Beiträge von Greenfox

    Ich mag lieber (die) Bücher - da hat die Phantasie doch mehr Freiraum. Die Filme (egal welche) können ja gar nicht das darstellen, was man in einem Buch alles kann.
    Deshalb schaue ich mir auch nur ungern Filme an, wenn ich das Buch schon gelesen habe - meine Erwartungen sind dann einfach zu groß. So zum Beispiel bei "Tribute von Panem" oder "Der Medicus" (wobei der Medicus, wenn man ihn wirklich nach dem Buch verfilmen wollte, bestimmt über 10 Stunden dauern würde - und dann immer noch vieles weggelassen hätte).
    Bis jetzt gibt es nur einen Film, den ich super fand, mit dem Buch aber absolut nicht klar kam - "Der Name der Rose" von Umberto Ecco.


    Greenfox: Live long and prosper :) Ich liebe Star Trek. Nicht in Buchform sondern als Serien und Filme. Star Trek 8 ist mein absoluter Favorit. Ich weiß nicht, wie oft ich ihn schon gesehen habe.

    Seit "Star Trek 11 - Die Zukunft hat begonnen" denke ich immer wieder: "Warum stehen nicht alle Trekkies auf und rebellieren gegen diesen Mist?" Die Filme 1-8 fand ich noch gut, 9 und 10 so lala ...

    Wenn ich lese spielt sich in meinem Kopf ein Film ab, dann bin ich in einer anderen Welt ...
    Schade, dass (meine/viele) Kinder heute nicht mehr so gerne lesen ;(

    Gruß
    Greenfox

    Mein Geschmack in Bezug auf Bücher ist ziemlich breit gefächert - das reicht von historischen Romanen über Thriller und (manchen) Biografien bis zu Science Fiction.
    Aber ich muss mich hier mal als Trekkie outen. Im Zuge meines Umzugs musste ich leider meine komplette ;( Sammlung von "Star Trek Classic"-Büchern (über 100 Stück) - und auch viele andere Bücher - leider weggeben :wall:

    Die "Tribute von Panem" fand ich super. Aber auch das Buch "Wurzeln - Roots" von Alex Haley ..., oder "Verratene Grenadiere", die Biografie von Alfred Nobel, die Geschichte der ägyptischen Pharaonen, "Der Zauberer der Smaragdenstadt" und die weiteren Folgen (Der schlaue Urfin etc :) ).
    Genial fand ich auch das Buch "Er ist wieder da - sehr humorvoll und hintergründig.

    Ich habe - äh: hatte - ca. 1.000 Bücher in meinem Schrank zu stehen - und alle habe ich mindestens einmal gelesen, sehr viele aber auch mehrfach. Der Renner war "Das Geheimnis zweier Ozeane" von G. Adamow. Das habe ich in meiner Jugend 16 Mal gelesen. Und vor ein paar Jahren habe ich ein Exemplar in einem Buchladen gefunden - und es hat mich angeschrien "Nimm mich mit!" Naja, was sollte ich machen ...

    Am liebsten habe ich Papierbücher - da hat man den Geruch und etwas zum anfassen. Aber Ebooks sind genial für den Urlaub - viele, viele Bücher und fast kaum Gewicht/Platz :D

    Der Bücherwurm
    Greenfox

    Hallo, Eva!
    Zu aller erst einmal: Ich finde Dein Engagement super! 44.

    Vielleicht bist Du auf meinen Tipp ja auch schon selbst gekommen: Geh DU doch mal in verschiedene Selbsthilfegruppen und sprich mit uns/den Leuten dort direkt. Ich meine jetzt nicht über den "Umweg" Forum.
    In einem persönlichen Gespräch kannst Du Deine Intentionen wesentlich besser rüberbringen und erläutern. Und Du bekommst auch direkte Antworten (die nicht erst formuliert werden müssen, um hier niedergeschrieben zu werden).

    In "meiner" Gruppe waren schon einige Leute, die entweder schon mittendrin in einem Studium waren oder sich erst mal dafür interessierten und noch nicht genau wussten, in welche Richtung sie gehen wollen (ähnlich wie wir am Anfang unseres Weges ;) ). Und sie fanden es super (haben sie zumindest gesagt :) )

    Ich persönlich würde das für den besten Weg halten ...

    Gruß
    Greenfox

    Wollte noch was zu meinem "Abschiedsbrief" sagen:

    Den habe ich vor ca. 13 Jahren, am Ende meiner damaligen Langzeittherapie geschrieben. Und damals hätte ich es - in meiner Euphorie - nicht für möglich gehalten, dass dem "nur" 1,5 Jahre Trockenheit und ein 4jähriger Rückfall folgen sollten ;(
    Zu den Hintergründen dazu habe ich ja schon ausführlich in meiner Vorstellung geschrieben.

    So viel zu "guten Vorsätzen": Man muss auch am Ball bleiben und sie ständig im Auge haben (auch, wenn's manchmal weh tut ;) )

    Gruß
    Greenfox

    Naja, der Hausarzt ist insofern der erste Schritt, als dass er einen durchchecken und eventuelle Schäden ermitteln kann. Und - je nach dem wie gut er einen kennt - ist er der Ansprechpartner für die Sozialprognose, die man für einen Therapieantrag braucht.
    Wenn die Suchtberatung Dir aber einen Arzt vermitteln kann, der mehr als nur ne Ahnung von Sucht hat - 44.

    Egal...nach einer einjährigen Abstinenz und auch einem Besuch einer Selbsthilfegruppe, dachte ich, dass ich den Alkohol wieder im Griff hätte.

    Ja, das kommt davon, wenn man für sich selbst noch nicht erkannt hat, dass man ein massives Alkoholproblem hat, sondern nur für Andere bzw. auf Anraten von Anderen mit dem Trinken "aufhört". Und sich in keinster Weise mit den Ursachen/Hintergründen beschäftigt. So wird man sich nunmal nicht klar darüber, dass die Sucht jederzeit wieder zuschlagen kann - härter als zuvor. Und man ist dann nicht darauf vorbereitet ...

    Ging mir in gewisser Weise ähnlich: Langzeittherapie, anderthalb Jahre trocken - aber ansonsten alles ignoriert ... und dann kräftig auf die Schnauze gefallen und für ca. 4 Jahre auf höherem Level gesoffen ... ;(

    Und darum berichte ich heute immer wieder - auch in Krankenhausvorstellungen - von meinen Erfahrungen. Zum Einen, um vielleicht andere von den gleichen Fehlern abzuhalten. Hauptsächlich aber, um mich selbst immer wieder zu erinnern, wie hinterhältig die Sucht ist ...

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Erfolg!

    LG
    Greenfox

    Mein Abschiedsbrief an diesen falschen Freund:

    Hallo, Bighara,

    und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Ich wünsche Dir (und uns) einen guten, fruchtbaren Austausch!

    Kann mich eigentlich nur meinen Vorschreibern anschließen. Gut, dass Du mit Deinem Hausarzt reden willst ...

    Gruß
    Greenfox

    Liebe RoseG,

    da ich ein paar Tage nicht "hier" war, von mir heute auch ein verspätetes "Willkommen hier im Forum"! :blumen:


    Als ich in deinem Beitrag las " mache möglichst Vieles, was deiner gebeutelten Seele gut tut" , hätte ich so losheulen können. Es tut mir gut, dass ich nicht beschuldigt werde, sondern mal Mitgefühl bekomme. Ich gestatte mir das eigentlich nicht, also Mitgefühl mit mir selbst zu haben, da ich mir für alles selbst die Schuld gebe.

    Ich denke mal, dass Dich hier niemand "beschuldigen" wird - dafür kennen wir diese Situation, in der Du Dich gerade befindest, nur zu gut. Viele hier haben das - zwar nicht exakt genau so, aber sehr ähnlich - auch durchgemacht.
    Wir sollten uns nicht selbst bemitleiden - aber warum nicht Mitgefühl für uns selbst?
    Horch in Dich rein und finde heraus, wie es Dir geht. Und dann tu Dir selbst etwas Gutes - leg Dich in die Wanne, geh spazieren, setz Dich einfach irgend wohin und lies ein schönes Buch, üb Gitarre, lass Dich bei der Kosmetik verwöhnen ... Dir wird da schon was einfallen.
    Streichle mal Deine Seele - und akzeptiere Dich selbst.

    Und wenn Du dann Kraft getankt hast, dann kannst Du auch viel besser denken und etwas unternehmen, um Dich alkoholtechnisch zu stabilisieren.

    Du fängst ja nicht bei Null an - immerhin warst Du ja schon mal längere Zeit trocken. Vielleicht findest Du ja auch heraus, warum es dann doch wieder anders lief.
    Bei mir war es zunächst zu große Selbstsicherheit ("Bin ja schon anderthalb Jahre trocken, da brauche ich keine SHG mehr - das schaffe ich auch alleine") ...

    Ich wünsche Dir jedenfalls viel Kraft und uns allen einen guten Austausch!

    LG
    Greenfox

    Hallo, Lawendel!
    Auch von mir ein Herzlich Willkommen hier im Forum.

    Kann mich eigentlich nur den anderen anschließen: lies Dich erst mal hier ein und such Dir die Anregungen raus, die zu Dir passen.
    Vielleicht magst Du ja auch ein wenig von Dir erzählen.
    Zum Beispiel schreibst Du, dass Du seit 2010 stark alkoholabhängig bist. Und seitdem insgesamt 4,5 Jahre trocken warst (wenn ich richtig gerechnet habe) und seit einem halben Jahr (aus meiner Sicht brutalst) rückfällig bist nixweiss0

    Ich wünsch Dir jedenfalls viel Kraft und Erfolg und uns einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Paris, und Herzlich Willkommen hier im Forum!

    Du hast für Dich erkannt, dass Du Alkoholikerin bist und willst etwas ändern. Das ist, wie ich finde, die größte und schwerste Erkenntnis.
    Jetzt ist es zum einen leicht, den weiteren Weg zu gehen, auch wenn dieser schwer wird.
    Klingt zwar paradox, ist aber leicht zu erklären:

    Es gibt 2 Möglichkeiten: Weiter saufen - ist leicht, endet aber meist nicht sehr schön. Oder sich gegen saufen entscheiden - das ist dann wesentlich schwerer, das Ergebnis ist aber auch unendlich schöner. Man hat endlich seine Freiheit wieder...

    Die Entscheidung, welchen Weg DU gehen willst, die liegt bei Dir. Und für einendieser Wege wirst Du hier reichlich Erfahrungen und Tipps finden.
    Wühl Dich durch und such Dir raus, was zu Dir passt.

    Ich wünsch Dir ganz viel Kraft und Erfolg und uns einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Istecht

    Ich kann diese Gefühle nachvollziehen, da ich sie auch sehr gut kenne.

    Aber nicht nur der Alk schädigt uns - auch zu viel :wall:

    Du musst Dich auch mal zurücknehmen und Dir sagen: "Okay, ist passiert. Eine Erfahrung mehr (auf die ich hätte verzichten können ;) ). Und jetzt geht's wieder vorwärts!"
    Am besten gönnst Du Dir auch Streicheleinheiten für die Seele - weil :lach: und whip2_ und :blumen3: sind heilsamer als :wall:

    Alles Liebe

    Greenfox

    Ihr tut mir einfach nur Leid, dass ihr dem Medienkonsum verfallen seid, dass ihr wirklich denkt, Alkohol wäre eine Droge.

    Da Du hier mehr als deutlich kundtust, dass Du Dich hier nicht nur nicht austauschen möchtest, sondern uns auch in keinster Weise respektierst, stimme ich LiS voll zu. Es kommt nicht sehr oft vor, aber hier sehe ich es als mehr als gerechtfertigt an ...

    Greenfox