Beiträge von Greenfox

    Auch von mir: Glückwunsch zum ersten Monat - das ist doch schon mal ein Meilenstein :blumen: Mögen noch viele weitere folgen!!


    Ich musste meinen Mann anrufen in der Hoffnung er hat noch nicht getrunken denn mit Fahne konnte ich da wohl schlecht hin.

    Heute ist mir das egal. Ich kann einfach losfahren.

    Manchmal gehe ich den Weg zur Arbeit und mir wird bewusst das ich keine Fahne habe. Es ist oft noch so unwirklich.

    Vielleicht wirst Du lachen, aber: Genau solche "Kleinigkeiten" gehen mir auch heute noch durch den Kopf - und ich freue mich, dass ich nicht mehr diese Watte im Kopf habe, freue mich an Kleinen Dingen wie schönen Blumen, Vogelgezwitscher etc, was ich früher alles nicht mehr richtig wahrgenommen habe. Jetzt sehe ich sie, jetzt höre ich sie - ich nehme meine Umwelt wahr.

    Allmählich solltest du mal darüber nachdenken deinen Namen hier zu ändern. :)

    Dem stimme ich einfach nur zu 44.

    Hallo, Jenny!

    Auch von mir ein HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:
    Und Glückwunsch zu Deinem Entschluß, etwas gegen die Sucht zu unternehmen.

    Kurz zu mir: Ich bin m, 56, Alkoholiker - und nun schon (nach mehreren Anläufen) einige Jahre trocken.
    Ich möchte Dich nicht mit einem langen Text "erschlagen" - und zum Glück brauche ich dies auch nicht, den Gerchla hat schon alles geschrieben. Wichtig ist m.E. besonders der letzte Teil ab dem Zitat "Was macht man da?" (Guckst Du auch HIER).

    Lies Dich hier in Ruhe ein - und wenn Du Fragen hast, dann stell sie. Es gibt (fast) nichts, was uns hier fremd ist.

    Ich wünsche Dir erstmal viel Kraft!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Glitzerstern!

    Ich habe mir mal die Freiheit genommen und Deinen Betrag in einen eigenen Thread umgeleitet, da Du anscheinend irrtümlich mitten in einem fremden Faden Dein Thema eröffnet hast ...

    Zu Deinem Problem Arbeitgeber: Was hält Dich davon ab, einfach erste einmal das Weite zu suchen und Dir dann, wenn Du einen Unterschlupf gefunden hast, einen Rechtsanwalt suchst/nimmst, der ALLE rechtlichen Belange für Dich in die Hand nimmt?
    Denn wir hier können und DÜRFEN Dir keine Rechtsauskunft geben. Tipps ja, Rechtsauskunft nein.

    Ich kann Dir echt nur raten, einen Anwalt und/oder eine Suchtberatung aufzusuchen.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 56, Alkoholiker und - nachdem ich mehrfach vergeblich versucht habe, kontrolliert zu trinken bzw. meinen Konsum zu reduzieren und letztendlich auf Null zu schrauben - nun schon ein paar Jahre trocken. Und zwar zufrieden trocken.
    Auch ich konnte mir, wie wahrscheinlich die meisten Betroffenen, anfangs ein ganzes Leben ohne Alkohol (NIE WIEDER :o ) überhaupt nicht vorstellen. Und heute - fehlt mir absolut NICHTS und ich fühle mich absolut wohl! Natürlich hat das Leben seine Höhen und Tiefen - aber die kann man mit einem klaren Kopf viel besser und intensiver geniessen (die Höhen) bzw. ausbügeln, reparieren, aushalten (die Tiefen.

    Insofern kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschließen (Hausarzt, Suchtberatung, möglicherweise SHG) ... und empfehle Dir noch einen Blick in unsere Linksammlung und unsere Literaturecke. Dort findest Du viele (wie wir denken) nützliche Tipps und Hinweise und Anregungen.

    Zum Schluß möchte ich aus eigener Erfahrung nur noch sagen: Für Dich sieht momentan ein zukünftiges Leben ohne Alkohol nur deshalb düster aus, weil sich schon ein Alkoholschleier auf die inneren Augen gelegt hat. Aber der verfliegt - versprochen :sun:

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Richi, und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 56, Alkoholiker und nun schon ein paar Jahre trocken.

    Einerseits beglückwünsche ich Dich zu Deinem Entschluß, den Alkohol aus Deinem Leben zu streichen.
    Andererseits hast Du mit dem kalten Entzug auch den gefährlichsten Weg dazu gewählt. Nach 5 Tagen solltest Du allerdings das Gröbste geschafft haben Trotzdem stimme ich Rekonvaleszent zu: Du solltest dringend zu Deinem Hausarzt gehen und ihm "reinen Wein einschenken" (also EHRLICH über Deinen Alkoholkonsum und Deinen Entzug berichten) und dann mit ihm das weitere Prozedere abstimmen.

    Ansonsten: Welche Erwartungen hast Du an uns, an's Forum?
    Wenn Du Fragen hast - immer raus damit!

    Ich empfehle Dir auch einen Blick in unsere Linksammlung und in unsere Literatur-Ecke ...

    Gruß
    Greenfox

    Herzlich Willkommen hier im Forum :welcome:

    Ich bin m, 56, Alkoholiker und seit einigen Jahren trocken.

    Was sind Deine Erwartungen an uns? Wie sehen Deine Pläne aus? Willst Du weitertrinken, reduzieren oder ganz aufhören? nixweiss0

    Gruß
    Greenfox


    Mir ist es eh unverständlich, wie Jemand, der jahrelang trocken ist, sich dennoch so intensiv mit dem Thema befassen will ....

    Es ist ein Forum für Betroffene, also nehme ich an, dass auch aktive Alkoholiker ihren Platz hier haben.

    Es wäre schön, wenn Du Dich mal ein wenig weniger in Selbstmitleid wälzen und Dich mehr mit der Materie beschäftigen würdest:

    Ich BIN Betroffener, ich BIN Alkoholiker und ich BIN ein aktiver Alkoholiker - der seine Sucht lediglich zum Stillstand gebracht hat.

    Es tut mir leid, dass Du unter Depressionen leidest. ABER, bevor Du also hier weiter wild um Dich schlägst: ICH kann nichts für DEINE Depressionen! Also hör auf, Dich von allen Menschen auf den Schlips getreten zu fühlen! >:(

    Und betrunken hinzugehen würde ich mich sowieso nicht trauen ;) Das erscheint mir schon arg respektlos

    Ist schön, dass DU das so siehst ... Es gibt leider auch etliche, die das nicht so sehen und sich erstmal ordentlich "Mut antrinken" - und die wir dann aus Gründen, die hoffentlich jeder nachvollziehen kann, mit dem Hinweis, beim nächsten Mal doch bitte gerne nüchtern wiederzukommen, wieder wegschicken :-\

    Ich habe zwar auch einen "Verein" kennengelernt, bei dem konnte man auch angetrunken hingehen ... Die haben aber auch angetrunken im Krankenhaus ihre Gruppe vorgestellt (Ich weiß nun nicht, ob das ein einmaliger "Ausrutsscher" war - aber bezeichnend fand ich es schon) ... Da kann ich mich auch gleich mit Kumpels in der Kneipe treffen und über die Vor- und Nachteile der Abstinenz diskutieren.

    Sorry, war vielleicht ein wenig off topic ...

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum!

    Kurz zu mir: Ich bin ein 56jähriger berliner Alkoholiker, der nun auch schon einige Jahre trocken ist.

    Der Vorschläge wurden ja schon etliche gemacht und Du hast ja auch schon einen Besuch bei der Suchtberatung hinter Dir.

    Ich wollte nur noch etwas zu den SHG sagen: Es gibt auch Gruppen, z.Bsp. meine, wo man nicht unbedingt schon trocken sein muss - man kann sie auch in der "Findungs-Phase" besuchen, um sich erstmal klar zu werden, wo man steht und wo man hin will. Die einzige Bedingung ist: Nüchtern hingehen!

    Sozusagen "Schnupper-Kurse" ;)
    Zu uns sind schon einige schnuppern gekommen (einige freiwillige, andere mit leichtem "Zwang" [MPU]) - und viele von ihnen sind geblieben :)

    Gruß
    Greenfox

    Ich habe hier in einigen Threads gelesen, dass das wohl nicht unüblich ist, es hat mir nur Angst gemacht.

    Unüblich ist vielleicht nicht das richtige Wort - aber es kommt vor. Ebenso wie Alkohol-Träume - wo man träumt, dass man doch wieder etwas getrunken hat und dann aufwacht und sogar noch den Geschmack im Mund hat und einige Sekunden braucht um zu realisieren, dass es zum Glück nur ein Traum war .

    Das legt sich aber mit der Zeit. Ich hatte das anfangs ein paar Mal, mittlerweile aber schon ein paar Jahre nicht mehr.
    Und solange man es als Albtraum empfindet, dass man getrunken hat ...

    Na dann, ein schönes Sonnenende :sun:


    Es nervt und in diesen Momenten ... wünsche ich ihn mir einfach weg und dieser Gedanke ist gemein. ... Und ich hasse mich wenn ich ihn dann hasse.

    Ich hoffe, dass die Therapie was bringen wird und er die Finger vom Bier lässt. Er trinkt "nur" Bier. Ich hoffe dass es in diesem Fall vllt leichter fallen wird.

    Warum ist der Gedanke gemein und warum hasst Du Dich dafür, dass Du Dir für DICH nd Deine Kinder ein ruhiges und stressfreies Leben wünschst??

    Und zum Thema "er trinkt ja NUR Bier" - guckst Du HIER

    Im Übrigen muss ich aber auch noch etwas anderes loswerden:

    Genauso wie wir zu den Betroffenen sagen "Nur den Alkohol weglassen reicht nicht" möchte ICH Dir sagen:

    Ich wünsche mir dass alles besser wird. ... Die sehen momentan nur dass Thomas bald in Kur geht und alles gut ist.

    Das alleine KÖNNTE ein WunschTRAUM sein! Denn Fakt ist, dass man sich im Rahmen einer Langzeittherapie verändert, wenn man sich ernsthaft darauf einlässt. Unter Umständen werden die Menschen selbstbewusster als vorher, es gingen auch Beziehungen/Ehen auseinander, eben WEIL ein Partner den Ausstieg geschafft bzw. gestartet hat.

    Nichtsdestotrotz wünsche ich Dir viel Kraft!

    Gruß
    Greenfox

    Sorry, aber Du scheinst einen Scherz nicht einmal dann zu verstehen, wenn man ihn rot markiert und "Scherz" ranschreibt - man muss ja nun nicht ALLES verbissen todernst nehmen!

    44.

    Und das geht bei Euch so einfach - Du kriegst ne Einweisung und rückst damit gleich ein?? Super!

    Na dann - zieh erst mal die Entgiftung durch! Und dann kannst Du etwas leichter einen Schritt nach dem anderen gehen :)

    Gruß
    Greenfox

    Auf Grund meiner langjährigen beruflichen Erfahrungen als Polizist weiß ich, dass dies ein schwieriges Thema ist:
    In der Öffentlichkeit ist es nach wie vor soetwas wie ein Tabuthema und die Betroffenen schweigen oft aus Scham. Und auch das Klischee-Denken spielt eine große Rolle. Wenn wir wegen Häuslicher Gewalt zum Ort gerufen werden - im Kopf ist ersteinmal die Frau das Opfer. Natürlich ist das oft auch der Fall - aber eben oft auch nicht. Da ist der MANN das OPFER.
    Aber auch sonst sind bei Gewaltdelikten überwiegend Männer Opfer - statistisch gesehen mehr als 60%.

    Daher finde ich es super, dass proky dieses Thema aufgegriffen hat 44.

    Scheut Euch also nicht, Eure Erfahrungen aufzuschreiben.

    Dann mach doch Folgendes (ist nur ein Vorschlag):
    Du gehst morgen zu Deinem Hausarzt und redest mit ihm KLARTEXT (also kein Rumgeeiere) und lässt Dir eine Einweisung für eine Entgiftung geben. Vielleicht kann er/sie Dir ja auch schon helfen, eine entsprechende Klinik zu finden und dort einen Termin zu machen. Ansonsten gehst Du nach dem Hausarzt zur Suchtberatung und lässt Dir bei der Suche nach einer Klinik helfen. Und bis Du dann dort einreiten kannst, schraubst Du Deinen Konsum etwas herunter, so dass Du keine Entzugserscheinungen bekommst und noch handlungsfähig bist (also nicht wegballern). Deinen Worten entnehme ich, dass Du alleine lebst. Dann suche Dir eine Gruppe (auch wenn Dir die AA vielleicht nicht unbedingt sooo zusagen, sind sie aber doch besser als sich abzuschiessen - und sie wissen, wie es Dir momentan geht!) und geh dort hin - das überbrückt die Zeit und hilft Dir.

    So hast Du einen Plan, den Du abarbeiten kannst - und taumelst nicht ziel/planlos durch die Zeit und raffst Dich dann womöglich doch zu nichts auf.

    Ich weiß, wovon ich rede: Ich bin selbst Alkoholiker - allerdings nun schon ein paar Jahre trocken und in der Suchtselbsthilfe ein wenig aktiv.

    Nur mal so aus dem Nähstübchen geplaudert:
    Vor meiner letzten Entgiftung habe ich, um die Zeit von fast 3 Wochen bis dahin zu überstehen, in Absprache mit meiner damaligen Frau täglich nur ein Six-Pack getrunken. Das war zwar weit unter meiner sonst üblichen Menge, hielt aber meine Entzugserscheinungen und meine Laune in erträglichen Grenzen.
    Ich musste so lange warten, da ich auch gleich eine Entwöhnungstherapie anschließen wollte. Und hier bei uns in Berlin dauert sowieso alles ein wenig länger - siehe BER ;)