Beiträge von Greenfox

    Okay - da hier kein Notfall, sondern nur allgemeiner Redebedarf zu bestehen scheint, würde ich Dich, Rainbow, bitten, dies in DEINEM Thread zu tun.

    Nur zur Erinnerung, falls Du es überlesen haben solltest:


    Dieser Thread soll dazu dienen, falls jemand akuten Saufdruck haben sollte und niemanden telefonisch oder sonst wie erreichen kann, sich hier zu melden und zu schreiben.

    Jeder der online ist kann dann durch Empathie, schriftliche Gespräche Hilfestellung leisten

    Damit soll ein möglicher Rückfall verhindert werden

    Danke!

    Gruß
    Greenfox

    Zwischenfrage: hat hier jemand Erfahrung

    Welche Erfahrung/en meinst Du? Mit diesem "Notfall-Knopf" HIER im Speziellen? Oder mit Suchtdruck im Allgemeinen und dann jemanden anrufen?

    Mit Letzterem habe ich reichlich Erfahrungen gesammelt. Sowohl als Anrufender (wobei ich dazu gar nicht mehr gekommen bin, weil der "Anfall" dann auch so schnell wie er kam auch wieder vorbei war - habe ich in "Sucht-/Saufdruck - wie erlebt man ihn" ausführlicher beschrieben), aber hauptsächlich als Angerufener.

    Ich habe noch zu tun mit den vielen Informationen hier, fühle mich aber sehr gut aufgenommen

    Ich empfehle Dir, auch wenn es vielleicht etwas hochnäsig klingt, am Anfang anzufangen, bei den "Wichtigen Erstinformationen für alle, die neu starten möchten".
    Denn hier haben wir auch etliche Themen verlinkt, die wir (Kraft unserer Wassersuppe, äh Erfahrungen) für wichtig halten.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Rainbow!

    Nach dem, was Du nun von Dir geschrieben hast, nachdem Du mich gefragt hast, ob wir auch das Psychic-Forum moderieren/administrieren und ich Dich bat, dich etwas mehr in Deiner Vorstellung als "Hallo" zu schreiben - nun kann man sich doch etwas mehr vorstellen, wer Du bist.

    Zitat

    Guten Abend Greenfox,

    ganz schön streng ...Deine Ansage.
    ...
    Ich bleibe dabei, begrüße ich einen „Zugang“ so wie bei mir geschehen... hat der angesprochene Mensch es nicht leicht.

    Wenn Du Dir Deinen Thread hier nochmal anschaust - hältst Du meine Anfrage immernoch für "streng"?

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Rainbow!

    Wäre ganz schön, ein wenig mehr von Dir zu erfahren: Bist Du Betroffene (also Alkoholikerin)? Und mittlerweile trocken oder erst auf dem Weg dorthin? Oder Angehörige? Oder ...?

    Ich z.Bsp. bin Alkoholiker, seit ca. 15 Jahren trocken und davon ungefähr die "letzten" 13 Jahre in der Suchtselbsthilfe unterwegs.

    Deine "Vorstellung" finde ich schon eine wenig SEHR allgemein und nichtssagend gehalten ... :sorry:

    Gruß
    Greenfox

    ICH hatte ungefähr die ersten 18-20 Monate immer eine Flasche Wasser bei mir, aus der ich getrunken habe. Insbesondere in (solchen) Stresssituationen. Denn zum Einen wurde es mir von den "alten Hasen" so berichtet und zum Anderen habe ich es später selbst auch so erlebt - wenn man keine physischen Durst hat, stellt sich auch kein psychischer Durst ein.
    Wenn ihr versteht, was ich meine ...

    Und sich im Fall eines Falles erst etwas alkoholfreies zu besorgen war mir zu ... riskant, zeitraubend. Also hatte ich immer eine Flasche dabei.

    Zitat

    Und gestern gab es beim Essen eine richtig leckere Citrus-MinzeLimo 0,33l.

    Und für mich ist es ein leckeres Ginger Ale :P

    Und da kenn ich mich mittlerweile ein wenig aus und kann in einem Restaurant durchaus auch schon mal zickig werden und nachfragen, warum die es verwässern oder die Billigstsorte für teuer Geld anbieten und so den Gast verarschen wollen ...
    Da braucht es nicht unbedingt nur Wein oder Schampus zu ;)

    Hallo, Nana!

    Herzlichen Glückwunsch zu knapp 3 Monaten 44.

    Und für mich liest es sich sehr gut, wie Du Dir Deine Instrumnente zurechtgelegt hast und sie einsetzt.

    Zitat

    Hier im Forum bin ich eher als stille Leserin unterwegs. Ich habe das Gefühl, dass meine Abstinenzpflanze noch zu klein ist, um mitzureden. ;)

    Nun stell mal Dein Licht nicht unter den Scheffel.
    In einer SHG - egal, ob Online oder im realen Leben - profitieren alle Betroffenen von den Erfahrungen der anderen. Und dazu gehören die guten wie auch die schlechten Erfahrungen.

    Und indem Du hier beschreibst, wie sehr es DIR hilft, dass Du mit Deinem Mann und Deiner Schwester gesprochen, Dich ihnen offenbart hast und wie sie darauf reagiert haben (nämlich positiv für Dich), dass es Dir geholfen hat, auszusprechen, dass eine Situation Dir nicht guttut/Dir Unbehagen bereitet und sie daraufhin verlassen hast und es daraufhin besser wurde ... all das sind Erfahrungen, die Anderen helfen können, es ähnlich zu handhaben in ähnlichen Situationen - und diese somit meistern zu können.

    Einfach nur, weil sie sich daran erinnern, diesen Lösungsansatz schon einmal gehört/gelesen zu haben.

    Zitat

    Da bin ich so vorgegangen, dass ich durchgeatmet habe und geschaut habe, was denn jetzt mein eigentliches Bedürfnis ist, das hinter dem Drang zu trinken steht.

    Dafür gibt es einen Begriff: Selbstachtung. Auf sich selbst achten. Auf seine eigene Befindlichkeit achten.

    Und DAS ist das A und O.

    Hätte ich das vor Jahren gemacht, wäre es nicht bei mir zu einem Rückfall gekommen, der dann 4 Jahre andauerte.
    Und seit meiner letzten "Trockenlegung" achte ich auf mich - und so ist mir vor ca. 4 Jahren aufgefallen, dass die Flasche für mich wieder "am Horizont" erschienen ist und habe mich entsprechend um einen Therapeuten gekümmert. Jetzt geht es mir wieder gut (alkoholtechnisch).
    Weil ich auf mich achte.

    Also rede Dich nicht klein - Du machst das schon ganz gut 44.
    Weiter so!

    Gruß
    Greenfox

    Ja, was machen Sachen nixweiss0


    ... wie würde es für Dich aussehen, wenn Du aus dieser Situation das Beste für Dich machst?
    Wenn Du so viel Stress im Job hast, gibt es ja möglicherweise Dinge, die Du privat schon lange gern mal tun wolltest und an denen Dich das Bein nicht hindern wird. Ich bin ja drauf geeicht, dass ich trotz Behinderung noch irgendwas finde.

    Habe jetzt so einen Spezialschuh, der mich links etwa 10-12 cm erhöht. Läuft sich "super" damit :o - abgesehen davon, dass ich vorerst möglichst wenig rumlaufen soll.

    Und damit kann ich noch nicht mal zu Hause rumwuseln und putzen, renovieren o.ä. ;(
    Also versuche ich, ein wenig am PC zu machen und mich einzulesen, wie ich meine Tochter beim Studium untzerstützen kann, ohne dass ihr das BAFÖG gekürzt/gestrichen wird, helfe einem Bekannten beim Kampf um seine Rente gegen die Behörden ... Sitzen und am PC arbeiten kann ich ja ;D

    Ich steck schon nicht den Sand in den Kopf (oder so) - irgendwie werd ich mich schon beschäftigen. Vermutlich mehr, als der Arzt gutheissen würde. Dafür hab ich zuviel Hummeln im Hintern ...
    Und ich kann auch mal ordentlich ausschlafen und muss nicht immer morgens um 04:00 Uhr raus :sleep:

    Mag sein, dass ich mich irre und völlig falsch liege. Dann korrigiere mich bitte.


    Hallo,ich habs gewußt,ich bin hier falsch.Ich meine nicht deinen Vorredner.

    Falls Du doch noch mal reinschaust: Ich entschuldige mich NICHT, dass ich falsch gelegen habe.

    Ich bin von Deiner minimalen Vorstellung und meinen Erfahrungen ausgegangen.
    Und wenn Du Dich wie ein eingeschnapptest Kind zurückziehst anstatt meine falschen Schlußfolgerungen zu korrigieren - wie ich darum gebeten habe -, dann ist das DEINE Entscheidung.

    Ich wünsche Dir trotzdem alles Gute.

    Wollte nur mal sagen, dass "kein Alkohol" auch nicht vor Unglück schützt.

    Habe gestern auf dem Weg zu einem Arzt, um dort etwas abzugeben, ein paar schnelle Schritte in Richtung Fahrstuhl gemacht - da hat es kurz geknallt und ich lag am Boden und
    mein Mund war geöffnet a la "Der Schrei" (stumm) von Munch :o :-\
    Da ist mir mal eben die Achillessehne gerissen - und nu sitze ich für ein paar Wochen zu Hause, obwohl sich auf meinem Schreibtisch die Arbeit stapelt :-[

    Tja, Schit happens.

    ABER: Wenn ich mir vorstelle, ich müsste jetzt für Wochen zusehen, wie ich irgendwie an meinen "Stoff" komme bzw. die Flaschen entsorgen kann schwitz.
    Brauche ich zum Glück alles nicht mehr bowdown :clap: :sun:

    In diesem Sinne: Es lohnt sich, mit dem saufen aufzuhören!!

    Bleibt gesund!

    Hallo und auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum :welcome:

    Zitat

    ich trinke jetzt schon ein Jahr nicht mehr (sonst 1 Dreiviertel Liter Klarer zum Abend täglich über 12 Jahre lang) ,rauchen auch nicht mehr,Beruhigungsmittel auch alle abgesetzt.
    Und was bleibt mir jetzt,Wasser und Brause trinken,naschen und futtern bis die Nähte platzen?
    ...
    Seit dem sitze ich im Rollstuhl und bin dementsprechend arbeitsmäßig eingeschränkt.
    Was tut man in solch einer Situation,hab die Backen mehr als dicke.


    Tja,hab ich mir schon fast gedacht,hier bekomme ich auch keine Antworten.Bin ich wohl im falschen Forum.

    Sei mir nicht böse, aber Du scheinst zum Einen ziemlich ungeduldig zu sein und zum Anderen erwarten, dass man Dein Leben für Dich ändert - anstatt dass DU aktiv wirst?!?

    Ich kenne Betroffene, die wegen ihres Alkoholkonsums zum Zeitpunkt ihres Alkohol-Ausstiegs schon ziemlich stark unter Polyneuropathie litten und nur schlecht bzw. nur mit Rollator laufen konnten.
    Und trotzdem haben sie sich nicht hängen lassen. Sie haben trainiert, geübt - und konnten nach einiger Zeit den Rollator in der Ecke stehen lassen, sind wieder eigenständig spazieren gegangen, einer konnte sogar wieder auf eine niedrige Leiter steigen (obwohl wir ihm davon abgeraten haben, aber er wollte wieder rumwerkeln).

    Nach meiner Erfahrung in der Suchtselbsthilfe ist es "gefährlich", zwar mit dem trinken aufzuhören, aber ansonsten nichts weiter aktiv für sich zu tun. Weil dann die Gedanken "Wozu mache ich das eigentlich? Bringt doch nichts?" aufkommen und sich - mangels Erfolgserlebnisse - zunehmend verstärken.
    Und ich habe (auf Grundlage der nur sehr kurzen Vorstellung) den Eindruck, dass dies bei Dir so sein könnte.

    Mag sein, dass ich mich irre und völlig falsch liege. Dann korrigiere mich bitte.

    Gruß
    Greenfox

    Hört sich doch gut an 44.

    Zitat

    Ansonsten trinke mich gerade auf der Suche nach neuen Lieblingsgetränken durch die Vielfalt alkoholfreier Getränke. Was mir da in der Vergangenheit alles an Geschmackserlebnissen verborgen blieb...

    Yepp ;D Habe damals auch alles mögliche ausprobiert - und bin dann doch beim profanen Sprudel (medium) mit nem Spritzer Zitrone als Alltagsgetränk hängengeblieben. Löscht den Durst und ist zuckerfrei. Und man kann auch im Restaurant schon vornehm bestellen ;D
    Aber es gibt ja einen ganzen Kosmos an alkoholfreien Getränken - da gibt es noch viel zu entdecken.

    Gruß
    Greenfox

    Ich hoffe, es hat Dich auf Grund unserer "mahnenden" Worte nicht völlig unvorbereitet getroffen, dass dieses Gefühl plötzlich da war und hattest einen Plan B?
    Sprich, z.Bsp. genug Wasser (oder Tee oder was auch immer Dein Getränk Deiner Wahl ist) parat und davon reichlich getrunken - denn ohne Durst verfliegt auch der Suchtdruck oft sehr schnell ...

    Und, Du siehst, es war kein unken oder Schwarzmalerei. Schon mancher war ob der Anfangs-Leichtigkeit nur noch euphorisch - und wurde dann an der Mauer Suchtdruck jäh abgebremst und ist dann in der Ausnüchterung aufgewacht. Wie konnte das denn nur passieren ???
    Okay, so schlimm war es bei Dir ja zum Glück wohl nicht.

    Hoffe der Schrank steht gerade und hält ;)


    Und ob es in den neuen Therapierichtlinien heißt, dass das Abstinenzgebot überholt sei, ist mir persönlich eigentlich ziemlich egal. Ich kann für MICH nur feststellen, dass es mir mit der Abstinenz ziemlich gut geht, definitiv besser als zu dem Zeitpunkt, als ich noch gehofft hab, jemals wieder kontrolliert trinken zu können.

    Kann ich unterschreiben! 44.


    Es war mir ein Bedürfnis, der Darstellung der ganzen Gefahren etwas entgegenzusetzen.
    Nämlich das, dass es zu vielen Erfahrungen auch genau gegenteilige Erfahrungen gibt, und auch diese von Leuten, die das schon lange machen.

    Warum, meinst Du, habe ich immer dazu geschrieben, dass es sich um MEINE Erfahrungen und um MEINE Meinung handelt?
    Natürlich kenne ich auch Leute, die alkohol"freies" Bier trinken - habe aber auch geschrieben, aus welchen Gründen es für MICH keine Option ist.


    Ich gehe lieber wohin, wo ich keine Ratschläge bekomme, ausser ich habe explizit danach gefragt.

    Dieses Forum ist explizit dazu da, um von den eigenen Erfahrungen zu berichten und darauf aufbauend Ratschläge an Menschen zu geben, die ganz am Anfang ihres Weges stehen und auf der Suche sind. Oder auf ihrem Weg Gesellschaft und Austausch wünschen.

    Oder habe da ICH etwas falsch verstanden und bin am Ende falsch hier?? nixweiss0

    Susanne, ich schätze Deine direkte und unverblümte Art sehr - meistens. Aber manchmal bin ich etwas ... ratlos.

    Des Menschen Wille ist sein Himmelreich und wir erteilen hier keine Befehle - sondern berichten nur von Erfahrungen. In meinem Fall von MEINEN Erfahrungen und den Erfahrungen, die mir im Laufe vieler Gespräche von anderen Betroffenen in der Gruppe oder auch bei meinen Besuchen auf Entgiftungsstationen berichtet wurden.
    Was Du daraus machst ... nixweiss0

    Zitat

    Solange das so bleibt, ist das zurückgreifen auf alkoholfreies Bier oder Kinderpunsch völlig in Ordnung.

    Ich hab es nur schon so oft gehört - nach den Rückfällen.

    Das Du inzwischen mit Deiner Frau gesprochen hast, finde ich top 44.

    Zitat

    Das ich ein Alkoholproblem habe und heimlich getrunken habe war ihr bewusst.

    Die Meisten sind immer etwas schockiert, wie viel die Angehörigen dann doch mitbekommen haben. Sie waren oft der Meinung, dass die Anderen es "kaum bis gar nicht" gemerkt haben ...

    Schön, dass Du jetzt unmittelbare Unterstützung hast. Aber auch Deine Frau wird Unterstützung brauchen. Denn das, was in unseren Köpfen vorgeht, kann jemand, der selbst nicht süchtig/abhängig ist, nicht nachvollziehen. Er/sie kann es versuchen - aber es wird immer ein Blinder von Farben reden.
    Sorry, ist so.

    Wie oft habe ich von Menschen, die um mein Problem wussten, gehört "Dann lass die Flasche halt stehen! Was ist jetzt das Problem dabei?" oder eben "Nu hab Dich mal nicht so!"
    Du kannst meine Bemerkung jetzt abtun, aber irgendwann, in irgendeiner Situation kommt so eine Bemerkung und Du wirst Dich erinnern.
    Die Menschen meinen es nicht böse - aber sie können es halt nicht besser wissen.

    Deshalb gibt es ja auch SHG für Betroffene und SHG für Angehörige.
    Nur, damit Du schonmal was von gehört hast.

    Gruß
    Greenfox