Beiträge von Greenfox

    Nach einigem Hin und Her habe ich im April angekündigt, den Kontakt abbrechen zu wollen, er hat mir noch viel geschrieben, ich habe das aber größtenteils gar nicht erst gelesen und mich nicht mehr gemeldet. Durch ein bestimmtes Ereignis hatten wir vor ein paar Wochen doch noch einmal Kontakt, ich hatte ihn wieder am Telefon und das Gespräch war ziemlich furchtbar.

    Hallo, Ginster!

    Ob Deine Situation hier etwas mit dem Alkohol zu tun hat ... ich glaube, eher mit seiner Persönlichkeit. Abgesehen davon schreibst Du ja selbst, dass da diverse Gründe existieren, warum Du keinen Kontakt mit diesem Menschen möchtest.
    Und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum Du Dir das antust und den Kopf zerbrichst - anstatt den Kontakt endgültig abzubrechen! Beim Handy, PC etc. gibt es die Möglichkeit, bestimmte Kontakte zu blockieren oder gar zu bannen.

    nixweiss0 ICH versteh es nicht. Aber vielleicht haben Männer und Frauen ja doch unterschiedliche Auffassungen von Logik? ;) :sorry:

    Gruß
    Greenfox


    seit 2009 kämpf ich jetzt schon und habe im juni diesen jahres die x.te langzeit hinter mir. ich habe die schnauze voll, denn ich bin wieder drauf.
    langsam habe ich das gefühl, das die ganze maschenerie nur eine geldscheißmaschine für quacksalber ist und das noch öffentlich gefördert!
    ...
    sorry, bin superfrustiert und da schleichen sich verschwörungstheorien leicht ein,aber wenn es juckt hat es einen grund und all die langzeiten haben das jucken nicht beendet!

    Weil DU nicht klarkommst mit Dir und Deiner Umwelt, ist jetzt jemand anderes Schuld??
    Kommt mir vor wie das berühmte: "Wieso EIN Geisterfahrer - Tausende!"


    Unabhängig davon stimme ich in puncto Alkoholwerbung zu.

    Erstens hat MAN Dich hier nicht kategorisiert, sondern wenn dann ich. Und das war nicht meine Absicht, sondern meine Ansicht. Und dass nicht weil ich Dich so gut kenne, sondern auf Grund meiner eigenen Erfahrungen als Betroffener und meiner vielen Gespräche mit anderen Angehörigen. Im Übrigen war es keine Fest-, sondern eine Fragestellung.

    Mein Sohn bekommt es so zum Glück noch nicht mit da er dafür halt noch nicht bereit ist. Kann auch noch nicht reden oder ein verstehen.

    Oha - Du würdest Dich wundern, was kleine Kinder so alles mitkriegen! Und nur, weil sie Dir bzw. Deinem Mann nicht sagen können, wie sie sich fühlen bei Euren Streitereien und/oder Spannungen oder wenn er mal wieder besoffen ist oder ... heisst das noch lange nicht, dass sie NICHTS mitkriegen!

    Meine heute große Tochter war 2 Jahre, als ich das erste Mal in eine Langzeittherapie ging. Kurz vorher hat sie mir noch den endgültigen Grund "geliefert", warum ich dorthin wollte: Ich wollte mit ihr kuscheln und spielen - sie nicht: "Nicht zu Papa - du stinkst!" Autsch, das hat gesessen.
    Unterschätzt die Kinder nicht! Oder frag mal bei NACOA nach, was die Leute da von dieser oft geäußerten These halten, die Kinder würden ja nichts mitkriegen, weil sie noch zu klein wären :-\

    Während meiner "Arbeit" in der Suchtselbsthilfe habe ich so einige Gespräche mit betroffenen Angehörigen geführt, die mich als Betroffenen sehr betroffen gemacht haben - wenn Du verstehst, was ich meine ... Und von daher kann ich Susannes frustierte Äußerung in ihrem eigenen Thread in Bezug auf Co's sehr gut nachvollziehen :-[

    Hallo, Lalelu, und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Und Du bist hier schon ganz richtig.

    Kurz zu mir: Ich bin m, 56, Alkoholiker und nun schon ein paar Jahre trocken.

    Leider muss ich gleich zur Arbeit und mich von daher kurz fassen.
    Es ist gut, dass Du Dich einer Therapeutin anvertraut hast. Darf ich fragen: Ist es eine auf Angehörige von Suchtkranken spezialisierte Therapeutin - oder bist Du wegen etwas anderem bei ihr und hast sie nur "nebenbei" auf dieses Thema angesprochen? Sie schätzt die Situation als gefährlich ein - und zu welchem Ausweg rät sie?

    Hast Du vielleicht die Möglichkeit, mal eine Angehörigen-Selbsthilfegruppe zu besuchen - aus eigener Erfahrung weiß ich, wie gut persönliche Gespräche mit Menschen, die dieselben/sehr ähnliche Probleme haben, tun. Und man bekommt sofort Ratschläge, ein Feedback ...

    Okay, leider muss ich jetzt los - aber hier bei uns gibt es ja auch viele Angehörige, die Dir bestimmt Ratschläge geben können.

    Ich wünsche Dir ersteinmal viel Kraft und einen guten Austausch hier!

    Gruß
    Greenfox

    Brit und auch alle anderen:

    Bei allem Verständnis für die emotionalen Reaktionen auf aktuelle Ereignisse: Bitte unterlasst Posts, die in irgendeine politische Richtung/Diskussion ausarten können! Denn das artet erfahrungsgemäß aus - alleine wenn ich die :o Reaktionen auf Meinungsäußerungen in den öffentlichen Medien sehe, wenn sich jemand egal wie (pro oder contra irigend etwas) äußert ... und das wollen wir hier nicht.
    Ich hoffe sehr, Ihr versteht das.

    Hallo, Ron!

    Irgendwie scheine ich meine Contenance verloren zu haben - denn ich habe ehrlich gesagt kaum etwas verstanden :sorry:

    Außer, dass Du ein halbes Jahr abstinent bist (warst?) ... Also anscheinend auch das nicht so ganz ...

    Ziemlich wirr, das Ganze. Klingt für mich wie nach einer Flasche Tequila geschrieben nixweiss0

    HERZLICH WILLKOMMEN hier bei uns im Forum :welcome: und
    Herzlichen Glühstrumpf zur ersten trockenen, sprich: alkoholfreien Woche :blumen:

    Ich bin m, 56, Alkoholiker und nun schon ein paar Jahre trocken.


    Plötzlich kamen so paar beschwerden. Erst der Magen. Immer mal wieder.
    Augen zucken über Wochen. Wenn man bei solchen Wehwehchen googelt kommt immer was mit Leber und Alkohol bei raus.
    Ich habe aber Angst zum Arzt zu gehen und es ist dann wirklich der Alkohol dran Schuld.
    Ausserdem will ich keine Alkoholikerin sein.

    Ja, ist schon "komisch", was man sich und seinem Körper so alles antut - und das auch oft noch wider besseren Wissen :o

    Um so schöner, wenn Du daran etwas ändern möchtest. Und Du wirst sehen - es lohnt sich!
    Lies Dich in Ruhe durch unsere Erfahrungsberichte durch. Wenn Du Fragen hast, stell sie. Wenn Du von Dir erzählen möchtest, tu es.

    Ansonsten empfehle ich auch Dir unsere Literatur-Ecke mit eine Menge Fachliteratur, die dennoch unterhaltsam geschrieben ist (also nicht als Einschlaf-Lektüre geeignet ;) ).
    Oder auch unsere Linksammlung für weitergehende Informationen ...

    Im Übrigen gibt es auch viele leckere alkoholfreie Cocktails und Erfrischungsgetränke - von denen man auch ein Bild posten kann.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Maryanne!

    Auch ich möchte Dich ganz herzlich Willkommen heißen hier im Forum.
    Ich bin auch "erst" 56, Alkoholiker und nun schon ein paar Jahre trocken.

    Ich kann mich nur Gerchla und Dietmar anschließen: Für Senioren gibt es auch viele Hilfsangebote, so dass eine solch fatalistische Einstellung nicht angebracht sein muss.
    Du schreibst, dass Du auf einem Dorf wohnst, wo jeder jeden kennt - hast Du denn keine Bekannten dort? Die Deinen Mann kennen, so wie er wirklich ist - nicht so, wie er nach außen hin tut? Oder hilfst Du ihm nach Kräften, die Fassade aufrecht zu erhalten und tust nach außen hin, als wäre alles "Friede, Freude, Eierkuchen", so dass alle anderen denken MÜSSEN, es wäre alles harmonisch bei Euch?

    Und was hält Dich, Deine Sachen zusammenzupacken und ins Auto zu steigen und erstmal woanders hin zufahren und dann von dort aus alles Weitere zu regeln?

    Und kümmere Dich nur um Dich. Du kannst nur auf Dich und Deine Bedürfnisse schauen. Und wenn das für Dich bedeutet, dass Du Dich mit 67 Jahren von Deinem Mann trennen musst, dann geht es nicht darum Gründe zu finden, warum das Schwachsinn ist und nicht geht, sondern es geht darum, wie Du es umsetzen kannst. Man kann keine Ziele erreichen, wenn man sich nur vor Augen hält warum man sie nicht erreichen kann.

    Ich weiß das ich mich sehr leicht rede. Ich finde aber, dass man gerade als schon etwas älterer Mensch ganz besonders auf seine Bedürfnisse achten sollte. Das Leben ist eben nicht unendlich und umso wichtiger ist es doch, dass man die Zeit die einem vorbestimmt ist, so glücklich wie eben möglich verbringt.

    Das kann ich nur unterstreichen und/oder unterschreiben!

    Alles Liebe
    Greenfox


    Ich bin so hin und her gerissen. mittlerweile kann ich aber schon sagen das ich, wenn wir keine Kinder hätten bestimmt schon weg wäre. Noch bin ich nicht soweit mich als komplett alleinerziehende mit 4 Kindern zu sehen vor diesem Schritt habe ich erhlich gesagt große Angst. Ich mache zwar momentan eigentlich auch fast alles alleine aber dann ganz allein da zu stehen?

    Sooo schlimm scheint es ja wirklich nicht zu sein ...
    Ich frage mich, wie es die tausenden von alleinerziehenden Mütter geschafft haben, zu überleben.. Meine Mutter hat meinen biologischen Vater 1969 auch zum Teufel gejagt, weil er ständig getrunken hat (ICH kann mich nicht wirklich dran erinnern) und mich und meine Schwester alleine großgezogen. Und das war wohl doch eine andere Zeit damals ...
    Und heutzutage erhalten alleinerziehende Elternteile ja doch eine ganze Menge an Unterstützung.

    Für mich verständlich ist allerdings schon die Angst, diesen endgültigen Schritt zu gehen. Nur - Du sagst es doch schon selbst:

    Ich mache zwar momentan eigentlich auch fast alles alleine ...

    Und dann machst Du es eben ohne Druck "Was sagt er jetzt wieder dazu? Hat er mal wieder was zu meckern?" etc
    Und kannst Dir die Haare nach Lust und Laune abschneiden, färben, verbiegen ... lassen, wie und wann DU es willst! Müsstest nicht mehr ständig auf dem Weg nach Hause überlegen "Hat er oder hat er nicht getrunken?" ...

    Ich freue mich sehr für Dich - dass sind doch mal gute Nachrichten 44.

    Aber ich freue mich auch, mal so positives Feedback zu bekommmen und muss dann immer an die Ärzte und Therapeuten in meiner alten Suchtklinik denken, die ja kaum solche possitive Rückmeldungen erhalten ... Denn zu den Ehemaligentreffen fahren erfahrungesgemäß nicht Viele hin und zu den Gründen, warum der andere Teil nicht kommt, kann man ja nur spekulieren.. Denn nicht alle sind rückffällig geworden. Manchen - wie mir - ist es einfach zu weit. Um so mehr freuen sie sich, wenn Einer mal vorbeikommt und sagt "Hey, ich war vor 10 Jahren Euer Patient - und immer noch trocken :D"
    So habe ich es jedenfalls voriges Jahr erlebt.

    Also DANKE für die schöne Rückmeldung.


    Hallo zusammen,
    doch, wir haben natürlich schon über mein Vorhaben gesprochen und sie findet es auch super. ... Nur ist sie sich natürlich nicht im klaren darüber, wie hoch der Konsum tatsächlich war. Dafür fehlt mir echt der Mut, bzw. überwiegt die Scham.

    Aber diese "Scham" ist vollkommen fehl am Platz: Einerseits gibst Du ihr gegenüber zu, ein Problem zu haben, spielst es aber andererseits wieder zu einem Problemchen runter.
    Zu deutsch: Du spielst weiter mit gezinkten Karten und hoffst, nicht erwischt zu werden.

    Ehrlichkeit (sich selbst und seinem Umfeld gegenüber) sieht anders aus.

    Ich sehe es wie Dietmar - nur hat das Ganze nix mit Kasimir und seinem Thread zu tun.
    Da es ein interessantes (Streit)Thema zu sein scheint und wenn Ihr Bedarf habt - macht doch einen entsprechenden Thread auf ...

    Meine Partnerin trinkt die Woche ein, zweimal ein kleines Radler. Niemand würde verstehen, wenn ich das verbieten wollte oder wenn ich den Bierkasten entsorgen würde, der ja auch mal von Besuchen gerne getrunken wird.

    Hilf mir mal auf die Sprünge, Kasimir, aber ich finde in Deinen Ausführungen keine Anzeichen dafür, dass Du mit Deiner Partnerin überhaupt über Dein Problem und Dein momentanes Vorhaben gesprochen hast!?
    Sollte dem tatsächlich so sein und Du als "Einzelkämpfer" im wahrsten Sinne des Wortes unterwegs sein - aber dann ... :sorry: fehlen mir die Worte.