Beiträge von Erkenntnis

    Morgen Daun.
    Das mit dem Zitat einfügen muss ich noch etwas trainieren..
    Nun zu deiner Antwort, für die ich bedanke.
    Ja, deine oben beschriebenen Erkenntnisse sind mir schon Klar.
    Und mit dem Thema Alkohol beschäftige ich mich, darauf kannst du wetten.
    Und ja, Disziplin - gepaart mit einem festen Willen - (und den muss man einfach aufbringen) sollten schon aufgebracht werden, da gebe ich dir Recht.
    Ich habe eine Menge Fotos von meiner vom Alkohol entstellten Visage, welche ich am nächsten Morgen aufgenommen habe.
    Damit kann ich so wie du schreibst mir immer in Erinnerung rufen, was da mal war.
    Habe ich eigentlich schon ein Recht auf dieses Wort "gewesen"?
    Ich hoffe, es begleitet mich ...

    LG Erkenntnis


    Hallo Erkenntnis
    Ob du nun 2 Flaschen 38% Verdünnt oder Unverdünnt trinkst,das ergebnis ist nahezu gleich,das dürfte dir doch klar sein.
    Genauso Klar dürfte dir sein,das deine Versuche nur 2-3 Bier zu Trinken (Kontrolliertes Trinken) auch nicht Richtig Klappen werden.
    Beschäftige dich eimal mit dem Thema Alkohol.

    Morgen Camina.
    Ein Entzug in einer Klinik kommt für mich nicht in Frage.
    Ich weiß nicht wie hoch die Rückfallquote nach einem Klinikaufenthalt ist und wie hoch die derer, welche aus eigener Kraft den Absprung suchen.
    Bei mir besteht keine körperliche Abhängigkeit. Seit meinem ersten Rausch entdeckte ich dieses Wohlgefühl, diese Glückseligkeit und habe mich
    gerne davon forttragen lassen. Das fand alles nur im Kopf statt. Dafür werde ich keinen Ersatz finden.
    Aber ich werde den inneren Schweinehund schon austricksen, bin ein sturer Hund.
    Und wenn ich nicht will, dann will ich nicht. Mit Sicherheit wird sich mein Wesen verändern, in welche Richtung weiß ich noch nicht.
    Vielleicht werde ich ein brummiger alter Mann, der die Vögel verscheucht wenn sie zu laut zwitschern.
    Vielleicht werde ich mich auch auf anderen Wegen beglücken.
    Aber eines darf nicht mehr dabei sein.
    Diese Sch.. Sauferei.
    Danke für deinen Willkommensgruß und alles Gute dir.
    LG Erkenntnis

    Hallo Rina, auch dir vielen Dank.
    Meine bisherigen Aufhörversuche waren leider - so sehe ich das jetzt - eine Selbstbestätigung.
    Das ich es nicht brauche. Körperlich.
    Ja, der Alkohol hat einen festen Platz in meinem Leben, ich würde gerne schreiben hatte.
    Gründe gibt es ja immer. Ich arbeite auf Montage, dass ist kein Grund um jeden Abend zu trinken, aber das macht es leichter.
    Mit dem Rauchen habe ich es auch geschafft, ich kann nicht zählen wieviel Anläufe es mich gekostet hat.
    Mit jedem Mal hat es schlechter "geschmeckt", bis ich das Gefühl hatte einen Aschenbecher auszulecken.
    Dann war es soweit.
    Und nun muss, will und werde ich die letzte Hürde nehmen.
    Warum es diesmal endgültig klappen muss?
    Weil es zehn vor zwölf ist...

    LG. Erkenntnis

    Hallo Elly, danke für deinen Willkommensgruß.
    Ja, was lässt mich jetzt so stark wie noch nie mit den Trinken brechen.
    Es ist so ein jetzt oder nie Gefühl.
    Versuche habe ich es ja schon oft, nur wie schon beschrieben, es hielt nicht lange.
    Ich habe von Mittwoch auf Donnerstag zwei Flaschen Schnaps mit Mineralwasser verdünnt getrunken. 38 Prozent.
    Obwohl ich die letzten zwei Wochen nicht mehr als ein bis drei Bier am Abend - ebenfalls mit Mineralwasser - getrunken habe.
    An drei Tagen nichts. Und eigentlich gar keinen Schnaps mehr trinke. Diese zwei Flaschen waren ein Geschenk von einem Arbeitskollegen.
    Ich hatte kein Bier mehr weil ich immer nur maximal drei Flaschen kaufe. Zu meinen eigenen Schutz.
    Und nun ich bin an einem Scheideweg angelangt. Wenn ich alles trinke was greifbar ist, geht es nicht mehr lange gut.
    Es ist Zeit damit endgültig zu brechen. Höchste Zeit.

    LG Erkenntnis

    Ich habe mich mal durch ein paar Vorstellungen gelesen und möchte die meine nun etwas ergänzen.
    Ich bin 54 Jahre und der Alkohol begleitet mich seit ich 18 / 19 bin.
    Früher war es eher Schnaps, ungefähr seit !dreißig! Jahren blieb es fast immer "nur" bei Bier und/oder Wein.
    Mein größter Erfolg war ein halbes Jahr ohne Alkohol. Dem folgten unzählbare weitere Versuche zwischen einer Woche und zwei bis drei Monaten.
    Wenn ich in meine Kalender schaue - da führe ich ehrliche Eintragungen - komme ich so auf drei bis vier trockene Monate im Jahr.
    Hoffe dass meine jetzige "Erkenntnis" ein Erfolg bleibt.
    Ich habe noch nie einen Entzug in einer Einrichtung ins Auge gefasst und werde es auch jetzt nicht.
    Aber vielleicht hilft es, wenn ich mich hier mit euch etwas darüber austauschen kann.
    Ich denke schon. Wenn ich es jetzt nicht schaffe, dann wohl nie.