Die Einnahmen aus der Alkoholsteuer können hingegen bei weitem nicht die Folgekosten des weit verbreiteten Alkoholkonsums tragen. Jährlich müssen Milliarden Euro aufgebracht werden, um die Kosten für alkoholbedingte ambulante und stationäre Behandlungen, für Berentungen, Arbeitsunfähigkeit oder frühzeitigen Tod zu decken.
Ich bin mir da gar nicht mal sicher. Zumindest hier wo ich wohne,in Frankreich, gehört der Wein zum täglichen Essen dazu, in 90%der Familien. Erst seit paar Jahren gibt es für Lehrer keinen Wein mehr in der Schulkantine und auch der französische Präsident steht Faustdick hinter der Alkoholindustrie,es werden immer mehr Weinverkostungskurse an Universitäten angeboten und besucht, sich im Milieu auszukennen ist bei Studenten super angesehen. Es gehört zum guten Ton.Bereits in der Primarstufe wird über die Weinherstellung gelehrt...Also was in Deutschland das Bier ist, ist hierzulande der Wein und einfach nicht wegzudenken. Frankreich ist das letzte Land Europas wo die AA Fuss fassen konnten, das ist auch gar nicht lange her. Und egal in welcher Region man lebt es gibt überall einen lokalen Alkohol der besonders gerne getrunken wird...(vom Cognac über Armagnac, Pastis, Champagner zum Bordeaux und dem Rosé im Süden etc). Die Steuereinnahmen überragen die Sozialzahlungen bei weitem, das hat man mir in meiner ersten Therapie gesagt...sonst würde sich der Aufwand nicht lohnen, so gutherzig sind Menschen eben nicht. Ich kann mir gut vorstellen dass es in Deutschland auch so ist, nicht zu vergessen sind es ja die allerwenigsten Fälle die sich überhaupt Hilfe suchen...der Grossteil der Alkoholiker zahlt nur in die Kasse ,mit Geld und Gesundheit das stimmt leider.