Beiträge von Greenfox

    Schönes Lied!
    Kannte ich bisher noch nicht ...

    Aber für mich ist dieses Lied von Rapsoul fast ... ja, mir fehlen gerade die richtigen Worte ... wie ein Spiegel ... :-[

    den ich nicht mehr brauche ;D schwitz. 44.

    Hallo!
    Schön, dass Du hierher ins Forum gefunden hast! 44.

    Hier wirst Du die unterschiedlichsten Tipps und Wege finden, wie Du Dir helfen kannst.
    Schau doch auch mal in unsere Linksammlung. Da findest Du auch weitergehende Links, z.Bsp. zu einer Suchtberatung o.ä.
    Denn Du hast schon richtig erkannt:

    hoffe hier auf Hilfe zur Selbsthilfe

    Etwas anderes können wir nicht bieten - die Hauptarbeit liegt bei Dir.
    Aber wie Du hier, denke ich mal, eindrucksvoll nachlesen kannst: Du bist nicht alleine!

    Ich wünsche Dir viel Kraft, Erfolg und einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, schwarze Vanille, und auch von mir: Herzlich Willkommen hier im Forum!

    Ich kann mich Freeway nur anschließen: Was hält Dich beim Alkohol?

    Du bist verdammt jung (Find ich übrigens gut, dass Du Dir Gedanken über Dich und Deinen Umgang mit dem/den "Stoff/en" machst) und hast nach Deiner Schilderung schon verdammt viel hinter Dir ...
    Hast Du schon mal daran gedacht, eine längere Therapie zu machen, wo dann nicht nur der Alk, sondern auch Deine Phobien und anderen Probleme in Angriff genommen werden können?

    Ich denke mal, wenn Du Dich hier durch das Forum, die verschiedensten Beiträge "arbeitest", wirst Du nicht nur Tipps, sondern auch Erfahrungen finden, die Dir (bei der Entscheidungsfindung) helfen können.

    Gruß
    Greenfox

    PS: Sei bitte nicht böse, aber ... mit ein paar Absätzen und Punkten liest es sich leichter (und verständlicher) ...

    Keine Angst vor der SHG - habe noch von keiner gehört, wo man gebissen wird ;)
    Dass Schlimmste, was Dir passieren kann, ist, dass Du Dich dort nicht wohl fühlst: das die Chemie zu den Leuten nicht passt, oder der Umgang unter-/miteinander, da nur "staubtrockene" sind oder, oder ...
    Dann solltest Du eine andere ausprobieren - Du schriebst ja von mehreren Gruppen in der Umgebung.

    So ist es nun mal: dem einen gefällt es bei den AA, und andere mögen lieber eine konfessionelle Gruppe. Ich mag am liebsten meine konfessionslose und ritualfreie Dialoggruppe, wo jeder sofort ein Feedback bekommt

    Trotzdem: Viel Erfolg! Es ist nur ein kleiner Schritt über die Schwelle - aber ein großer Schritt für Dich :D

    Gruß
    Greenfox


    Mein minderjähriges Kinder weiß von nichts und doch weiß ich das es genau spürt das es mir nicht gutgeht.

    Sicher?? Unterschätze (auch kleine) Kinder nicht - die kriegen mehr mit, als einem manchmal lieb ist. Meine Tochter war damals 2 Jahre alt ...

    Und dass Du momentan durcheinander bist, ist völlig normal. Ist ja schliesslich keine leichte Erkenntnis, die Dich da überkommen hat. Und jetzt muss erst mal alles sortiert werden und Du Dich orientieren: Wo bin ich? Wo will ich hin?

    Und das braucht Zeit und Kraft!

    Mein Rat: Nimm alle Hilfe an, die Du kriegen kannst!

    Muss jetzt leider erst mal wieder etwas arbeiten ...

    Gruß
    Greenfox

    Auch von mir ein "Herzliches Willkommen hier im Forum"! Schön, dass Du den Weg hierher gefunden hast.
    Und, um mich den anderen anzuschließen: Auch ich finde es super, dass den Alk in deiner Wohnung vernichtet hast.

    Ja, Alkohol ist deshalb eine so gefährliche Droge, weil sie a) legal ist, b) von der Gesellschaft nicht als solche bezeichnet wird und c) scheinbar "dazu" gehört.

    Genau das beschreibt Daniel Schreiber in seinem Buch auch sehr gut.

    Ich kann Dir auch nur empfehlen, mal zu einer Suchtberatung in Deiner Nähe zu gehen und Dich dort persönlich, im Gespräch zu informieren. Internet ist ja gut und schön, kann aber m.E. ein Gespräch mit echten Menschen nicht ersetzen. Dabei kann man seine Meinung und/oder Unsicherheit vielleicht doch besser rüberbringen.

    Du schriebst


    Seit ungefähr einem Jahr fällt mir auf wo meine Reise hingeht und wollte es bis vorgestern nicht wahrhaben.
    ...
    In den letzten 48 Stunden habe ich soviel über das Thema gelesen das ich nun einschätzen kann wo ich stehe, und das macht mir echt Angst.

    Magst Du vielleicht erzählen, was da passiert ist? Was Dich da wachgerüttelt hat? Hat es etwas mit Deinen Kindern zu tun?
    Nur, wenn Du magst.

    Ich wünsche Dir (und uns) hier einen guten Austausch und viele Erkenntnisse!

    Gruß
    Greenfox

    So ist es!


    Es muss aber die „richtige“ Gruppe sein!
    Grundvoraussetzung ist jedoch, dass man sich nicht irgendeine, sondern eine „passende“ Gruppe sucht, in der man sich wohl fühlt, wo auch „die Chemie“ stimmt. Es gibt so viele unterschiedliche Formen von Selbsthilfegruppen: Monolog, Dialog, (von Therapeuten) angeleitete Gruppen, reine Betroffenengruppen … etwas Passendes sollte zu finden sein.

    Ich persönlich habe nach meiner letzten Entgiftung und dem Entschluss, nun endlich „Nägel mit Köpfen“ zu machen, 14 Tage lang jeden Tag eine andere Gruppe besucht und mich umgeschaut. Und dann habe ich mich entschieden. Für diese Entscheidung war es mir jedoch vollkommen unwichtig, wie sich der Verein nennt oder ob und welcher Konfession er angehört oder, oder, oder … Wichtig und entscheidend war lediglich, dass ich mich wohl und verstanden und gut aufgenommen/aufgehoben fühlte!

    Ob die Maßstäbe hoch angesetzt sind? Sehe ich nicht so. Schließlich haben wir uns die Abstinenz auf die Fahnen geschrieben (Verein für alkoholfreies Leben). Wir haben für uns festgestellt, das kontrolliertes Trinken o.ä. bei uns nicht funktioniert. Und wenn ich abstinent werden bzw. bleiben will, stört es mich nun mal, wenn ich neben einem alkoholisierten Menschen sitzen müsste.

    Bevor ich mich für meine jetzige Gruppe entschieden hatte, habe ich mir nach meiner letzten Entgiftung diverse verschiedene Gruppen angeschaut. Und darunter war auch eine, wo es kein Problem war, wenn die Leute angetrunken hingekommen sind. Und genau das war der Grund, warum ich mich gegen diese Gruppe entschieden habe. Ich wollte raus aus der Sucht. Und dafür braucht es (für mich) auch ein gewisses Maß an Regeln, einen gewissen Druck.

    Sorry, wenn es jetzt hart klingt, aber (zumindest für mich) gilt: wenn ich weiter trinken will, brauche ich keine Selbsthilfegruppe! Dann habe ich eine Gruppe in der Kneipe.

    Hoffe, es kam jetzt nicht zu hart rüber.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Sara!

    Bis jetzt habe ich es noch nicht erlebt, dass jemand einfach nur so und von sich aus nur auf Grund unseres Flyers im Schaufenster auch tatsächlich reingekommen ist. Die meisten kommen auf Grund der Vorstellung im Krankenhaus. Und da wird schon darauf hingewiesen, dass man nüchtern kommen sollte, da eine Fahne die anderen stört und man selber nicht unbedingt aufnahmefähig ist.
    Natürlich kamen trotzdem schon 2-3 Mal Leute angetrunken zur Gruppe. Und hier entscheiden wir wirklich im Einzelfall, ob derjenige bleiben kann oder wieder weggeschickt wird mit dem Hinweis, dass er/sie beim nächsten Mal herzlich willkommen ist - dann allerdings nüchtern.
    In den Öffentlichen (Bus oder Bahn) kann man ja weggehen, wenn jemand einen mit seiner Fahne auf die Nase geht. In der Gruppe ist das nicht möglich. Oder sollen alle gehen, nur weil einer mit einer Fahne neben uns sitzt??

    Ich denke mal, das muss jede Gruppe für sich entscheiden, wie sie mit Leuten, die angetrunken zur Gruppe kommen, verfahren. Da spielt auch eine Rolle, ob derjenige das allererste Mal kommt (mit 'ner Fahne >:( ) oder jemand, der die Gruppe schon eine Weile besucht und jetzt nen Rückfall hat. In letzterem Fall (schon vorgekommen) fahren wir meist mit demjenigen ins Krankenhaus und versuchen, ihn/sie dort unterzubringen - wenn er/sie dem zustimmt.

    Aber wie gesagt - Einzelfallentscheidung. Die Gruppe entscheidet.

    Hoffe, ich konnte alle Klarheiten beseitigen ...

    Gruß
    Greenfox


    So hat er inzwischen über seinen Hausarzt eine Einweisung für eine Entgiftung, den Termin dafür hat er auch schon und da dieser erst in 3 Wochen ist, kommt er erst mal trotzdem weiter zur Gruppe.

    Neuer Stand: Er ist hartnäckig geblieben und hat - da er unbedingt aus der "nassen Phase" raus will - weiter rumtelefoniert.
    Mit Erfolg: Er kann am kommenden Montag (also übermorgen) bereits in einer anderen Klinik "einreiten" 44. :D


    ich selbst habe eine 12wöchige Reha in einer Tagesklinik (d.h. täglich von zu Hause aus) gemacht.
    Trotz hoher therapeibereitschaft und Offenheit bin ich persönlich von diesem vierteljahr ziemlich stark enttäuscht worden. Ich stand mehrmals um haaresbreite kurz davor abzubrechen, habe es aber durgezogen um des Durchziehens willen

    Ja, mit einer ambulanten Therapie habe ich auch angefangen. Aber als ich merkte, dass sie mir nicht so wirklich hilft, habe ich mich dann um eine stationäre Therapie bemüht und bin dann umgeschwenkt.
    Ich war/bin der Meinung, durchziehen um des durchziehens willen wäre in diesem, meinem Fall nicht unbedingt hilfreich gewesen. Und die stationäre hat mir dann auch deutlich gut getan.

    Also: der Möglichkeiten gibt es viele ...

    Gruß
    Greenfox