Beiträge von Greenfox

    Hallo, Skygirl, und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin Ü50, Berliner, Alkoholiker und seit einigen Jahren trocken.

    Sorry - aber Deine Geschichte gleicht der von so vielen, die ich schon in meiner SHG, aber auch beruflich gehört und auch gelesen habe ...
    Der Werdegang von uns Betroffenen ähnelt sich oft, ebenso wie der der Angehörigen.

    Um Dich und Dein Kind (Kinder?) zu schützen, solltest Du wirklich die rosarote Brille absetzen und die Trennung (auch und vor allem räumlich) durchziehen!
    Denn so wie ich Deine Geschichte lese und interpretiere, hat er keine Rückfälle, sondern macht höchstens mal Trinkpausen und hat innerlich noch gar nicht vor, aufzuhören.
    Auch wenn er dies vielleicht erzählt. Man, was habe ich früher alles erzählt und versprochen, nur um meine Ruhe zu haben und weitertrinken zu können ...
    Kümmere Dich um Dich und Dein Kind - Du bist nicht für ihn und sein Handeln verantwortlich. Er ist erwachsen und ist selbst verantwortlich - egal, was er tut und was nicht.

    Ansonsten möchte ich Dir noch unsere Linksammlung empfehlen. Dort findest Du vielleicht auch weitere Hilfen für Dich.

    Gruß
    Greenfox


    Verzeihung, aber das ist jetzt wirklich Unsinn!
    Erstens ist in keinem Narkosemittel Alkohol enthalten, und zweitens wirken die Narkosemittel bei gesunden Organen genauso wie bei jedem Nicht-Alkoholiker.
    Bzgl. der Medikamente sprichst Du hier die Rückfallgefahr an, die aber - wie schon oft hier rauf und runter diskutiert - höchst individuell ist.

    Dann sag mal den Ärzten, dass sie Unsinn reden! Abgesehen davon, dass ich nicht gesagt habe, dass in den Narkosemitteln Alkohol wäre ...
    Bei meinen Operationen haben mir die Ärzte jedenfalls gesagt, dass es gut war, dass ich ihnen gesagt habe, dass ich trockener Alkoholiker bin, da sie sonst die falsche Dosierung gewählt hätten. Und während einer OP wachwerden - nein, Danke! :o

    Und da es mir nicht nur EIN Arzt gesagt hat und auch andere Gruppenfreunde von ähnlichen Erfahrungen berichteten: Warum soll ich es dann als Unsinn auffassen - und auch noch verbreiten??

    Gruß
    Greenfox

    Mit letzter Kraft habe ich mich dann in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses geschleppt und meine Symptome geklagt, den Alkohol aber nicht erwähnt.

    nixweiss0 Man hätte Dich dort gleich entsprechend behandeln können. Okay, vielleicht wäre auch noch eine Verlegung auf eine entsprechende Station auf dich zu gekommen. Aber nun hängst Du mit dem Entzug mehr oder weniger alleine da.

    ... gestern Abend dann wieder entlassen und ab zum Hausarzt, mit dem ich dann zum 1. Mal über die Alkoholproblematik gespeochen habe.

    Das war das Zweitbeste, was Du machen konntest!
    Ich will hier kein Schreckgespenst an die Wand malen, was alles passieren könnte - von daher achte auf Dich! Viel trinken ist schon mal gut.
    Wenn es Dir schlechter gehen sollte - ab zum Arzt.

    Und auch im Krankenhaus und/oder beim Zahnarzt solltest Du künftig das Thema ansprechen. Denn SOLLTE irgendwann mal eine Narkose o.ä. notwendig sein, ist es wichtig, dass der Arzt um Dein Problem weiß - denn dann brauchst Du eine ganz andere Dosis! Und auch für die Wahl der Medikamente kann es entscheidend sein ...

    Aber für jetzt drücke ich Dir erstmal die Daumen!

    Gruß
    Greenfox


    Gott sei Dank hatte ich dann keinen Rückfall.
    ...
    In den Gruppen höre ich immer wieder, das Unachtsamkeit den Rückfall ins Laufen bringt.

    Mit der Achtsamkeit stimme ich Dir zu - aber damit ist nicht unbedingt nur die Achtsamkeit auf Alkohol in Lebensmitteln gemeint.
    Sondern man soll auf sich selbst achten: Halse ich mir (wieder) zu viel Arbeit auf? Wie gehe ich mit mir und meinen Bedürfnissen um? Tue ich genug für mich? Das hat m.E. auch ein Stück weit mit dem sogenannten "gesunden Egoismus" zu tun.

    Zu dem Thema, was passiert, wenn man aus Versehen O-Saft mit Sekt trinkt oder mit Alkohol versetzten Kuchen (Tiramisu, Schwarzwälder Kirschtorte, Eierlikörtorte etc) isst, habe ich schon mal unter dem Titel "Wie gefährlich sind Rotweinsoße & Co wirklich?" meine Meinung/Gedanken aufgeschrieben. Darum spare ich es mir hier und jetzt, noch weiter darauf einzugehen.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Anna!

    Ich glaube nicht, dass es Dir Stress erspart hätte. Aber Du hättest gewusst, was auf Dich zukommt.
    Ratschläge können noch so richtig und wichtig sein - die Umsetzung ist die größte Hürde für den Betroffenen (in diesem Falle: für Dich)! Nicht für den Ratgeber!

    "Trenn Dich von ihm/ihr! Lass ihn/sie sein/ihr eigenes Ding machen und lass Dich nicht mit runterziehen! Und wenn er/sie dabei unter die Räder kommt - es ist seine/ihre Entscheidung."

    Gute und richtige Tipps. Aber für die Mutter/Schwester/Frau, den Vater/Bruder/Ehemann manchmal bis oft kaum ausführbar.

    Alle diese Ratschläge kommen von uns als Aussenstehende. Das ist mir durchaus bewusst. Aber ich weiß, wovon ich rede - auf Grund meiner eigenen Erfahrungen als Betroffener (ich weiß also, dass man mitunter einen kräftigen Tritt in den A... braucht) und Freund von Angehörigen ...

    Ich kann Dietmar nur zustimmen - tue etwas für Dich! Zur Unterstützung dafür habe ich in meinem letzten Post ja schon zwei Links eingestellt, die zu weiteren führen ...

    Ich bin auch der Meinung, das meine Mutter meine Schwester bewusst in die Sucht getrieben hat, damit würde sie ja nicht meine Mutter zu Rede stellen da sie ja selber trinkt!!! ... Das kann ich nicht nachvollziehen!

    Dazu kann ich nur sagen, dass Deine Mutter Deine Schwester bestimmt nicht bewusst in die Sucht getrieben hat. Sie hat sie vielmehr unbewusst mit in die Abhängigkeit, die Sucht gezogen. Und das hat sich auf beiden Seiten ganz langsam und unbewusst entwickelt.

    Und dass Du das nicht nachvollziehen kannst, kann wiederum ich als selbst Betroffener gut nachvollziehen. Auch ich war damals froh, wenn jemand mit mir mitgetrunken hat - und wenn es nur ein Bier war. Wenn es dann zwei oder drei wurden - um so besser, angenehmer ...

    Vielleicht findest Du ja eine Angehörigen-Selbsthilfegruppe in Deiner Nähe. Es ist wirklich leichter (finde ICH jedenfalls), seine Gedanken realen Menschen mitzuteilen, auszudrücken, als wenn man dies schriftlich tun muss ...

    Zitat

    Ein Teil von uns, Fernsehfilm der ARD: "Nadja hat ihr Leben endlich im Griff - ein guter, erfüllender Job, eine eigene Wohnung und eine neue Liebe. Dann taucht plötzlich ihre Mutter Irene auf und stellt all das scheinbar wieder in Frage."
    Ein beeindruckender Film über Nadja und ihre Leiden und Nöte als erwachsene Tochter einer alkoholkranken Mutter. Er ist schonungslos und unprätentiös. Es wird nicht übertrieben und nichts schön geredet. Ich wollte immer wieder ausschalten und konnte es gleichzeitig nicht, weil es so ergreifend dargestellt wird, der Schmerz, die Scham, die Angst, der Ekel, die Wut, die Ohnmacht und immer wieder die Trauer. - Unbedingt sehenswert, aber nichts für Zartbesaitete!

    Das Zitat zu diesem Film stammt von der Seite Co-abhängig.de, durch die ich auf diesen Film aufmerksam wurde. Und dem kann ich nichts hinzufügen - insbesondere nicht dem letzten Satz!

    Der Link führt zu einem Trailer, in welchem auch die Regisseurin zu Wort kommt. Und wer Interesse hat - auf Youtube gibt es auch den ganzen Film (leider nicht in der ARD-Mediathek).

    Hallo, Andi!
    Zunächst einmal HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:
    Ich habe mal Deine beiden Beiträge in einem Thread zusammengefasst - passt etwas besser ...

    Zu mir: Ich bin Alkoholiker und seit einigen Jahren trocken.

    Ich hoffe mir kann jemand einen Rat geben wie ich mich verhalten soll und ob ichv ielleicht den kontakt doch besser Abbrechen soll, weil es einfach immer so weiter geht, es ändert sich nix, es wird immer schlimmer....

    Du wirst immer wieder hören und lesen: Solange der/die Betroffene es nicht selbst will, wird sich (langfristig) Nichts ändern! Man kann Jemanden vielleicht unter ganz bestimmten Umständen in eine Therapie zwingen - sobald diese beendet ist, geht es fast nahtlos weiter.
    Natürlich kommt es auch vor, dass Jemand zu einer Therapie gezwungen/verdonnert wird und in deren Verlauf tatsächlich selbst zu der Erkenntnis kommt und dann auch selbst etwas in seinem Leben verändern möchte ... aber leider passiert das nicht so häufig, wie es wünschenswert wäre :-[

    Und Du hast es ja schon selbst beobachtet (und deckt sich mit meinen Erfahrungen): es wird mit der Zeit immer schlimmer!

    Wenn Du also nicht selbst in den Strudel der Co-Abhängigkeit gezogen zu werden, wäre es tatsächlich ratsam, den Kontakt abzubrechen.
    Vorher könntest Du ja (wenn es denn zutrifft) Deiner Mutter und Deiner Schwester Deine Hilfe anbieten, wenn sie denn TATSÄCHLICH etwas in ihrem Leben ändern und gegen die Sucht unternehmen. Also: aktiv - und nicht nur verbal.

    Und ich kann Dir nur raten, doch tatsächlich mal eine (reale) Suchtberatung aufzusuchen und Dir dort Ratschläge und Hilfe zu holen. Die Beratungen dort sind übrigens auch anonym!

    Vielleicht hilft Dir ja auch ein Blick in unsere Linksammlung.

    Ich wünsche Dir jedenfalls viel Kraft!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Anna!

    Erst einmal HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Ich bin Alkoholiker und nun schon ein paar Jahre trocken.

    Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich es sehr gut finde, dass sich Dein Mann entschlossen hat, in Bezug auf den Alkohol einen Schlußstrich zu ziehen und auch einen Entzug sowie eine Therapie gemacht hat (bzw. noch in ambulanter Therapie ist?). Und das er diesen Entschluß aus eigenem Antrieb gefasst hat. Vermutlich werden nach Eurer Trennung auch Grübeleien über das "Wieso, warum?" Einfluß darauf gehabt haben.


    Ich hatte mir erhofft meinen Mann wieder so zurückzubekommen, wie ich ihn mal kannte.
    Zumindestens einen Teil davon. Leider stellt sich die Situation so dar, das er sich nimmt was er braucht und sehr auf sich und seine Bedürfnisse fixiert ist.

    Ist das ein Verhalten eines Alkoholikers?

    Aus meiner Sicht und meiner eigenen Erfahrung: JA, das ist das Verhalten eines Alkoholikers, der sich aus der Sucht herauskämpft.
    Und: NEIN - Deinen "alten" Mann wirst Du nicht zurückbekommen.

    Die Sucht verändert den Menschen. Je länger die Sucht andauert, um so stärker verändert sie ihn. Und der Kampf gegen die Sucht, der Ausstieg verändert ihn wiederum.
    Der Mensch wird nie wieder "der Alte" sein. Er mag sich zwar oft wieder so verhalten wie früher - aber seine Sicht auf bestimmte Dinge des Lebens werden sich geändert, verschoben haben.
    Aber das ist doch immer und überall so: Erfahrungen prägen und verändern Menschen.

    Und gerade die "Selbstachtung", das "auf sich selbst achten" spielt für jemanden, der aus einer Sucht aussteigen will/aussteigt, sehr wichtig. Nach aussen äußert sich dies in vielfältiger Weise.
    Bei mir war es so, dass ich arbeitsmäßig kürzer getreten bin, sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich öfter mal "Nein" gesagt habe. Das war vorher für mich ein Fremdwort und hat dazu geführt, dass ich mich sehr oft übernommen habe. Und das wiederum habe ich dann mit dem Griff zur Flasche versucht zu kompensieren.

    Auch das Ehen/Beziehungen nach einem Suchtausstieg kaputt gehen statt sich selbst zu reparieren ist nicht ungewöhnlich. Schließlich verändert sich ja der Partner/die Partnerin und der/die Eine kommt mit der/dem Anderen möglicherweise plötzlich nicht mehr klar.

    Aber auch ohne dem gehen nunmal Ehen/Beziehungen kaputt. Meine Ex-Frau und ich haben uns auch mehr als 7 Jahre nach meinem Suchtausstieg getrennt - und der Alkohol war nach 21 Jahren Ehe NICHT der Grund.

    Ich kann Dir nur raten: Akzeptiere die Trennung und ihn/sein Verhalten. Und wenn Ihr Euch wenigstens auf einer freundschaftlichen bzw. zumindest "normalen" Basis begegnen könnt - dann freu Dich für ihn für den gelungenen Ausstieg. Ein solcher ist nicht gerade leicht. Vielleicht kannst Du ihn ja im Rahmen Deiner Möglichkeiten dabei unterstützen, trocken zu bleiben ...

    Ansonsten

    Ich habe das nicht mehr ausgehalten und einen Strich gezogen.

    ist das manchmal eben so.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum!

    Ich bin selbst Alkoholiker und seit ein paar Jahren trocken.

    Ich kann Dir nur empfehlen, mal zu einer Suchtberatung zu gehen (ist anonym!) und dort mit den Leuten zu sprechen. Die können Dir Möglichkeiten aufzeigen, die es gibt und Dir auch Selbsthilfegruppen in Deiner Umgebung nennen. In diesen Gruppen sind Menschen, denen es genau wie Dir erging bzw. ergeht - die also wissen, wovon Du sprichst und welche Probleme Du (u.a. mit Dir selbst) hast.

    Aber - es ist schon mal gut, dass Du über das Problem nachdenkst. Und den ersten Schritt (Anmeldung hier) getan hast 44.

    Gruß
    Greenfox

    Im übrigen halte ich 90 % aller Abusus Abhängiger für Versager solange im Abusus kein Sinn dahinter steht.

    Das empfinde ich persönlich nicht nur als Frechheit und Beleidigung! Nicht die Meinung an sich, sondern dass Du uns dies hier in einem Forum, wo die Menschen bemüht sind, von der Sucht wegzukommen/wegzubleiben, um die Ohren haust!

    Was bildest Du Dir eigentlich ein? Wer bist Du denn? Mit welchem Recht erlaubst Du Dir derartige Respektlosigkeiten?

    Wenn Du im realen Leben auch so auftrittst würde es mich nicht wundern, wenn Du ab und an mal dafür körperliche "Belohnungen" erhältst ...

    >:(

    Herzlich Willkommen hier im Forum!

    Kurz zu mir: ich bin Alkoholiker, aber seit einigen Jahren trocken. Das habe ich aber auch nicht im ersten Anlauf geschafft, habe also auch mehrere Entgiftungen machen müssen. Und seit ein paar Jahren stelle ich meine Selbsthilfegruppe in Krankenhäusern auf Entgiftungsstationen vor.

    Es ist schwierig bis unmöglich, jemanden zu einem Entzug zu bewegen (der nach Möglichkeit dauerhaft sein soll), der dies gar nicht möchte. Bei meinen Vorstellungen in Krankenhäusern, aber auch als ich damals selbst dort zur Entgiftung war, habe ich etliche Menschen kennengelernt, die stolz darauf waren, die 40., 50. oder gar 100. Entgiftung zu machen. Diese Menschen wollten einfach nur wieder fit gemacht werden für die nächste Runde ...
    Erklären, warum sie nicht aufhören wollen und was so schön ist an diesem Leben auf der Straße konnte mir keiner wirklich.

    Aber ich habe auch Menschen kennengelernt, die nach 30, 40 Entgiftungen gesagt haben "ich will nicht mehr so leben!" und sich bewegt haben, die etwas verändert haben in ihrem Leben - und es schafften, sich "trockenzulegen". Der Mensch, der mich dazu gebracht hat, in Krankenhäusern vorzustellen, war so einer.

    Vielleicht fragst Du Deinen Sohn doch mal, was ihm an seinem derzeitigen Leben so gefällt, dass er sich daran klammert - insbesondere an den Alkohol - und solche Angst hat, den Alk loszulassen!?
    Natürlich: Niemand behauptet, dass so ein Entzug leicht ist. Niemand behauptet, dass der Weg in die Abstinenz ein Zuckerschlecken ist. Und niemand behauptet, dass es - nur weil man keinen Alkohol mehr trinkt - dann nie wieder Probleme, Krankheiten oder anderweitige Sorgen geben wird.
    Aber das Leben kann so viel schöner und leichter sein. Und vor Allem: Es ist möglich/zu schaffen!
    Das können ihm Viele hier im Forum und auch draussen bestätigen. Hilfsangebote sind da - man muss sie nur annehmen.

    Aber auch Du brauchst Hilfe. Denn gerade für eine Mutter ist es äußerst belastend, sein Kind so zu erleben.
    Vielleicht schaust Du mal, ob es bei Dir in der Umgebung eine Selbsthilfegruppe für Angehörige gibt. Dort kannst Du Dich dann mit anderen Angehörigen, denen es wie Dir bzw. ähnlich ergeht/ergangen ist, austauschen, sprechen, Dir Kraft holen. Und vvielleicht hat dort ja auch jemand konkrete Tipps/Hilfe parat.
    Bei der Suche nach einer solchen Gruppe kann Dir eine Suchtberatungsstelle helfen, aber vielleicht auch unsere Linksammlung. Vielleicht dieser Link ...

    Oder hier im Forum kann Dir jemand mit ähnlichen Erfahrungen etwas mehr helfen als ich.

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Kraft!

    Gruß
    Greenfox

    Sich dafür extra sehenden Auges in die Sucht zu begeben ... das wäre Hazard :o

    Das war nur als Scherz gemeint ;)

    Danke für diese Wahrnehmung, Jasper. Ich denke gerade, dass es dann besser wäre, ich lösche den missverständlichen Satz/Beitrag.

    Welchen "missverständlichen " Satz meinst Du denn?? ICH würde es so stehen lassen.

    manchmal weiß ich selbst nicht mehr wie ich was meine...

    Öha - sollte einem das nicht zu denken geben ;) ;D

    Ablenkung, aber auch Beschäftigung mit dem Thema "Sucht" finde ich schon wichtig. Es darf/sollte aber nicht in die jeweiligen Extreme - also Negierung bzw. Selbstgeisselung - ausarten.

    Ich weiß von einem meiner früheren Trockenlegungsversuche, dass ich nach erfolgreicher Trockenlegung mich überhaupt nicht mehr mit dem Thema beschäftigt habe (war ja trocken und somit "geheilt"). Und ziemlich schnell wurde ich unvorsichtig - und landete bald wieder an der Flasche.
    Andererseits kenne ich auch staubtrockene Alkoholiker, die sich am liebsten nur von destilliertem Wasser ernähren würden, weil in den Lebensmitteln ja ein Alkoholmolekül enthalten sein könnte :o

    Wie schon der olle Paracelsus sagte: Die Dosis macht's!