Beiträge von Greenfox

    Und ohne böse zu klingen,war das nicht Deine erste Trunkenheitsfahrt.

    Entschuldige, hinsichtlich der Anzahl von Trunkenheitsfahrten, habe ich Deinen Beitrag nich richtig gelesen...

    Doch, Steamy20110, hast Du:

    ... war aber beim Autofahren aber noch nie so besoffen wie letzten Woche Mittwoch.

    Hallo, Michel!

    Willkommen hier im Forum :welcome:

    Ich hoffe nur, dass diese letzte Suff-Fahrt - die zum Glück ohne Verletzte oder gar Tote abgelaufen ist - für Dich Anlass ist, nicht nur über Deine Trinkgewohnheiten nachzudenken, sondern auch endlich die Reissleine zu ziehen und etwas zu ändern!
    Denn wer mit 2,2 o/oo noch Auto fahren kann, ist schon ein geübter Trinker/Alkoholiker. Ein Mensch ohne Alkoholproblem hätte nicht mehr laufen können.
    Und gerade WEIL Du in einer Kleinstadt wohnst - Du würdest Dich wundern, wieviele Menschen um Dein Problem wissen :o Siehe die Schilderung von Steamy.
    Auch ich war damals entsetzt, wie viele Menschen meine Sauf-Eskapaden "bemerkt" haben, obwohl ich fest überzeugt war, dass niemand ...

    Ich weiß, dass es nicht einfach ist/sein wird, aus der Suchtspirale auszubrechen. Mir ist es auch erst nach einigen Anläufen gelungen.
    Und wenn Dir etwas an der Meinung der anderen liegt - zeige Größe und ändere etwas in Deinem Leben.
    Als erstes empfehle ich den Gang zu einer Suchtberatung (dazu kannst Du u.a. mal in unsere Linksammlung schauen - z.Bsp. hier).
    Dort kann man Dir Tipps und Hinweise, zugeschnitten auf Dich und Deine Wohngegend (Stadt/Bundesland) geben.

    Was dann weiter wird/passiert, liegt allein an Dir!

    Ich kann Dir nur eins sagen: Es lohnt sich!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Eader1956!

    Erst mal Herzlich Willkommen hier im Forum! Wäre schön, wenn Du Dich mal kurz vorstellen würdest (im Thread "Vorstellungen"), damit man weiß. wer hier in diversen Threads auf einmal "seinen Senf dazugibt" ... Bist Du Betroffener, Angehöriger, Interessierter, Troll nixweiss0

    Gruß
    Greenfox

    Ich will aufhören und mach es nicht....kennt ihr so was? ???

    Ja. Ich bin Alkoholiker und habe jahre-/jahrzehntelang gesoffen. Ich wollte das schließlich nicht mehr, wollte aus dem Suchtkreislauf aussteigen.
    Und - ich habe es geschafft. Allerdings nicht beim ersten Anlauf, sondern erst beim vierten oder fünften.

    Nicht wer stürzt hat verloren - sondern der, der liegenbleibt.

    Mein Schicksal ist schlimm, aber kein Einzelfall....steh auf und hör auf im Selbstmitleid zu versinken, sonst habe ich keine Chance. Das hab ich jetzt so interpretiert....es ist nur so schwierig den Kopf hoch zu halten

    Selbstmitleid = "es ist nur so schwierig den Kopf hoch zu halten"

    Du musst selbst wissen, was Du willst: den Kopf unten, "in der Schei...e" lassen - oder ihn zu erheben und herauszukrabbeln.

    Man, was war es früher manchmal schwierig, die Weinflasche aufzubekommen ... aber ich habe es geschafft.

    Wer nicht handelt wird behandelt!

    Hallo, hannes und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Schwierige Frage. Es gibt bestimmt welche, die Dir diese Frage mit "Auf jeden Fall!" beantworten werden. Andere werden sagen "Noch lange nicht!", "Gemäß WHO-Definition bist Du kein Alkoholiker!".

    Finde ich eigentlich in Deinem Fall unwichtig. Dich selbst stört es anscheinend, dass Du "so viel" trinkst, Dein Trinkverhalten. Du machst Dir Gedanken darüber.
    Und DAS ist gut - dass Du Dir Gedanken machst.

    Also sage ich, beobachte Dich weiter und wenn Dir das Ergebnis nicht gefällt, ändere etwas!

    Gruß
    Greenfox

    Ja, mit Gott, Allah, Jave oder wie der/die da nun heissen habe ich als othodoxer Atheist es auch nicht so. Darum habe ich den Spruch für mich umformuliert:

    "Ich wünsche mir die Gelassenheit ..."

    Und schon passt's für mich. Die, die an einen Gott glauben, sagen eben "Gott, wie wir ihn verstehen ..."

    Wenn mir jemand ständig blöd kommt und meine Grenzen überschreitet, werde ich in Zukunft nicht mehr so tolerant sein. Das ist ein Teil meines Selbstschutzes, den ich mir wieder erarbeiten muss.

    44. Das hat auch (nach meinem Verständnis) etwas mit diesem oft gehörten "NEIN-sagen lernen" zu tun. Den Menschen MEINE Grenzen aufzeigen. NEIN, ich schaffe/will das nicht. STOP, bis hierher und nicht weiter.
    Und auch mit Achtsamkeit. Achtsamkeit auf/für sich selbst - was tut mir gut und was nicht!?

    Auch Dir noch einen schönen Sonntag :sun:

    Greenfox

    Hallo, Steamy2010!

    Kommt darauf an:

    Wenn Du Wege bzw Unterstützung suchst, um von dem Zeug wegzukommen und wieder selbstbestimmt leben zu können - HERZLICH WILLKOMMEN! :welcome:

    Wenn Du dagegen Austausch über die besten Locations und Longdrinkrezepte mit ordentlich Umdrehungen und/oder die besten Bier/Whiskey/Wein-Sorten suchst - eher nicht :sorry:

    Gruß
    Greenfox
    (Alkoholiker, seit einigen Jahren trocken)

    Hallo, Seestern!

    Schön, dass Du "Nägel mit Köpfen" machst! 44.

    ICH würde es ihm nicht spezifisch sagen, dass Du die Kreditkarte nicht mehr ausgleichst, sondern ganz allgemein "Ab sofort kannst Du den von Dir verzapften Mist - egal welchen - selbst bereinigen!"

    Hast Du nicht die Möglichkeit, bei einer Freundin o.ä. unterzukommen, bis Du eine Wohnung gefunden hast??
    Hierzu können Dir übrigens auch die Leute von Al-Anon vermutlich Tipps geben. Denn Du bist nicht die Erste, die soetwas durchmacht - leider.
    Und in der Gruppe wirst Du vermutlich auch die seelische Unterstützung bekommen, die Du von der Familie erwartest.
    Denn dieses "Raushalten" liegt vermutlich nur daran, dass sie mit der Situation überfordert sind und nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Und ehe sie einem von Euch auf dier Füße treten, halten sie sich eben raus - und lassen Euch damit beide im Regen stehen.

    Und bezüglich dem "Unterhalt" und der Krankenkasse (??) oder anderen Zahlungen würde ich den Rechtsanwalt eingehend befragen. Wie gesagt - von schweizer Recht habe ich Null Ahnung.

    Ich hadere, denn ich weiss nicht, was mein Anruf dann noch weiter Negatives bei ihm auslöst...

    Vielleicht wiederhole ich mich, aber: Du bist nicht für SEINE Entscheidungen verantwortlich! Genauso wenig, wie er für Deine zuständig ist.
    Also solltest Du Dich nicht um seine möglichen Befindlichkeiten kümmern - sondern um Deine!!

    Mach weiter so!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, wasabi :welcome:

    Eigentlich kann ich mich Dietmar nur anschließen: Scheiß Situation, alles Ausreden, es geht jetzt um Dich etc ...

    In Deiner Situationsschilderung ist mir etwas aufgefallen:

    Da meine stiefmutter wegen seiner trinkerei und seinem verhalten wenn er betrunken ist mit meiner kleinen Schwester ausgezogen ist, hat er sich dazu entschlossen einen Entzug in einer Klinik zu machen.

    Wie sieht es aus - könntest Du nicht (zumindest zeitweise) zu Deiner Stiefmutter ziehen (wenn es Euer Verhältnis zulässt - aber nicht alle Stiefmütter sind schrecklich)? Einfach, damit DU auch wieder mal zur Ruhe kommen kannst.
    Und wenn Dein Vater wieder einen Rückzieher machen will, dann kannst Du ihm ja sagen, dass Du dann auch weg bist - eben weil Du Dich nicht von ihm und seinem Verhalten "fertig machen" lassen willst.
    Du schreibst, er ist ein "sehr stolzer Mensch". Vielleicht ist dies dann für ihn der Anstoß, nicht nur über eventuelle Maßnahmen/Änderungen zu reden, sondern auch endlicjh etwas zu tun!?

    Übrigens: Ich selbst bin Alkoholiker, seit einigen Jahren trocken. Ich kenne also die "Spielchen" Deines Vaters ... so wie Dietmar schon schrieb:

    Die „Spielchen“, die Dein Vater treibt, sind wahrscheinlich allen Alkis gut bekannt, meist sogar aus dem eigenen Erleben heraus: Morgen, morgen, nur nicht heute …

    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft!

    Gruß
    Greenfox

    Mann, Leute: Legt doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage und seziert es bis in die Molekularebene!

    Auch in den guten Zeiten meiner Ehe konnte ich mit meiner Frau nicht über ALLES reden - bei manchen Sachen redet es sich eben leichter mit Aussenstehenden. Und das wurde mir so auch von etlichen Gruppenfreunden bestätigt, so dass ich mit meiner Meinung/EMPFEHLUNG nicht alleine stehe.
    Wer mit seinem Ehepartner dieselbe SHG besuchen möchte und es beiden guttut - na, dann ist das doch prima. Meine Erfahrung war jedenfalls anders.

    Und was dieses „Manchmal ist der Ehepartner nicht unbedingt das Problem …“ angeht - damit soll nicht irgendeine Verantwortung bei anderen gesucht werden. Aber trotzdem stört einen doch mal etwas mächtig gewaltig am anderen und man selbst hat ein Problem damit, wie man damit umgehen soll. Oder bist Du, Dietmar, darüber erhaben? Und das hat nichts mit "wieder zurück in die Heimlichkeit" zu tun!

    Jeder soll es so machen, wie er sich dabei wohlfühlt!

    Wovor ich Dich und Euch vorausschauend warnen möchte: Ich kenne – leider auch – Paare, bei denen dann irgendwann ein Part einen Rückfall erleidet, und der andere sich davon so runterziehen lässt, dass er auch wieder zu trinken beginnt.

    Dem muss ich allerdings zustimmen.

    Hallo, maripol, und Willkommen im Forum!

    Ich finde es echt sehr traurig so etwas zu lesen. Und wie man so uneinsichtlich sein kann irgendwie.

    Es wäre schön, wenn Du Dich kurz vorstellen könntest (im Bereich "Vorstellungen"). Ich vermute mal, dass Du eine Angehörige bist und nicht viel über Sucht weisst.
    Ja, es ist traurig, dass Süchtige in solchen Dingen ziemlich uneinsichtig sein können. Was heisst "können" - sind.
    Aber: das gehört leider auch zum Krankheitsbild "Sucht/Abhängigkeit".

    Gruß
    Greenfox

    Ist denn ein Ehepartner immer ein Problem?

    Titus, Du solltest vielleicht mal a) genauer lesen und b) auch mal versuchen, den Sinn von (meinen) Worten zu verstehen: Manchmal ist der Ehepartner nicht unbedingt das Problem, aber man kann leichter über sein/e Problem/e reden, wenn er/sie eben NICHT dabei ist. Und manchmal muss der/die andere auch nicht unbedingt Alles wissen ...

    Aber manche WOLLEN solche Andeutungen ja nicht verstehen.