Beiträge von Greenfox

    Hallo, Caroline!

    Wegen dem Nick brauchst Du Dir erstmal keinen Kopf machen - solange die Userin in einem anderem Forum unterwegs ist. Ansonsten könntest Du Deinen Nick auch ändern.

    Mich würde aber mal interessieren, ob Du Dir auch schon mal Gedanken darüber gemacht hast, wie Du Deine Abstinenz halten willst. Ausser, "nur" den Alkohol wegzulassen.
    Das habe ich auch mal probiert - hat nicht lange funktioniert.

    Hast Du Dir schon mal überlegt, zu einer Suchtberatungsstelle zu gehen, Dir eine SHG zu suchen? Hierbei kann Dir u.a. unsere Linksammlung helfen.

    Ich schreibe bewusst "Du, Dir" - denn Dein Mann muss seinen eigenen Weg gehen, sich selbst Gedanken machen, was ihm gut tut. Wenn es derselbe Weg sein sollte, den Du gehst - okay, gut. Wenn nicht, dann nicht.
    Zu den SHG möchte ich nur sagen, wenn, dann solltet ihr nicht beide dieselbe Gruppe besuchen. Denn (grob gesagt): Wie soll man über ein Problem reden, wenn es neben einem sitzt?!?

    Gruß
    Greenfox

    Ich habe die ersten Tage meinen Mann 24 Stunden um mich rum gehabt. Wir haben gegenseitig auf uns aufgepasst. Auch er hört auf zu trinken und unser Zuhause ist alkoholfrei. Erste wichtige Voraussetzung um trocken zu bleiben.

    Wow - egal, ob Dein Mann ein Alkoholproblem hat oder nicht 44.

    Finde ich gut, dass er mitzieht. Da kenne ich andere Beispiele, auch hier im Forum, wo der "Partner" sozusagen "nun erst recht" seinen Alkohol vor den Augen des Ausstiegswilligen konsumierte >:(

    Weiter so!! Aber passt auch weiter auf Euch auf, den mit dem kalten Entzug ist nicht zu spaßen ...

    Gruß
    Greenfox

    Vorweg: Ich habe mal Deine Posts in einem Thema zusammenfasst und sie in den Bereich "Vorstellung" geschoben.

    Zunächst einmal HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum!

    Kurz zu mir: Bin m/Ü50, Alkoholiker aus Berlin, schon seit einigen Jahren trocken.
    Auch ich moderiere eine SHG und stelle in Krankenhäuser diese SHG bzw. den Trägerverein vor.

    Mich würde mal interessieren, wieso Du meinst, der Alkohol habe Dein Leben gerettet!?

    Mit 13 habe ich angefangen regelmäßig Alkohol zu trinken, der Alkohol hat mir damals das Leben gerettet.
    Mit ihm konnte ich meine Kindheit aushalten.

    Dass Du das damals vielleicht so gesehen hast, kann ich ja noch nachvollziehen. Aber diese Aussage heute, nach 10jähriger Trockenheit zu treffen nixweiss0
    Ich habe damals auch gedacht, ich würde den ganzen Stress ohne den Alk nicht überstehen. Heute weiss ich, dass das Quark ist. Feuer kann man nicht mit Benzin bekämpfen - ich habe mich nur in eine Abwärtsspirale begeben ...

    Gruß
    Greenfox

    Herzlich Willkommen hier im Forum :welcome:

    Und 44. 44. 44. für Deinen Entschluß!

    Kurz zu mir: ich bin Ü50/m, Alkoholiker aus Berlin und nun schon ein paar Jahre trocken.

    Mich würde nur noch interessieren, wie alt Du UNGFEFÄHR bist und wo Do lebst - also D / A / CH / ??
    Das könnte wichtig sein bei eventuellen Fragen deinerseits ...

    Gruß
    Greenfox

    Super Entscheidung 44. Es lohnt sich.

    Ich weiß eine Menge über ... den kalten Entzug, aber das ist meine Entscheidung. Ich werde noch zum Arzt gehen und mich durchsehen lassen.

    Ich drück die Daumen! Achte auf Dich! So ein Krampfanfall zeigt selten bis nie vorher Anzeichen ...

    Ich würd mich freuen, mehr von Dir zu lesen und wünsche Dir viel Kraft!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Seestern!

    Mach Dir keine Sorgen darum, wie Deine bitteren Worte hier ankommen. So ein Forum ist, genau wie eine reale SHG (diese ist eigentlich noch besser dazu geeignet), u.a. auch dazu da, dass man sich mal seine Sorgen und seinen Frust von der Seele reden/schreiben kann. Denn auch dadurch kann man jemandem helfen - zuhören, trösten. Oder auch in den Ar... treten und zu sagen "Beweg Dich! Tu etwas! Von alleine passiert nix!". Auf jeden Fall erleichtert es ersteinmal ungemein.

    Oder wenn er (habe ich oft hinterher erfahren), schon mit einer Flasche Schnaps intus noch mit dem Auto rumgefahren ist.
    Wie oft habe ich mir Vorwürfe gemacht, dass ich ihn nicht anzeige, bevor was passiert. Aber wovon hätte ich die Strafe
    bezahlen sollen?

    Das ist in meinen Augen schon wieder coabhängiges Denken: Ich vermute mal, dass es in der Schweiz wie hier in D so ist, dass eine Strafe nur derjenige bezahlen muss, den sie auch betrifft. Und nicht unter die "Unterhaltspflichten" gehört. Und wenn der-/diejenige die Strafe nicht bezahlt - na, dann bekommt er/sie zeitweilig ein hübsches Einzelzimmer ohne Aussicht. Und nicht der Ehepartner.

    Ich kann Dir nur raten, Dich von solchen "Verantwortungsgefühlen" freizumachen und Dir eine eigene Wohnung zu suchen. JETZT, unabhängig davon, wann eine Scheidung offiziell durch ist. Und dann lass ihn machen - er ist erwachsen. Und wenn er nichts in seinem Leben ändern will, dann will er nicht. Aber Du kannst etwas in Deinem Leben ändern.
    Und wegen irgendwelchen Zahlungen: Lass Dich beraten und zahle nur, was Du MUSST (gesetzlich, gerichtlich angeordnet). Strafen o.ä. gehören bestimmt NICHT dazu.

    Zitat

    Fühle mich schuldig, wenn ich mit einem befreiendem Gefühl an eine Zukunft ohne ihn denke. Nach dem Motto, er säuft sich irgendwann tot und ich stand ihm nicht zur Seite.

    Als Außenstehender kann man soetwas leicht sagen, aber später wirst auch Du es nicht nur logisch/rational so sehen (das tust Du höchstwahrscheinlich schon jetzt), sondern auch emotional:

    DU kannst nichts dafür, wenn ER sich für solch ein Leben entscheidet! Es ist alleine SEINE Entscheidung!

    Dann lass ihn - und kümmere Dich um DICH! Wenn Du mal genau hinschaust: Deine Pflänzchen "Selbstwertgefühl", "Selbstachtung" sind schon relativ mickrig, Deine Batterie ist auch nicht gerade voll. DARUM musst Du Dich kümmern!


    LG
    Greenfox

    Manchmal kommen mir Blaumanns Ausführungen, im Brustton der absoluten Überzeugung gerne auch mal "ironisch" vorgetragen, wie die Belehrungen eines Blinden über die Bedeutung und Schönheit/Hässlichkeit der Farben vor ...

    Erst vor Kurzem erlebte ich den traurigen Fall mit, als es sich ein "ehemaliger" Alkoholiker ... nochmal "richtig geben" wollte.
    ...
    Ob's sich "gelohnt" hat?
    Er ist nicht mehr in der Lage eine Antwort darauf zu geben.

    Wer seine letzten Lebensjahre als Sklave verbringen möchte, der mag sich von mir aus gerne zurück in die Abhängigkeit vom Alkohol begeben. Ich genieße lieber die durch den Ausstieg errungene Freiheit.

    Dann lieber mit 100 an Altersschwäche sterben, hat was mit Selbstachtung zu tun.

    Das sind Meinungen von Menschen, die wissen, was Sucht ist und wie sie wirkt.

    Michael, wie würde es Dir gefallen, wenn wir Dir hier Vorträge über das Verhalten von Piloten in schwierigsten Wettersituationen o.ä. halten würden - und unser Wissen nur vom Hörensagen bzw. aus Hollywood-Filmen haben?? Ich würde mich hüten, soetwas zu tun, denn ich kann nur über meine selbstgemachten Erfahrungen reden. Und da ich bisher nur als Passagier geflogen bin ...

    Hallo und erste einmal HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum!

    Kurz zu mir: Ich bin Ü50, Alkoholiker und seit einigen Jahren trocken.

    Und da ich in Deutschland lebe kenne ich mich mit dem schweizer Recht nicht so aus wie Blaumann vorgibt.
    Aber mit Anwälten bzw. Rechtsberatungen ist es oft wie mit Ärzten - eine 2. Meinung einholen kann nie schaden. Es gibt immer wieder jemanden, der sich besser auskennt als andere.

    Ansonsten hast Du ganz recht: Trennung wäre für Dich die einzige und beste Alternative - bevor Du auch noch kaputt gehst an der Belastung! Solange ER nichts ändern will, sondern nur seinen Konsum wieder auf ein "normales" Maß herunterzuschrauben (was ja wohl offensichtlich nicht mehr klappt, da er schon zu sehr in der Sucht gefangen ist) ... solange können sich alle auf den Kopf stellen, im Dreieck springen und sich selbst aufreiben - es wird sich auch nichts ändern.

    Abgesehen davon kann ich Dir nur raten, eine Selbsthilfegruppe in Deiner Nähe zu suchen und zu besuchen. Nicht nur, dass Dir die Menschen mit ihren Erfahrungen helfen können - bestimmt hat auch mindestens Eine/r die gleichen/ähnliche Erfahrungen mit Trennung und Unterhalt gemacht. Das wäre dann schon die 3. Meinung ;)

    ICH kann Dir nur raten - Zieh es durch und trenn Dich! Auch wenn Du zahlen müssen solltest - Du wirst ruhiger leben. Es ist so ähnlich wie mit einer Privat-Insolvenz (die ich selbst gerade selbst durchmache): auch wenn man etwas weniger Geld zur Verfügung hat, aber man braucht sich nicht mehr um den ganzen Trouble mit den Krediten bzw. den ständigen Abstürzen Deines Mannes beschäftigen. Man lebt einfach ruhiger und kann sich wieder um sich selbst kümmern.

    Und solltet ihr Kind/er haben - dann erst recht!

    Ich wünsch Dir jedenfall jede Menge Kraft!

    Gruß
    Greenfox

    Guten Morgen und auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN im Forum!

    Ich bin m/Ü50, Alkoholiker und seit einigen Jahren trocken.

    Eigentlich habe ich nicht viel geplant.

    Letztendlich geht es mir darum, keinen Alkohol mehr zu trinken, unabhängig davon ob ich nun Alkoholiker bin oder nicht. Ich will einfach nicht mehr, weil es mir nichts bringt.

    Wenn Du Dich hier ein bisschen einliest wirst Du merken, dass die überwiegende Mehrheit festgestellt hat, dass "einfach nur nix mehr trinken" zu kurz gedacht ist. Wenn das so "einfach" wäre, gäbe es keine vom Alkohol Abhängigen, keine Alkoholiker.
    M.E. muss man sein Leben und sein Denken ändern, um von einer Droge (und im Prinzip ist Alkohol für uns nix anderes) wegzukommen.
    Ich habe früher eine Therapie gemacht und danach ganz normal weitergelebt wie vorher. Nur eben ohne Alkohol. Es hat nicht lange funktioniert. Ich habe mir einfach keinen Kopp weiter gemacht über das wie und/oder warum - und irgendwann war es das berühmte "Ach, EIN Bier geht schon." Und ganz schnell war ich dann wieder über mein altes tägliches Level hinaus :(

    Ich kann Dir wirklich auch nur empfehlen, mal eine Suchtberatung und (aus meiner Sicht) besser noch eine reale SHG zu besuchen und Dich mit den Menschen dort auszutauschen. Dort wirst Du auch sofort Antworten auf viele Deiner Fragen bekommen.

    Gruß
    Greenfox

    Guten Morgen Jürgen!

    Ich habe mal Deine Vorstellung von Zweiradlers Thread abgetrennt.

    Und auch ich möchte erstmal HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum heissen :welcome:

    Wie Gerchla bin auch ich Alkoholiker und nun schon ein paar Jahre trocken. Es ist also möglich - und es lohnt sich!

    Hast Du denn schon konkrete Pläne wie Du vom Alkohol weg kommen willst? Ich meine außer das Du sagst: Jetzt ist schluss! Wirst Du eine Suchtberatung aufsuchen? Deinen Arzt einweihen? Beides sind meiner Meinung nach recht gute Vorgehensweisen die einem sehr viel Hilfe beim Ausstieg geben.

    Diesen Fragen kann ich mich nur anschließen. Auch wenn Du schreibst, dass Du hier schon intensiv mitgelesen hast, möchte ich Dir doch 2 Rubriken ans Herz legen/empfehlen:
    Zum Einen unsere Linksammlung und zum anderen "Wer hilft mir"
    Dort findest Du auch viele weiterführende Informationen.

    Wäre schön, mehr von Dir zu lesen!

    Gruß
    Greenfox

    Vorab: Habe mal Deinen doppelten Text gelöscht - nachdem ich alles gelesen und mich überzeugt habe, dass es wirklich doppelt war (warum auch immer gab es den Text, so wie er jetzt ist, nocheinmal).

    Ansonsten ersteinmal HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m/Ü50, Alkoholiker und seit einigen Jahren trocken.

    Und: Ja, es wird sich mehr um die Betroffenen gekümmert als um die (betroffenen) Angehörigen. Aber dazu können wahrscheinlich/vielleicht die Angehörigen mehr dazu sagen als meinereiner. Aus hoffentlich verständlichen Gründen habe ich mich hauptsächlich auch um mich gekümmert. Nachdem es mir dann wieder besser ging, ging es auch meiner Familie wieder besser. Das meine (damalige) Frau - trotz meines dringenden Anratens - keine Hilfe in Anspruch genommen hat ... Aus meiner Wahrnehmung heraus sehen viele Angehörige sich nicht als "Betroffene" und meinen daher, dass nur die Betroffenen/Abhängigen Hilfe brauchen.
    Aber auch Co-Abhängige sind Abhängige ... irgendwie.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum!

    Ich selbst bin Betroffener und seit einigen Jahren trocken.

    Schwieriges Thema, von dem ich - ehrlich gesagt - keine Ahnung habe. Kannst Du nicht mal mit der Personalerin und/oder jemandem vom Personalrat/der Gewerkschaft über dieses Thema sprechen - bevor der Chef "eingenordet" wird? Vielleicht kannst Du Dir ja dort mal Rat und Rückendeckung holen?

    An sich ist es ja schon mal positiv, dass die Personalabteilung dieses Gespräch mit ihm führen will. Habe leider schon des Öfteren gehört, dass soetwas bei Vorgesetzten unter den Tisch gekehrt wird. Aber nicht bei "einfachen" Angestellten.

    nixweiss0

    Gruß
    Greenfox

    Ich vermute mal, LiS meint, dass Worte wie "müssen", "sollen", "nicht dürfen" nicht verwendet werden ... (kann das entsprechende Wort nicht schreiben), da sonst eventuell, vielleicht und unter Umständen der Eindruck von Bevormundung entstehen könnte.

    Irgendwie kann ich das ja auch nachvollziehen. ABER:
    Man kann sich in der deutschen Sprache so schön schwammig ausdrücken, dass man sehr viel reden, aber nichts Konkretes sagen kann (siehe Politik). Aber wir sind hier in einem Selbsthilfe-Forum, wo alle möglichen Menschen von ihren Erfahrungen berichten. Und da ist es in meinen Augen kontraproduktiv, sich nur schwammig auszudrücken und Erkenntnisse zu tanzen statt auszusprechen.

    Es sollte Jedem klar sein - ohne dass man es immer und immer und immer wieder als Erstes in jedem Post wiederholt -, dass es nur die Meinung jedes Einzelnen ausdrückt, wenn er/sie "soll/sollte", "muss/müsste" o.ä. schreibt. Und kein Dogma.

    Vermutlich gibt es aber immer wieder und überall Menschen, die sich an jedem Wort/Silbe reiben und mehr hineininterpretieren als überhaupt gemeint war - und so jede Aussage zerstören.

    Aber das ist nur MEINE Meinung. Hoffe, damit nicht wieder irgendwem auf die Füße zu treten.

    Gruß
    Greenfox