Beiträge von Pfefferoni

    Hallo Proxy, vielen Dank für deine Antwort. Ja er wusste davon und hat mir nun gesagt, dass er sich mir zu Liebe auf zweimal die Woche beschränken wird, ich aber nicht sauer sein soll, wenn es doch mal in Ausnahmefällen mehr wird. Definitiv werde ich das beobachten, zumindest nimmt er Alkohol nicht als Sorgentröster, sondern kommt zu mir mit seinen Problemen. Darf ich fragen, wie du gemerkt hast, dass es immer schlimmer wurde, hat sich die Menge erhöht und dadurch auch die Toleranz? Waren es Freunde, die dich darauf aufmerksam gemacht haben? Was hat dich dazu gebracht aufzuhören, was hat dir geholfen? Liebe Grüße

    Hallo Laila,
    mein Ex war selber Spiegeltrinker, er hat mir auch immer wieder die Schuld gegeben, dass er zum Trinker wurde. Lass dir das auf gar keinen Fall einreden. Du kannst ihn auch nur so weit unterstützen, ihm Adressen an die Hand zu geben von AA-Treffen oder Psychotherapeuten, hingehen muss er schon selber. Sich räumlich zu trennen, finde ich, war auf jeden Fall eine gute Entscheidung, damit dein Partner sieht, dass du nicht selbstverständlich bist. Mein Ex hat mehrere Entzüge in Eigenregie ohne langanhaltenden Erfolg hinter sich gebracht. Ich muss dazu sagen, wir sind nur wegen Kind und Job zusammen geblieben, als es nicht besser wurde, bin ich ausgezogen. Meinem Ex hat nur eine Entzugsklinik geholfen und die Aussicht sein Kind wiederzusehen. Auch habe ich mit seiner Familie gesprochen, dass die jetzt übernehmen müssen. Wenn er es nicht aus eigener Kraft heraus schafft, was sehr schwierig ist wird ihm wahrscheinlich nur eine Klinik helfen können. Ich wünsche dir viel Kraft und das alles gut wird. Viele Grüße

    Hallo zusammen, mein Partner trinkt regelmäßig in unterschiedlichen Mengen Alkohol (zwei bis dreimal die Woche, im Urlaub auch mal mehr). Er ist nicht körperlich abhängig, aber ich glaube, dass er psychisch abhängig ist. Meistens trinkt er Bier selten Hochprozentiges, es verschafft ihm Freude und Entspannung, auch regt es seinen Appetit an, das sind seine Hauptgründe. Auch hatte er früher jeden Tag gekifft, was er größtenteils eingestellt hat. Er ist nie aggressiv und hat keinen Kontrollverlust.
    Er ist ansonsten ein wunderbarer Mensch und ich habe starke Gefühle für ihn zumal wir auch gut zusammenpassen, da wir viele Gemeinsamkeiten haben. Wir sind noch kein ganzes Jahr zusammen.
    Mein Hauptproblem ist das meine letzte Beziehung aufgrund von Alkohol zugrunde gegangen ist. Das hat sicherlich auch eine Narbe hinterlassen. Dadurch macht mich sein Trinkverhalten traurig. Eine kleine Sorgenwolke schwebt daher ab und zu über meinem Kopf. Ich erwarte ja nicht komplette Abstinenz, aber wirklich wenig Alkohol ist das nicht. Nur am Wochenende trinken ist keine Option, er möchte selbst entscheiden, wie viel und wann, sonst fühlt er sich zu sehr bevormundet. Auch geht es daher an den Wochenenden manchmal auch arbeitet. Wegen gegebener Umstände sind wir überhastet zusammengezogen aufgrund von einem besseren Job in weiterer Entfernung (die aktuelle Wohnung ist auch etwas zu klein) überlegen wir wieder in getrennten Wohnungen zu leben.

    Hat diese Beziehung überhaupt eine Chance? Ich möchte diese Beziehung nicht einfach so aufgeben.