Beiträge von Greenfox

    Das finde ich jetzt aber sehr schade, dass Du Dich hier abgemeldet hast.
    Ich hoffe, Du liest hier trotzdem noch mit. Und, dass wir Dich nicht irgendwie verprellt haben.
    Allerdings wäre es "schön" gewesen, wenn Du dann vor dem Abmelden eine kurze Rückmeldung gegeben hättest, inwiefern wir Dich irgendwie verprellt haben - damit man zukünftig etwas ändern kann/könnte.

    Ich wünsche Dir jedenfalls alles erdenklich Gute!

    Gruß
    Greenfox

    Okay - kam bei mir anders an.
    Es gibt ja auch andere SHG, wo man es nicht jedes Mal sagen "muss", Alkoholiker zu sein. Denn genau das, was Du schreibst - berichten zu können, zu dürfen, was einem so im Kopf rumgeht und einen umtreibt - ist es, was mir bis heute an der Gruppe gefällt.
    Über Einiges, Vieles kann man mit der Familie, Freunden reden. Aber es gibt eben auch Vieles, wo ICH besser mit Außenstehenden reden kann. Oder eben mit Menschen, die wissen, wovon ich rede.

    MPU: habe ich aus voller Überzeugung gemacht Alkoholiker zu sein, und mit dem Ziel die Bedenken der Fahrerlaubnisbehörde auszuräumen. Um nachher, diesbezüglich nicht mehr in Erscheinung zu treten.
    Ich konnte die MPU ( vor allem die zweite) nur deshalb gut bestehen weil ich es eben wußte und akzeptiere das ich alkoholiker bin.

    Darf ich fragen, wie es denn dann dazu kam, dass Du ein 2. Mal auffällig wurdest?


    Er erpresst mich schamlos ...
    Aber ich muss das tun, sonst komme ich nie zur Ruhe.
    Und ich kann nichts für ihn tun. Er lässt sich einfach nicht helfen.
    ... Andererseits würde ich dann schon wieder Probleme für ihn beseitigen und mich um seine Angelegenheiten kümmern.

    Vollkommen richtig erkannt!

    Also, alles andere als schön im Moment.
    Aber ich habe für mich einen Urlaub gebucht, 5 Tage alleine am Meer im September, darauf freue ich mich wie verrückt.

    Und vollkommen richtig reagiert 44.

    Ich habe SHG verlassen lange noch vor der MPU, weil ich das mantra " ich bin alkoholiker " ehrlich gesagt nicht dauern runterbeten wollte und zum kotzen fand.

    Unds warum wolltest Du es nicht "dauernd runterbeten" und fandest es "zum kotzen"? Weil Du selbst Dich nicht als Alkoholiker gesehen hast und einfach nur wegen der MPU nicht getrunken hast! Nicht wegen Dir, sondern wegen dem Führerschein bzw. der MPU.

    zweimal FS verloren wegen alkohol, zweimal erfolgreich mpu nach stat. Therapie.

    Stark - gleich zwei Mal die MPU geschafft 44. Gleich 2 Mal konntest Du nicht nur Dich selbst, sondern auch die dortigen Psychologen erfolgreich bescheissen. Geile Leistung 44. Darauf erstmal einen Dujardin - Prost!

    Wie hat schon Mark Twain gesagt: "Sich das Rauchen abzugewöhnen ist gar nicht so schwer - ich habe es schon hundert Mal geschafft." Sinngemäß kann man das ja dann auch auf den Alk anwenden.

    So, Sarkusmus aus.

    Aber ich hoffe, Du verstehst, was ich damit sagen will.
    Abgesehen davon, dass in meiner SHG dieses Mantra nicht gebetet wird, dient dieser Spruch "Ich bin Alkoholiker" in MEINEN Augen dazu, dass ich zum Einen lerne, es auch zuzugeben/auszusprechen (zunächst einmal in einem kleinen Kreis, wo es eh alle wissen) und zum Anderen dazu, nicht zu vergessen, warum ich dort bin ...
    Ich habe keine Ahnung, was der eigentliche, ursprüngliche Grund dafür ist, aber ich habe jedenfalls kein Problem mehr damit.

    Natürlich ist es jedem selbst überlassen, ob er/sie eine SHG besucht - ich persönlich bin ein großer Befürworter von SHG.

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: M, 55, Alkoholiker, nach mehreren Anläufen nun seit einigen Jahren trocken.

    Auch ich habe leider vor Kurzem eine Scheidung hinter mich gebracht und kann mir sehr gut vorstellen, dass die jetzige Situation bzw. die Vorstellung einer erneuten Trennung der absolute Horror für Dich ist.

    Für mich war der Griff zur Flasche keine Option - obwohl es manchmal ziemlich haarig war und der Rosenkrieg heftig. Was hätte es mir auch gebracht - außer der absoluten Katastrophe.
    Natürlich blitzte auch manchmal der Gedanke auf, mir einen einzulöten. Aber dann habe ich mir überlegt, dass das genauso viel Sinn macht, wie mich hinter einen parkenden Bus zu schmeissen - nämlich keinen!
    Von Vorteil war in meiner Situation, dass ich zum Einen schon einige Zeit trocken war und sehr zufrieden damit. Und zum Anderen, dass ich regelmäßig meine SHG besuche. Dort konnte ich auch einen Großteil meiner Sorgen "abladen" und somit entschärfen. Das hat mir sehr, sehr geholfen.

    Hast Du noch andere Hilfe, außer dass Du Dich jetzt hier im Forum angemeldet hast?

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Kraft und Weisheit - und uns allen einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox


    Wie wär's, wenn Du sie jetzt einfach mal machen lassen würdest?
    ...
    Und mal so eine leise Frage am Rande des Geschehens: Was machst Du für Dich denn aktiv gegen Deine offensichtliche Co-Abhängigkeit? Warst Du schon in der Suchtberatung für Angehörige von Suchtkranken wegen Dir?
    Oder hast Dich mal nach einer Angehörigen-Selbsthilfegruppe umgeschaut?
    Wie sieht Deine Strategie aus, wie Du weiter mit Dir umgehen willst?

    Als ich Deinen Post gelesen habe, schossen mir genau diese Fragen durch den Kopf!

    Lass sie machen - und erst einmal beweisen, dass sie es ernst meint. Spring nicht wieder auf jeden Pups auf. Ist noch lange keine Sturmwarnung.

    Herzlich Willkommen hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 55, Alkoholiker, seit einigen Jahren trocken und in der Selbsthilfe aktiv.

    Du beschreibst Deinen Mann, so wie ich u.a. mich aus meiner nassen Zeit kenne. Einschließlich der "Selbstmord-Androhungen" und natürlich der Gründe, warum ich ja trinken MUSS (Stress auf Arbeit, in der Familie etc).
    Auch ich fühlte mich jedes Mal persönlich angegriffen, wenn es um meinen Alkoholkonsum ging.

    So leicht mit Trennung ist das nicht, obwohl er seit gestern selbst davon spricht ...

    Sorry, wenn ich es so direkt anspreche, aber ... ist es LEICHTER, sich jeden Tag und ständig beleidigen und benörgeln zu lassen und ständig aufpassen zu müssen, nichts "Falsches" zu sagen?? nixweiss0
    Selbst wenn Du MEINST, finanziell abhängig zu sein - es gibt Unterstützung!
    Ich kann Dir echt nur raten, mal eine Suchtberatung aufzusuchen. Die sind nicht nur für die Betroffenen da, sondern auch für die Angehörigen.
    Es gibt auch Selbsthilfegruppen für Angehörige. Dort könntest Du Dich direkt mit anderen betroffenen Angehörigen austauschen und Tipps und Hilfe bekommen.
    Es gibt Hilfe - man muss sie nur annehmen wollen.
    Ebenso, wie nur der Betroffene selbst etwas ändern WOLLEN muss, muss auch der/die Angehörige aktiv werden.

    Wer nicht handelt, wird behandelt.

    Schau doch mal in unsere Linksammlung. Da findest Du viele weiterführende und nützliche Links, die Dir weiterhelfen können.

    Ich wünsche Dir jedenfalls viel Kraft und uns allen einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Kirsten - und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Ich bin m, 55, Alkoholiker und nach mehreren Rückfällen nun seit einigen Jahren trocken.

    Hast Du denn einen "Plan", wie Du jetzt nach der Entgiftung weitermachen möchtest? Denn ICH habe damals gemerkt, dass es nicht ausreicht, einfach nur den Alkohol wegzulassen - und sonst nichts weiter für sich zu machen.
    Ich habe mir dann direkt nach meiner letzten Entgiftung das Heft mit sämtlichen SHG hier in Berlin besorgt und habe mir dann 14 Tage lang jeden Tag eine Gruppe angeschaut. Und danach habe ich mich entschieden - nicht nach dem Namen der Gruppe/Organisation, sondern nach den Leuten dort und wie ich mich dort aufgehoben fühlte. Und gehe noch heute regelmäßig dorthin. Diese Gespräche mit den anderen Betroffenen helfen mir. Manchmal auch nur, um mich an mein "Problem" zu erinnern und nicht sorglos zu werden.
    Auf dem Land oder auf Helgoland ist es natürlich schwieriger, sich eine Gruppe auszusuchen.

    Heute ist die Abstinenz für mich normal, "kein Thema" wie man so schön sagt. Aber nur, weil es nach wie vor ein Thema für ist. Zum Beispiel durch meine Aktivitäten in der Selbsthilfe.
    Ich war schon einmal ca. 2 Jahre trocken - nur war es da kein Thema für mich. Ich habe mich nicht damit beschäftigt, keine Gruppe besucht ... und bin irgendwann leichtsinnig geworden. Hast Du bestimmt schon mal gehört: "Ach, EIN Glas geht doch. Macht doch nix!"
    Dieser Rückfall hat dann 4 Jahre gedauert ;(

    Egal - schön, dass Du zu uns gefunden hast!
    Ich wünsche Dir viel Kraft und uns allen einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Okay, also Alkoholproblem.

    Hast Du schon Mal in den anderen Beiträgen der Angehörigen gelesen?
    Dann würdest Du unseren Rat schon kennen. Geschrieben hast Du es jedenfalls schon selbst ... scheinst aber noch unsere Bestätigung zu wollen/brauchen.

    Nimm die Beine in die Hand und überlass sie sich selbst. Es ist IHRE Verantwortung - nicht Deine!

    Vielleicht solltest Du uns mal ZUSAMMENHÄNGEND schildern, was mit Deiner Freundin/Partnerin/Ehefrau nixweiss0 los ist.

    sie trinkt jetzt 1 1/2 Wochen kann ich ihr glauben ??

    Hat sie vorher/früher schon getrunken - hat also schon länger ein Alkoholproblem? Dieses Problem kennen wir (leider) zur Genüge ...
    Oder trinkt sie seit 1,5 Wochen - vielleicht wegen einer Krebsdiagnose? Das wäre dann ein psychologisches Problem, bei dem ihr Vorwürfe überhaupt nicht helfen. Da wäre professionelle psychologische Hilfe angesagt.

    Auch mache ich mir Sorgen um das Kind. Die Hebamme hat die Situation mitbekommen und er,aber ich auch, hat Angst dass das Jugendamt uns das Kind nehmen werden.

    Warum soll das Jugendamt EUCH das Kind wegnehmen??
    Zunächst einmal muss schon SEEEEHR viel passieren, ehe das Jugendamt eine Gefährdung des Kindswohles in der Gestalt sieht, dass sie ein Kind aus einer Familie nehmen. Außerdem seit ihr, wenn ich das richtig gelesen habe, nicht verheiratet. Also hast DU das Sorgerecht.
    Und sollte er sich daneben benehmen, kannst Du jederzeit das JA ins Boot holen ...

    Eine Entwöhnungstherapie von nur 3 Wochen? Das hört sich eher wie eine qualifizierte Entgiftung an ...

    Wenn ich ihn verlasse, habe ich das Gefühl dass ich ihn im Stich lasse.

    Zu diesem "Thema" haben hier schon viele Angehörige, aber auch Alkoholiker ihre Erfahrungen geschrieben. Außerdem: Wer hat wen zu Gunsten des Alkohols verlassen?

    Stimmt, Bassmann, da hast Du recht.

    Für mich gilt: Erst wenn ich hier nicht mehr schreibe, verschwende ich keinen Gedanken mehr an Alkohol. Erst dann bin ich zufrieden abstinent.

    So ähnlich habe ich auch mal gedacht. Und habe keinen Gedanken mehr an Alkohol verschwendet - und damit an mein Problem. Das Resultat war Leichtsinnigkeit und ein 4 Jahre andauernder Rückfall.
    Also denke ich lieber daran, dass ich ein Problem mit Alkohol habe - und keines ohne Alkohol. Und bin trocken und zufrieden und zufrieden trocken.

    Hallo, Kampfratte :o

    Herzlich Willkommen hier im Forum :welcome:

    Ich bin m, 55, Alkoholiker und nun seit einigen Jahren trocken und in der Selbsthilfe aktiv.

    Ich glaube, die Frage, ob Dein Freund Alkoholiker ist oder nicht, wird Dir hier kaum jemand beantworten können. Und ob er außer dem Alkoholfreien Bier noch etwas anderes, alkoholhaltiges trinkt - die Frage kannst nur Du beantworten.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich damals auch große Mengen alkoholfreies Bier getrunken habe, um meinen Konsum nach unten zu schrauben. Allerdings fehlte mir etwas dabei - nämlich die Wirkung. Also bin ich dann wieder auf "richtiges" Bier umgestiegen (Das ist übrigens auch der Hauptgrund, warum ich auch heute kein "alkoholfreies" Bier trinke). Meine damalige Frau hat erstmal nix gemerkt, da ich mit dem "normalen" genauso gerochen habe wie mit dem "alk-freien".

    Und was soll "noch im normalen Rahmen" sein, wenn jemand an 2-3 von 4 Wochenenden bis zum Filmriss säuft? Zumindest halte ich es für problematisch.

    Aber ich finde es gut, dass Du den Austausch suchst.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 55, Alkoholiker, seit einigen Jahren trocken und in der Selbsthilfe aktiv.

    Und von daher kann ich Dich gut verstehen - und Dir nur "gratulieren", dass Du Dir Hilfe holen möchtest. Denn aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es fast unmöglich ist, sich aus der Suchtfalle alleine herauszuziehen. "Fast", weil es eben ein paar Wenige gibt, die es alleine geschafft haben.
    Aber zumindest ist es MIT Hilfe einfacher als ohne.

    Suchtberatung ist schon mal ein sehr guter Schritt. Dort kann man Dir alle Möglichkeiten aufzeigen. So kann ich Dir u.a. auch raten, ein ehrliches Gespräch mit Deinem Hausarzt zu suchen. Der kann Dich auch mal durchchecken und Dich gegebenenfalls medikamentös unterstützen.
    Aber auch hier im Forum findest Du jede Menge Tipps und Hinweise. Zum Beispiel in unserer Linksammlung oder "Ich will mit dem Trinkien aufhören. Was tun? Wer hilft mir?" findest Du ebenfalls nützliche Tipps.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Ebenso wie Dietmar bin ich auch über den "sofortigen" Besuch einer SHG gestolpert. Und das, obwohl Du in 2 Jahren NICHTS bemerkt hast/haben willst ... Sorry für das "haben willst", aber das klingt für mich dermaßen unwahrscheinlich. Vermutlich WOLLTEST Du aus irgendwelchen Gründen nichts sehen ...

    Aber auch hierüber:

    Wir waren räumlich getrennt, was schon mal gut ist aber wir haben noch gemeinsame Freunde und Gruppen.

    Vielleicht bin ich ja "betriebsblind", aber was meinst Du mit "Gruppen"??

    Gruß
    Greenfox

    sorry, wenn ich "mit diesem Thema" WIEDER was verkehrt gemacht habe. Ich habe deinen bereits existierenden Thread nicht gelesen.

    Du hast GARNICHTS verkehrt gemacht! Hier gibt es nunmal sehr viele Threads - nicht nur mit ähnlichen Überschriften, sondern auch mit ähnlichen Inhalten, Themen.
    Du solltest aufhören, Dir für Alles und jeden querliegenden Pups die Schuld zu geben - manchmal ist es halt so.


    "Musst" du nicht mehr oder "brauchst" du nicht mehr?

    Ich muss nicht mehr (auf Grund meiner Sucht) saufen - und ich brauche es auch nicht mehr: es fehlt mir nämlich absolut nichts!

    Und zum Thema "der Krankheit dankbar sein" kann ich nur sagen: Ohne die Sucht wäre ich nicht der, der ich heute bin. Und von daher bin ich auch ein Stück weit "dankbar" ...