Beiträge von Greenfox

    Hallo, Joana, und Herzlich Willkommen hier im Forum :welcome:

    Ich habe absolute Hochachtung davor, dass

    Ich versuche nun Endlich ihr keine Hilfe mehr zu sein und sie so gut es geht zu ignorieren, was mir nicht sehr leicht fällt.

    Es wird oft geraten und auch in meiner SHG (bin selbst trockener Alki) reden wir des Öfteren darüber - eben weil auch ab und an die Partner und/oder Kinder auch Alkoholprobleme haben. Ich kann nur in etwa erahnen, wie schwer es wirklich ist.
    Wir hatten übrigens in "meiner" Gruppe jemanden, der absolut kein Alkohol-Problem hatte. Bei ihm waren es auch Tabletten. Und da er eben nicht zum Alkohol als Ersatz greifen wollte, kam er eben (auch) zu uns uns. Fanden wir echt stark.

    Apropos "stark": Ich wünsche Dir ganz viel Kraft weiterhin und hier einen guten Austausch, insbesondere mit den anderen Angehörigen!

    Viele Grüße

    Greenfox

    Ich bin mal gespannt auf die nächste Woche und auf ihre Ausreden, doch etwas trinken zu können.

    Oh, mir würden ... falsch: damals sind mir jede Menge eingefallen. Und "Silvester" geht immer ...

    Aber: Ich geh mal aus dem Kopf der anderen. Abwarten und Tee trinken. Vielleicht klappt es ja doch ...

    Ich drück die Daumen (wenn auch leicht ungläubig)!

    Gruß
    Greenfox

    Auch ich finde es schön, wieder von Dir zu lesen. Und dass Dir die Weihnachtsfeier mit der SHG bzw. dem Verein nicht nur gefallen, sondern auch gut getan hat, setzt dem Ganzen doch das Sahnehäubchen auf :D

    Dann kurier mal die Grippe aus, damit Du gesund rüberrutschen kannst!

    LG

    Greenfox

    Hallo, Fifiona!

    Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    Wie Du sicher schnell mitbekommen wirst, gibt es hier neben den Angehörigen nicht nur trockene und staubtrockene, sondern auch Menschen, die "noch" trinken, sich aber schon mit dem Gedanken des Ausstiegs tragen und solchen, die noch trinken und sich noch nicht schlüssig sind.

    5 Mal in 20 Monaten - hört sich doch erstmal wenig und "normal" an ... es sei denn, es war jedes Mal ein Abschuß von 'ner Woche oder so.
    Ich hoffe, Du lässt uns Stück für Stück an Deinem Problem teilhaben ...

    Vorerst aber wünsche ich Dir ein Frohes Fest!

    LG Greenfox

    Hallo, Chrissi,

    wenn ich das so lese, denke ich mal, dass es keine schönen Weihnachtstage bei Dir werden :-\

    Ausserdem sollen wir in Anbetracht der Krankheitsbedingten Lage meines Mannes die Trennung langsam vollziehen.
    ...
    Ich habe mich für diese Dienste freiwillig gemeldet um nicht zu Hause sein zu müssen.
    ...
    Musste mir mal wieder alles von der Seele schreiben sonst platze ich.

    Als erstes fragte ich mich: Und was ist mit Dir? Mit Deinem "Krankheitsbild"?
    Wenn Du schon lieber zur Arbeit flüchtest als zu Hause sein zu müssen ... Ich kann Dich gut verstehen.
    Ich weiss ja nicht, wie es um Eure Wohnung/Haus eigentumsmäßig aussieht - aber, wenn Du ihn nicht rausschmeissen kannst, hast Du wenigstens jemanden, wo Du erst mal hingehen kannst, bis die Trennung endgültig vollzogen ist??
    Hoffe, Du verstehst mich nicht falsch - als Aussenstehender kann man gut "klug reden". Aber wie lange soll man rumlaborieren?? Bis Du völlig kaputt bist? Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann hast Du die Trennung doch eigentlich schon vollzogen (gedanklich/innerlich). Und wenn da nix mehr ist - ausser ständig Streit und Vorwürfe - warum sich dann weiter quälen?

    Vielleicht hast Du ja ne gute Freundin oder so, wo Du über die Feiertage hinkannst und Dich ausruhen und stärken. Von meinem weit entfernten Standpunkt aus macht diese "Paartherapie" doch keinen Sinn ...

    Ich wünsche Dir jedenfalls ganz, ganz viel Kraft!

    Gruß
    Greenfox


    Seit dem ich es verfolge finde ich persönlich es immer wieder sehr schade dass Gespräche und Diskussionen dieser Art egal wo, so oft in den Bahnen des alleinigen Rechthabens verlaufen. Anstatt dass ein gegenseitiger Austausch von Meinungen und Ansichten ermöglicht wird, in dem alle Beteiligten voneinander lernen und miteinander, aneinander wachsen können bilden sich oft ´Fronten´ die neben dem eigenen Standpunkt kaum einen anderen gelten lassen.
    ...

    Wenn schon immer mehr Stimmen aufkommen die sagen dass es auch andere Wege gibt oder geben muss dann kann ich nur sagen: Nur zu! Tut Euch zusammen und zeigt diese neuen Wege auf! Jeder einzelne Mensch dem geholfen werden kann und wenn es auch auf neuen oder unkonvetionellen Wegen ist, ist ein großartiger Erfolg! Aber lasst doch bitte den bisher bestehenden und mitunter wirklich sehr hilfreichen Angebote weiterhin ihre berechtigte Geltung…

    Leider muss ich LiS zustimmen.
    Hier werden oft Töne laut, die mir persönlich sehr missfallen.

    Ich habe immer zu-/angegeben, dass ich ein Verfechter von Selbsthilfegruppen bin - schon alleine auf Grund meiner eigenen Erfahrungen. Und ich gebe auch gerne zu, dass es nicht nur diesen einen Weg des Ausstiegs gibt.
    Aber mir missfällt die zunehmend aggressive Stimmung, wenn den Menschen, die wie ich den Ausstieg über die SHG geschafft haben und sich auch danach weiterhin in SHG engagieren (was heisst eigentlich „danach“, ab wann ist das?) unterschwellig eine „Gehirnwäsche“ unterstellt wird, weil sie hier „ihr Gedankengut“ (??) verbreiten … Geht’s noch??

    Dass man Zweifel an der einen oder anderen Art und Weise des Ausstiegs, dem Weg in die Nüchternheit – oder wie auch immer man es bezeichnen will – hat, ist doch wohl völlig legitim. Schließlich macht jeder seine eigenen Erfahrungen.
    Der Eine hat den Flieger von Berlin nach Rom genommen, der Andere ist mit dem Auto gefahren und wieder ein Anderer ist gelaufen – aber alle sind in Rom angekommen. Und wenn sie nun ihre Erfahrungen öffentlich austauschen über die jeweiligen Vor- und Nachteile, dann können zukünftige Rom-Besucher selber entscheiden, wie sie reisen wollen …
    Und, ich glaube/dachte, die Zeiten, da man den Flieger oder das Auto als „Teufelswerk“ bezeichnete, sind vorbei …

    Eigentlich geht es hier im Forum sonst sehr offen zu - und das ist eigentlich das, was mir gefällt. Aber Wermutstropfen gibt es anscheinend immer und überall im Leben ...

    Gruß
    Greenfox

    Auch ich möchte Dich hier herzlich Willkommen heissen.

    Ich finde es gut, dass Du Dir Hilfe suchst, denn alleine läuft man doch Gefahr, selbst kaputt zu gehen.
    Hier können Dir bestimmt Angehörige Ratschläge geben, wie Du Deiner Frau helfen könntest. Hauptsächlich aber, wie Du Dir selbst helfen kannst.

    Ich kann mich LiS aus eigener Erfahrung als Betroffener nur anschließen:
    Nur wenn der Betroffene Hilfe annehmen WILL, kann ihm geholfen werden. Solange ich mir nicht helfen lassen wollte, sind mir die sogenannten RAtschläge einfach nur auf den Sack gegangen und ich habe erst recht gesoffen ... :-\ Erst, als ich merkte, dass ich so nicht mehr leben will und es nicht alleine aus dem Sumpf schaffe, habe ich Hilfe zugelassen.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und uns einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Ropedi und Herzlich Willkommen hier im Forum!

    Ja, ich denke auch, dass es Dir helfen wird, Dir mal alles von der Seele zu schreiben und Dich dann mit anderen Betroffenen/Angehörigen auszutauschen. Schon alleine dafür, dass Du Dir selbst im Klaren darüber wirst, was Du eigentlich willst - mit ihm zusammenbleiben oder nicht. Und dann Tipps bekommen, wie Du Dein Ziel erreichen könntest.

    Und das geht am Besten über den Austausch.

    Ich wünsche Dir alles Gute!

    Greenfox

    Seit über einem Jahr trocken neben einem Partner, der trinkt. Respekt!

    Genau das ging mir auch durch den Kopf!

    Herzlich Willkommen, Maria!

    Ja, ja - nicht nur das Leben ändert sich, wenn man sein Leben nicht mehr vom Alkohol bestimmen lässt, vor allem man selbst verändert sich. Und damit auch die eigene Wahrnehmung auf die Umwelt. Schwer zu sagen, ob Dein Partner mehr trinkt - oder es Dir nur so vorkommt, weil Du gar nicht mehr trinkst.
    Aber das ist doch eigentlich unwichtig - wichtig ist doch, wie es Dir dabei geht, ob es Dir gut tut, an der Seite eines trinkenden Partners zu bleiben.

    Die Abhängigkeit hast Du abgestreift - jetzt bleibt noch die Co-Abhängigkeit zu "behandeln" ...

    Ich wünsche Dir trotz allem ein schönes Fest!

    Gruß
    Greenfox


    Du hast mich aber erst einmal erschreckt. ;)

    Aber Gott sei Dank hat Dein Posting ein "Happy End". :) 44.

    schwitz. Ging mir genau so ...

    Schön ist, ohne Kopfschmerzen aufzuwachen und bei der Fahrt zur Arbeit nicht ständig zu überlegen, ob man noch Restblut im Alkohol hat ...

    Gruß
    Greenfox

    Ich habe eine Freundin, die von meinem Problem weiß, und sie hat mir heute gesagt, dass sie es schon gewusst hat, bevor ich ihr es erzählt habe.

    Hallo, Sara!

    Zunächst einmal "Hut ab!", dass Du Dich doch jemandem anvertraut hast! 44.

    Und auch meine Erfahrung - sowohl persönlich als auch aus Gesprächen - ist es, dass unsere Umwelt wesentlich mehr mitkriegt, als wir denken bzw. wahrhaben wollen. Unsere Mitmenschen - sofern sie nicht selbst ein Problem ohne Alkohol haben - registrieren oft solche Sachen. Ob sie sich dann aber auch Gedanken darüber machen, dass steht auf einem ganz anderen Blatt.
    Allerdings habe ich auch Bekannte, die aus allen Wolken gefallen sind, als ich ihnen erzählte, dass ich mittlerweile trockener Alkoholiker bin mit Entgiftung, Therapie und allem drum und dran. Na klar habe ich ihnen dass dann auch erklärt - dass ich, wenn ich bei ihnen war, nur ganz, ganz wenig getrunken habe. Aber wehe, wenn ich weg und wieder zu Hause war ...

    Ich wünsche Dir ein schönes alkoholfreies Weihnachtsfest!

    Und Dir, Lusches, ein schönes internetfreies Fest ;D

    Gruß
    Greenfox