Hallo, Nana!
Herzlichen Glückwunsch zu knapp 3 Monaten 44.
Und für mich liest es sich sehr gut, wie Du Dir Deine Instrumnente zurechtgelegt hast und sie einsetzt.
Zitat
Hier im Forum bin ich eher als stille Leserin unterwegs. Ich habe das Gefühl, dass meine Abstinenzpflanze noch zu klein ist, um mitzureden. 
Nun stell mal Dein Licht nicht unter den Scheffel.
In einer SHG - egal, ob Online oder im realen Leben - profitieren alle Betroffenen von den Erfahrungen der anderen. Und dazu gehören die guten wie auch die schlechten Erfahrungen.
Und indem Du hier beschreibst, wie sehr es DIR hilft, dass Du mit Deinem Mann und Deiner Schwester gesprochen, Dich ihnen offenbart hast und wie sie darauf reagiert haben (nämlich positiv für Dich), dass es Dir geholfen hat, auszusprechen, dass eine Situation Dir nicht guttut/Dir Unbehagen bereitet und sie daraufhin verlassen hast und es daraufhin besser wurde ... all das sind Erfahrungen, die Anderen helfen können, es ähnlich zu handhaben in ähnlichen Situationen - und diese somit meistern zu können.
Einfach nur, weil sie sich daran erinnern, diesen Lösungsansatz schon einmal gehört/gelesen zu haben.
Zitat
Da bin ich so vorgegangen, dass ich durchgeatmet habe und geschaut habe, was denn jetzt mein eigentliches Bedürfnis ist, das hinter dem Drang zu trinken steht.
Dafür gibt es einen Begriff: Selbstachtung. Auf sich selbst achten. Auf seine eigene Befindlichkeit achten.
Und DAS ist das A und O.
Hätte ich das vor Jahren gemacht, wäre es nicht bei mir zu einem Rückfall gekommen, der dann 4 Jahre andauerte.
Und seit meiner letzten "Trockenlegung" achte ich auf mich - und so ist mir vor ca. 4 Jahren aufgefallen, dass die Flasche für mich wieder "am Horizont" erschienen ist und habe mich entsprechend um einen Therapeuten gekümmert. Jetzt geht es mir wieder gut (alkoholtechnisch).
Weil ich auf mich achte.
Also rede Dich nicht klein - Du machst das schon ganz gut 44.
Weiter so!
Gruß
Greenfox