussteigen kannst. Das kannst letztlich nur du selbst entscheiden und das wird ganz davon abhängen, wie hoch dein Leidensdruck ist.
Meine Erfahrung ist folgende: Solange du dich selbst dafür bedauerst, nichts trinken zu DÜRFEN, wirst du’s schwer haben.
Ich selbst hatte den Punkt, trinken zu MÜSSEN noch nicht erreicht, aber als ich mich nach meiner Anmeldung hier endlich näher mit dem Thema beschäftigte und mich meinem Problem endlich stellte, wurde mir klar, wohin es mich führen würde, wenn ich so weiter machte wie bisher.
Und so hörte ich mit dem Trinken auf.
Im Hintergrund spielte bei mir aber, das wurde mir erst im vergangenen Sommer bewusst, als ich plötzlich heftigen Saufdruck verspürte und mich am liebsten mit Alkohol abgeschossen hätte, noch eine Rolle, dass ich mich selbst dafür bedauerte, nicht trinken zu dürfen. Mit Hilfe habe ich diese Attacke erfolgreich überstanden und mich bei der Aufarbeitung anschließend von diesem Gedanken des Bedauerns befreit.
Ich bedaure mich seither überhaupt nicht mehr dafür, nicht trinken zu dürfen, im Gegenteil bin ich froh, es nicht mehr zu müssen, bin ich froh und glücklich, frei zu sein. Ich darf mich tatsächlich zufrieden abstinent nennen.
Meine eigenen Erfahrungen und die Erfahrungen vieler anderer, von denen ich Kenntnis habe, sind in den Informationstext „Selbstfürsorge“ eingeflossen.
Aber natürlich kann mein Mann sein Leben selbst entscheiden. Ich habe nur Angst davor, dass ich es mit ihm (trinkend an meiner Seite) nicht schaffe, abstinent zu bleiben und noch größere Angst davor, dass es dann später ein Trennungsgrund werden könnte, um für mich zu einem glücklichen Leben ohne den ständigen Alkohol zurück zu kommen!
Dazu kann ich dir nur sagen: Ein Schritt nach dem anderen!
Ob du’s schaffst, abstinent zu bleiben, oder nicht, liegt letztlich in deiner Hand. Es liegt an dir, dich mit allem zu beschäftigen, was deine Abstinenz gefährden könnte, und entsprechend Selbstfürsorge zu betreiben.
Es mag sein, dass eine Trennung irgendwann auf dich zukommt, aber das dürfte sich für dich erst dann ergeben, wenn dein Leidensdruck so hoch ist, dass dir keine andere Wahl mehr bleibt, wenn du nicht selbst untergehen willst.
Andererseits zieht mich dieses Bild (Cocktail im Sommer, Weißwein zum Fisch, Bier beim Picknick, Rotwein vorm Kamin) magisch an. Es hat für mich etwas von Leichtigkeit und Fröhlichkeit und Gemeinschaft.
Oh, dieses Bild hatte ich auch mal. Alkohol ist nun einmal ein Mittel, das im Gehirn bestimmte Botenstoffe freisetzt, ohne dass man dafür arbeiten muss. Er schafft eine höchst willkommene Abkürzung und unser Gehirn/ Belohnungszentrum/ Suchtgedächtnis ist nun einmal so simpel gestrickt, dass es diese einmal kennengelernte Abkürzung nur zu gern auf dem Plan ruft und anbietet. Die negativen Seiten werden da völlig ausgeblendet.
Inzwischen habe ich die Erfahrung machen dürfen, dass ich ohne Alkohol sogar besser und frei von unangenehmen Nebenwirkungen den Frühling, Sommer usw., den Fisch, ein Picknick, einen Sonnenuntergang, einen Abend am Kamin genießen kann.
Ein Versuch auf alkoholfreien Sekt umzusteigen hat nach etwa 3-4 Monaten keinen Spaß mehr gemacht (?) und ich bin zurück zum Alkohol.
Kein Wunder, denn deinem Belohnungszentrum gaukelst du mit alkoholfreiem Sekt vor, dass es etwas kriegt, was es gar nicht kriegt. Es wird dich bei sowas immer wieder darauf aufmerksam machen, dass ihm der bekannte und beliebte „Wumms“ fehlt.
Erfolg wirst du nur haben, wenn du in einer ganz anderen Richtung unterwegs bist und dein Belohnungszentrum/ Suchtgedächtnis eben nicht triggerst.
Das hier schicke ich erstmal ab. Ist eh schon recht lang geworden.
Viele Grüße
AmSee
Ich hab vor einer Weile dieses Erklär-Video (22 Minuten) zum Thema Rückfall entdeckt, das ich sehr einleuchtend und gut erklärt fand und das ich nun erst endlich wiedergefunden habe.
Darin erklärt Prof. Lindenmeyer von der salus klinik Lindow anhand des Beispiels „Stau auf der A61“, wie es zu einem Rückfall kommen kann und wie Rückfallprävention betrieben werden kann.
Die Rückfall-Forschung hat offenbar in den letzten zwei Jahrzehnten herausgefunden, dass die meist genannten Begründungen für einen Rückfall, „Riesige Probleme“ oder „Aus heiterem Himmel“, nicht stimmen. Die meisten Rückfälle haben offenbar einen ganz ähnlichen typischen Verlauf.
https://www.lieberschlaualsblau.de/lieber-schlau-…au-auf-der-a61/
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.
Johann Wolfgang von Goethe