Gute Besserung, ichso . 💐
Beiträge von AmSee13
-
-
Hallo Tom,
Danke dir für dein Teilen.
Gewiss ist das alles andere als gut, dass du ˋnen Rückfall hattest, aber was ich von außen betrachtet, als ein positives Zeichen deiner Selbstfürsorge des vergangenen Jahres halte, ist:Erstens, du konntest - was leider gar nicht selbstverständlich ist - recht schnell wieder aussteigen.
Zweitens, du siehst dich in der Lage, für dich Konsequenzen aus dieser Erfahrung zu ziehen. Konstruktiv betrachtet bist du dabei, aus diesem Vorfall nicht gerade wenig für dich dazuzulernen.
Ja, das ist durchaus nun die Preisfrage, wie du mit dem, was der eigentliche Hintergrund deines Rückfalls war, umgehen kannst.
Doch nun, da dir bewusst geworden ist, welches Loch du bislang mit Alkohol gestopft oder verdrängt hast, kannst du dich auf die Suche nach tatsächlich tragfähigen Lösungen machen.
Gegebenenfalls kann dir auch der Austausch mit anderen dabei eine Unterstützung sein.
Alles Gute jedenfalls für die weitere berufliche Auszeit und den demnächst anstehenden Urlaubstripp.
Viele GrüßeAmSee
-
Hallo Neko/ Ailin,
Danke dir für dein Update.
Ich kann nur ahnen, was dich das an Kraft gekostet hat. Und ich kann nur ahnen, durch welches Wechselbad der Gefühle deine Töchter, vor allem deine Jüngste in den vergangenen Monaten gegangen sind.
Ich wünsche euch, dass er diese Chance nutzt.Für mich ist es sehr erleichternd, dass er dort ist. Ich habe das Gefühl Verantwortung abgeben zu können (die ich ja eigentlich nicht habe, aber das ist wieder ein anderes Thema).
Das kann ich ziemlich gut nachvollziehen. Dadurch, dass er nun dort ist, bist du ja auch von der Verantwortung, die du in vielfältiger Weise für ihn übernommen hast, entlastet.
Inzwischen habe ich den Eindruck, dass seine Sucht vor allem mental ist. Er kann nicht trinken und hat keine für mich wahrnehmbaren Entzugserscheinungen.
Spielt das denn eine Rolle, ob es bei ihm „nur“ mental oder physisch ist? - Ehrlich, es spielt keine Rolle. So oder so er der Sucht erlegen und sein Körper hat bereits sehr schwere Schäden davongetragen.
Es wird sich zeigen, ob er in der Lage ist, nun endlich Verantwortung für sich und sein Leben zu übernehmen. Er wird sich innerlich entwickeln müssen und auch von sich aus an seiner äußeren Situation Veränderungen vornehmen müssen.
Die entsprechenden Hilfestellungen wird er in der Klinik bekommen, aber ob er das für sich nutzen wird, wird sich erweisen.
Alles Gute Euch!
AmSee -
Die liest man dann, wenn man oben auf die Sprechblase klickt nachdem man auf seinen Button oben rechts in der Mitte drückte, richtig?
Also, das sieht erstmal so aus:
Dann klickst du auf die Sprechblase.
Dann erscheint sowas:Die Nachricht klickst du dann an.
-
Gehe auf das Sprechsymbol oben rechts und klicke es an.
Dann erscheint eine Menueleiste, dort klickst du auf Plus.
Dann erscheint ein Bedienfeld, dort gibst du den Nutzernamen dessen ein, dem du schreiben willst.
Nach kurzer Zeit - eventuell musst du‘s nochmals versuchen - erscheint ein Button mit dem entsprechenden nutzernamen, den klickst du an.
Danach schreibst du einfach deine Nachricht, eventuell ein Betreff und schickst die Nachricht ab.
Ob du eine PN hast, erkennst du oben rechts im Sprechsymbol (s.o.) -
Ok, ich mach dir gleich ne Anleitung. Dauert n kleinen Moment…
-
Kann man hier eigentlich auch persönliche Nachrichten ausstauschen?
Ich hätt' zum Bsp. Lust einmal mit Emily zu telefonieren.
Schreib ihr doch einfach eine PN. Weißt du, wie das geht?
Ob ihr telefoniert oder nicht, macht ihr am besten darüber aus.
-
Hallo Paul,
auch wenn du mich nicht direkt angesprochen hast, möchte ich dir gerne antworten.
Ich ahne, was du meinst. Ich hab das anderswo so erlebt, dass im Austausch das Thema „Suchtdruck“ bzw. Vermeidung von möglichem Suchtdruck eine sehr, sehr große Rolle spielte.
Ich hab das auch als Angst schürend wahrgenommen und nicht sonderlich mutmachend.
Mir selbst ging und geht’s darum, keine Angst zu haben. Ich hab keine Angst vor Alkohol, den Raum will ich ihm in meinem Leben gar nicht geben, und ich halte Angst auch nicht für den besten Begleiter. Ich bin auch nicht unsicher oder zweifle oder traue mir etwas nicht zu.
Was ich sagen kann, ist, dass ich einen gewissen Respekt vor der Sucht habe, im Hinterkopf habe, dass sich da in meinem Kopf durch die Sucht etwas verändert hat und da so ein paar Automatismen in meinem Unterbewusstsein ruhen, aber ich fürchte mich deswegen nicht.Wie hieß das hier letztens „Suchtgedanken schaffen keine Tatsachen.“
-
Am Ende, so glaube ich, müssen wir nichts tun, um geliebt zu werden.
Wir verbringen unser Leben damit, schöner, klüger, beeindruckender zu erscheinen. Doch zwei Dinge sind mir klar geworden: Diejenigen, die uns wirklich lieben, sehen uns mit dem Herzen. Sie schreiben uns Qualitäten zu, die weit über das hinausgehen, was wir tatsächlich sind. Und jene, die uns nicht lieben wollen, werden niemals zufrieden sein – ganz gleich, wie sehr wir uns bemühen.
Ja, ich glaube wirklich, dass es wichtig ist, unsere Unvollkommenheiten zu bewahren. Sie sind kostbar, denn sie ermöglichen es denen, die uns mit dem Herzen sehen, uns wahrhaftig zu verstehen.
Frida Kahlo
-
Beim Einschlafen
Eugen Roth
Ein Mensch möcht sich im Bette strecken,
Doch hindern die zu kurzen Decken.
Es friert zuerst ihn an den Füßen,
Abhilfe muss die Schulter büßen.
Er rollt nach rechts und meint, nun gings,
Doch kommt die Kälte prompt von links.
Er rollt nach links herum, jedoch
Entsteht dadurch von rechts ein Loch.
Indem der Mensch nun dies bedenkt,
Hat Schlaf sich mild auf ihn gesenkt
Und schlummernd ist es ihm geglückt:
Er hat sich warm zurechtgerückt.
Natur vollbringt oft wunderbar,
was eigentlich nicht möglich war. -
Ist das nun auf meine Gene zurückzuführen?
Das, was in den Genen weitergegeben wird, ist wohl eher, mehr auf die lohnenswert erscheinende Wirkung von Alkohol anzusprechen und eine höhere Alkoholverträglichkeit zu haben als andere.
Und genau darin liegt offenbar das vergleichsweise erhöhte Risiko, eine Abhängigkeit zu entwickeln. -
Nirgendwo! Bitte, bitte nimm nicht immer an, ich würde dich, dich ganz speziell meinen. Das tu' ich nämlich ganz und gar nicht.
Vielen herzlichen Dank.
Ok, Danke dir für die Rückmeldung. Versuche ich mir zu merken.
Da du das nach meinen Beiträgen geschrieben hast, habe ich das darauf bezogen.Worauf beziehst du dich denn dann, wenn du sowas schreibst?
-
Dieses ganze Hätte, Würde, Könnte, Eventuell ... ja, aber ... wenn ... nervt mich manchmal sehr, weil man nie zum Ziel kommt, hält man sich daran auf.
Wo siehst Du in meinen Ausführungen ein "Hätte, Würde, Könnte"?
-
alkoholische Themen" brauchen, glaube ich, nicht verschoben werden. Alkoholfreie Themen, wie Vater, Mutter, Kind oder G'schichten vom Strickliesel gern.
Ich habe die entsprechenden Beiträge soeben in den neuen Thread RE: Wird Sucht in den Genen an die Kinder weitergegeben? verschoben.
Freundliche GrüßeAmSee (als Moderatorin)
-
Danke dir, Stilles Wasser , für den Tipp. Hab mir den Film gerade angesehen. Hat mich an manches erinnert, obwohl‘s bei mir anders gelaufen ist. So manches stellt der Film ziemlich verdichtet dar, das hat mich teilweise gestört, aber andererseits: Wie soll man das in 89 Minuten auch anders darstellen?
Bin von der schauspielerischen Leistung der Christiane Hörbiger echt beeindruckt. -
Liebe ichso ,
gerne, wenn’s dir zur Selbsthilfe gereicht und innerhalb meiner Möglichkeiten liegt.
Möchte aber hier (wo ja alles von aussen von jedem gelesen werden kann) nicht zu sehr ins Detail gehen.
So war meine Frage auch nicht gemeint, dass du dich dazu äußerst. Entschuldige bitte, wenn das so rübergekommen ist.
-
Genau, das muss die jeweils „andere Seite“ aber erstmal verstehen bzw. akzeptieren.
Volle Zustimmung. Ist aber offenbar nicht so leicht. Manche kriegen das hin, andere, wie ich beobachten konnte, gar nicht. 🤷♀️
Ich fürchte, wir verlassen gerade das Thema 😉😁
Sehe ich auch so…. Was tun? Paul , was meinst du? Sollten wir das in einen neuen Thread verschieben?
-
Leider stoße ich immer schnell an meine Grenzen, mir fehlen einfach zuviele basics.
Der Artikel hat’s ja auch in sich, ich hab mich da auch durcharbeiten müssen und dabei so manchen Fachbegriff einfach überlesen. Was nennst du denn „basics“?
Wenn du irgendwo Fragen haben solltest, zögere nicht zu fragen. Das kann ja auch für andere hilfreich sein, die sich nicht zu fragen trauen.
Das Folgende sprengt nun meines Erachtens wirklich diesen Thread. Ich frage mich, ob wir das in einen gesonderten, neuen Thread verschieben sollten. 🤔Was ich mir u.a. behalten habe (die Gespräche sind noch nicht allzu lange her), sie berichtete von neueren Forschungen, das man/frau die Veränderungen bei Süchtigen sehen kann, und die gleichen Veränderungen auch bei den minderjährigen (noch suchtmittelfreien) Nachkommen sieht. D.h., die Wissenschaft geht mittlerweile davon aus, dass Sucht tatsächlich in den Genen weitergegeben werden kann und wird. Weiß jetzt nicht, ob ich euch da etwas schreibe, "was schon bekannt ist". Mich hat es erschreckt, vor allem wegen meiner Kinder 💧
Kann ich nachvollziehen, dass dich das erschreckt hat, aber nach allem, was ich inzwischen darüber gelesen habe - bin ja selbst Kind aus Alkoholikerfamilie -, sollte das aber auch nicht zu sehr überbewertet werden.
Ich hab vor einer Weile mal eine Untersuchung dazu gelesen, finde die aber auf Anhieb so nicht wieder. In dem Artikel war von vergleichenden Untersuchungen zwischen von Geburt an adoptierten Kindern von Alkoholikern die Rede und Kindern, die nicht aus einer Alkoholikerfamilie stammen und Aber später Alkoholiker geworden sind.
Adoptierte Kinder von Alkoholikern werden nicht zwangsläufig auch zu Alkoholikern. Entscheidend scheint zu sein, inwiefern Kinder Resilienz erwerben, d.h. einen angemessenen Umgang mit Stress- und Krisensituationen erlernen.Bei deinen Kindern dürfte eher entscheidend sein, wie sich ihr Leben an deiner Seite auf ihre persönliche und vor allem ihre emotionale Entwicklung ausgewirkt hat. Ich weiß nicht, ob du das beurteilen kannst, aber treffen bestimmte Merkmale von Erwachsenen Kindern aus dysfunktionaler Familie auf deine inzwischen erwachsenen Kinder zu?
-
Ex-Süchtige brauchen Selbstvertrauen. Das Wissen, dass sie es schaffen. Das nennt man, glaube ich, Zuversicht, einen Glauben.
Genau das versuchen wir hier aufzubauen.
Das Selbstvertrauen erreichst du im Laufe der Zeit aber über entsprechende Erfolge.
Es gibt Selbstbetroffene, die von Anfang an den Weg der Konfrontation gehen können, es gibt aber auch nicht gerade wenig andere, die genau das, die Konfrontation, erstmal völlig überfordert. -
Was diese Überflutung betrifft:
Alkohol erhöht die Dopaminausschüttung um 50 bis 100 Prozent, Kokain sogar um 1.000 Prozent.
Zieh dir mal diese Zahlen rein….Auf sowas ist unser Gehirn, das stets einen Gleichgewichtszustand (Homöostase) anstrebt - also, dass positive und negative emotionale Zustände miteinander im Gleichgewicht bleiben, damit der Mensch im Allgemeinen emotional stabil bleibt - naturgemäß nicht vorbereitet.
Um das zu stemmen und diesen Gleichgewichtszustand wiederherzustellen, bildet es von sich aus entsprechende Rezeptoren.