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Kurz zu mir: Ich bin m, 55, Alkoholiker, seit einigen Jahren trocken und in der Selbsthilfe aktiv.
Du beschreibst Deinen Mann, so wie ich u.a. mich aus meiner nassen Zeit kenne. Einschließlich der "Selbstmord-Androhungen" und natürlich der Gründe, warum ich ja trinken MUSS (Stress auf Arbeit, in der Familie etc).
Auch ich fühlte mich jedes Mal persönlich angegriffen, wenn es um meinen Alkoholkonsum ging.
So leicht mit Trennung ist das nicht, obwohl er seit gestern selbst davon spricht ...
Sorry, wenn ich es so direkt anspreche, aber ... ist es LEICHTER, sich jeden Tag und ständig beleidigen und benörgeln zu lassen und ständig aufpassen zu müssen, nichts "Falsches" zu sagen?? nixweiss0
Selbst wenn Du MEINST, finanziell abhängig zu sein - es gibt Unterstützung!
Ich kann Dir echt nur raten, mal eine Suchtberatung aufzusuchen. Die sind nicht nur für die Betroffenen da, sondern auch für die Angehörigen.
Es gibt auch Selbsthilfegruppen für Angehörige. Dort könntest Du Dich direkt mit anderen betroffenen Angehörigen austauschen und Tipps und Hilfe bekommen.
Es gibt Hilfe - man muss sie nur annehmen wollen.
Ebenso, wie nur der Betroffene selbst etwas ändern WOLLEN muss, muss auch der/die Angehörige aktiv werden.
Wer nicht handelt, wird behandelt.
Schau doch mal in unsere Linksammlung. Da findest Du viele weiterführende und nützliche Links, die Dir weiterhelfen können.
Ich wünsche Dir jedenfalls viel Kraft und uns allen einen guten Austausch!
Gruß
Greenfox