Beiträge von Greenfox

    Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum :welcome:


    Ich hoffe, das es noch nicht zu spät ist alles zu ändern.
    Ich würde mir so gern Hilfe von außerhalb holen, aber das habe ich damals nach meinem Führerscheinverlust schon versucht und es kam nicht überall gut an...

    Glaub mir: es ist NIE zu spät, um etwas zu ändern! Ob dann mit/nach der Änderung der gewünschte Erfolg einstellt, sei mal dahingestellt.

    Ich finde es wichtig, dass Du Dir klar wirst, warum Du in puncto Alkohol etwas ändern willst:
    - weil Du Deine Frau/Freundin zurückhaben willst
    - weil Du den Führerschein zurück haben willst
    - weil Du Deinen Job behalten willst
    - weil ...
    oder
    - weil er Dir nicht gut tut und alles zerstört.

    Die erstgenannten Punkte können meines Erachtens ein ganz großer Motivationsschub sein. Wenn sie denn aber erfüllt oder eben nicht erfüllt sind - dann kommt oft genug das "Na, dann woll'n wa mal wieder!" Es sei mir nur der kleine Hinweis


    Ich hab vor 6 Jahren meinen Führerschein wegen dem Alkohol verloren, hab von den 2 Jahren als er weg war 18 Monate keinen Tropfen getrunken (wegen der MPU).
    Seit ich meinen Führerschein wieder hab, hab ich wieder angefangen.

    Deshalb finde ich es sehr wichtig, sein Verhalten vor allem wegen dem letzten von mir genannten Punkt zu ändern:

    Weil er mir nicht gut tut und mein Leben zerstört!

    Wenn Du mit dem Alkohol aufgehört hast - Deine Frau kann Dich trotzdem verlassen (siehe bei mir) bzw. nicht zurückkommen, Dein Arbeitgeber kann trotzdem Pleite gehen ...
    Tust Du es aber für Dich - dann bist Du m.E. auf der sicheren Seite.

    Deine Aussage in Bezug auf externe Hilfe habe ich allerdings nicht so wirklich verstanden und wäre für 'ne kurze Eräuterung dankbar.
    Sollte aber irgendjemand - ich nenne es jetzt mal so - "gelästert" haben, dann bin ich wieder bei meinen Ausführungen oben: Hättest Du Dir Hilfe für Dich gesucht, wäre Dir das "Gelästere" am A...lerwertesten vorbei gegangen. Aber Du hast es für andere/für etwas anderes (den Führerschein) gemacht ...

    Aber darüber können wir uns ja demnächst weiter austauschen ...
    Lies Dich erst mal ein !

    Bis demnächst
    Greenfox

    Jeder geht mit der Situation anders um - egal ob Betroffene oder Angehörige.

    Wenn sie getankt hatte, dann habe ich das gerade heraus gesagt.

    Nicht jeder sagt (so wie ich z.Bsp.) ganz offen (in entsprechenden Situationen): "Ich bin Alkoholiker - trockener Alkoholiker. Und ich will trocken bleiben."
    Da werden oft die verschiedensten Umschreibungen benutzt. Die direkte Variante wird eher selten benutzt.

    Und wenn Du stets so offen damit umgegangen bist, dass Deine Frau säuft/gesoffen hat - Hut ab!

    Schaden kann es auf keinen Fall.
    Weder der Psychologe noch das Aufhören ...

    Ansonsten wirkt der Alkohol ja bei jedem unterschiedlich. Ich hab dann immer meinen "Moralischen" gekriegt - und andere werden aggressiv ...
    Keine Ahnung, warum das so ist.

    Hi, Heisenberg!

    Du merkst, dass Dir Alkohol nicht gut tut, da es Dein Wesen derart verändert, dass Du Freunde (!) angehst und Filmrisse hast ...
    Liegt denn da die Antwort auf Deine Frage

    Würdet ihr an meiner Stelle mit dem Trinken gänzlich aufhören?

    nicht auf der Hand?
    Du scheinst in der vorteilhaften Lage zu sein, nicht abhängig zu sein - wo ist also das Problem?
    Oder willst Du die Ofentür so oft anfassen, bis die Hand vollkommen verbrannt ist und dann noch nach dem "Warum" fragen ...

    Ich glaube übrigens, ich muss mir bald mal einen anderen Vergleich suchen - wer kennt denn heutzutage noch Ofentüren ;)
    Trotzdem hoffe ich, Du verstehst meinen Vergleich und weisst, worauf ich hinaus will.

    Gruß
    Greenfox

    Ähm, eh ich es vergesse: Herzlich willkommen hier im Forum! :welcome:

    Hab zwar nicht selber gekocht, aber wir waren heute unterwegs - u.a. auf einem Beelitzer Spargelhof. Dreimal dürft Ihr raten, was wir da gegessen haben:
    eine Riesenportion frisch gestochener, zarter, saftiger Spargel mit brauner Butter, Kartoffeln und Schnitzel!

    Wow, dass war soooo lecker :D

    Eigentlich habe ich keinen bestimmten Musikgeschmack. Es darf alles von Bach bis ACDC sein - Hauptsache, es gefällt mir nixweiss0 und ich bin in der jeweiligen Stimmung.

    Und jetzt (erst) habe ich eine Gruppe entdeckt, die ganz wundervolle Musik macht - so ein Zwischending zwischen keltischer Mittelaltermusik und Rock.
    Kann ich momentan schlecht beschreiben - hört es Euch am Besten mal an!

    Die Gruppe heisst Faun

    In der Musik schwingt so eine kraftvolle Mystik - da fängt es an, in den Beinen zu zucken ... der Zauber wirkt ;)

    Ich wusste gar nicht, dass krebskrank, schizophren und depressiv Suchtkrankheiten sind.

    ;D 44.

    Abgesehen davon hat meines Wissens nie jemand behauptet, dass es sich bei "Co-Abhängigkeit" um einen "Krankheit" handelt!

    Wer hat diesen Unfug bloß erfunden?

    Das ist erst mal ganz normales, mitfühlendes Verhalten mit einem Kranken

    Ja, schon - nur dass dieses "normale, mitfühlende Verhalten" bedeutet, die Sucht-Krankheit des Betroffenen zu verstärken bzw. zu unterstützen. Deshalb das "Co-"!

    Übrigens: Welcome back, Gerd! :)

    Hallo, Jürgen!

    Auch von mir ein "Herzlich Willkommen hier!" :welcome:

    Oft heisst es ja "Gefahr erkannt - Gefahr gebannt". Und so wie Du es beschreibst, müsste es Dir ja relativ leicht fallen, wenn erst bei größeren Mengen der Druck/Drang auftritt. Und Du ansonsten nach 2-3 Wodka wochenlang nix trinken musst.

    Oder kommen die größeren Mengen öfter vor ...?
    Frage nur, weil Du Dich ja bestimmt nicht umsonst hier angemeldet hast ...

    Auf einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox


    Auch ist Baclofen kein Selbstläufer.
    Es wäre eine irrige Annahme zu glauben , eine Pille rein und alles wird gut.
    Ohne eigenen Willen , ohne eigene Überzeugung, und auch ohne Veränderungen und Einstellungen im und am eigenen Leben, wird das Medi alleine niemals ausreichen.

    Auch wenn ich es ohne Pillen und Pülverchen geschafft habe:
    Das kann ich aus voller Überzeugung unterschreiben!
    Wer trinken will, der trinkt auch trotz irgendwelcher Mittel - egal, wie gefährlich das sein kann.

    Aber als Unterstützung für den Ausstieg ist es legitim.
    In meiner SHG hatten wir jemanden, der war ungefähr 1 Jahr bei uns. Und der hat - entgegen unseren Erfahrungen - permanent über ständigen Suchtdruck berichtet (glaubhaft!). Trotzdem hat er es, wie gesagt, ungefähr ein Jahr geschafft trocken zu bleiben - bis der Druck dann zu übermächtig wurde.
    Ich glaube, ihm hätte Baclofen sehr geholfen :-[ nixweiss0
    Hoffe, es geht ihm (wieder) gut ...

    Gruß
    Greenfox

    Habe gerade von einem Gruppenfreund einen Hinweis auf ein Buch über Alk und Alkis bekommen. Die Rezension dazu liest sich schon mal sehr interessant.
    Ich glaub, ich werde es mir mal besorgen ...
    Für die, die dem Link nicht folgen können:

    Bin gerade auf der Suche nach "Roots - Die nächsten Generationen", einer Serie aus den frühen 80ern.
    Anlass ist, dass ich gerade zum 4. Mal das Buch von Alex Haley beim Wickel habe ...
    Eine der (wie ich finde) gut gelungenen Buchverfilmungen. Naja, bei einer Serie hat man ja auch mehr Möglichkeiten als bei einem Film.

    Vermutlich werde ich mir wohl die ca. 45 Euronen für die DVDs ans Bein binden müssen ;(

    Greenfox