Beiträge von Greenfox

    Tja...was ist der Grund für die Trennung. Den wollte sie mir nicht sagen. Wenn ich es selbst nicht weiß, bin ich selbst schuld war die Antwort. Auf Nachfrage wurde dann halt gesagt das dies auch nicht wichtig sei. Es ist halt so. Als ich nicht locker ließ, kam die fehlende Liebe (als Totschlagargument).
    Als wir es erneut probierten, haben wir auch geredet was nun schief gelaufen ist. Aber auch das war ernüchternd. Ich wäre immer auf Arbeit, würde mich nicht um die Kinder kümmern etc. Viele Verallgemeinerungen und nichts konkretes.
    Nach etwa einem Monat wollte ich eine Rückmeldung. Da war ich zu oft zu Hause und würde zu viel mit den Kindern machen. Ich solle mal auf Arbeit bleiben und mir nicht so viel Mühe geben.

    So etwas soll es auch ohne Alkohol geben ... und dann ist das eben so. Meine Frau und ich haben uns auch getrennt - und da war ich schon trocken und der Alkohol war nicht der Grund. So what.

    Aber leider ist etwas anderes sympthomatisch:


    Sie hat auch Anfang des Jahres eine neue Bezugsperson, zu der sie 1-2 die Woche geht. Treffen bei uns gibt es nicht und da fließt reichlich Alkohol. ... Dieser Typ hat wegen Alkohol keinen Führerschein mehr.

    Nach drei Monaten in dieser Art Beziehung weiß ich gar nicht, ob ich überhaupt noch eine Therapie will.

    Zum Einen sucht und hat schon jemanden, mit dem sie trinken kann.

    Zum Anderen hast Du eigentlich schon abgeschlossen. Oder? Nun solltest Du nur noch selbst die Konsequenzen ziehen ...
    Natürlich tut es anfänglich weh, aber danach wird es einfach besser, ruhiger ...

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Zunächst einmal kurz zu mir: Ich bin m, 56, selbst Alkoholiker, seit einigen Jahren trocken und auch ein wenig in der Suchtselbsthilfe unterwegs.

    Und das "Thema" Alkohol-Depots kenne ich nur zu gut. Darin sind wir ziemlich gut - und erfinderisch. Wenn sie sagt, sie hätte nur diese zwei - und Du glaubst ihr :lach: :sorry:
    Funktionierende Alkoholiker sind die perfektesten Logistiker, die man sich vorstellen kann: Es geht ja nicht nur um das besorgen und Reserven schaffen und konsumieren von Alkohol, ohne dass es der Umgebung möglichst wenig auffällt - auch die Entsorgung der ganzen Flaschen muss ja organisiert werden. Ausflüge, Urlaube etc so organisiert werden, dass man ständig Nachschub hat. Und, und, und ...

    Es ist gut, dass Du das Thema angesprochen und ihr Hilfe angeboten hast. Auch, dass Du nicht auf ihr "Durchsuchungsangebot" eingegangen bist.
    Das mit dem "Druck aufbauen" ist natürlich schwierig, aber Du musst zu Deinem Schutz und dem Eurer Kinder Grenzen ziehen - und diese dann auch konsequent durchsetzen. Und dazu gehört eben auch, dass sie auf keinen Fall mit den Kindern Auto fährt, wenn sie einen Tropfen getrunken hat.
    Ich weiß, das ist schwierig zu vereinbaren und noch schwieriger umzusetzen (24-Stunden-Überwachung) ...

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sie Dir "das Blaue vom Himmel" versprechen wird - oder vollkommen auf Trotz und Gegenwehr schaltet.
    Es ist gut, dass Du auch die Suchtberatung noch "im Rücken" hast. Und viwelleicht kannst Du ja auch noch mit ihrer Mutter sprechen??

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen!
    Und hier einen guten Austausch.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Glühwürmchen!

    Mal ganz ehrlich eine Frage: Was erwartest Du Dir wirklich von uns? Eine Ferndiagnose? Eine (un)moralische Bewertung?

    Es ist für mich auch schon der Schlussstrich gezogen. Ich möchte nur wissen, ob er ein ernsthaftes Alkoholproblem hat.

    Entweder hast Du einen Schlußstrich gezogen, dann kann es Dir doch egal sein, ob er nun nur ein kleines oder ein "ernsthaftes" Alkoholproblem hat.

    Und wenn Du doch keinen Schlußstrich gezogen hast ...

    ... er hat Dir gegenüber zugegeben, Alkoholiker zu sein. Du hast bemerkt, dass er trinkt und trotzdem Auto fährt. Er betreibt die ttypischen "Abwehrmaßnahmen" gegen Alkoholgeruch (in seinem Fall: Zwiebeln). Er muss ständig aufstoßen und hat gelbliche Augen (deutet auf mögliche Leberschädigung hin) Usw ...

    ... dann solltest Du mal ein wenig hier im Forum stöbern und die Geschichten von uns Betroffenen und anderen Angehörigen lesen. Dann wirst Du sehen, dass DU absolut NICHTS machen kannst - er ist selbst für sein handeln verantwortlich.

    Entschuldige, ich vergass: Ich bin selbst Alkoholiker, mittlerweile seit einigen Jahren trocken und in der Suchtselbsthilfe ein wenig aktiv.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo Gerchla, vielen Dank für das schöne Willkommen an mich für dieses Forum. Sehr gerne würde ich mich vorstellen, es geht leider nicht. Ich muss noch sehr, sehr achtsam sein.

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum.

    Ich frage mich allerdings, warum es nicht möglich sein soll, sich im Vorstellungsthread vorzustellen, sondern dies in einem laufenden Thread tun muss. Denn Du stellst Dich doch vor - Du erzählsst Deine Geschichte und wie es Dir damit geht.
    Wie Wolfsfrau schon schrieb: Es muss ja nicht mit Name und Adresse sein - hier nennt ja kaum jemand seinen Klarnamen. Das ist ja auch nicht unbedingt notwendig. Wichtig ist, dass wir uns gegenseitig mit unseren Erfahrungen helfen (können).

    Gruß
    Greenfox

    Ich weiß es ist eine gute Entscheidung aber es tut weh

    Als trockener Alkoholiker, der auch in der Suchtselbsthilfe ein wenig unterwegs ist, weiß ich aus etlichen Gesprächen mit anderen Betroffenen, dass solche Beziehungsabbrüche durchaus für die Betroffenen ein Grund sein KÖNNEN, etwas in ihrem Leben radikal zu ändern.
    In meiner SHG ist ein Gruppenfreund, den haben die "Lamentos" seiner Tochter durchaus erreicht und auch berührt - aber die Sucht war stärker und seine Versuche auszubrechen auch eher halbherzig. Von außen betrachtet hätte man meinen können, es wäre ihm egal. Aber als sie den Kontakt abbrach - und das auch durchzog! - bäumte sich in ihm alles auf und er suchte sich tatsächlich Hilfe und hat es bis heute geschafft, fast 2 Jahre trocken zu sein. Mittlerweile gibt es wieder erste Annäherungen ...

    Aber leider kenne ich auch viele andere Schicksale, wo der Beziehungsabbruch das Beste war, was die Angehörigen tun konnten. Das Leben ist eben kein Pony-Hof und nicht auf Happy-Ends spezialisiert ...

    Herzlich Willkommen hier im Forum :welcome:

    Leider war/ist wlhlmn13 eine "Eintagsfliege" und nach dem Post nicht mehr hier gewesen. Aber das Thema an sich ist und bleibt ja leider aktuell ;(

    Vielleicht magst Du ja einen eigenen Thread eröffnen und Dich vorstellen?

    Gruß
    Greenfox

    Sehr gut - tu Dir mal was Gutes 44.

    Ich weiß nicht wie mein Körper das alles unter ständigen Alkoholkonsum geschafft hat. Das ich nicht abgeklappt bin wundert mich . Der Körper war immer mit Entgiftung beschäftigt, dazu der Stress, das Herz das oft bis zur Kehle hoch schlug und abends wieder voll.

    Die Frage habe ich mir auch oft gefragt. Man merkt immer erst hinterher, welch wahnsinnigen Raubbau man betrieben hat :o

    Jedes Krankenhaus handhabt es etwas anders.
    Es gibt m.E. zwei Möglichkeiten: Entweder Du gehst einfach hin und sagst, wie es ist: Du möchtest Dir den Stationsbetrieb und die Leute dort mal anschauen, weil Du befürchtest, eventuell dort selbst mal landen zu können.
    Oder - wenn das nicht funktioniert - Du gehst in eine SHG, die in dem Krankenhaus vorstellt und gehst dann mal zusammen mit dem Vorsteller dorthin. Damit hättest Du gleich mehrere "Fliegen" mit einem Mal "erledigt": Du hättest eine SHG und eine Entgiftungsstation von innen erlebt und auch gleich mal die Arbeit eines Krankenhausvorstellers hautnah geniessen dürfen ;)

    Nur so eine Idee …

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Linda!

    Ich bin selbst Alkoholiker - allerdings seit einigen Jahren trocken und auch in der Suchtselbsthilfe unterwegs. Damit will ich sagen, ich weiß aus eigener Erfahrung, wovon ich rede.
    Und da kann ich Dir nur auf Deine (unterschwellige) Frage

    Ich weiß einfach nicht, wie ich Ihn dazu bringen soll sich einer Therapie zu unterziehen.

    sagen: Gar nicht! DU kannst da überhaupt nichts machen - ihn weder mit Sex locken noch mit Waffengewalt zwingen! Es muss von ihm selbst kommen, aus eigenem Antrieb und Wunsch. Ansonsten ist alles vergebene Liebesmüh.
    Du schreibst, er stellt sich als Opfer dar. NATÜRLICH wertet er alles als Angriff auf sich und sein Leben, so wie ER es führen will. Denn er WILL trinken! Und das ist nicht böse gemeint - das ist suchtgesteuertes Verhalten, das liegt einfach in der Natur der Sucht.
    Lies Dich ein wenig hier durch unsere Geschichten - egal, ob bei den Angehörigen oder bei uns Betroffenen. Du wirst feststellen, dass sie sich alle ähneln. Im Prinzip werden die Geschichten nur mal von der einen und mal von der anderen Seite erzählt.

    Das Einzige, was DU machen kannst, ist - auf DICH achten und auf DEIN Wohlergehen achten.
    Und so wie ich Deine Geschichte lese, liegt Dir viel an Deinen Freunden ... und dann gibt es m.E. nur einen Weg - wenn Du nicht vereinsamen und irgendwann Depressionen bekommen willst:

    Viele raten mir zur Trennung ...

    Gruß
    Greenfox

    Liebe macht blind. Taub war man schon vorher - stumm wird man erst hinterher.

    Du siehst alles, Du bekommst die Begründungen und Hintergründe frei Haus geliefert - aber Du willst nicht hören/reagieren.
    In MEINEN Augen hilft hier nur Eines (DIR - und eventuell auch ihm): ein ENDGÜLTIGER Schlußstrich! Das ist das Beste für Dich, Deine Seele und Dein Gemüt.

    Wer nicht hören will, muss eben fühlen und leiden.

    Sorry, aber solange Deine Liebe (zu IHM oder zur Selbst"bestrafung"/Selbstqual nixweiss0) größer ist und Du für Alles Rechtfertigungsgründe suchst und in Deinen Augen auch findest ...

    Ich wünsche Dir alles Gute.
    Greenfox

    Hallo, Tamira!

    Kurz zu mir: Ich bin m, 56, Alkoholiker und seit einigen Jahren trocken.

    Wenn Du Mal hier im Angehörigen-Bereich die Berichte anderer Angehöriger liest, wirst Du sehen, dass es vielleicht nicht normal, so aber doch fast "an der Tagesordnung" ist ... Für einen Alkoholiker gibt es eigentlich nur eine "Liebe": den Alkohol. So ist eben die Sucht.
    Und dagegen kannst DU nichts machen, da hilft kein gut zureden und kein drohen.
    Du kannst nur auf Dich und DEIN Wohlergehen achten.

    Und ER ist für sein Leben und seine Gesundheit verantwortlich. Egal, was er Dir eventuell an den Kopf wirft - dass Du schuld seist, dass er trinkt, dass er gestresst ist, dass er traurig ist, dass er ...
    Falsch - ER ist selbst für SEIN Leben und SEIN Handeln verantwortlich!!

    Also lass Dich nicht kirre machen.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier bei uns im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin 56, m, Alkoholiker und nun schon ein paar Jahre trocken und nebenbei ein wenig in der Suchtselbsthilfe aktiv.

    Du möchtest hier eine Einschätzung bekommen - nur, wir sind keine Ärzte, können keine Ferndiagnosen abgeben, jeder Mensch ist verschieden ... Wir können nur von uns selbst berichten, wie es uns selbst ergangen ist.
    Und ich kann Dir sagen, dass ich damals oft versucht habe, meinen Konsum zu reduzieren bzw. zu kontrollieren (siehe Deine Grill-/Fussballbierchen) - es hat nie wirklich funktioniert. Das "kontrollierte Trinken" (also nur Anzahl x) war mir dermaßen anstrengend, dass ich es ziemlich schnell wieder über Bord geworfen und "entspannt" gesoffen - äh: getrunken habe.
    Für mich bestand also die einzige Alternative darin, ganz aufzuhören. Das ist mir nach mehreren Anläufen und mit Unterstützung (Hausarzt, Entgiftung, Therapie, SHG) dann auch gelungen - und heute vermisse ich NICHTS. Ich bin - alkoholtechnisch - rundum zufrieden. Dass das Leben auch ohne Alkohol nicht immer nur eitel Sonnenschein bietet, dürfte ja wohl klar sein.
    Aber alle Probleme lassen sich mit einem klaren Kopf besser lösen als mit Klarem im Kopf ...

    Von daher: Es lohnt sich!

    Schau doch auch mal in unsere Linksammlung und unsere Literatur-Ecke - da findest Du viele Anregungen und Tipps.

    Und bei Fragen - raus damit!

    Gruß
    Greenfox

    Okay, danke für den Tipp werde ich mal machen

    Solltest Du das tatsächlich machen, dann zum Einen "Hut ab" und zum Anderen könntest Du ja mal von DEINEN Eindrücken dort berichten. Das wäre bestimmt für Viele (mich eingeschlossen) sehr interessant. Von Dir mal ganz abgesehen ;)

    Aber ich hoffe, Du siehst es mir nach, dass ich daran etwas zweifle, dass Du wirklich dorthin gehst - freiwillig und nur, um "mal zu schauen" ...

    Gruß
    Greenfox

    Ich mache jetzt erstmal ein Pause und dann sehe ich weiter. Vielleicht habe ich nach der Pause ja auch gar keine Lust mehr Alkohol zu trinken.

    Da wärst Du nicht der Erste, dem es so geht.

    Ich drück Dir die Daumen, dass alles so klappt, wie Du es Dir vornimmst! 44.

    Gruß
    Greenfox

    @changemaker: Auch von mir ein DANKE! Ich habe mal Deinen Buch-Tipp in unsere Literatur-Ecke aufgenommen :)

    Hallo, Olli!

    Erstmal ein verspätetes HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Sorry - hab Dich wohl trotz Brille übersehen nixweiss0
    Es freut mich, dass es so gut bei Dir läuft - möge es auch weiterhin so flutschen!

    Leider muss ich jetzt zur Arbeit und mich daher kurz fassen.

    Gruß
    Greenfox

    gibt es eine Möglichkeit die Auswirkungen von Alkohol zu messen bzw. zu sehen o. ä. ?

    Geh einfach mal in die Entzugskliniken oder -stationen von Krankenhäusern - da siehst Du haufenweise die Auswirkungen.

    Und das ist jetzt nicht als Scherz gemeint! Da ich regelmäßig im Rahmen meiner Tätigkeit in der Suchtselbsthilfe dorthin gehe - und als Betroffener selbst dort war - meine ich das bitterernst.

    Gruß
    Greenfox

    PS: Es heisst übrigens "kreativ"

    Hallo, Ihr zwei Beiden :)

    Herzlich Willkommen hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 56, Alkoholiker - und nun schon seit einigen Jahren trocken und sehr zufrieden damit.

    Lassen die Ziffern in Euren Nicks auf Eure Geburtsjahrgänge schließen?

    Ihr schreibt, dass Ihr "die Notbremse ziehen" möchtet. Was heisst das (für Euch)?
    Ganz aufhören? Würde am meisten Sinn machen.
    Kontrolliert trinken? Ist nach MEINEM Empfinden/dafürhalten am Schwersten bis unmöglich - wenn man denn schon in der Sucht drinsteckt.
    Reduzieren? Habe ICH mir damals bestimmt 1.000 Mal vorgenommen und 20 Mal für eine Woche durchgehalten ... und es dann wieder aufgegeben (siehe "Kontrolliert trinken").

    Was für Erwartungen habt Ihr an uns, wie können wir Euch helfen?
    Ansonsten kann ich nur raten: Stöbert hier rum - Ihr werdet jede Menge Erfahrungsberichte finden.
    Schaut auch mal in die Linksammlung und in die Literatur-Ecke - da findet Ihr Anregungen, Tipps u.v.m.

    Ihr wollt mit dem Trinken aufhören und wisst nicht, was tun und wer hilft?

    Wenn Ihr Fragen habt - raus damit!

    Gruß
    Greenfox

    Auch von mir: Willkommen hier im Forum!

    Ich selbst bin Alkoholiker und nun schon einige Jahre trocken und in der Suchtselbsthilfe aktiv.

    Und von daher kann ich Dir sagen, dass es zum Einen "nichts bringt", den Betroffenen ständig darauf hinzuweisen, dass er mal wieder besoffen ist und ihn ständig zu drängen und unter Druck zu setzen, endlich trocken zu werden. Denn - wie Du schon richtig erkannt hast - Druck erzeugt Gegendruck: Auch wenn man ihm nur helfen will (?), kommt dies bei ihm als massiver persönlicher Angriff an. Und es war bei mir so und ich habe es auch bei vielen Anderen so erlebt: Man geht zum Gegenangriff über und keilt nur noch um sich ...
    Zum Anderen bringt eine Therapie oder ein freiwilliger Suchtausstieg nur dann dauerhaft etwas, wenn der Entschluß freiwillig von dem Betroffenen kommt, wenn er/sie selbst es WOLLEN.
    Zwang bringt gar nichts. Im Gegenteil..

    Das Einzige, was Du tun kannst, ist, Dich abgrenzen und auf Dich selbst achten. Du kannst ihm/ihr gerne sagen, dass Du zur Hilfe bereit bist, wenn er/sie selbst etwas gegen die Sucht unternehmen möchte - aber ansonsten ist er/sie für sich selbst verantwortlich. Und Du für Dich - und eventuell vorhandene Kinder.
    Sorge für Dich und Dein Wohlergehen. Und wenn eine Trennung dazugehört, dann ist das zwar traurig - aber manchmal unvermeidlich.

    Gruß
    Greenfox