Hallo, Denim, und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum.
Kurz zu mir: Ich bin Mitte 50, Alkoholiker und seit einigen Jahren trocken und in der Selbsthilfe aktiv.
Wie soll denn das Jobcenter von Deiner Sucht erfahren? Doch nur, wenn DU es erzählst - oder auf Grund von Suff den Job (oder Dein Leben/Deine Gesundheit) verlierst. Also hast nur Du allein es in der Hand.
Abgesehen davon: Zu einer Entziehungskur kann Dich niemand zwingen. Es kann Dich niemand gegen Deinen Willen zwingen, etwas für Dich und Deine Gesundheit zu tun. Man wird Dir dann höchstens die Bezüge kürzen, weil Du bestimmte Auflagen nicht erfüllst.
Ich habe panische Angst davor zu einen Entzug gezwungen zu werden. Das würde das aus für mein Leben bedeuten.
Da frage ich mich doch, warum Du so eine panische Angst hast, dass das Jobcenter von Deiner Sucht erfährt - weil Du Dich sonst unter Umständen vom Geld für den Suff verabschieden müsstest??
Und solltest Du Dich vom Alkohol trennen WOLLEN - dann wird es Einiges in Deinem Leben durcheinander werfen. Denn "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" funktioniert nicht.
Ich hoffe für Dich, dass Du weisst, was Du willst und in welche Richtung Dein Leben gehen soll. In die Richtung, die DU bestimmst - oder in die Richtung, die der Alkohol bestimmt.
Gruß
Greenfox