Ach, Pingu - Du hast mir aus dem Herzen geschrieben 44.
Die Menschen, die sich "geheilt" fühlen und die Suchtforschung und Suchtmedizin und die Selbsthilfegruppen kritisieren, für ihren "Dogmatismus"; diese Menschen geben vor, sie möchten denen helfen und Mut machen, die sich nicht trauen, Hilfe zu beanspruchen, weil es ja immer um alles oder nichts gehen würde.
Habt Ihr - sicherlich sehr klugen und freidenkerischen - Leute Euch einmal überlegt, dass dieser Schuss nach hinten los gehen kann?
Irgendwie ist es doch auch logisch, dass sich in den SHG nur "Abstinenzler" treffen - denn "wir" haben vorher zumeist ja schon versucht, mit dem Alkohol gemäßigt/kontrolliert umzugehen - und sind mörderisch auf die Fresse geflogen, weil es (bei uns) nicht funktionierte. Blieben also nur 2 Alternativen: weitersaufen - oder erkennen, dass wir nicht mit Alkohol umgehen können und es demzufolge eben sein lassen.
Ich habe mich für die 2.Alternative entschieden - "Und das ist auch gut so"
Deine Geschichte mit dem alk-freien Bier - köstlich ;D Und seltsam bekannt :-\
Und genau deshalb lasse ich auch von "alk-freiem" Bier die Finger, weil ich weiss, dass ich dann etwas vermisse.
Allerdings gibt es auch Gruppenfreunde, die ab und an alk-freies trinken - und das nun schon seit Jahren. Es muss eben jeder für sich selbst entscheiden/feststellen, was einen triggert/triggern könnte.
Ich hab schon 'ne ganze Zeit hin und her überlegt, ob ich hier meinen Senf dazugebe - dachte mir aber bisher auch immer
auf die Gefahr hin, dass ich mir nun Feinde mache
Und schon bin ich nicht mehr allein 