Beiträge von AmSee13

    Es geht bei dem, was Susanne, Greenfox und ich angesprochen haben, NICHT darum, dass du nicht ständig online bist…..

    ……..

    Nun, mit deinem Fallmanager hast du deine Erkrankung aber doch besprochen…

    MIR stellt sich die Frage, ob man davon sprechen kann, dass du das Jobcenter arglistig getäuscht hättest. :/

    Ob du vorsätzlich oder grob fahrlässig falsche Angaben gemacht hast, kann ich nicht beurteilen.

    Guck mal hier, ob du da Antworten findest:

    https://www.dahag.de/c/ratgeber/soz…-z/ueberzahlung

    Ich kann Susannes Unmut recht gut nachvollziehen…. Deshalb von mir noch ein paar Worte dazu:

    Zum einen hat sie sich für DICH die Mühe gemacht, sich extra einzulesen.

    Und das, was sie recherchiert hat, hättest DU grundsätzlich auch schon längst machen können….

    Oder du hast es schon gemacht oder von anderen Beratungsstellen entsprechende Informationen bekommen, schreibst aber gar nichts davon? Dass du die eine oder andere Information schon hattest, kommt von dir so im Nachhinein stückchenweise rüber.

    Da kommt dann schon der Gedanke auf, seine Zeit unnötig investiert zu haben…


    Des Weiteren bemühen wir uns hier echt, dich zu verstehen und dir Hilfen zu geben. Du aber gehst so gut wie gar nicht auf unsere Beiträge ein….

    Was meinst du, wie das bei UNS ankommt?

    Dir sinnvolle Antworten zu geben, kostet Zeit, UNSERE Freizeit … Da sollte von DIR eigentlich auch zu erwarten sein, dass du auf unsere Beiträge eingehst und dich klarer ausdrückst, worin eigentlich genau DEIN Problem besteht und was DU eigentlich willst.

    Ich weiß nicht, wie das mit Leberzirrhose im Endstadium ist, aber nach dem, was ich so gelesen habe, dürfte es äußerst schwierig sein, so noch arbeiten gehen zu können….

    Du aber gehst arbeiten…. Demnach scheinen die Auswirkungen deiner Erkrankung noch nicht soooo schlimm zu sein…. Oder gehst du trotzdem, weil du glaubst, dass für deine Familie tun zu müssen?

    Bist du nun so krank, dass du nicht mehr arbeiten kannst, oder bist du’s nicht? :?: :/

    Wenn ich chronisch nicht mehr heilbar bin und der tot, sollte ich da nicht doch schnell rente beantragen.

    Geht ja wegen arbeit wenn das raus kommt und ich mist baue oder krank werde? Was dann doch lieber denn gdb zurück ziehen und Rente beantragen.

    Ich verstehe dich immer noch nicht so recht. Was willst du denn nun eigentlich?

    Könntest du bitte auf das eingehen, was wir dir geschrieben haben bzw. was wir dich gefragt haben?

    Und auch ich bitte dich, Abkürzungen zu vermeiden. Ich muss auch meist erst suchen, wofür die stehen…


    Das mit der Erwerbsunfähigkeitsrente geht nicht mal eben noch so schnell ….

    Und warum solltest du den GdB denn zurückziehen, wenn du Rente beantragst?

    Den Antrag kannst und solltest du natürlich bestehen lassen!

    Auch wenn du mit dem GdB grundsätzlich erwerbstätig bleibst, ergeben sich daraus u.U. wiederum Ansprüche auf Leistungen, die du geltend machen kannst bzw. darfst.

    Susanne hat dir in die Richtung, in die du fragst, doch das geschrieben, was interessant ist.

    Ich sortiere das passend zu deiner Fragestellung etwas um:

    Jedenfalls, so weit ich das verstehe, wird ohne Arzt wenig gehen.

    So verstehe und kenne ich das auch!

    Ohne Arzt, ohne Krankmeldung durch den Arzt geht eigentlich nix.

    Wenn du derzeit noch erwerbstätig bist, also zur Arbeit gehst und gehen musst,

    dich aber aus Krankheitsgründen gar nicht mehr dazu in der Lage siehst und ständig Mist baust,

    wirst du zum Arzt gehen müssen. Der wird dann feststellen, ob du so krank bist, dass du eine Krankmeldung benötigst.

    Erwerbsfähig, so dass Du Bürgergeld bekommst, bleibst Du bis zu einem halben jahr krankgeschrieben. Das musst Du per Krankmeldung nachweisen.

    Bist Du mehr als ein halbes Jahr lang krank geschrieben, musst Du Grundsicherung beantragen.

    Natürlich kannst du jetzt schon nebenbei versuchen, einen Rentenantrag zu stellen, aber bis das durch ist… Das dauert! Und es muss ja auch erst ärztlich festgestellt werden, dass du tatsächlich dauerhaft erwerbsunfähig bist….

    Du und deine Familie brauchen aber doch JETZT Geld. ;)

    Also solltest du, wenn du nicht arbeitsfähig bist, zum Arzt gehen, ob er dich krankschreibt.

    Dann kommt erstmal weiterhin das Geld von deinem Arbeitgeber oder es kommt Arbeitslosengeld oder es kommt Bürgergeld - je nach dem, worauf du derzeit noch Ansprüche hast.

    Entweder beantragst du von dir aus deinen Anspruch auf Rente oder das Jobcenter(?) weist dich, wenn du nach einem halben Jahr noch immer krankgeschrieben bist, darauf hin, dass du das nun beantragen musst und hilft dir ggf. bei dem Antrag (siehe oben, was im dem Screenshot steht, den ich eingestellt habe).

    Rente für deine Familie - für die Zeit nach deinem Todes - kannst du noch nicht beantragen. Du lebst ja noch. Das kann erst deine Familie beantragen… Wie das ist, wenn ihr nicht verheiratet seid, weiß ich nicht… das heißt, ob für deine Partnerin Anspruch auf Witwenrente besteht. Da könntest du dich ja erkundigen und ggf. die entsprechenden Formulare vorbereiten.

    Moin Freddyfox,

    erstmal herzlich Willkommen in dieser Online-SHG.

    Nun habe ich anders aufgehört als du, daher kann ICH persönlich dir nix zu dem sagen, was du im Vorfeld deiner Stationären Entgiftung sozusagen zur Vorbereitung tun könntest, aber es meldet sich bestimmt noch jemand, der diesbezüglich tatsächlich konkrete Erfahrungen hat.

    Der Vorteil der stationären Entgiftung besteht eindeutig in der professionellen Begleitung und Überwachung des Entzugs, denn ein sogenannter Kalter Entzug kann u.U. lebensgefährlich werden.

    Hast du bezüglich deines stationären Entzugs und den Tagen davor konkrete Fragen?

    Empfehlen kann ich dir aber auf jeden Fall, dich hier mal durch die verschiedensten Threads zu lesen, denn du wirst hier Erfahrungsberichte von Leuten finden, die einen ähnlichen Weg gegangen sind wie du.

    Empfehlen kann ich dir ansonsten natürlich auch die Informationen und Material, was wir unter Wichtige Erstinformationen nach und nach zusammengetragen haben.

    Empfehlen kann ich dir ansonsten auch, dich hier über deine Ängste und deine Unruhe mit anderen auszutauschen. Tu das aber bitte nicht im alkoholisierten Zustand. Vielleicht können wir dir hier die eine oder andere Angst nehmen.

    Du weißt noch nicht, was auf dich zukommt und ein Leben ohne Alkohol bereitet dir womöglich auch Sorge. Ich hatte diese Sorge auch, BEVOR ich abstinent geworden bin. Inzwischen lebe ich irgendwas über 2 1/2 Jahre zufrieden abstinent und es geht mir im Grunde besser als jemals zuvor.

    Interessant könnte für dich zur Zeit aber eher die Frage sein, wovon du da eigentlich weg willst. Denn ohne entsprechende Gründe dürftest du dich kaum für einen stationären Entzug entschieden haben. ;)

    Freundliche Grüße

    AmSee

    Jedenfalls, so weit ich das verstehe, wird ohne Arzt wenig gehen. Aber wo ist da das Problem? Deine Zirrhose ist doch sowieso bekannt, oder nicht?

    Und wie wirkt sich das aus? Einerseits kurz vor dem Sterben, andererseits arbeiten? Wie geht das?

    Ich verstehe das nach dem, was du stückchenweise so preisgibst, auch nicht so recht….

    Einerseits schreibst du, dass du glaubst, dass es bald so weit ist, andererseits scheinst du grundsätzlich noch in der Lage zu sein, arbeiten gehen zu können und dich mit dem Fallmanager deines Jobcenters herumzuschlagen zu können .

    Wie passt das zusammen? :/ :?:

    Was den GDB Antrag betrifft:

    Wenn sich deine gesundheitliche Situation inzwischen weiter verschlechtert haben sollte - Arztbescheinigung! - solltest du einen neuen Antrag stellen können.

    Hier auf der Website der Bundesagentur für Arbeit steht doch etwas darüber, wenn du gesundheitliche Probleme hast, die dein Arbeitsleben beeinträchtigen.

    Unter der auf der Webseite angegebenen Telefonnummer kannst du dich doch auch gebührenfrei beraten lassen. Die müssten sich dort doch auch damit auskennen, wie das finanziell für deine Familie steht. Das hat ja durchaus Konsequenzen, wenn du in deiner Familie der Alleinverdiener bist.

    Hallo und herzlich Willkommen, Ruhri!

    Danke für deine Vorstellung. Demnach gehörst du offensichtlich zu jenen Alkoholikern, die ein paar Ehrenrunden absolvieren müssen. Gratulation, dass du nun wieder den Absprung wagen willst.

    Aufgrund deiner bisherigen Erfahrungen dürftest du im Prinzip wissen, wie’s läuft. Gefehlt hat dir bislang lediglich, ohne Rückfälle zufrieden abstinent zu leben.

    Hast du dennoch schon ein paar Fragen an uns?

    Das klingt übrigens bei dir so, als wenn du grad nen kalten Entzug durchziehst… Wenn ja, so hoffe ich für dich, dass du dir des überaus hohen Risikos bewusst bist.

    Freundliche Grüße

    AmSee

    Hallo Mustafa,

    ich hab dein Thema in den Bereich „Vorstellung“ verschoben. Ich kann deinen Gedanken zwar nachvollziehen, aber warum sollten Angehörige „am besten Antworten darauf geben“ können?

    Ja, wie bereitet man seine Kinder auf so etwas vor?

    - Das ist natürlich nicht so einfach zu beantworten, denn es kommt auch darauf an, wie alt die Kinder sind und wie die Kommunikation bislang insgesamt gelaufen ist.

    Im Grunde geht es dir also darum, wie du deine Kinder auf deinen bevorstehenden Tod vorbereitest, richtig?

    Dass mit den Eltern etwas nicht stimmt, wenn sie unverhältnismäßig viel Alkohol konsumieren und dadurch auffällig werden, bekommen Kinder im Allgemeinen schon recht früh mit und das führt durchaus zu Verunsicherung, ohne dass sie formulieren könnten, was sie verunsichert.

    Es kann für die Kinder durchaus eine Erleichterung bedeuten, wenn ihnen erklärt wird, was los ist.

    Wenn ich deine Vorstellung aber richtig verstehe, bist du mit deinem Alkoholkonsum nicht auffällig geworden, sondern lediglich dein Körper ist mehr oder minder unauffällig so krank geworden, wie er jetzt ist. Daraufhin hast du mit dem Alkoholkonsum aufgehört.

    Ich weiß nicht, mit welchen sichtbaren Symptomen sich deine Erkrankung inzwischen zeigt, aber da die Lebenserwartung bei dieser Diagnose offenbar nicht mehr so hoch ist: Sieht man - also auch deine Kinder! - es dir nicht bereits an, dass es dir alles andere als gut geht?

    Wenn du also mit deinen Kindern sprichst, ermöglichst du ihnen damit, über ihre eigenen Beobachtungen zu sprechen und vielleicht auch über ihre Ängste oder ihre Verunsicherung. Die Trauer wird ja kommen, das ist leider unvermeidlich, aber mit einem/ mehreren Gesprächen gibst du ihnen die Möglichkeit, sich auf das Unvermeidliche vorbereiten und ihre Fragen stellen zu können. Auch gibt es gewiss Möglichkeiten, sowohl für dich als auch für deine Kinder, sich bei dir vor Ort weitere Hilfe bei der Sterbe- und Trauerbegleitung zu holen.

    Wie das Sterben in gewissen Phasen verläuft - Nicht-wahrhaben-wollen, Zorn, Verhandeln, Depression, Akzeptanz - so verläuft auch der Trauerprozess in solchen Phasen oder aber in gewissen Wellen.

    Es kann sowohl für den Sterbenden wie auch für seine Angehörigen hilfreich sein, darum zu wissen, darüber zu sprechen und sich dafür Hilfe zu holen.

    Gerne kannst du hier natürlich im Vorfeld eines solchen Gesprächs und nach einem solchen alle deine Fragen und Gedanken vorbringen, um dich im Austausch mit anderen besser auf ein solches Gespräch vorbereiten und es ggf. nachbereiten zu können.

    Ich hoffe, diese Antwort hilft dir erstmal ein bisschen weiter.

    Freundliche Grüße

    AmSee

    Hallo und herzlich Willkommen in dieser Online-SHG, Mustafa.


    Danke für deine kurze Vorstellung.

    Da ich selbst glücklicherweise von Leberzirrhose verschont geblieben bin, musste ich erstmal googeln, was „Leberzirrhose C“ eigentlich bedeutet.

    Was ich fand, lässt mich ahnen, was dich beschäftigt….

    Du hast dein Thema unter der Rubrik „Angehörige“ eröffnet. Diese Rubrik ist eigentlich für Angehörige von Alkoholikern vorgesehen, die Hilfe für sich suchen.

    Aufgrund deiner Frage „Wie sagt man so etwas seinen Kindern?“ vermute ich, dass du dein Thema in dieser Rubrik hier eröffnet hast, weil die Frage Angehörige betrifft. Da du selbst aber nicht Angehöriger bist, gehört dein Thema eigentlich in den Bereich „Vorstellung“.

    Bist du damit einverstanden, dass ich dein Thema dorthin verschiebe?


    Zu deiner Frage an sich: Um dir darauf antworten zu können, muss ich etwas mehr nachfragen: Was möchtest deinen Kindern denn erklären? Möchtest du ihnen überhaupt erst mitteilen/ erklären, du Alkoholiker bist? Oder möchtest du ihnen mitteilen/ erklären, dass du voraussichtlich nicht mehr lange leben wirst, weil deine Leber zerstört ist?

    Freundliche Grüße

    AmSee

    Danke dir, Greenfox, und dir auch, Susanne.

    Und gerade darum die Erinnerung, dass man eben nicht alles beeinflussen kann.

    Weil solche Konzepte wie "positives Denken" oder auch "Serependipität" oder "das Beste draus machen" von manchen Zeitgenossen auch so interpretiert werden, dass man ja selbst schuld ist, wenn man nicht immer glücklich ist.

    Gut, dass du das erwähnst.

    Bei dieser Haltung, die hinter dem Begriff „Serendipität“ steht, empfinde ich selbst das nicht so, wohl aber bei dem Grundsatz, „Aus Allem das Beste zu machen“.

    Obwohl ich selbst diesen Satz öfter mal verwende, um zu beschreiben, dass/wie ich mich nicht unterkriegen lasse, stört mich gewissermaßen der Druck oder Anspruch, der dahinter steht.

    Ich verbinde „Serendipität“ eben nicht mit Druck oder mit zwanghaftem Gut-drauf-Sein. Für mich wird darin eine Haltung/ eine Perspektive beschrieben, wie sie in mir in den letzten Jahren gewachsen ist und mein Leben tatsächlich bereichert. Du beschreibst das, was ich meine, ziemlich gut (siehe Zitat unten).

    So Manches, was ich gerne gemacht habe oder noch tun wollte, ist mir aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich. Große Pläne brauche ich nicht mehr zu schmieden, weil meine gesundheitliche Befindlichkeit unberechenbar ist und unter Umständen trotz Achtsamkeit und Selbstfürsorge mal wieder gar nichts oder nur herzlich wenig geht. Seit fast einer Woche herrscht bei mir mal wieder so gut wie Stillstand, das, was ich gerne tun möchte, kann ich nicht tun.

    Und trotzdem bin ich nicht unglücklich oder schwer depressiv. Im Gegenteil halte ich mich seit einer Weile für glücklicher in meinem Leben als jemals zuvor. Meine innere Haltung/ meine Perspektive hat sich geändert.

    Man muss realistisch sehen, auf was man Einfluss haben kann, wo Selbstverantwortung und eventuell Schuldgefühle eine realistische Basis haben, und wo eben nicht. Auf manches hat man Einfluss, auf Anderes nicht. Und es bringt dann auch nichts, sich immer mehr abzumühen, manchmal muss man auch loslassen.
    Bei der Serependitität geht es immer noch um Zufälle. Die ich nicht erzwingen kann, sonst wärs kein Zufall. Sondern nur durch Offenheit die Anzahl der möglichen Zufälle erhöhe und damit die Wahrscheinlichkeit, auch mal zu gewinnen. Und zusätzlich auch für Dinge offen bin, die ich nicht einfach aussortiere, weil sie nicht menen vorgefassten Erwartungen, meinen Vorurteilen entsprechen.

    Kann ich so unterschreiben. :thumbup:

    Allerdings hätte ich mir niemals vorstellen können, wie sehr sich durch diese Offenheit die Anzahl der möglichen Zufälle und damit die Wahrscheinlichkeit, auch mal zu gewinnen, erhöht. :saint:

    Grüße

    AmSee

    Ich schreibs fast ungern, weil es so nach Großkotz klingt, aber ich habe momentan das Gefühl, tasächlich das große Los gezogen zu haben.Ich bin dauerkrank geschrieben, um zum Erhalt meiner Gesundheit genau das zu tun, was ich mein ganzes Leben lang schon am liebsten tue.

    Passt zum Thema Serendipidität, denke ich. Ich habe gelesen, dass da auch Frustrationstoleranz sehr hilfreich ist...die habe ich seit einigen Jahren. Ich habe mich nicht runterziehen lassen. Zur Zeit bin ich praktisch wunschlos glücklich...hätte früher nie gedacht, dass ich das mal behaupten - und selbst glauben - würde.

    Wer nicht mehr von dir gelesen hat oder dich nicht besser kennt, könnte dich durchaus für einen Großkotz halten oder glauben, dass deine Dauer-Krankschreibung fragwürdig sei. ;)

    Dabei passt deine Geschichte tatsächlich zum Thema, denn dass du dich zur Zeit „praktisch wunschlos glücklich“ fühlst, ist gar nicht mal so selbstverständlich, wie jemand, der hier nur flüchtig drüber liest, vermuten würde….

    Bei der Haltung, um die es im Zusammenhang mit „Serendipität“ geht, geht es nicht nur darum, „einfach das Beste aus dem zu machen, was du kannst“. Damit hat es auch zu tun, aber es geht mehr um eine grundsätzliche Offenheit für Möglichkeiten und Chancen, wobei man zum Teil noch nicht einmal weiß, ob die „das Beste“ sind. - Und deshalb habe ich Paul widersprochen. -

    Da stehst du (dieses „Du“ bezieht sich nicht auf dich, Susanne, sondern es ist das unpersönliche „Du“ im Sinne von „man“) mitunter völlig unerwartet vor einer verschlossenen Tür, alles, was du dir erhofft oder so vom Leben erwartet hast, ist unmöglich geworden. Doch statt zu verzweifeln und immer wieder gegen die verschlossene Tür anzurennen, bleibst du oder wirst du offen für andere Möglichkeiten/ Chancen/ Wege und findest dadurch etwas ganz anderes, was dich glücklich oder zufrieden machen kann.


    Wenn dir ein Weg verschlossen ist und du glaubst, in deinem Leben nicht vorwärtszukommen, dann dreh dich um und sieh, welche Weite sich vor dir öffnet. Niemals im Leben wird dir so viel versperrt sein, dass nicht noch unendlich mehr Möglichkeiten auf dich warten.

    Clara Maria Bagus, „Vom Mann der auszog, um den Frühling zu suchen“


    So, wie ICH dich kennengelernt habe, pflegst du diese Offenheit für Möglichkeiten und Chancen. Und in deinem Fall hat dann auch noch so einiges zu deinen grundsätzlichen Interessen gepasst. :thumbup:


    Im Moment kann ich grad nicht mit dir mithalten, auch wenn ich mitunter ein ähnliches Glück verspüre trotz (oder wegen :/ ) krankheitsbedingter Frührente das tun zu dürfen, was ich gerne tue, und/ oder neue Möglichkeiten zu entdecken. Mir hat die wöchentliche Spritze dieses Mal mal wieder etwas mehr zugesetzt und zusätzlich plagt mich seit Montagabend auch noch Migräne… ?(

    Grüße

    AmSee