Guckst Du auch hier ;D
Beiträge von Greenfox
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Deine Ausführungen erinnern mich ein wenig an Paranoia (Verfolgungswahn).
Ich bin auch kein allzugroßer Fan der AA. Aber dort finde ich viele gute Ansätze. Und ich bin insoweit Egoist, dass ich mir das, was mir nützlich erscheint, von ihnen mopse und zu eigen gemacht habe.
Man merkt auch, dass Du Dich mit ihrem 12-Punkte-Programm nicht ernsthaft auseinandergesetzt hast.In meinem Job gibt es auch immer wieder Leute, die noch krumme Finger vom Koffertragen haben, aber schon meinen, alles zu wissen und zu können. Meist dauert es nicht lange, bis sie merken, dass sie eben doch nicht die Größten sind, sondern nur ganz gewöhnliche kleine Sterbliche ... die eben nicht mit dem Kopf durch die Wand kommen.
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Oh man - auch wenn es bei schon 16 Jahre her ist, kann ich mich noch gut erinnern, wie emotional es bei mir war.
Kann Deine Gefühle nachvollziehen 44. -
Melde Dich bitte als "Pinguin" an - sonst hast Du wieder 2 Accounts ... Als "Pinguin7" bist Du nur Gast und ich muss Dich immer wieder beide Accounts zusammenführen.
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Pingu - ick freu mir, wieder von Dir zu lesen whip2_
Ich hab Dich vermisst. Schön, dass es Dir gut geht
44.
Wenn Du magst, verbinde ich Dich wieder mit Deinem alten Profil ...Gruß
Greenfox -
Hallo, Mierja, und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:
Geschichten wie die Deine habe ich - Ü50, Alkoholiker, seit einigen Jahren trocken und in der Selbsthilfe aktiv - leider schon sehr viele gehört.
Er ist abhängig von mir finanziell. Er könnte die jetzige Wohnung nicht alleine halten. Ich weiß nicht, woran ich festhalte. Es macht mich nur noch fertig. Nur alles aufgeben, ihn aufgeben, kann ich auch nicht. Ich habe früher viel geweint, heute bin ich nur noch wütend und halte damit auch nicht hinterm Berg. Sprich wir streiten, ständig. Fast täglich. Trotzdem weiß ich nicht, warum ich ihn nicht verlassen kann. (Meine Angst, dass er es nicht schafft. Meine Angst dann allein zu sein?) ich weiß es nicht. Niemand in unserer Umgebung weiß so detailliert über diese Situation. Weder über die Arbeitslosikeit noch über die massiven anderen Probleme. Um das loszuwerden, müsste ich das hier mal schreiben und bin gespannt, was ihr so denkt.
Dir selbst geht es (NOCH) gut und Du fühlst Dich für ihn verantwortlich. Aber warum eigentlich? Er ist erwachsen und für sein Tun und Handeln - oder eben Nicht-Tun und Unterlassen - selbst verantwortlich! Wenn Du weiter mit ihm zusammenbleibst, dann zieht es Dich immer weiter runter, vielleicht fängst Du dann sogar selbst an, zu trinken (wäre nicht der erste Fall).
Das Einzige, was ich Dir empfehlen kann, ist tatsächlich die Trennung. Die beste Hilfe für ihn ist, ihm nicht zu helfen!
Natürlich - sollte er ernsthaft und tatsächlich etwas gegen seine Sucht unternehmen, dann kannst Du ihm zur Seite stehen. Aber immer mit dem Hintergedanken, auf Dich selbst zu achten. Wenn es Dir zu viel wird - Finger weg!Kleines Beispiel: Ich gehe nun schon seit Jahren in Krankenhäuser auf Entgiftungsstationen und erzähle den Leuten dort MEINE Geschichte, erzähle ihnen davon, was eine Selbsthilfegruppe (SHG) ist, wozu sie da ist/sein soll und stelle meine SHG vor. Ich will nicht missionieren - das geht/funktioniert nicht. Der Wunsch, in seinem Leben etwas ändern zu wollen, muss von dem-/derjenigen selbst kommen. Manchmal kommen Mitglieder meiner Gruppe mit. Für die meisten von ihnen ist es nichts, ist es zuviel - es geht einfach über ihre Kräfte. Das soll nicht heissen, dass ich stärker oder so als sie bin. Ich betrachte diese Krankenhausvorstellungen für mich als eine Art Therapie - damit ich nicht vergesse, wo ich "herkomme", was der Alkohol mit mir angerichtet hat. Aber es gibt auch Zeiten, dass ich mich so stark fühle - dann rufe ich jemanden an, der die Krankenhausvorstellung für mich übernimmt.
Ich will damit sagen, dass ich mir meiner Kräfte bewusst sein muss, um mich nicht zu übernehmen. Denn das würde mich wieder runterziehen. Und DAS könnte bedeuten, dass ich wieder anfangen könnte zu saufen.Genau wie wir Betroffenen müssen auch die Angehörigen soetwas wie einen "gesunden Egoismus" entwickeln, auf sich selbst achten (Selbstachtung). Wir Betroffenen sind abhängig. Angehörige können auch co-abhängig sein/werden.
Ich empfehle Dir, auch mal in unserer Linksammlung vorbeizuschauen - hier findest Du eine Menge weiterführende Links, die Dir helfen können.
Ansonsten freue ich mich auf einen regen Austausch hier!
Gruß
Greenfox -
... und was noch Anspornt ist natürlich das Jahr Abstinenz Nachweiß zur wiedererlangung des Führerscheins,oder eher gesagt dann zur MPU zu gelassen zu werden.
Dazu kann ich nur sagen, dass es in meiner Gruppe auch einige GIBT, die deshalb vor Jahren mal zu uns gekommen - und geblieben sind.
Natürlich gab es auch viele, die, nachdem sie die MPU bestanden hatten, wieder verschwunden sind. Und von denen auch Viele, die ich kurz danach wieder in einer Entgiftungsstation wiedergetroffen habe.Aber über die, die bleiben und nun auch schon einige Jahre trocken sind, freue ich mich wie Bolle
Zeigt es doch, dass es funktioniert/funktionieren kann 44.Warum also nicht auch bei Dir?!
Gruß
Greenfox -
Sorry, aber anscheinend hats Du Dir schon so viele Gehirnzellen versoffen, dass Du entweder nicht lesen kannst oder das Gelesene nicht mehr vernünftig interpretieren:
Eure Selbstverlogenheit, die eigentlich nur ihre Ursache in Eurer Angst und Verunsicherung hat, die wiederum aus Euren etlichen Rückfällen stammen, die Euch dann wiederum jedesmal gezeigt haben, dass Euer Weg evtl. doch nicht der Könisgweg ist, ist Eurer Schutz für Eure fragile Fassade.
Ich für mich habe geschrieben: Ja, ich hatte Rückfälle, habe aus ihnen gelernt und bin nun seit einigen JAHREN trocken. Dietmar und Gerchla sind ebenfalls seit JAHREN trocken.
Und da ich auf mich selbst achte (Selbstachtung = auf sich selbst achten), tu ich mir Deine Absonderungen nicht mehr an. Tschüß! >:(
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Ich mach's dann mal wie Gerchla und Dietmar ---
Du kommst mir vor wie ein Kongolese, der ins Sonnenstudio geht
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Hi, Joe!
Zunächst einmal: Ich habe großen Respekt davor, dass Du die Entscheidung getroffen hast, Dich aus der Abhängigkeit zum Suchtmittel Alkohol zu befreien. Ebenso davor, dass Du nun schon 3 Monate trocken bist 44.
Aber: Als jemand, der nun schon einige JAHRE trocken ist - mit allen Höhen und Tiefen - und der sich ebenfalls schon einige Jahre in der Selbsthilfe engagiert (wie Dietmar schon richtig schrieb, habe ich in dieser Zeit diverse Schicksale kennengelernt), habe ich sehr wohl gelernt, dass jeder seinen eigenen Weg gehen muss. Und dieser ist nicht immer gleich dem meinen.
Dein Auftreten hier mit einer 3monatigen Abstinenz erinnert mich stark an den Erstklässler, der nach dem ersten Schultag nach Hause kommt und zu seinen Eltern sagt: "Die Lehrer sind ja sooo doof - ständig müssen die mich fragen, wie etwas geschrieben oder gerechnet wird ..."Ist vielleicht etwas überzeichnet, aber bei MIR kommt Dein Geschreibe sehr nixweiss0 an. Demut vor der Sucht heisst z.Bsp. für mich: Respekt, gepaart mit Bescheidenheit.
Ich habe mich mit ihr angelegt - und verloren. Also versuche ich ihr aus dem Weg zu gehen, einen Kampf zu vermeiden.
Wie oft habe ich mit Leuten gesprochen oder von ihnen u.a. hier gelesen, die sich gesagt oder gefragt haben: "Stimmt das überhaupt, was die Anderen immer labern? Was soll mir schon ein Glas schaden, schließlich bin ich ja nun schon 3 Monate/ein Jahr/xy trocken? Und außerdem - schließlich bin ich der Größte!"
Merkwürdigerweise sind 99% von denen auf die Schnauze gefallen - genau wie ich damals.Du hast, genau wie viele Andere, recht: Wir müssen uns nicht in Sack und Asche kleiden und uns tagtäglich selbst geisseln, nur weil wir Alkoholiker sind. Schließlich haben wir etwas gegen unsere Sucht unternommen. Aber wir sind auch nichts Besseres als andere. Genauso, wie ein Krebskranker ständig zu Nachuntersuchungen muss, weil der Krebs eine heimtückische Krankheit ist und jederzeit zurückkehren kann, genauso müssen wir wachsam sein, auf uns selbst achten. Denn ein Rückfall beruht meist auf mangelnder Selbstachtung: wieder zuviel Arbeit aufgebürdet, Grenzen überschritten - obwohl man nicht bereit dafür ist, sich unnötig in Gefahr begeben, nicht für sich selbst gesorgt, in brenzligen Situationen keine Hilfe gesucht/angenommen ... das Thema "Sucht" aus den Augen, dem Sinn verloren.
Kennst Du das Sprichwort: "Hochmut kommt vor dem Fall"?
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Such den Fehler! ;D
Dietmar, Du warst diesmal schneller
Ich für mich habe einen Fehler gefunden. -
Wow ... wann kommt Dein Buch raus??
Ich zähle mich nicht zu den armen, vom Leben gebeutelten Menschen. Alkoholismus ist eine faire, unkompliziert zu behandelnde Krankheit verglichen mit anderen Krankheiten
Dies stört mich vor allem beim BK und bei den AA. Wir sind keine armen Schweine. Wenn ich an die TN der Dienstagsgruppe denke, die bei den AA waren und denen man eingetrichtert hatte, voller Demut mit einem Sack auf dem Rücken ob des Schicksals Alkoholiker durchs Leben zu rennen, wenn ich gehört habe, wie deren Fokus war, HEUTE trocken zu bleiben und morgen hoffen wir dann mal weiter, wurde mir regelmäßig übel.Bin erstaunt, wie schnell Du den Sinn und Doktrin von SHG durchschaut hast ...
Allerdings habe ICH eine andere Sicht.
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Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN in unserer Runde :welcome:
Ich (Ü50, Alkoholiker, seit einigen Jahren trocken und in der Selbsthilfe aktiv) erinnere mich - trotz der Jahre, die seit dem vergangen sind - noch gut an die erste Zeit nach der Trockenlegung. Und ich habe auch noch die Worte meiner Therapeutin bei der Entlassung aus der Therapie im Ohr: "Werden Sie jetzt nicht übermütig und gründen eine eigene Selbsthilfegruppe und versuchen Sie nicht, die übrige Menschheit zu erretten!"
Große Worte - aber ich habe mich damals auch großartig und stark gefühlt. Ich habe mich aber an ihre Worte gehalten und habe zunächst einmal an MIR gearbeitet, bevor ich anfing, ganz langsam in meiner SHG aktiv zu werden. Okay, nun gehe ich schon seit Jahren in Krankenhäuser, um den Menschen dort von meinem Weg zu berichten und sie zu ermutigen, etwas für sich zu tun, sich nicht aufzugeben.
Als ich damals ca. 1,5 Jahre trocken war, habe ich in meiner SHG erzählt, dass ich etwas Angst hätte - weil es mir bis dahin so leicht gefallen sei, trocken zu bleiben. Warum hat es früher nicht funktioniert? Warum brauchte ich einige Anläufe - und habe es trotzdem nicht gepackt? Und nun soll es so einfach funtionieren?
Irgendwie habe ich auf den "großen Hammer" gewartet - der auch ein paar Monate später kam. Aber ich war darauf "vorbereitet", war gewappnet - und ich habe diesen Gong OHNE Rückfall überstanden.Ich will damit nur sagen: Euphorie, Freude ist sehr gut und auch sehr nützlich. Aber man sollte nicht leichtsinnig werden: So eine Sucht ist hinterlistig und heimtückisch - und sie schlägt meist dann zu, wenn man es nicht erwartet.
Das soll nur ein Tipp sein: geniesse die schöne Zeit, die Freude - aber verschliesse nicht die Augen vor möglichen Gefahren, Triggern.Auf einen guten Austausch!
Gruß
Greenfox -
Hallo, Lilly!
Da kann ich mich Gerchla nur anschließen: RESPEKT 44.
Natürlich ist es erst einmal schwierig, solch einen Schnitt nicht nur zu erwägen, sondern ihn dann auch noch durchzuziehen. Aber auch ich denke, dass Du Dich selbst sehr gut beraten hast, indem Du Dir professionelle Hilfe für die wichtigsten Sachen ins Boot geholt hast.
Ich bin der festen Überzeugung, dass nach den ersten Schmerzen und Anlaufschwierigkeiten das Positive überwiegen und es Dir besser gehen wird.
Gruß
Greenfox -
Hallo, Stefan, und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:
Schön, dass Du zu uns gefunden hast.
Kurz zu mir: Ü50, Alkoholiker, seit nunmehr fast 10 Jahren trocken. Ich habe es ebenfalls nicht mit dem ersten Anlauf geschafft: Langzeit-Therapie, 1,5 Jahre trocken, dann 4jährigen Rückfall mit 4 Entgiftungen. Aber: Dann hat es bei mir "Klick" gemacht und nun ...

Nur eine kurze Frage: Was meinst Du mit "bis dieses Jahr 21te Februar"? Ging bis dann die Therapie oder hattest Du da einen (erneuten) Rückfall?
Und wie sieht Dein Plan für die Zukunft aus? Wie willst Du die Trockenheit halten? Willst Du das überhaupt?
Auf einen guten Austausch!
Gruß
Greenfox -
Hallo, Lizzy. und HERZLICH WILLKOMMEN bei uns im Forum :welcome:
Damit Du weisst, mit wem Du es bei mir zu tun hast: Ich bin Ü50, Alkoholiker und seit fast 10 Jahren trocken.
Jetzt zu meinem eigentlichen Problem:
Wie kann ich anfangen meine Mutter dazu zu bewegen, sich endlich nochmal in Therapie zu begeben? ...
Ich brauche endlich ein sanftes Druckmittel, weil die Trinkaktionen immer mehr werden.Deine Frage kann ich Dir (auch aus eigenem Erleben) nur mit "Gar nicht!" beantworten. Sorry!
Aber solange Deine Mutter nicht von sich aus aufhören will und es entweder tatsächlich alleine schafft aufzuhören oder Hilfe sucht und annimmt, wird nichts und niemand sie dazu bringen!Ich hoffe, Du hast Dich hier schon ein wenig eingelesen - dann wirst Du dies schon öfter entweder genau so oder herausgelesen haben.
Es wäre schön - sowohl für uns Betroffene als auch für die Angehörigen -, wenn es "so einfach" wäre, wenn es solch ein Mittel gäbe. Aber leider gibt es das für diese/eine Sucht nicht.
Nur der Betroffene alleine kann sich aus der Sucht befreien - aber alleine schafft er es oft nicht.Da Deine Mutter ja schon mal trocken war und auch Erfahrung mit der Sucht-Selbsthilfe hat, wird sie schon um ihren Zustand wissen. Aber ihr fehlt der letzte Anstoß, um sich selbst aufzuraffen und wieder gegen die Sucht anzukämpfen.
Überlasst sie ihrer eigenen Verantwortung - nicht IHR seid für ihr Tun und Handeln zuständig, sondern SIE SELBST. Schützt Euch selbst, indem Ihr dies tut und sagt es ihr auch so. Sagt ihr (und handelt auch dementsprechend!!), dass sie nicht nur alleine verantwortlich ist, sondern auch alleine sein wird, wenn sie nicht ernsthaft etwas gegen die Sucht unternimmt. Aber wenn sie etwas tut, dann seid an ihrer Seite.
Eine solche Ankündigung, verbunden mit entsprechendem Handeln KANN - nicht "wird" - bewirken, dass sie von sich aus etwas ändern will, um nicht noch den letzten Rest Famile zu verlieren.
Auch wenn es hart klingt: Aber aus meinem eigenen, persönlichen Erleben und vielen Gesprächen mit anderen Betroffenen in den Jahren meiner Trockenheit, in denen ich mich auch in der Sucht-Selbsthilfe engagiere, weiss ich, dass es nur so funktionieren kann. Wenn man denjenigen mit Vorwürfen und Vorhaltungen "bombardiert", dann macht er dicht, igelt sich ein und wertet dies alles als persönlichen Angriff.
Mein Tipp für Dich wäre: geh doch selbst mal zu einer Suchtberatungsstelle und sprich mit den Leuten dort. Diese Suchtberatungsstellen sind nicht nur für die Betroffenen, sondern auch (meist) für die Angehörigen da.
Außerdem empfehle ich Dir noch unsere Linksammlung, wo Du auch mehrere nützliche, weiterführende Links für Angehörige findest.Ansonsten freue ich mich auf einen guten Austausch.
Gruß
Greenfox -
Auch ich möchte Dich herzlich Willkommen heissen hier im Forum :welcome:
Demnächst freue ich mich über meinen 10. trockenen Jahrestag. Und ebenso wie Gerchla freue ich mich, dass ich (mittlerweile) nicht mehr ein Glas zum Essen oder einem anderen Anlass trinken möchte. Denn dies würde mir schlecht bekommen. Nicht das eine Glas - aber all die Gläser, die danach kommen würden.
Ich freue mich ebenfalls auf einen guten Austausch!
Gruß
Greenfox -
Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:
Gruß
Greenfox -
Hallo, Lilly!
Schade, dass es sich bei Dir im vergangenen Jahr nicht positiv bzw. weiter entwickelt hat.
Was seinen Kliniktermin betrifft: Ob er da hin geht oder nicht sollte Dich jetzt nicht mehr weiter interessieren.
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Ist auch egal. Schau Du nur, dass Du weg kommst und weg bleibst. Überlasse ihm die Verantwortung für sein Handeln und sein Leben. Denn dafür hat er definitiv ganz alleine die Verantwortung.Dem kann ich nur zustimmen!!
Zu Thema Selbsthilfegruppe. Meine Therapeutin rät mir auch schon seit längerem dazu.
Ich habe mir schon eine rausgesucht, da werde ich nächste Woche wohl mal hingehen.Ich bin bereits seit 2 Jahren bei einer Therapeutin um mit der Situation umgehen zu können. Nächste Woche habe ich wieder einen Termin. Und eine Selbsthilfegruppe hab ich auch schon rausgesucht, ohne wird es wohl nicht gehen.
Es geht zwar auch ohne SHG - aber mit der Unterstützung einer solchen geht es wesentlich leichter.
Und was nützen die beste Therapeutin und die Ratschläge von anderen Betroffenen (z.Bsp. hier im Forum), wenn man die Ratschläge und Tipps nicht ernst nimmt?
Nimm es mir bitte nicht übel, aber in meiner nassen Zeit habe ich auch immer gesagt: "Ja, ja, ich werde etwas machen!". Um meine Ruhe zu haben.
Und daran erinnert mich das Ganze. :sorry:Ich wünsche Dir viel Kraft - und, dass Du die Trennung diesmal durchziehst! Zu DEINEM Wohl!
Gruß
Greenfox -
Hi, Frank!
Schön, dass Du mal eine "Wasserstandsmeldung" durchgibst
- vor allem, dass es Dir anscheinend dort gut geht und Du Dich "wohl" fühlst!Ich verstehe das so: es ist h i e r an m i r aktiv etwas zu machen und nicht darauf zu warten, das mit mir etwas gemacht wird.
44. Genau. Und der Satz gilt auch nach Ende der Therapie weiter, denn dieses "hier" ist überall dort, wo Du bist.
Lass es Dir gut gehen und weiterhin viel Erfolg!
Gruß
Greenfox