Egal, ob Du es "Vorfall" oder - wie damals "Rückfall" bezeichnest: Es bezeichnet beides, dass Du trotz Abstinenzabsicht etwas getrunken hast.
Ergo: "Vorfall" = "Rückfall"
Ergo frage ich mich, wieso Du uns hier als Lügner hinstellst!
Beiträge von Greenfox
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Aber wenn mir hier z.B., mit welcher Absicht auch immer, angeblicher `Frust´ eines so nie geschehenen `Rückfalles´ unter die Nase gerieben wird ...Ah, ich sehe, Du erinnerst Dich wieder ...
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Ja, ... hier.Ich habe gestern `einen Rückfall gehabt´.
Den ersten nach über einem Jahr Abstinenz.Ist doch von Dir, oder irre ich mich!?
Musst Du schon wieder jeden Thread zerschießen? Hätte "Dein Ziel ist (nicht) mein Ziel, Dein Weg ist nicht mein Weg!" genügt?Und ob ich etwas als "Nonsense", "Disparates", "Чушь" oder anders nenne - auf Deutsch heisst es immer "Unsinn".
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Da es hier schon wieder losgeht, möchte ich nur kurz klarstellen:
Ich will katro nicht anfeinden, und ich hoffe, ich habe auch mehrfach klargestellt, dass von mir aus jeder seinen Weg gehen kann, wie er will und wie er klarkommt.
Aber ich möchte auch deutlich sagen dürfen, dass ich den AUSFÜHRUNGEN von katro nicht folgen kann, sie für mich unverständlich sind (Den einen Satz kann ich unterschreiben, den nächsten absolut nicht nachvollziehen/verstehen. Demzufolge kann ich zum INHALT nicht unbedingt etwas sagen.) Und auch, dass ICH den Weg des kontrollierten/reduzierten Trinkens für gefährlich halte ...Und dass hier in der letzten Zeit Flaute herrschte ... woran mag das wohl gelegen haben?
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Hi, Jack!
Das mit dem Check beim Doc und dem Sport finde ich gut.
Und auch auf die Gefahr hin, dass Du oder irgendjemand wieder denkt "Och, nöö - nich schon wieder diese Leier..." muss ich (es brennt mir auf Grund eigener Erfahrungen "unter den Nägeln") hier noch etwas aufdröseln:
Sicherlich hast du recht damit bei solchen Tests jedoch ist er bei mir gut ausgegangen denn ich fange nicht wieder an jeden Tag Bier zu trinken. Nein ich kann mich am Riemen reißen und das ist auch gut so. Immerhin sehe ich ja wie mein Vater weiter säuft.
Zitatbei mir gut ausgegangen
kann ich nur sagen: Glück gehabt! Aber
Zitatich fange nicht wieder an jeden Tag Bier zu trinken
bei mir lagen zunächst auch 4 Tage dazwischen, dann 3, dann 2, dann Stunden ... Minuten
Zitatich kann mich am Riemen reißen
Dachte ich zunächst auch ...
ZitatImmerhin sehe ich ja wie mein Vater weiter säuft.
Wieviele habe in ihrer (nahen oder weiteren) Verwandschaft/Bekanntschaft Menschen, die Alkoholiker sind oder einfach nur sehr viel trinken - und hat sich das irgendwann mal als abschreckendes Beispiel genommen ... und dann doch ...
Ich will Dir "kein Kind in den Bauch reden" oder irgendwas kaputtquatschen - ich spiele nur den advocatus diaboli ...
Gruß
Greenfox -
Hi, Jack!
Schön, mal wieder von Dir zu hören/lesen. Und Urlaub muss ja auch mal sein.
Ich wollte dies aber auch testen um zu sehen ob ich doch rückfallig werden kann und es mir bei Genuss zu schwer fallen könnte oder ich erst richtig anfange.
Dazu sage ich nur: Spiel mit dem Feuer über nem Vulkan!
Solche Versuche können sowas von in die Hose gehen! Und auf Grund eigener Versuche
bin ich kein Freund davon ...So, jetzt komm(t) erstmal über die heissen Tage!
Gruß
Greenfox -
Naja, so hat jeder sein Lieblingswetter. Apropos Kamtschatka: In Sibirien habe ich Temperaturen zwischen -35°C und +40°C erlebt
(und bei Wärme Myriaden von Mücken :o ) ...
Mir sind so 20-25 °C am liebsten ... und Schatten. -
Wetterlage: schwitz. schwitz. schwitz. schwitz. Und morgen wollen wir in den Spreewald - hoffentlich ist es dort etwas luftig (soll ja noch wärmer werden :-\
Gemütslage: auf Grund der Temperaturen :-[ kaputt
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"Argument" würde ich das nicht nennen. Es ist einer von mehreren Gründen, warum eine SHG eine (wie ich finde: enorme) Hilfe sein KANN!
Ich persönlich hätte es ohne Gruppe mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht geschafft. Und ich kenne Viele, die das ebenfalls von sich behaupten.
Aber wie Viele Menschen gibt es, die es OHNE Gruppe geschafft haben???Außerdem: auch eine SHG ist kein Allheilmittel - auch Menschen, die eine solche besuchen, können Rückfälle haben ... Und auch Menschen, die über 15 Jahre OHNE Gruppe trocken waren, können welche haben ...
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Hi, Betty!
ICH bezeichne jemanden als "staubtrocken", der es ganz verbissen sieht. So nach dem Motto "Du musst dies genau so machen - und wehe, Du machst es anders! Dann kommst Du in die Hölle!"
Zum Beispiel das Thema "alkoholfreie Wohnung". Na klar, die erste Zeit war meine Wohnung alkoholfrei - weil ich diesen Rat gut fand und finde. Aber (bei mir) nach ein paar Jahren hat es mich zum Beispiel nicht mehr gestört, wenn eine Flasche Wein im Haus war, weil meine Frau ab und zu ein Glas getrunken hat (EIN Glas wäre für mich ein Unding gewesen
). Es hat mich nicht gestört, weil ich mich stabil fühle und es ja meiner Frau nicht verwehren kann.
Für einen "Staubtrockenen" wäre aber so etwas ein Sakrileg. Ein Verstoß gegen "Vorschriften" ...Ich nehme meine Problematik schon ernst, aber nicht sooo todernst. Für mich sind es eben keine Regeln/Vorschriften, sondern erprobte Erfahrungen/Ratschläge, die ich beherzige und anwende.
Hoffe, es kam so in etwa rüber, was ich damit meine

Gruß
Greenfox -
Leider lesen es eben auch viele andere, die unter Umständen dann gleich mal den Besuch einer Gruppe von vorherein ablehnen.
Genau, das ist das Problem. Und dadurch können einige wenige viel "Schaden" anrichten ...
Ansonsten - wenn Du mal einen Kurzurlaub in Berlin machen willst und schon an 'nem Freitagabend da bist - ich schick Dir gern die Adresse

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Hallo, LiS!
Schön zu "hören", dass Du Dich nach dem "Fehltritt" wieder berappelt hast.
Und was sagt uns das? Immer schön achtsam/wachsam bleiben!Gruß
Greenfox -
Hi, Lusches,
dass so ein "Oberlehrer-Getue" genau das Gegenteil erreichen kann, ist mir klar. Deshalb versuchen wir so etwas auch zu vermeiden und berichten eben nur von unseren eigenen Erfahrungen. Und wenn manchmal solche "Staubtrocknen/Vertrockneten" mal in unsere Gruppe kommt, weil er/sie mal eine andere besuchen wollen, dann kommt auch ziemlich "Gegenwind". Denn auch wir, die wir teilweise schon ein Weilchen trocken sind, lassen uns nicht gern schulmeistern. Was nicht heisst, dass wir uns nicht eines Besseren belehren lassen ...
Es ist so wie überall: Der Ton macht die Musike!
Bis jetzt haben sich eigentlich alle (bis auf diese Staubtrockenen) bei uns wohlgefühlt
Ich habe damals, als ich noch auf der Suche nach einer (für mich geeigneten) Gruppe mir ja diverse angesehen.
Und da waren auch einige darunter :o >:( schwitz. :wall:
Es sind eben nicht alle gleich - auch nicht innerhalb ein und desselben Vereins.Gruß
Greenfox -
Mag sein - aber hättest Du das auf Nachfrage auch so gesagt?

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Es gibt allerdings vereinzelt Aussagen, dass gerade Erstbesucher sich nach einem Treffen am liebsten erstmal einen gelötet hätten.
Ich habe keine Ahnung wie ich das werten soll.Das habe ich auch vereinzelt gehört. Und wenn ich dann nachgefragt habe, dann stellte sich heraus:
In den Gruppen geht es oft ans "Eingemachte". Zwar nicht unbedingt persönlich, aber man bekommt oft "einen Spiegel" vorgehalten. Denn viele "Leidenswege" ähneln sich nun mal sehr. Und wenn dann Andere von sich erzählen, wie es mir ergangen ist (kein Schreibfehler!) - das wühlt unheimlich auf... Und welche Medizin kennt man wohl dagegen? -
Was bringen in diesem Zusammenhang MEINUNGEN, Greenfox?
Zum Beispiel, dass solche Meinungen (Selbsthilfegruppen fördern den Rückfall bzw. fordern ihn heraus, man muss nur nicht an Alkohol denken >:( etc.) in meinen Augen Dumfug und gefährlich sind - schließlich lesen das ja auch viele Ratsuchende hier ...
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Ich sag ja - kommt mir unheimlich bekannt vor ...
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:heartBalloon: :hpbrthdy:
Herzlich Willkommen hier im Forum!
Schön, dass Du den Absprung geschafft hast. Das erste Jahr soll ja das schwerste sein - ich empfand es jedenfalls so.
Alles "Gründe" sich immer weiter in den Sumpf zu begeben, dort Trost zu suchen. Es dauerte lange, bis ich mir eingestand, Alkoholikerin zu sein. Suchte ich Hilfe? Nein, dazu schämte ich mich zu sehr. Irgendwann brach mein Kartenhaus zusammen, das ich mit so viel Mühe versucht aufrecht zu erhalten.
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Entgiftungen folgten ... Intensivstation ...Diesmal kapierte sogar ich, dass es nun um die Wurst ging, wie man so schön sagt. Also bei der Suchtberatung angemeldet, dort wöchentliche Gespräche und SHG, LZT in die Wege geleitet, anschließend Nachsorge und weiter zur SHG, die ich nicht mehr missen möchte.
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Heute geht es mir gut. ... Kurzum, das Leben ist wieder lebenswert.Das kommt mir irgendwie bekannt vor ...

Gruß
Greenfox -
Habe hier etwas gefunden, was ich für ganz großen Dumfug halte - und das von einem angeblichen Suchttherapeuten (leider kriege ich das Bild hier mal wieder nicht rein, daher der Link zur Gallery). Den Original-Beitrag findet Ihr hier
Weiß momentan nicht, wohin damit - also habe ich es hierhin gepackt.Mich würde Eure Meinung dazu interessieren.
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Wenn jemand den Entschluss fasst, kontrolliert zu trinken, sind m.E. mehrere Motive/Ziele denkbar. Beispielsweise:
1) Ich möchte weiterhin Alkohol trinken, aber auf einem mengenmäßigen niedrigeren Niveau, um die mit dem Alkoholkonsum einhergehenden gesundheitlichen Schäden zu reduzieren.
2) Ich möchte weiterhin Alkohol trinken, aber frei entscheiden, wann und in welchem Umfang ich das tue (und nicht durch Sucht dazu getrieben werden).
3) Ich begreife das kontrollierte Trinken als Strategie, um einen Weg aus der Sucht heraus zu finden, weil ich mir (noch) nicht vorstellen kann, ganz ohne Alkohol zu leben.Mit den Punkten 1 und 2 hast Du ja meine Meinung bestätigt 44.
Allerdings muss ich keppler in Bezug auf Punkt 3 vollkommen Recht geben. Kontrolliertes Trinken ist für einen Abhängigen ein ständiger Krampf, ja nicht gegen die Regeln zu verstoßen und damit letzendlich doch wieder unkontrolliert zu trinken. Und ich kenne nicht einen Einzigen, der diesen Krampf über lange Zeit durchgehalten hat - okay, 14 Tage können auch relativ lange sein ...
... denn als ich aus dem Suchtkreislauf ausstieg, machte ich sehr schnell die Erfahrung, dass die Welt nicht untergeht, wenn ich nicht mehr saufe, sondern dass sie -im Gegenteil- schöner und lebenswerter wird.
Und darum geht es m.E., wenn man eine Sucht endgültig hinter sich lassen will, nämlich um die Erkenntnis, dass Sucht zu völlig verdrehten Einstellungen und Sichtweisen führt, die mit der Realität nicht das Geringste zu tun haben.Das Suchtmittel ist in diesem Zusammenhang m.E. nur zweitrangig und letztendlich -wie man bei vielen Süchtigen sehen kann, die alle möglichen Stoffe „durchprobiert“ haben- austauschbar.
Das sind doch mal Worte, die ich ohne zu zögern unterschreiben würde. Nur habe ich komischer Weise bei Dir dann immer soetwas wie Bauchschmerzen - weil Du dann im nächsten Augenblick mit Deiner (für mich absolut nicht nachvollziehbaren, unverständlichen) These daher kommst "Man muss nur die Sucht aus dem Kopf verbannen - und schon kann man wieder kontrolliert trinken." Okay - hier und heute mal nicht.
Sorry katro, äh - Bassmann - aber das ist es, was von Deinen Äußerungen hier immer wieder bei mir hängen geblieben ist. Du hast zwar immer wieder versucht, Deine Sicht zu erklären - und es sind auch immer wieder Teile dabei, die ich super ausgedrückt finde - aber im nächsten Satz frage ich mich dann wieder "Häh, was soll das denn? Was hat der denn genommen?", weil ich absolut nicht verstehe, was Du willst. Eben unverständlich. Und alles zusammengenommen ergibt bei mir diesen (für mich) unsinnigen Slogan "Man muss nur die Sucht aus dem Kopf verbannen ..."Für mich gibt es für den Ausstieg aus der Sucht nur einen Weg.
Und Freeway sagte es ja schon: Wer will wo die Grenze zwischen "Missbrauch" und "Abhängigkeit/Sucht" ziehen?? Wann genau ist man noch Mißbräuchler und ab dem wievielten Glas ist man abhängig?
Wenn man nur noch an den Alk denkt, wenn man es nicht schafft, einen "normalen" Umgang mit dem Alkohol zu pflegen, ohne dass man sich biegen und winden muss - dann ist man in meinen Augen abhängig. Und da ist es mir egal, ob man nun nach drei Stunden oder 3 Tagen ohne Alkohol hibbelig wird ...